<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><?xml-stylesheet href="http://www.blogger.com/styles/atom.css" type="text/css"?><feed xmlns='http://www.w3.org/2005/Atom' xmlns:openSearch='http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/' xmlns:georss='http://www.georss.org/georss' xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'><id>tag:blogger.com,1999:blog-1820058035188902017</id><updated>2012-02-16T15:05:35.525+01:00</updated><category term='A'/><title type='text'>gehcrew</title><subtitle type='html'>und wir laufen weiter...

siehe auch www.begehbar.org</subtitle><link rel='http://schemas.google.com/g/2005#feed' type='application/atom+xml' href='http://gehcrew.blogspot.com/feeds/posts/default'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1820058035188902017/posts/default?max-results=100'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gehcrew.blogspot.com/'/><link rel='hub' href='http://pubsubhubbub.appspot.com/'/><link rel='next' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1820058035188902017/posts/default?start-index=101&amp;max-results=100'/><author><name>die gehcrew</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04883531221311967882</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><generator version='7.00' uri='http://www.blogger.com'>Blogger</generator><openSearch:totalResults>279</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>100</openSearch:itemsPerPage><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1820058035188902017.post-7624113548251392193</id><published>2012-02-06T22:11:00.001+01:00</published><updated>2012-02-06T22:19:42.645+01:00</updated><title type='text'>zeitlose Uhr</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-EUiAAoG-e24/TzBCmwAamBI/AAAAAAAABPc/hDAbolw3_W0/s1600/P1110007.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5706133961367525394" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 214px; CURSOR: hand; HEIGHT: 320px; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/-EUiAAoG-e24/TzBCmwAamBI/AAAAAAAABPc/hDAbolw3_W0/s320/P1110007.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="justify"&gt;Mein Freund dan hat mir zu meinem letzten Geburtstag ein wunderschönes Geschenk gemacht. Es war dies eine Sammlung aller Texte und Textchen, die im Rahmen von gehcrew während der letzten zwei Jahre entstanden sind. Obwohl die Texte und die dazugehörigen Bilder zwar im Internet abrufbar sind, habe ich mich vor knapp einem Jahr dermassen über das Geschenk gefreut, dass ich es immer wieder in die Hände nehmen musste. Es ist ein Ringordnerbuch, A4 Grösse, mit grünem Einband und ohne Seitenzahlen. Es müssten aber um die 200 Seiten sein, so schätze ich. Jedes Bild, jeder Text in diesem Buch war mir wohlbekannt und hat beim erneuten Lesen ein Teil jener Gefühle in mir hochgerufen, die ich empfunde haben musste, als ich diese Texte schrieb. Es sind nicht die überragende literarische Qualitäten des Geschriebenen, nicht die brisanten Ideen oder Gedankengänge weswegen mir dieses Buch so viel bedeutet, es ist nur meine persönliche Verbundenheit mit jedem einzelnen Erlebnis aus diesem Buch. Einige davon habe ich mit anderen geteilt. Sei es mit Menschen unterwegs, sei es mit Menschen, die aus irgend einem Grund, irgendeinmal einen Text gelesen oder sich ein Bild angeschaut haben. Diese Momente von knapp zwei Jahren in einem Buch gebündelt vor mir zu haben, hat mich, ich kann es nicht anders sagen, tief gerührt. Dan versprach mir eine Fortsetzung zu meinem nächsten Geburtstag und ich meinte, das ich mein Bestes dafür geben würde.&lt;br /&gt;Nun, bald ein Jahr später, wäre Band zwei meines Buches, würde man es wirklich erstellen, wohl keine 20 Seiten stark. Eine Hand voll Einträge innerhalb eines Jahres, daraus lässt sich kein zweiter Band erstellen. Mehrmals habe ich während des letzten Jahres versucht mich hinzusetzen und etwas davon in Worte zu fassen, was mir auf der Zunge lag. Und zwar auf jener Zunge, die nicht zum sprechen gemacht ist. Eine Zunge, welche Gedanken erst in Sprache verwandelt, wenn man sich für sich selbst Zeit nimmt, in sich hört und so tut, als könnte man für eine kurze Weile die Welt um sich herum vergessen. Die Welt um sich herum vergessen, das gelingt einem wahrscheinlich am einfachsten, wenn man nicht zu Hause ist, wenn man unterwegs ist und sich der Umgebung und den Menschen, die sie bewohnen, nicht verpflichtet fühlt. Natürlich ist es eine falsche Annahme wenn man davon ausgeht, dass ein Mensch, ist er nicht zu Hause, sich seiner Verantwortung gegenüber der Umwelt und den Menschen entziehen kann. Aber das Gefühl auf sich selbst gestellt zu sein und weitgehend nur sich selbst Rechenschaft zu schulden, kommt bestimmt auf Reisen eher auf als im Alltag.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und was gibts Neues bei uns?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jurij; an erster Stelle steht bestimmt unser Sohn Jurij. In etwas mehr als zwei Wochen wird er seinen ersten Geburtstag hier in Maribor feiern. Am 18. Februar 2012 wird er den 365. Tag hier bei uns beginnen. Dankbar sind Natasa und ich für die Tatsache, dass wir alle in diesem ersten Jahr viel Zeit miteinander verbringen konnten. Kurz vor Jurijs Geburt begann ich eine Arbeit als Deutschlehrer bei der Sprachschule Berlitz. Im Verlauf des letzten Jahres hatte ich selten mehr als 10 Stunden Arbeit pro Woche. Doch gemeinsam mit dem Geld für Natasas Mutterschaftsurlaub schafften wir es finanziell einigermassen über die Runden zu kommen. Dankbar war ich aber jedes Mal, wenn mich der Gemüsebauer wieder nach Golaten rief, weil ihm die Petruschkas oder der Blaukabis buchstäblich bis zum Hals standen. Dort verdiente ich den Gastarbeiter-Lohn, jenes Geld, das seinen echten Wert erst dann entfaltet, wenn man es ins Ausland exportiert. Zum Beispiel nach Slowenien. Dass die Arbeit auf dem Gemüsebetrieb mir nicht nur Geld sondern auch ein Haufen lehrreiche Momente beschert hat, habe ich bereits mehrmals erwähnt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als Deutschlehrer für dir Sprachschule Berlitz komme ich viel in der Umgebung herum. Ich unterrichte Gruppen und Privatschüler in Maribor und fahre auch immer wieder zu Firmen. Gerade diese Firmenbesuche sind für mich fantastisch. Dadurch erhalte ich einen interessanten Einblick in die slowenische Arbeitswelt. Sei es bei der Toilettenpapier Fabrik Paloma, beim Hydraulik-König Bijol oder in der IT-Abteilung eines Haushaltgeräte Herstellers. Dass ich mir langsam wie eine Audio-Kassette vorkomme kann ich dank diesen Erfahrungen guten Mutes zur Seite schieben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Seit Januar 2012 arbeite ich auch zwei Tage in der Woche in einem Kinderdorf in Graz. Hier bin ich als Sozialpädagoge angestellt und kümmere mich um alles was im meist hitzigen Verlauf eines Tages so anfällt: Hausaufgaben durchpauken, Mittag- und Abendessen herrichten, Fussball spielen, Windeln wechseln, Kinder zu den Eltern fahren, Streite schlichten und den Fernseher leiser stellen... Ich lerne, dass ein „fesches Dirndl“ kein Schimpfwort ist, sondern ein braves, steirische Mädchen meint. Ich muss einsehen, dass eine „gleitende Jause“ in einem hektischen Alltag vielleicht die geeignetere Form des Mittagessens ist und dass auch halb gefrorenes Toastbrot essbar ist. Zudem weiss ich nun, dass tiefgefrorene „Hendl“, direkt in die heisse Bratpfanne geworfen, bereits nach 15 Minuten serviert werden können. Ich lerne einen Haufen wunderbarer Menschen kennen und werde in jeder Stunde, die ich im Kinderdorf verbringe um viele Erfahrungen (und der ersten weissen Haare) reicher.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit ganz herzlichen Grüssen aus dem tief verschneiten Maribor!&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-KbJ0x59bbFw/TzBCmpj8P3I/AAAAAAAABPQ/ovIAThrIoug/s1600/P1100967.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5706133959637483378" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand; HEIGHT: 214px; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/-KbJ0x59bbFw/TzBCmpj8P3I/AAAAAAAABPQ/ovIAThrIoug/s320/P1100967.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1820058035188902017-7624113548251392193?l=gehcrew.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gehcrew.blogspot.com/feeds/7624113548251392193/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://gehcrew.blogspot.com/2012/02/zeitlose-uhr.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1820058035188902017/posts/default/7624113548251392193'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1820058035188902017/posts/default/7624113548251392193'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gehcrew.blogspot.com/2012/02/zeitlose-uhr.html' title='zeitlose Uhr'/><author><name>roger</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03025521729213544183</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/-EUiAAoG-e24/TzBCmwAamBI/AAAAAAAABPc/hDAbolw3_W0/s72-c/P1110007.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1820058035188902017.post-2411182739149702718</id><published>2011-10-25T23:00:00.005+02:00</published><updated>2011-10-25T23:21:12.594+02:00</updated><title type='text'>Wertschröpfung</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-jGcZjDWO3pM/TqckwdB_1oI/AAAAAAAABOc/NhAURLS8IkU/s1600/P1100308.JPG"&gt;&lt;img style="TEXT-ALIGN: center; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 400px; DISPLAY: block; HEIGHT: 268px; CURSOR: hand" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5667539070914385538" border="0" alt="" src="http://2.bp.blogspot.com/-jGcZjDWO3pM/TqckwdB_1oI/AAAAAAAABOc/NhAURLS8IkU/s400/P1100308.JPG" /&gt;&lt;/a&gt; &lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="justify"&gt;Mein kurzer Einsatz als Gastarbeiter auf dem Gemüsehof von Michu Hurni ist nun auch bereits wieder zu Ende. Heute hatte ich meinen letzten Arbeitstag und wir haben uns nochmals so richtig ins Zeug gelegt. Die nachmittägliche Ernte von rund 10 Tonnen Kohl lässt sich sehen... Michael, mein Gastarbeiter Kollege und sein Chef werden nun auf jeden Fall während den nächsten Regentagen genügend Arbeit im Rüstraum haben.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="justify"&gt;Es war einmal mehr eine sehr lehrreiche Zeit für mich. Mit einer grossen Bewunderung schaue ich auf Michus unermüdliche Einsatz auf dem Gemüsebetrieb. Täglich ist der junge Bauer rund 12 Stunden auf den Beinen um die vielen anstehenden Arbeiten zu erledigen, die es eben braucht, bis das Gemüse verpackt in der Ablage von Migros oder Coop dem Kunden präsentiert wird. Erschreckend wenig schaut dabei für den Bauer selbst heraus; aus der finanziellen Perspektive betrachtet. Mit Verkaufsmarchen von manchmal mehreren hundert Prozent könnte man meinen, dass sein Teil der Arbeit nur ein kleiner sei. Dass dem nicht so ist habe ich nun mal wieder feststellen können. Eine Feld der raren Peterliwurz, auf welchem wir gut und gerne eine Woche beschäftigt waren um all die Rüben von Hand aus der Erde zu ziehen, bringt ihm nur einen Bruchteil dessen ein, was schliesslich der Verkauf der Ware im Detailhandel ausmacht. Das Geld geht also nicht zu jenen Menschen, die die Ware anpflanzen, pflegen und ernten als viel mehr zu jenen, die sie nur gerade verkaufen. Da läuft was Grundlegendes falsch. Dass dies nicht nur im "Gemüse Business" so läuft ist mir natürlich bewusst.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="justify"&gt;Übrigens: Die Kürbisse zur Produktion des Golatener Kürbiskernöl sind erntereif. Nun werden in den nächsten Tagen die Kerne entnommen und diese dann in die Presse gebracht. Auf das Resultat warten wir alle gespannt. Dass "daraus nix wird" würde ich demnach nicht behaupten! &lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;/div&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-SrgCSHmLPtA/Tqckv_R6m5I/AAAAAAAABOQ/rFAG4Q8yKk8/s1600/P1100314.JPG"&gt;&lt;img style="TEXT-ALIGN: center; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 400px; DISPLAY: block; HEIGHT: 268px; CURSOR: hand" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5667539062928087954" border="0" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/-SrgCSHmLPtA/Tqckv_R6m5I/AAAAAAAABOQ/rFAG4Q8yKk8/s400/P1100314.JPG" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1820058035188902017-2411182739149702718?l=gehcrew.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gehcrew.blogspot.com/feeds/2411182739149702718/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://gehcrew.blogspot.com/2011/10/wertschropfung.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1820058035188902017/posts/default/2411182739149702718'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1820058035188902017/posts/default/2411182739149702718'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gehcrew.blogspot.com/2011/10/wertschropfung.html' title='Wertschröpfung'/><author><name>roger</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03025521729213544183</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/-jGcZjDWO3pM/TqckwdB_1oI/AAAAAAAABOc/NhAURLS8IkU/s72-c/P1100308.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1820058035188902017.post-2581877051563948656</id><published>2011-10-19T20:24:00.002+02:00</published><updated>2011-10-21T18:14:44.543+02:00</updated><title type='text'>Feldarbeit</title><content type='html'>&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-3TEwjYTVvqA/Tp8WC0UwwLI/AAAAAAAABOE/gp5KmcE_aG8/s1600/004.JPG"&gt;&lt;img style="TEXT-ALIGN: center; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 400px; DISPLAY: block; HEIGHT: 267px; CURSOR: hand" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5665271093916647602" border="0" alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/-3TEwjYTVvqA/Tp8WC0UwwLI/AAAAAAAABOE/gp5KmcE_aG8/s400/004.JPG" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="justify"&gt;Zwei arme Bauern arbeiten gemeinsam auf einem Acker als mit ohrenbetäubendem Getöse ein Kampfjet über ihren Köpfen vorbei donnert.&lt;br /&gt;„Hast du gesehen, das Flugzeug ist mit Raketen bestückt“, meint der eine Bauer zum anderen. „Wie viel wohl nur eine solche Rakete kosten mag?“, fragte ihn der zweite Bauer. „Bestimmt mehrere zehn Tausend Euro“, weiss jener. Darauf erhebt der erste Bauer seine Hände trichterförmig zum Himmel und schreit: „Oh Gott, hab Erbarmen mit uns und wirf uns eine solche Bombe zu Füssen!“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Michael, der Saisonarbeiter aus der Slovakei, mit dem ich zur Zeit in Golaten arbeite, weiss viele solche Witze zu erzählen. Es ist seine Art von Humor und ich komme ganz gut zu Recht damit. Michael, der mit seinen 62 Jahren nun schon das vierte Jahr als Saisonarbeiter in der Schweiz verbringt scheint grundsätzlich dem Leben mit viel Humor entgegen zu treten. Doch dass da mehr als nur Witze Klopfen dahinter steckt habe ich schon längst gemerkt. Seine Persönlichkeit strahlt eine kindliche Verspieltheit und ein unerschrockener Optimismus aus, der hier auf den Felder von Golaten bestimmt seines Gleichen sucht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es kommt immer mal wieder vor, dass wir gemeinsam während mehreren Stunden Tonnen von Kabis rüsten, diesen in Kisten verpacken und feinsäuberlich auf Holzpalletten stapeln. Eine Arbeit die eigentlich eintöniger nicht sein könnte, denn die Bewegungsabläufe sind dermassen gleichmässig, dass ich mir bereits am ersten Tag eine Sehnenendzündung geholt habe, die auch nach Tagen noch nicht abgeklungen ist. Doch geflucht wird bei Michael über Arbeit nie: „Arbeit ist Arbeit“, pflegt er zu sagen und meint damit in etwa so viel wie, dass es schlechte und gute Arbeit nicht gibt. Arbeit muss erledigt werden und da fällt automatisch diese Einteilung weg.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich arbeite hier in der Schweiz täglich zehn Stunden pro Tag. Das ist viel, sogar für Schweizer Verhältnisse. Mein Chef bringt es gut und gerne auf zwölf Stunden pro Tag. Der Lohn fällt einem hier nicht in den Schoss, pflegt er zu sagen und meint damit wohl, dass man Geld bestimmt anderswo leichter verdienen könnte. Michael arbeitet acht Monate im Jahr als Saisonarbeiter in Golaten, den Rest des Jahres verbringt er mit seiner Frau und dem Kind in der Ukraine. Die Ukraine sei am Arsch, hat er mir heute gesagt, aber trotzdem ein herrlicher Ort zum Leben.&lt;br /&gt;Solche Aussagen machen uns Schweizer stutzig und wir würden das gerne genauer erklärt haben, doch haben wir nicht die Geduld uns das bei Alkohol, Zigaretten und vielen Umschweifungen erklären zu lassen. &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1820058035188902017-2581877051563948656?l=gehcrew.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gehcrew.blogspot.com/feeds/2581877051563948656/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://gehcrew.blogspot.com/2011/10/meine-schweizer-handelsbilanz.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1820058035188902017/posts/default/2581877051563948656'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1820058035188902017/posts/default/2581877051563948656'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gehcrew.blogspot.com/2011/10/meine-schweizer-handelsbilanz.html' title='Feldarbeit'/><author><name>roger</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03025521729213544183</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/-3TEwjYTVvqA/Tp8WC0UwwLI/AAAAAAAABOE/gp5KmcE_aG8/s72-c/004.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1820058035188902017.post-4463150381682133576</id><published>2011-10-15T12:25:00.003+02:00</published><updated>2011-10-15T12:35:20.989+02:00</updated><title type='text'>das Gemüse steht uns bis zum Hals</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-l0EEhcuHwvI/TplfxzB4blI/AAAAAAAABN4/vZ4VCkNDi8Q/s1600/P1100265.JPG"&gt;&lt;img style="TEXT-ALIGN: center; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 400px; DISPLAY: block; HEIGHT: 226px; CURSOR: hand" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5663663315511438930" border="0" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/-l0EEhcuHwvI/TplfxzB4blI/AAAAAAAABN4/vZ4VCkNDi8Q/s400/P1100265.JPG" /&gt;&lt;/a&gt; &lt;em&gt;Bild: Unterwegs in die Schweiz&lt;/em&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="justify"&gt;Seit zwei Tagen bin ich in der Schweiz. Bei meinem bald schon langjährigen Arbeitgeber in Golaten habe ich erneut eine temporäre Anstellung auf dem Gemüsebetrieb bekommen. Im Moment steht uns die Arbeit bis zum Hals, denn noch stecken weiss nicht wie viele Tonnen Kabis im Boden und auch die Petruschkas, die Peterliwurz, muss noch geerntet werden. Für mich ist es immer wieder erschreckend anzusehen, wie viel Gemüse weggeworfen, beziehungsweise den Kühen verfüttert wird (ok, die müssen auch was fressen, aber nicht unbedingt das, was ursprünglich für Menschen angebaut wurde..). Eben hat der Bauer 20 Tonnen Kartoffeln vom Prüfer zurückbekommen. Die Kartoffeln weisen Schlagschäden auf. Dadurch sind sie zwar noch lange nicht ungeniessbar, aber wie Konsumenten wollen ja nur das Beste. Die ehemalige Bäuerin des Betriebs nennt dies immer wieder eine Sünde. "Ist es nicht eine Sünde, so viele Lebensmittel wegzuwerfen?"&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="justify"&gt;Ich selber kann mit dem Wort Sünde wenig anfangen. Bestimmt aber ist etwas in unserem Versorgungssystem völlig falsch gelaufen!&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1820058035188902017-4463150381682133576?l=gehcrew.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gehcrew.blogspot.com/feeds/4463150381682133576/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://gehcrew.blogspot.com/2011/10/das-gemuse-steht-uns-bis-zum-hals.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1820058035188902017/posts/default/4463150381682133576'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1820058035188902017/posts/default/4463150381682133576'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gehcrew.blogspot.com/2011/10/das-gemuse-steht-uns-bis-zum-hals.html' title='das Gemüse steht uns bis zum Hals'/><author><name>roger</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03025521729213544183</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/-l0EEhcuHwvI/TplfxzB4blI/AAAAAAAABN4/vZ4VCkNDi8Q/s72-c/P1100265.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1820058035188902017.post-8482812693576465044</id><published>2011-10-07T10:40:00.003+02:00</published><updated>2011-10-07T11:04:16.012+02:00</updated><title type='text'>Ökologen ohne Grenzen</title><content type='html'>&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-R5mEkFR7FW8/To67v0vGpDI/AAAAAAAABNw/3gfFhWJLTSg/s1600/100_0980.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5660668211935749170" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 400px; CURSOR: hand; HEIGHT: 300px; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://2.bp.blogspot.com/-R5mEkFR7FW8/To67v0vGpDI/AAAAAAAABNw/3gfFhWJLTSg/s400/100_0980.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; &lt;em&gt;Bild: Im Sommer 2008 machte ich mit Teo eine Fahrradtour durch Rumänien. Im Süden des Landes trafen wir auf einen Wochenmarkt der seines Gleichen sucht. Schuhe und Kleider gab es dort im Zentner zu erwerben.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="justify"&gt;Die Ökologen ohne Grenzen sind in Slowenien seit ihrer äusserst erfolgreichen Kampagne "cleaning Slovenija in one day" in aller Munde. Der Verein beschäftigt im Moment elf Vollzeitangestellte und immer noch geht den Aktivisten die Arbeit nicht aus. &lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="justify"&gt;Diese Tage arbeitet Natasa zusammen mit den Ökologen ohne Grenzen. Gemeinsam haben sie eine Kleidertausch-Börse im Zentrum Maribos auf die Beine gestellt. Die Idee ist: Bringe Kleider die du nicht mehr brauchst und tausche sie gegen solche die du tragen möchtest. Doch hinter dieser ganz simplen Idee versteckt sich ein echtes Problem, welches die Aktivisten von Ökologen ohne Grenzen nun angehen möchten. &lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="justify"&gt;In Slowenien exisitiert nach wie vor kaum eine Kleidersammelstelle, es gibt demnach auch keine recyclage von Textilien wie das etwa in der Schweiz der Fall ist. Nun mag man denken: Textilien sind ja wohl das kleinste Problem in der grossen Abfallflut. Die Recherche von Barbara, eine der Aktivistinnen, zeigte aber ganz andere Resultate:&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="justify"&gt;Alleine im Jahr 2006 wurden 18'000 Tonnen Textilien nach Slowenien importiert. Das entspricht 9 Kilogramm pro Kopf. Im gleichen Jahr wurden nur gerade 1,114 Tonnen Textilien in Sammelstellen zusammen getragen. Das entspricht knapp einem halben Kilogramm pro Kopf. Die Schlussfolgerung: Alleine im Jahr 2006 sind pro Kopf in Slowenien 8,5 Kilogramm Textilien irgendwo untergekommen. Die Frage ist nur, wo? Im Kleiderschrank? Im Abfall?&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="justify"&gt;In Slowenien gibt es nach wie vor unzählige illegaler Abfallsammelstellen. Diesen haben die Ökologen ohne Grenzen nun den Kampf angesagt. Auf einer Internetplattform können diese Abfalldeponien gemeldet werden. Anschliessend werden Freiwillige gesucht (und auch gefunden) die diese Sammelstellen reinigen und den Abfall getrennt dem Staat übergeben. Eine Kehrichtverbrennungsanlage gibt es in Slowenien nicht. Alles was nicht recycliert werden kann geht unter die Erde, nach wie vor. &lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="justify"&gt;In Slowenien steht man bezüglich Recycling bestimmt an einer ganz anderen Stelle als in der Schweiz. Das Bewusstsein der Menschen gegenüber dem Abfall der automatisch Tag für Tag anfällt muss erst noch geschaffen werden. Diese Aufgabe übernimmt hier in Slowenien nicht der Staat sondern es sind unzählige private Initiativen, die versuchen das Verhalten der Menschen zu beeinflussen. Doch so lange der Staat nicht eine Infrastruktur zur Verfügung stellt, die gute Intentionen unterstützt, werde Versuche, umweltbewusster zu leben, leise im Sand versickern.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1820058035188902017-8482812693576465044?l=gehcrew.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gehcrew.blogspot.com/feeds/8482812693576465044/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://gehcrew.blogspot.com/2011/10/okologen-ohne-grenzen.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1820058035188902017/posts/default/8482812693576465044'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1820058035188902017/posts/default/8482812693576465044'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gehcrew.blogspot.com/2011/10/okologen-ohne-grenzen.html' title='Ökologen ohne Grenzen'/><author><name>roger</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03025521729213544183</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/-R5mEkFR7FW8/To67v0vGpDI/AAAAAAAABNw/3gfFhWJLTSg/s72-c/100_0980.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1820058035188902017.post-3433913643923961079</id><published>2011-10-04T10:41:00.005+02:00</published><updated>2011-10-04T10:51:34.788+02:00</updated><title type='text'>Figge Müli</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-w0NdaktLYp0/TorHUq3MoVI/AAAAAAAABNo/9zDSbUVeT28/s1600/P1080340.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5659555039661564242" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 400px; CURSOR: hand; HEIGHT: 267px; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/-w0NdaktLYp0/TorHUq3MoVI/AAAAAAAABNo/9zDSbUVeT28/s400/P1080340.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; &lt;em&gt;Auf Sloweniens Grossbaustellen wird noch immer zu einem grossen Teil in der vormals jugoslawischen Landessprache gesprochen. Viele Bauarbeiter kommen aus Bosnien-Hercegowina.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="justify"&gt;Sie hantierte mit den Putzeimern im Erdgeschoss des Bürogebäudes in welchem auch die Berlitz Schule untergebracht ist. Es war acht Uhr abends und ich hatte eben meine wenigen Deutschstunden an diesem Tag beendet. Ich kannte sie bereits. Wir hatten einige Male zuvor miteinander gesprochen. Ich wusste dass sie deutsch sprach, denn vor zwei Wochen hat sie mich gefragt, ob der Begriff Wachfrau auf deutsch existiere. Dies sei nämlich eigentlich ihr Beruf. Ich wusste damals keine Antwort. Wachmann war mir ein Begriff. Aber Wachfrau? Erst zwei Tage später, als ich sie im Bürogebäude wiedertraf, sagte ich ihr, dass sie wahrscheinlich mit Wachpersonal am besten durchkomme. Wachpersonal also, okay, vielen Dank.&lt;br /&gt;Sie ist eine Frau vielleicht Mitte Vierzig. Eigentlich habe sie zwei Berufe meinte sie gestern zu mir: Lebensmittelingenieurin und seit wenigen Monaten eben Wachpersonal. Für den letzteren Beruf habe sie eine Ausbildung besucht, die sie Tausend Euro gekostet habe. Dort lernte man Sicherheistanlagen zu bedienen, Alarmanlagen aus und einzuschalten. Ich stelle mir vor, dass dieser Berruf etwas Ähnliches ist wie bei uns in der Schweiz die Securitas. Doch irgendwie habe ich so ein ganz anderes Bild der Securitas vor mir. Ich sehe einen älteren, hochgewachsenen Herrn mit grossem Schnurrbart vor mir, der mit Tausend Schlüsseln und einer übergrossen Taschenlampe bestückt, die er im Notfall auch als Schlagstock einsetzen kann, nächtlich durch leere Bürogebäude wandelt. Aber ob es das hier in Slowenien auch gibt? Als Wachpersonal hat die Frau, die nun eben als Putzfrau arbeitet, keine Arbeit gefunden. Der Gedanke plagt sie, ob sie nicht vielleicht die Tausend Euro in den Sand gesteckt hat. Doch jeden Abend schalte sie zu Hause den Computer ein und suche nach Arbeitsstellen. Für Dutzende habe sie sich bereits beworben.&lt;br /&gt;Als ich im letzten Februar hier in Maribor endlich eine Arbeit gefunden hatte, war ich darob überglücklich. Es schien fast wie ein kleines Wunder, sprach ich doch damals noch viel weniger slowenisch als heute. Doch ehrlich gesagt machte sich bald darauf auch etwas Ernüchterung breit. Denn mit den acht Euro, die ich pro Lektion verdiene, schaffte ich es monatlich auf Durchschnittlich 400 bis 500 Euro. Zudem verbrachte ich in den ersten Monaten pro Woche rund fünf Stunden im Auto um zu meinen Studenten zu fahren. Die Fahrkosten konnte ich zwar in Rechnung stellen, die Zeit jedoch nicht. Bald werde ich wohl ein anständiges Pensum kriegen und so vielleicht an die dreissig Stunden pro Woche arbeiten können. Ich werde dann knapp Tausend Euro pro Monat verdienen und damit einen überdurschnittlich hohes Gehalt haben!&lt;br /&gt;Die Putzfrau im Bürogebäude, in welchem auch die Sprachschule Berlitz untergebracht ist, verdient netto 700 Euro. Ob sie alleine mit diesem Monatslohn durchkommen muss weiss ich nicht. Ich weiss aber, dass in Slowenien sehr viele Menschen von Monatslöhnen unter Tausend Euro leben müssen und leben können. Bedenkt man, dass eine durchschnittliche Wohnung gut und gerne 300 bis 400 Euro kostet und dass die Lebensmittel im Supermarkt in etwa gleich teuer sind wie diejenigen in der Schweiz, so gleicht dies einem kleinen Wunder. Dies bestätigte mir auch ein Sozialarbeiter aus der Stadt Ruse, mit welchem ich kürzlich ein längeres Gespräch geführt habe. Für ihn ist es ein Wunder, wie Menschen hier in Slowenien mit diesen kleinen Monatslöhnen durchkommen.&lt;br /&gt;Eines ist sicher: Sparen liegt unter diesen Umständen nicht drin. Das Wachpersonal, das Lebensmitteltechnik studiert hat und nun als Putzmannschaft in Bürogebäuden arbeitet, hat am Ende des Monats bestimmt nichts auf der Seite. Man lebt, man überlebt bestimmt sehr gut, aber viel mehr auch nicht.&lt;br /&gt;Sparen. Das ist etwas was den Menschen in der Schweiz irgendwie in die Wiege gelegt wurde. Das Sparen ermöglicht uns erst Dinge zu tun, die über den gängigen Alltag hinaus gehen. Sparen ermöglicht uns erst zu Reisen, neue Länder, Menschen und Kulturen kennen zu lernen; all diese Dinge zu tun die für mich persönlich einen sehr hohen Stellenwert haben. Mit meinem Gehalt hier in Slowenien werde ich bestimmt nicht sparen können. Dafür muss ich immer mal wieder in die Schweiz reisen um dort zu arbeiten. Im Müli Spiel nennt man diese Situation doch „Figge-Müli“, nicht?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1820058035188902017-3433913643923961079?l=gehcrew.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gehcrew.blogspot.com/feeds/3433913643923961079/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://gehcrew.blogspot.com/2011/10/figge-muli.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1820058035188902017/posts/default/3433913643923961079'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1820058035188902017/posts/default/3433913643923961079'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gehcrew.blogspot.com/2011/10/figge-muli.html' title='Figge Müli'/><author><name>roger</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03025521729213544183</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/-w0NdaktLYp0/TorHUq3MoVI/AAAAAAAABNo/9zDSbUVeT28/s72-c/P1080340.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1820058035188902017.post-4412084538250255991</id><published>2011-10-03T10:47:00.002+02:00</published><updated>2011-10-03T10:52:52.889+02:00</updated><title type='text'>Bildgalerie aktualisiert</title><content type='html'>&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-Jarfr47fAFs/Tol3IeSMYiI/AAAAAAAABNY/QSCFVN-B2Qc/s1600/P1100158.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5659185394219770402" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 200px; CURSOR: hand; HEIGHT: 134px; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/-Jarfr47fAFs/Tol3IeSMYiI/AAAAAAAABNY/QSCFVN-B2Qc/s200/P1100158.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Die lange Zeit vernachlässigte Bildgalerie der gehcrew wurde endlich mal wieder aktualisiert. Zu sehen sind einige Fotos vom Frühjahr bis zum Spätsommer dieses Jahres. Bilder aus Slowenien, Kroatien, Ungarn und der Schweiz. Und natürlich gibts den Jurij zu sehen....&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1820058035188902017-4412084538250255991?l=gehcrew.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gehcrew.blogspot.com/feeds/4412084538250255991/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://gehcrew.blogspot.com/2011/10/bildgalerie-aktualisiert.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1820058035188902017/posts/default/4412084538250255991'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1820058035188902017/posts/default/4412084538250255991'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gehcrew.blogspot.com/2011/10/bildgalerie-aktualisiert.html' title='Bildgalerie aktualisiert'/><author><name>roger</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03025521729213544183</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/-Jarfr47fAFs/Tol3IeSMYiI/AAAAAAAABNY/QSCFVN-B2Qc/s72-c/P1100158.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1820058035188902017.post-9161913450471091068</id><published>2011-10-02T11:12:00.001+02:00</published><updated>2011-10-02T11:17:18.969+02:00</updated><title type='text'>Logarska Dolina</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-RI5KevHleb8/TogrbkRKRfI/AAAAAAAABNQ/uGLCF5PYdnY/s1600/P1100202.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5658820684383143410" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 400px; CURSOR: hand; HEIGHT: 268px; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/-RI5KevHleb8/TogrbkRKRfI/AAAAAAAABNQ/uGLCF5PYdnY/s400/P1100202.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="justify"&gt;Kurz bevor die Strasse in Richtung Wanderparadies Logarska Dolina immer enger und enger wird und sich schliesslich beinahe nahtlos an das kristallklare Wasser der Savinja, die in eben diesem Wanderparadies ihren Ursprung hat anschliesst, passieren wir eine Tankstelle am Strassenrand. „Erinnerst du dich an dieses Signet?“, fragt Sascha, die das Auto fährt Boris, der neben ihr sitzt. „Ja natürlich, diese Schilder gab es früher überall, das war unsere Tankstelle“, meint Boris. Sascha ist Slowenin und kommt aus der Region Dolenska. Boris kommt aus Bosnien-Hercegowina, aus Banja Luka. Beide lebten bis 1991 im gleichen Land und beiden kennen noch heute das Signet der vormals jugoslawischen „Petrol“ Tankstelle auswendig. Da steht es am Strassenrand; gross, schwer, fest und bestimmt in den letzten Jahren immer wieder neu gestrichen, denn von Rost keine Spur. Jemand scheint dieses Signet hier zu pflegen.&lt;br /&gt;Mit Boris, Sascha und Pintas besteigen wir später den Kamensko Sedlo, den steinernen Sattel. Auf rund 1900 Meter gelegen, haben wir von dort oben einen fantastischen Ausblick auf die Bergkette, die sich wie ein Halbkreis rund um das Logarska Dolina, das Logarska Tal, zieht. Man kriegt Lust höher hinauf zu steigen, auf den Brana oder sogar auf den Planjava, der mit seinen beinahe 2400 Meter stolz in der fantastischen Landschaft steht. Boris und ich schmieden Pläne, wie wir nächstes Jahr uns dieser Berge annehmen werden während Sascha zum Abstieg mahnt. Unten in Logarska Dolina angekommen schmerzen uns die Beine und wir sind froh, haben wir den oftmals kritischen Abstieg sicher überstanden.&lt;br /&gt;Eigentlich wollten wir ja zuerst den Triglav besteigen an diesem Wochenende. Vielleicht üben wir uns vorher doch noch einige Male an anderen Bergen...&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-SlAaEMZlSXc/Togrbc3rbWI/AAAAAAAABNI/XElsV-MOGhs/s1600/P1100208.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5658820682397216098" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 400px; CURSOR: hand; HEIGHT: 268px; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/-SlAaEMZlSXc/Togrbc3rbWI/AAAAAAAABNI/XElsV-MOGhs/s400/P1100208.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1820058035188902017-9161913450471091068?l=gehcrew.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gehcrew.blogspot.com/feeds/9161913450471091068/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://gehcrew.blogspot.com/2011/10/logarska-dolina.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1820058035188902017/posts/default/9161913450471091068'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1820058035188902017/posts/default/9161913450471091068'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gehcrew.blogspot.com/2011/10/logarska-dolina.html' title='Logarska Dolina'/><author><name>roger</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03025521729213544183</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/-RI5KevHleb8/TogrbkRKRfI/AAAAAAAABNQ/uGLCF5PYdnY/s72-c/P1100202.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1820058035188902017.post-1472813667232179095</id><published>2011-09-28T09:39:00.003+02:00</published><updated>2011-09-28T09:48:23.246+02:00</updated><title type='text'>Moj market</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-rAlU96OjegE/ToLPhcXa_QI/AAAAAAAABNA/VNLnr9dVi_8/s1600/P1100136.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5657312255387827458" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 400px; CURSOR: hand; HEIGHT: 268px; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/-rAlU96OjegE/ToLPhcXa_QI/AAAAAAAABNA/VNLnr9dVi_8/s400/P1100136.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; &lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;em&gt;Bild: Nicht der erwähnte moj market sondern ein seit längerer Zeit geschlossener Laden an der Ruska Cesta. Diese Strasse ist bekannt dafür, dass hier viele Roma leben. Anscheinend werden sie nicht von allen sehr geschätzt...&lt;/em&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;br /&gt;Er war nicht moj market – mein Supermarkt. Aber es war ein Laden, welcher zu Fuss in wenigen Minuten von unserer Wohnung aus erreichbar war. Es war ein Supermarkt der besonderen Art. Einer jener Vertreter, bei welchen man den Untergang fühlt, gleich nachdem man den ersten Schritt in den Laden hinter sich hat. Gross in der Fläche war das Angebot dermassen klein, dass man das ganze Sortiment problemlos auf die grösse eines mittleren Kiosk hätte reduizieren können. Deshalb standen dann die Orangensäfte, von welchen es eine einizige Sorte gab, in meterlangen Reihen auf den Gestellen und füllten mit ihrer Präsenz eine ganze Wand aus. Nahm man einen Saft aus dem Regal, dann klaffte an dieser Stelle wo eben noch der Saft gestanden hatte, eine Lücke im Gestell, die an eine Zahnlücke im Gebiss eines Menschen erinnerte. Moj market war dem Untergang geweiht, man wusste es.&lt;br /&gt;Ein Freund aus Maribor hat mir erzählt, dass er mehrere solche Supermärkte kennt. Läden die unmöglich funktionieren können, die zu 100% den Gesetzen des erfolgreichen Marktes wiedersprächen. Läden in welchen Produkte verkauft würden, die niemand kaufen wolle und in welchen die Deckenbeleuchtung dermassen auf Sparflamme gehalten würde, als wolle man so wenig Kosten wie nur möglich mit diesem Laden generieren. Die Frage kommt auf, ob diese Läden bewusst so gehalten werden. Die Frage kommt auf, ob es vielleicht nicht Sinn und Zweck dieser Läden sei, Produkte zu verkaufen sondern viel mehr als Laden zu existieren. Freilich, Sinn macht das Ganze nicht. So wenig Sinn wie der Laden als Laden selbst.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch da gibt es auch noch die andere Geschichte von moj market. Es ist die Geschichte eines Mannes, den ich jedes einzelne Mal beim erneuten Versuch vielleicht doch etwas Sinnvolles in eben diesem Supermarkt zu finden, vor dem Geschäft angetroffen habe. Dort stand er vor der Glaswand des Supermarktes, in der einen Hand eine Flasche Bier, in der anderen eine Zigarette. Sein Fahrrad lehnte an der Wand, direkt neben dem Bankomaten der KBM, der sich bei moj market eingemietet hatte. Dort stand er dann, trank sein Bier, rauchte seine Zigarette und schaute einem zu, wenn man den Laden betrat. Der Mann hatte langes, ziemlich ungepflegtes Haar und sein ganzes Äusseres sprach davon, dass er bestimmt mehr Zeit hier vor dem Laden verbrachte als zu Hause im Badezimmer.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vor einigen Tagen habe ich festgestellt, dass moj market seine Regale geräumt hatte. Zu meinem erstaunen stand der Mann noch immer vor dem geschlossenen Supermarkt und sein Fahrrad stand neben dem Bankomaten der KBM. In der einen Hand eine Flasche Bier, in der anderen eine Zigarette.&lt;br /&gt;Doch unterdessen ist der Mann verschwunden. In den letzten Tagen habe ich ihn dort nicht mehr gesehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun gibt es zum 2000 Quadratmeter grossen Einkaufszentrum Q’Landia nur noch eine Alternative für uns, die auch zu Fuss bequem erreichbar ist. Es ist dies ein etwas grösserer Kiosk, in welchem eine alte Frau wahrscheinlich seit Jahren Waren verkauft. Wollte man sich ausschliesslich von diesem Kiosk ernähren, dann gäbe es ausser Teigwaren und Reis kaum was zu futtern. Doch es gibt gute Gründe für mich, immer wieder in diesem Kiosk etwas einzukaufen. Die Verkäuferin kennt mich und Jurij bereits und letztes Mal hat mein Sohn, welcher bereits ein kleiner Charmeur ist, eine Banane geschenkt gekriegt. Einkaufen am Kiosk ist jedes Mal auch eine persönliche Begegnung die nicht durch das Piepsen der Scannermaschine gestört wird. Diese kleinen Einkaufsgeschichten sind es mir wert, dass ich anstelle der Bio-Vollmilch auch immer mal wieder eine langlebige UHT Milch vom Kiosk erstehe; einen Kühlschrank gibt es dort nämlich nicht. &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1820058035188902017-1472813667232179095?l=gehcrew.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gehcrew.blogspot.com/feeds/1472813667232179095/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://gehcrew.blogspot.com/2011/09/moj-market.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1820058035188902017/posts/default/1472813667232179095'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1820058035188902017/posts/default/1472813667232179095'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gehcrew.blogspot.com/2011/09/moj-market.html' title='Moj market'/><author><name>roger</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03025521729213544183</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/-rAlU96OjegE/ToLPhcXa_QI/AAAAAAAABNA/VNLnr9dVi_8/s72-c/P1100136.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1820058035188902017.post-7991433583541161439</id><published>2011-09-21T13:22:00.001+02:00</published><updated>2011-09-21T13:27:21.339+02:00</updated><title type='text'>Entleichung am Balaton</title><content type='html'>&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-sK9F3DWCtVE/TnnJZZv83NI/AAAAAAAABM4/FSi2hMPLHAg/s1600/P1100092.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5654772245386288338" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 268px; CURSOR: hand; HEIGHT: 400px; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/-sK9F3DWCtVE/TnnJZZv83NI/AAAAAAAABM4/FSi2hMPLHAg/s400/P1100092.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="justify"&gt;Die ungarische Sprache ist bekannt dafür, dass sie Wörter, die ziemlich in allen mir bekannten Sprachen ähnlich klingen, neu erschafft. Ein schönes Beispiel dafür finde ich den Begriff &lt;em&gt;Rendorsèg&lt;/em&gt;. Ruft man dieses Wort im Stadtzentrum laut heraus, dann tauchen früher oder später uniformierte Beamte auf um sich zu erkundigen, was das Problem sei. &lt;em&gt;Rendorsèg&lt;/em&gt;, das bedeutet Polizei.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit Boris war ich vergangenes Wochenende mit dem Fahrrad am Balatonsee in Westungarn. Die zwei Tage bleiben in unvergesslicher Erinnerung. Doch das ist eine andere Geschichte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auf der Halbinsel Tihany besuchten wir den &lt;em&gt;Strànd&lt;/em&gt; (ausgesprochen wie Strònd und wohl eines der einfachsten Wörter in der ungarischen Sprache). Beim Betreten des &lt;em&gt;Strànd&lt;/em&gt; konnte ich es mir nicht verwehren die &lt;em&gt;Ordnung des von der Brillo GmbH. betriebenen Freibades&lt;/em&gt; zu lesen. Besonders spannend fand ich den Punkt sieben in der Ordnungsbeschreibung. Es ist zu hoffen dass es am &lt;em&gt;Strànd&lt;/em&gt; von Tihany nicht allzu oft zu Entleichungsmassnahmen kommt.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1820058035188902017-7991433583541161439?l=gehcrew.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gehcrew.blogspot.com/feeds/7991433583541161439/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://gehcrew.blogspot.com/2011/09/entleichung-am-balaton.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1820058035188902017/posts/default/7991433583541161439'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1820058035188902017/posts/default/7991433583541161439'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gehcrew.blogspot.com/2011/09/entleichung-am-balaton.html' title='Entleichung am Balaton'/><author><name>roger</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03025521729213544183</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/-sK9F3DWCtVE/TnnJZZv83NI/AAAAAAAABM4/FSi2hMPLHAg/s72-c/P1100092.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1820058035188902017.post-6909359348091813584</id><published>2011-09-16T13:20:00.000+02:00</published><updated>2011-09-16T13:26:33.206+02:00</updated><title type='text'>Stara Baska</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-8zrY7_afeRw/TnMx-c4EPoI/AAAAAAAABMw/lfOJII8tKqU/s1600/P1090954.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5652916906253106818" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 268px; CURSOR: hand; HEIGHT: 400px; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/-8zrY7_afeRw/TnMx-c4EPoI/AAAAAAAABMw/lfOJII8tKqU/s400/P1090954.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="justify"&gt;Es ist ein Wechsel von einer Welt in eine andere. Oben das helle, klare Licht in einem strahlendblauen Spätsommerhimmel. Unten ein kühler, samtener Glanz, ein Funkeln und Glitzern, ein sich Verständigen mit dem Licht der Sonne, das wellenartig sich seinen Weg ins Meer erschleicht, einsinkt in diesen matten Glanz, tiefer und tiefer sinkt und sich im Dunkel und in der Kälte verlieren würde, befänden wir uns statt an der Küste im weiten, offenen Meer. Oben die Geräusche der bekannten Welt, das plätschern des Wassers das verspielt auf sich selber schlägt, das Schreien zufriedener Kinder, die mahnenden Rufe verängstigter Eltern, ab und zu ein Flugzeug und ansonsten angenehme Ruhe. Nach unten dringen nur selten Geräusche aus der bekannten Welt, alles ist wie in Watte gepackt, alles scheint sich hinter einer Unzahl verschlossener Türen abzuspielen. Die eigenen Geräusche der Welt da unten höre ich nicht, weiss nicht wie sie klingen, weiss nicht worauf ich mich achten soll.&lt;br /&gt;An der Küste entlang schwimmend wechsle ich von einer Welt in die andere. Tauche unter, tauche tiefer und schwimme über die funkelnden Steine, die aussehen als leuchteten sie von innen heraus. Doch mein Atem gibt mir nur kleine Verschnaufspausen um diese Welt da unten zu bestaunen. Immer wieder muss ich nach oben, muss Luft holen, muss diese Grenze von oben und unten durchbrechen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die obere Welt scheint mir bekannt, scheint mir vertraut. Die untere Welt ist mir neu und ich scheue mich vor ihr. Sie fasziniert mich aber nur solange ich mich in dieser Übergangsphase von unten und oben befinde. Nur so lange wie ich sehen kann und wie die Geräusche von oben wie durch Watte auf mein Trommelfell treffen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Oben und unten; mir wird bewusst wie sehr wir doch an diese Erde gebunden sind. Wir kleben auf der Kruste, wandern über sie, leben auf ihr und streben doch immer wieder von ihr Weg. Unsere Bemühungen sind auch immer nur von kurzer Dauer, denn schon bald kommen wir entweder von oben oder von unten in unsere Welt zurück.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Man braucht nur einzutauchen in die Welt da unten und man merkt; hier bin ich nicht zu Hause. Die Sorgen, Freuden und Probleme der Welt da oben verhallen hier ungehört. Das Leben hier unten kümmert sich nicht um die Finanzkrise oder um den Sturz eines Diktators. Die Zeit hat es auf seiner Seite. Sie misst sich nicht mit ihr.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Später gehe ich in die Berge um auf das Meer hinunter zu schauen. Die karge, schroffe, die durch und durch unwirtliche Landschaft empfängt mich im Vergleich zum Meer mit offenen Armen. Die Landschaft ist mir bekannt und ich liebe diese wohlriechenden Wüsten sehr. Überall durchziehen Mauern und Mauerreste die Landschaft wie Narben auf einer alten, runzligen Haut. Meine Schuhe bringen Steine ins Rollen und Steine scheuchen Schafe unter den wenigen, schattenspendenden Bäumen hervor. Sie rennen in der brütenden Sonne einige Meter weit, bleiben dann stehen und schauen mich fragend an.&lt;br /&gt;Überall diese Mauern, scheinbar sinnlos stehen sie in der Landschaft. Wer hat sie errichtet und aus welchem Grund? Man sagte mir, dass hier früher blühende Gärten gewesen seien. Das kannst du dir heute nicht mehr vorstellen, was? Die Augen der alten Frau leuchten sanft. Nein, das kann ich mir nicht vorstellen. Geblieben sind also diese Mauern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Später zu Hause, als ich mir eine Fotographie, die ich von den Mauern gemacht habe, etwas genauer anschaue erkenne ich in den langgezogenen Bauwerken das Bild eines spielenden Mädchens. Die Mauern, die das Geschöpf bilden, befinden sich auf einem Hügel, den ich noch nicht bewandert habe. Bei meinem nächsten Besuch in Stara Baska werde ich dorthin gehen.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-dlOkVzH2iQg/TnMx-LQJFzI/AAAAAAAABMo/yZXJIv2Eg44/s1600/P1090957.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5652916901522249522" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 400px; CURSOR: hand; HEIGHT: 268px; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/-dlOkVzH2iQg/TnMx-LQJFzI/AAAAAAAABMo/yZXJIv2Eg44/s400/P1090957.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1820058035188902017-6909359348091813584?l=gehcrew.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gehcrew.blogspot.com/feeds/6909359348091813584/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://gehcrew.blogspot.com/2011/09/stara-baska.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1820058035188902017/posts/default/6909359348091813584'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1820058035188902017/posts/default/6909359348091813584'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gehcrew.blogspot.com/2011/09/stara-baska.html' title='Stara Baska'/><author><name>roger</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03025521729213544183</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/-8zrY7_afeRw/TnMx-c4EPoI/AAAAAAAABMw/lfOJII8tKqU/s72-c/P1090954.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1820058035188902017.post-8768131581050558908</id><published>2011-09-05T10:14:00.001+02:00</published><updated>2011-09-05T10:20:06.795+02:00</updated><title type='text'>Lendavske Gorice</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-jNzoxB3JMv4/TmSFjUXkcOI/AAAAAAAABMg/s3qSpRzNGfI/s1600/P1090741.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5648786674438926562" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 400px; CURSOR: hand; HEIGHT: 268px; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/-jNzoxB3JMv4/TmSFjUXkcOI/AAAAAAAABMg/s3qSpRzNGfI/s400/P1090741.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; &lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="justify"&gt;Die Hügel, welche in Lendava die Grenze zwischen Slowenien und Ungarn bilden nennt man Lendavske Gorice; Lendava Hügel. Es sind wunderschön geschwungene Linien, die sich wie ein Netz im Gebiet Prekmurije nach vielen Kilometer Ebene endlich mal wieder etwas in die Höhe schwingen. Diese Hügel sind durchsetzt mit zahlreichen Weinbergen, welche in dieser Jahreszeit voller kleiner, süssen Trauben sind. Noch hat die Weinlese hier nicht begonnen, doch dieses Jahr wird sie wohl früher als in anderen Jahren über die Bühne gehen.&lt;br /&gt;Die Lendava Hügel werden bereits seit langer Zeit bewirtschaftet. Bereits vor 150 Jahren bauten sich Menschen aus der Ebene hier ihre „Wochenend-Häuschen“. Mindestens zwei Mal pro Jahr zog dann die ganze Familie, mit Huhn, Kuh und Kegel in die Hügel um das Land zu pflegen, zu bewirtschaften oder um die Ernte einzubringen. Dauerhaft gelebt hat man hier wohl kaum. Die Menschen in jener Zeit haben sich aus heutiger Sicht wunderschöne, kleine Häuschen gebaut. Häuser, die aus unseren Augen betrachtet, eine ländliche Idylle ausstrahlen, nach der wir uns irgendwie zurück sehnen, die wir aber nie mehr erreichen werden. Nur noch ein paar wenige dieser alten, traditionellen Häuser stehen heute in den Hügeln oberhalb Lendavas. Fast alle sind dem Zerfall nahe, benutzt werden vielleicht noch zwei. Die Mauern der Häuser bestehen aus einem Holzgerüst, welches man mit einer Mischung aus Lehm, Erde und Stroh ausfüllte. Das Dach bestand vollständig aus dick gebündeltem Schilf welches man am Balatonsee, rund 100 Kilometer östlich in Ungarn geschnitten hatte. Im Sommer musste es in diesen Häuschen angenehm kühl gewesen sein.&lt;br /&gt;Janez erzählte, wie der nationale Denkmalschutz Sloweniens vor einigen Jahren die damals noch benutzten Häuschen unter seine Obhut gestellt hatte. Kurze Zeit später waren alle Häuser unebwohnt und begannen wirklich zu verfallen. Wie war das möglich? Der Denkmalschutz wollte alles so erhalten wie es war, man sollte die Häuser lediglich sanieren und durfte nichts vollständig erneuern. Auch wurde den Besitztern verboten, das Haus ihren Bedürfnissen entsprechend umzugestalten; zum Beispiel einen Weinkeller anzubauen. Die Folge davon war, dass die Häuser nicht mehr bewohnbar waren weil man ihnen den Sinn genommen hatte. Historisches historisch erhalten ohne daraus ein Museum zu machen ist wahrscheinlich ein Ding der Unmöglichkeit. Denn das Leben bleibt nicht stehen, es entwickelt sich weiter und strebt vorwärts. Die alten, unter Schutz stehenden Weinhäuser konnten mit Entwicklung nicht mithalten. Heute hat niemand mehr etwas von Ihnen, weder der Wanderer welcher einen Spaziergang in den Weinbergen geniesst, noch der Winzer welcher hier seinen Wein anbaut.&lt;br /&gt;Die Häuschen, die heute in Lendavske Gorice gebaut werden sind weitaus simplerer Natur. Häufig bestehen sie aus einer unverputzten Backsteinmauer und wenn man Glück hat haben sie auch ein Ziegeldach. Zwar zieren nach wie vor Geranien die Fenstersimse dieser Häuser, die Idylle ist aber irgendwie verschwunden. Stil und bauliche Schönheit ist eine Frage des Geschmackes, ich weiss. Auch ist heute ewas schön und interessant, was morgen bereits als grosses Fragezeichen in der Landschaft steht. Mir scheint es aber doch, dass die Menschen früher ihrem Wohn- und Lebensort mehr Stil und Schönheit beschert haben. Ich kann mir schlicht nicht vorstellen, dass jemand unverputzte Backsteinmauern schön findet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Ma maison et mon château“, dieser Satz bleibt mir aus dem Französisch Unterricht wohl ein Leben lang im Gedächtnis. Ein Schloss definiert sich demnach nicht über seine Grösse oder seinen Umschwung, sondern rein dadurch, dass man es für sich zu einem Schloss macht. Hier lebe ich; nennt mich König, Kaiser, Fürst oder auch einfach bei meinem Vornamen. Das ist mein zu Hause und ich bin stolz darauf. &lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-SPB4eXRmr50/TmSFjGARaAI/AAAAAAAABMY/BRboie05elc/s1600/P1090743.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5648786670583113730" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 400px; CURSOR: hand; HEIGHT: 268px; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/-SPB4eXRmr50/TmSFjGARaAI/AAAAAAAABMY/BRboie05elc/s400/P1090743.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1820058035188902017-8768131581050558908?l=gehcrew.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gehcrew.blogspot.com/feeds/8768131581050558908/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://gehcrew.blogspot.com/2011/09/lendavske-gorice.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1820058035188902017/posts/default/8768131581050558908'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1820058035188902017/posts/default/8768131581050558908'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gehcrew.blogspot.com/2011/09/lendavske-gorice.html' title='Lendavske Gorice'/><author><name>roger</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03025521729213544183</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/-jNzoxB3JMv4/TmSFjUXkcOI/AAAAAAAABMg/s3qSpRzNGfI/s72-c/P1090741.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1820058035188902017.post-6380219265433610953</id><published>2011-09-01T12:39:00.002+02:00</published><updated>2011-09-01T12:48:46.247+02:00</updated><title type='text'>Blatuša</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-nGWlvgUbwqg/Tl9hnhPnmDI/AAAAAAAABMQ/Zen75b7GJ6A/s1600/P1090689.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5647339789312563250" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 400px; CURSOR: hand; HEIGHT: 268px; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/-nGWlvgUbwqg/Tl9hnhPnmDI/AAAAAAAABMQ/Zen75b7GJ6A/s400/P1090689.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; Seit vielen Monaten wurde Blatuša immer mal wieder erwähnt. „Wann gehen wir nach Blatuša?“ „Bald gehen wir nach Blatuša!“ „Wo zum Teufel liegt denn eigentlich Blatuša?“ „Was ist Blatuša?“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Blatuša ist ein Dorf südöstlich von Karlovac, im Norden Kroatiens. Ein Gebiet das bis zu den Kriegsjahren ab 1991 auch von Serbinnen und Serben bewohnt wurde. Einige Dörfer waren gänzlich in serbischen Händen; so ein Dorf war Blatuša. Die Menschen mussten als einfache Bauern gearbeitet haben, davon zeugen die noch stehenden Holzhäuser und Ställe, die verstreut in der mal waldigen, mal von Wiesen durchsetzten Gegend stehen. Nach dem Krieg war die Gegend um einige Menschen ärmer. Die Häuser, die vormals von Serbinnen und Serben bewohnt waren, standen nun leer und begannen im Laufe der Jahre immer erbärmlicher auszusehen. Auch Blatuša lag viele Jahre lang verlassen da, die Besitzer der Häuser waren entweder verstorben oder seit Jahren in Serbien wohnhaft.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;br /&gt;Vor drei Jahren hat Robert, das halbe Dorf aufgekauft. Mehrere alte Häuser und vor allem viel, viel Land. Dieses Land bewohnt er seither zusammen mit zehn anderen Menschen. Blatuša ist ein Laboratorium für „selbstverwaltetes“ Leben geworden. Robert, ein professioneller Musiker, der sich vorher weder für biologischen Landbau noch für Ökohäuser interessiert hatte, wurde innert kurzer Zeit zu einem Fachmann auf diesen Gebieten. Durchs Internet und durch Freunde hat er gelernt wie man mit einfachsten Mitteln Häuser bauen kann, die nicht viel kosten, aus 100% natürlichen Materialien bestehen und denen auch das oftmals rauhe Klima Nordkroatiens nichts anhaben kann. Häuser, gebaut aus Holz, Stroh und Lehm. Häuser, die in ihrer Form an Hobbithöhlen erinnern. Häuser, die eine gemütliche Wärme ausstrahlen und die man auf den ersten Blick gerne bewohnen würde. Bisher tun dies gut zehn Menschen. Roberts Idee ist, dass in der nächsten Zeit mehr und mehr Menschen sich der „Gemeinschaft“ anschliessen. Wer will kriegt bei Robert in Blatuša Land, Material und Wissen, damit man sich sein eigenes Haus bauen kann. Natürlich braucht es auch etwas Geld; ganz kostenlos ist das Bauen eines solchen Ökohauses nicht. Aber mit 1500 Euro hat man bestimmt ein bewohnbares Haus.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;br /&gt;Die Lanschaft rund um den Ort Blatuša herum hat etwas magisches, märchenhaftes. Über einen Waldweg führt uns Robert zu einer Lichtung die leicht abfallend sich weit hinunter in ein Tal erstreckt. Die ganze Lichtung ist überwachsen mit Farn. Nur Farn, soweit das Auge reicht. „Hobbitland“, nennt Robert diesen Ort. Hier sollen einst Erdhäuser stehen, so wie man sie von den Hobbits her kennt. Mitten durch dieses Farn hindurch schreitet eine Gestalt, ein Buschmesser über die Schultern gehängt, in selbstgefertigten Lederhosen und Mokkasins, gleicht die kleine Gestalt mit den langen grauen Haaren und dem nicht minder langen Bart einem Zwerg, der im Lande der Hobbits untergekommen ist. Der Mann umarmt mich, lange, und lässt nicht los. Dabei nennt er seinen Namen; Akin. Und meint schliesslich: Willkommen zu Hause. Akin kommt aus Tschechien, doch seine fahrende Wohnung, ein umgebauter Bauwagen, erzählt davon, dass Akin dort zu Hause ist, wo er sich gerade aufhält. Während mindestens einem Monat wird sein zu Hause Blatuša sein. Dort findet im September das „Rainbow gathering“ statt. „Rainbow“.... Hier treffen sich „Hippies“ aus ganz Europa. Einige von ihnen fahren von einem „Rainbow“ zum nächsten. Leben mal in Portugal, mal in Spanien, Tschechien oder eben Kroatien. Was wird während eines „Rainbow gathering“ gemacht, will ich von Robert wissen. Die Antwort ist sehr unklar. Bei diesem „Rainbow“ gehe es ums Heilen, so viel habe ich verstanden. Robert will anscheinend die Energien in Blatuša wieder ins Lot bringen. So werden nun bald, dort wo vor 20 Jahren Menschen mit Maschinengewehren bestückt durch die Büsche schlichen, Tantra Seminare abgehalten und Erdhäuser gebaut werden. Blatuša ist diesem Wandel bestimmt dankbar. &lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="justify"&gt;Auf dem Weg zurück in die Zivilisation fahren wir an einigen Bauern vorbei, die in der Umgebung von Blatuša ihre Felder bestellen. Alle winken uns zu. Mit unserem slowenischen Nummernschild wird wohl allen klar sein, dass wir zu Blatuša gehören. Und ich erinnere mich daran dass Robert erwähnte, wie gut die Gemeinschaft Blatuša von den Nachbarn aufgenommen worden ist. Zu Beginn hätten alle gedacht, dass Robert einer jener sei, der sich Land im grossen Stil unter den Nagel reissen würde um es dann ungenutzt verwildern und verkommen zu lassen. Inzwischen haben die Nachbarn ihre Meinung geändert. Die Gemeinschaft Blatuša ist von allen Seiten her akzeptiert worden. &lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="justify"&gt;Man muss ja auch keine Tantra-Seminare mögen, um zu sehen, dass in Blatuša etwas wirklich schönes entstehen kann.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-5v7eJDIri_A/Tl9hnfaB3jI/AAAAAAAABMI/AhjZvehkFOM/s1600/P1090687.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5647339788819357234" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 400px; CURSOR: hand; HEIGHT: 268px; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/-5v7eJDIri_A/Tl9hnfaB3jI/AAAAAAAABMI/AhjZvehkFOM/s400/P1090687.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1820058035188902017-6380219265433610953?l=gehcrew.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gehcrew.blogspot.com/feeds/6380219265433610953/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://gehcrew.blogspot.com/2011/09/blatusa.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1820058035188902017/posts/default/6380219265433610953'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1820058035188902017/posts/default/6380219265433610953'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gehcrew.blogspot.com/2011/09/blatusa.html' title='Blatuša'/><author><name>roger</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03025521729213544183</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/-nGWlvgUbwqg/Tl9hnhPnmDI/AAAAAAAABMQ/Zen75b7GJ6A/s72-c/P1090689.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1820058035188902017.post-8071737354999166122</id><published>2011-08-30T10:21:00.003+02:00</published><updated>2011-09-06T22:27:22.491+02:00</updated><title type='text'>Drug Tito</title><content type='html'>&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-KO17cTRdiG4/TlyehPGEqjI/AAAAAAAABMA/QVhrESmmDKc/s1600/P1090657.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5646562326640634418" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 400px; CURSOR: hand; HEIGHT: 268px; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/-KO17cTRdiG4/TlyehPGEqjI/AAAAAAAABMA/QVhrESmmDKc/s400/P1090657.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="justify"&gt;Lange hat es gedauert, bis ich endlich den Weg nach Kumrovec, zu einem kleinen, musealen Dorf an der slowenisch-kroatischen Grenze gefunden habe. Kumrovec wird als „Staro Selo“, als „Altes Dorf“ gehandelt. Man bezahlt Eintritt um die improvisierten Holzschranken zu passieren, welche die gepflasterte Dorfstrasse von der asphaltierten Strasse abtrennt. Nachdem ich mein Auto auf dem nahegelegenen Parkplatz abgestellt hatte, parkierte direkt neben mir ein Auto mit italienischem Kennzeichen. Bis an den Rand vollgepackt, strahlte die ganze Karre das reinste Feriengefühl aus. Ein mittelalterliches Paar stieg aus dem Auto aus und der Mann fragte mich in seiner Landessprache ob ich vielleicht ein Bisschen italienisch spräche. „Un poco“, meine Antwort. Ob hier das Grab von Josip Broz Tito zu finden sei, wollte der Mann weiter von mir wissen. Das Grab? Nein, das befinde sich in Belgrad. Die Enttäuschung war dem italienischen Paar ins Gesicht geschrieben. „Aber in diesem kleinen Dorf ist Tito auf die Welt gekommen, hier befindet sich sein Geburtshaus“, begann ich den Beiden zu erklären. „La casa natale!“ Die Freude war in die Gesichter der Beiden zurückgekehrt, sie bedankten sich bei mir und machten sich auf den Weg ins Staro Selo.&lt;br /&gt;Die Kroaten machen kein grosses Aufsehen darüber, dass Tito in eben diesem Kumrovec vor 119 Jahren geboren wurde. Wären nicht die T-Shirts, Feuerzeuge und Postkarten mit dem Gesicht vom Mareshal im Souvenirladen zu erwerben und würde nicht die gusseiserne Statue des Oberpartisanen im Garten vor dem Häuschen stehen, man hätte keine Ahnung, dass in eben diesem Dorf der Mann zur Welt gekommen ist, der Jugoslawien während 36 Jahren führte und gestaltetet. Die Plakette, welche an Titos Geburtshaus befestigt ist trägt die Aufschrift: „Hier ist Freund Tito zur Welt gekommen“. Drug Tito, Freund Tito, ein Ausdruck den man in den Ländern des ehemaligen Jugoslawien öfters zu hören bekommt. Wahrscheinlich nicht ganz so oft in Kroatien und Serbien. In Bosnien-Hercegowina jedenfalls war der Ausdruck „Drug Tito“ noch geläufig. Titos Bild in der post-jugoslawischen Gesellchaft hat sich selbstverständlicherweise im Laufe der Jahre stark geändert. Zumal anzumerken ist, dass er auch während seiner Lebzeit innerhalb seines Landes nicht jedermanns Freund gewesen war. Bei seinem Tod im Jahre 1980 galten ihm aber die Sympathien ganz Jugoslawiens und wohl grossen Teilen der Welt. Zu seinem Begräbnis in Belgrad sind Dutzende von Staats- und Regierungschefs erschienen. Der Zug mit seinem Leichnahm, welcher von durch halb Jugoslawien nach Belgrad tarnsportiert wurde, begleiteten Tausende von Jugoslawinnen und Jugoslawen weinend am Schienenrand stehend. Der Tod des Freund Tito war eine Tragödie für eine ganze Gesellschaft. Bald nach dem Tod Titos wurden die Probleme innerhalb Jugoslawiens immer offensichtlicher. Finanziell völlig am Boden begann der Vielvölkerstaat auseinderzubrechen, Jahre bevor der Krieg in Slowenien, Kroatien und Bosnien-Hercegowina losging. Heute scheint Tito wohl nicht unschuldig für die Tragödie welche sich seit der Unabhängigkeit Sloweniens von Jugoslawien im Jahre 1991 abgespielt hat. Er war es schliesslich gewesen, der die Länder mit oftmals eiserner Hand zusammengehalten hat. Für ihn gab es keine andere Option als dieses Jugoslawien, dafür hat er gelebt und diesen Gedanken hat er auch mit in sein Grab nach Belgrad genommen. Ich habe mir übrigens sagen lassen, dass das Mausoleum von Freund Tito in Belgrad langsam am verkommen sei. Die Dauerwachen vor dem Grab hätten sich aufgelöst und man spekuliere bereits darüber, dass viele Serbinnen und Serben das Grab Titos lieber an einem anderen Ort sähen... Ob diese Gerüchte war sind, das weiss ich nicht. Klar ist: noch immer kommen Jahr für Jahr Toursiten nach Kumrovec um das kleine Haus zu sehen in welchem im Jahre 1892 der Freund Tito zur Welt gekommen ist. Mich hat der Besuch der Geburtsstätte irgendwie auch seltsam berührt...&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-vM7KN28O6jI/Tlyegz1QK0I/AAAAAAAABL4/3zC2Hlirj64/s1600/P1090665.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5646562319322327874" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 400px; CURSOR: hand; HEIGHT: 268px; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://2.bp.blogspot.com/-vM7KN28O6jI/Tlyegz1QK0I/AAAAAAAABL4/3zC2Hlirj64/s400/P1090665.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1820058035188902017-8071737354999166122?l=gehcrew.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gehcrew.blogspot.com/feeds/8071737354999166122/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://gehcrew.blogspot.com/2011/08/drug-tito.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1820058035188902017/posts/default/8071737354999166122'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1820058035188902017/posts/default/8071737354999166122'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gehcrew.blogspot.com/2011/08/drug-tito.html' title='Drug Tito'/><author><name>roger</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03025521729213544183</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/-KO17cTRdiG4/TlyehPGEqjI/AAAAAAAABMA/QVhrESmmDKc/s72-c/P1090657.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1820058035188902017.post-6655340497280070560</id><published>2011-08-21T10:17:00.003+02:00</published><updated>2011-08-21T10:20:42.357+02:00</updated><title type='text'>Zurück in Maribor</title><content type='html'>&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-oz6CLpPwVq8/TlC_VmWQCCI/AAAAAAAABLw/qWT5F5JmLkk/s1600/P1090504.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5643220710887262242" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 400px; CURSOR: hand; HEIGHT: 268px; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/-oz6CLpPwVq8/TlC_VmWQCCI/AAAAAAAABLw/qWT5F5JmLkk/s400/P1090504.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="justify"&gt;Da sind wir nun wieder, zurück in Maribor. Es war als würden wir ein zweites Mal in unsere Wohnung einziehen, die wir vor der Abreise in die Schweiz gerade einmal eine Woche bewohnt haben. Der kleine Garten vor unserer Wohnung hat sich in den letzten zwei Monaten in eine Steppe verwandelt. Ob Pintas dieses Stück Land noch als Garten betrachtet und demnach das Seichen darin unterlässt wird sich zeigen. Jurij scheint wirklich zufrieden zu sein mit der Tatsache, dass das Herumziehen der letzten Monate nun ein vorläufiges Ende gefunden hat. Endlich einmal dort aufwachen wo man auch eingeschlafen ist und sich mit der Decke über dem Bett anfreunden; diese Qualitäten scheinen ihn zu beruhigen.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;br /&gt;Auf dem Weg zurück in die Schweiz haben wir eine Nacht am Lago Maggiore verbracht. Unterwegs bestaunten wir die alten Villlen am Strassenrand und stellten einmal mehr fest, wie stark die Espresso Qualität sich verbessert, kaum hat man die unbewachte Grenze überquert. Verblüffend! Bei Tageslicht fuhren wir dann weiter bis nach Como. Pintas erkannte in allen Ecken dieser Stadt seine Markierungen, welche er vor gut zwei Jahren auf der Wanderung dort hinterlassen hatte. Es war heiss und etwas verzweifelt suchten wir nach einem Badeplatz in der Stadt. Vergeblich. Schliesslich sprangen wir im Park der Villa Olmo ins erlösende Nass. Den Blicken der Passanten zu Folge, eine eher ungewöhnliche Wahl eines Badeplatzes. Die Nacht hindurch fuhren wir auf Italiens Autobahnen bis kurz vor Trieste. Bei Sonnenaufgang waren wir in Duino und bald darauf in Sistiana am Meer, zusammen mit hunderten anderen Badehungrigen. Kindheitserinnerungen kamen auf, Erinnerungen an überfüllte Strände, Badetuch an Badetuch und Sonnencrème die auf den ersten zehn Metern des Meeres als Ölfilm ihr Unwesen trieb. Jurij war sehr zufrieden, dass er seine Beine in die Jadrana halten durfte und wir genossen das Schwimmen im grossen Wasser.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;br /&gt;Nun suchen wir wieder einen gewissen Alltag hier in Maribor. Bei mir wird sich bald herausstellen wie viel ich in Zukunft unterrichten kann. Zudem muss ich mich endlich einmal um das Erlernen des Slowenischen kümmern. Schliesslich habe ich bei meiner Geburtstagsfeier letzten März ein Versprechen abgelegt, dass ich in einem Jahr die Festansprache auf slowenisch halten werde...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ende September steht die Balkanreise von begehbar auf dem Programm! Noch gibt es zwei freie Plätze!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Soweit aus Maribor. Seid herzlich gegrüsst! &lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1820058035188902017-6655340497280070560?l=gehcrew.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gehcrew.blogspot.com/feeds/6655340497280070560/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://gehcrew.blogspot.com/2011/08/zuruck-in-maribor.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1820058035188902017/posts/default/6655340497280070560'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1820058035188902017/posts/default/6655340497280070560'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gehcrew.blogspot.com/2011/08/zuruck-in-maribor.html' title='Zurück in Maribor'/><author><name>roger</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03025521729213544183</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/-oz6CLpPwVq8/TlC_VmWQCCI/AAAAAAAABLw/qWT5F5JmLkk/s72-c/P1090504.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1820058035188902017.post-1118893850232577898</id><published>2011-08-15T08:58:00.002+02:00</published><updated>2011-08-15T09:08:48.231+02:00</updated><title type='text'>Schweizer Sommer</title><content type='html'>&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-QC4I8vJUG8Y/TkjDqiRDS3I/AAAAAAAABLo/ImOekVytBo4/s1600/P1080302.JPG"&gt;&lt;img style="TEXT-ALIGN: center; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 400px; DISPLAY: block; HEIGHT: 268px; CURSOR: hand" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5640973668801792882" border="0" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/-QC4I8vJUG8Y/TkjDqiRDS3I/AAAAAAAABLo/ImOekVytBo4/s400/P1080302.JPG" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="justify"&gt;Der Schweizer Sommer neigt sich für uns drei langsam aber sicher dem Ende entgegen. Seit Ende Juni sind Natasa, ich, Jurij und Pintas in der Schweiz. Nachdem ich einmal mehr das harte Landleben als Aushilfe in einem seeländischen Gemüsebetrieb genossen habe, fuhren wir nahtlos weiter ins Glarnerland. Dort begleitete ich ein Sommerlager des Verein Insieme. Zwei Wochen lang trotzten wir, umgeben von einem spektakulären Panorama, dem oftmals nebligen und regnerischen Wetter.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="justify"&gt;Mit vielen Freunden verbrachte ich diesen Sommer unterhaltsame und schöne Stunden, Freunde die ich vermissen werde, zurück in Slowenien. Auch konnte meine Familie Jurij endlich etwas länger geniessen. Jurij ist nun auch in der Schweiz angekommen. Auch die Freude über die Rückreise nach Slowenien kommt immer mehr auf. Die Arbeit, die mich dort erwartet, die Freunde, die neue Wohnung, die Hügel vor der Haustüre; all diese Sachen machen den Abschied aus der Schweiz leichter. Die Rückreise wollen wir dieses Mal via Italien in Angriff nehmen. &lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="justify"&gt;Bis bald, zurück in Maribor!&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1820058035188902017-1118893850232577898?l=gehcrew.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gehcrew.blogspot.com/feeds/1118893850232577898/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://gehcrew.blogspot.com/2011/08/schweizer-sommer.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1820058035188902017/posts/default/1118893850232577898'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1820058035188902017/posts/default/1118893850232577898'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gehcrew.blogspot.com/2011/08/schweizer-sommer.html' title='Schweizer Sommer'/><author><name>roger</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03025521729213544183</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/-QC4I8vJUG8Y/TkjDqiRDS3I/AAAAAAAABLo/ImOekVytBo4/s72-c/P1080302.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1820058035188902017.post-2410987762988160758</id><published>2011-07-07T10:41:00.001+02:00</published><updated>2011-07-07T10:41:30.115+02:00</updated><title type='text'>und auch natasa arbeitet wieder</title><content type='html'>&lt;p class="mobile-photo"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-Qm1rcWpM2zs/ThVxOz0EwUI/AAAAAAAAAGw/H6AjR63LUgQ/s1600/05072011233-790118.jpg"&gt;&lt;img src="http://3.bp.blogspot.com/-Qm1rcWpM2zs/ThVxOz0EwUI/AAAAAAAAAGw/H6AjR63LUgQ/s320/05072011233-790118.jpg"  border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5626527808710033730" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;nach der babypause gelang der erfolgreiche wiedereinstieg ins berufsleben. die nataschen-produkte sind hierzulande wahrlich der renner der saison. demn&amp;#228;chst auch im online gehcrew-shop erh&amp;#228;ltlich (verhandlungen sind am laufen).&lt;p&gt;bravo und weiter so!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1820058035188902017-2410987762988160758?l=gehcrew.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gehcrew.blogspot.com/feeds/2410987762988160758/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://gehcrew.blogspot.com/2011/07/und-auch-natasa-arbeitet-wieder.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1820058035188902017/posts/default/2410987762988160758'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1820058035188902017/posts/default/2410987762988160758'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gehcrew.blogspot.com/2011/07/und-auch-natasa-arbeitet-wieder.html' title='und auch natasa arbeitet wieder'/><author><name>die gehcrew</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04883531221311967882</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/-Qm1rcWpM2zs/ThVxOz0EwUI/AAAAAAAAAGw/H6AjR63LUgQ/s72-c/05072011233-790118.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1820058035188902017.post-100093518923920962</id><published>2011-07-05T22:46:00.001+02:00</published><updated>2011-07-05T22:50:39.499+02:00</updated><title type='text'>Gastarbeiter meldet sich zurück</title><content type='html'>&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-vdHHSeA6Re8/ThN5DxeC_KI/AAAAAAAABLg/4Sz0SP25VMU/s1600/P1080529.JPG"&gt;&lt;img style="TEXT-ALIGN: center; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 268px; DISPLAY: block; HEIGHT: 400px; CURSOR: hand" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5625973465241812130" border="0" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/-vdHHSeA6Re8/ThN5DxeC_KI/AAAAAAAABLg/4Sz0SP25VMU/s400/P1080529.JPG" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1820058035188902017-100093518923920962?l=gehcrew.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gehcrew.blogspot.com/feeds/100093518923920962/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://gehcrew.blogspot.com/2011/07/gastarbeiter-meldet-sich-zuruck.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1820058035188902017/posts/default/100093518923920962'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1820058035188902017/posts/default/100093518923920962'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gehcrew.blogspot.com/2011/07/gastarbeiter-meldet-sich-zuruck.html' title='Gastarbeiter meldet sich zurück'/><author><name>roger</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03025521729213544183</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/-vdHHSeA6Re8/ThN5DxeC_KI/AAAAAAAABLg/4Sz0SP25VMU/s72-c/P1080529.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1820058035188902017.post-6642391013375208473</id><published>2011-06-02T10:01:00.002+02:00</published><updated>2011-06-02T10:08:11.363+02:00</updated><title type='text'>Geheimnisvoller Durmitor</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-y30fqsRY66Q/TedDd5nfJII/AAAAAAAABKA/sD7g4Y2wlWs/s1600/P1080291.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5613529641502319746" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 400px; CURSOR: hand; HEIGHT: 226px; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/-y30fqsRY66Q/TedDd5nfJII/AAAAAAAABKA/sD7g4Y2wlWs/s400/P1080291.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; Zusammen mit meinem begehbar-Partner Miha war ich letzte Woche unterwegs in Bosnien-Hercegowina, Montengro und Serbien. Wir sind auf den noch nicht exisitierenden Spuren der diesjährigen begehbar-Tour gewandelt. Nach drei Tagen sind wir voller Impressionen und um viele Begegnungen reicher nach Slowenien zurück gekehrt. Die diesjährige Tour findet statt vom &lt;strong&gt;25. September bis 6. Oktober&lt;/strong&gt;. In Kürze wird die Reiseroute auf unserer Webseite &lt;a href="http://www.begehbar.org/"&gt;www.begehbar.org&lt;/a&gt; zu sehen sein. Bei Fragen bezüglich der anstehenden Reise nimmst du bitte Kontakt mit mir auf! &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1820058035188902017-6642391013375208473?l=gehcrew.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gehcrew.blogspot.com/feeds/6642391013375208473/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://gehcrew.blogspot.com/2011/06/geheimnisvoller-durmitor.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1820058035188902017/posts/default/6642391013375208473'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1820058035188902017/posts/default/6642391013375208473'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gehcrew.blogspot.com/2011/06/geheimnisvoller-durmitor.html' title='Geheimnisvoller Durmitor'/><author><name>roger</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03025521729213544183</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/-y30fqsRY66Q/TedDd5nfJII/AAAAAAAABKA/sD7g4Y2wlWs/s72-c/P1080291.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1820058035188902017.post-111966860484679138</id><published>2011-05-09T11:27:00.002+02:00</published><updated>2011-05-09T11:30:09.697+02:00</updated><title type='text'>Dürüm Dürüm</title><content type='html'>&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-dMtvGymN8v4/TcezyhXyNiI/AAAAAAAABJ4/y1W3ANq9NVg/s1600/P1080048.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5604645941818832418" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 400px; CURSOR: hand; HEIGHT: 268px; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://2.bp.blogspot.com/-dMtvGymN8v4/TcezyhXyNiI/AAAAAAAABJ4/y1W3ANq9NVg/s400/P1080048.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="justify"&gt;Nach unserem Besuch in der Schweiz sind wir nun bereits seit einer Woche zurück in Maribor. Jurij hat nun also bereits in seinen ersten Lebensmonaten zwei Heimaten kennen gelernt.&lt;br /&gt;Die Reise von Slowenien in die Schweiz haben wir diesmal mit dem Auto unternommen. Da wir tagsüber gereist sind, habe ich zum ersten Mal bewusst wahrgenommen, wie diese „Autobahn-Landschaft“ quer durch Österreich und Deutschland überhaupt aussieht. Den Weg zwischen den zwei Heimaten habe ich bereits einmal zu Fuss abgeschritten. Damals brauchte ich von Bern bis an die slowenische Grenze ganze zwei Monate. Mit dem Auto schafft man diese Reise in 10 Stunden. Autobahn-Fahren ist schrecklich. Es ist ein Reisen ohne Atem, ohne Sinn. Denn wenn der einzige Sinn des Reisens derjenige ist irgendwo anzukommen, dann sollte man es besser sein lassen. Immerhin habe ich an einer Raststätte in der österreichischen Steiermark Bekanntschaft mit einem türkischen Fernfahrer gemacht. Seine kleine Küche im unteren Teil des Lastwagens war bezaubernd. Auf einem Gasherd kochte der Mann starken Schwarztee und an einem Bindfaden hingen Trockenwürste. All das passte irgendwie überhaupt nicht an diese Raststätte. Doch für mich war diese Begegnung ein Durchatmen. Das Bild des Teetrinkenden Fernfahrers durchbrach die Sterilität der Raststätten-Kultur und liess mich aufatmen. Der Mann war unterwegs nach Italien, dort würde er seinen Lastwagen aufs Schiff verladen und dann auf dem Seeweg in die Türkei fahren. Die Waren, die er geladen hatte, würde er später noch bis in den Irak bringen müssen. Dürum, Dürum, meinte er zum Abschied. Dürum, Dürum sagte ich, und nehme an, dass man sich dermassen auf türkisch verabschiedet.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1820058035188902017-111966860484679138?l=gehcrew.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gehcrew.blogspot.com/feeds/111966860484679138/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://gehcrew.blogspot.com/2011/05/durum-durum.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1820058035188902017/posts/default/111966860484679138'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1820058035188902017/posts/default/111966860484679138'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gehcrew.blogspot.com/2011/05/durum-durum.html' title='Dürüm Dürüm'/><author><name>roger</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03025521729213544183</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/-dMtvGymN8v4/TcezyhXyNiI/AAAAAAAABJ4/y1W3ANq9NVg/s72-c/P1080048.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1820058035188902017.post-5930190279713139608</id><published>2011-04-26T11:13:00.002+02:00</published><updated>2011-04-26T11:17:19.642+02:00</updated><title type='text'>Paloma</title><content type='html'>&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-kSsNaRoTGw4/TbaNhRK-FWI/AAAAAAAABJw/FqDTlpg5RB4/s1600/P1070621.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5599818789366404450" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 400px; CURSOR: hand; HEIGHT: 268px; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/-kSsNaRoTGw4/TbaNhRK-FWI/AAAAAAAABJw/FqDTlpg5RB4/s400/P1070621.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="justify"&gt;Zwei Mal die Woche fahre ich nach Slatki Vrh, auf den Süssen Berg, wo ich in der Hygiene-Papier-Fabrik „Paloma“ deutsch unterrichte. Ich würde unterdessen wohl auch ohne Bezahlung in der Fabrik Paloma arbeiten, dermassen habe ich diese Gruppe dort liebgewonnen. In unserem Deutschunterricht hat sich eine Tradition eingeschlichen, die wir besser nicht dem Fabrikdirektor, welcher den Deutschkurs angeordnet hat und auch nicht meiner Chefin von Berlitz verraten sollten; mit einer beinahen Regelmässigkeit bringt jemand etwas Kleines zu essen oder zu trinken mit in den Unterricht. Das Glück will es , dass einige meiner Studentinnen regelmässig geschäftlich in Südosteuropa unterwegs sind. So durften wir dann auch bereits montenegrinischen Wein, makedonische Ratluks oder kosovarische Halva degustieren. Ich meinerseits habe kürzlich ein gutes Stück Schweizer Käse mit in den Unterricht genommen, dazu einen Humagne Rouge du Valais, ein Geschenk meines lieben Copagnons aus der Schweiz. Dermassen, Wein und andere Köstlichkeiten kostend, lässt es sich doch bedeutend leichter studieren...&lt;br /&gt;Übrigens: Die abgebildete Torte ist nicht zum Verzehr gedacht. Vielmehr ist sie ein Hilfsmittel für nach dem Verzehr jeglicher Torten. Sie war mein Geburtstagsgeschenk aus der Fabrik Paloma!&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1820058035188902017-5930190279713139608?l=gehcrew.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gehcrew.blogspot.com/feeds/5930190279713139608/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://gehcrew.blogspot.com/2011/04/paloma.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1820058035188902017/posts/default/5930190279713139608'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1820058035188902017/posts/default/5930190279713139608'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gehcrew.blogspot.com/2011/04/paloma.html' title='Paloma'/><author><name>roger</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03025521729213544183</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/-kSsNaRoTGw4/TbaNhRK-FWI/AAAAAAAABJw/FqDTlpg5RB4/s72-c/P1070621.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1820058035188902017.post-8351804757141492403</id><published>2011-04-10T17:01:00.001+02:00</published><updated>2011-04-10T17:06:05.596+02:00</updated><title type='text'>Pohorje</title><content type='html'>&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-xYNAgRybRLY/TaHHHAbTg2I/AAAAAAAABJo/Y1KxMrmS5Ak/s1600/P1070739.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5593971135358403426" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 400px; CURSOR: hand; HEIGHT: 267px; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/-xYNAgRybRLY/TaHHHAbTg2I/AAAAAAAABJo/Y1KxMrmS5Ak/s400/P1070739.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;&lt;div align="justify"&gt;Dieser Wald! Etwas ist wirklich Besonders an diesem Wald. Deshalb zieht es mich auch immer wieder dort hinein und hinauf und hinunter, denn in diesem Wald zu spazieren bedeutet, über Steile Abhänge hochzusteigen oder im Bachbett eines der zahreichen Gewässer seinen Weg zu suchen. Der „Pohorije“ nennt sich zu deutsch „Bachern“. Ein Name der nicht unbegründet vergeben wurde; ziehen sich doch entlang des Pohorje hunderte von kleinen Bächen den Hügel hinab um später irgendwo am Waldrand zu versickern. Im Wald des Pohorije zu spazieren, transportiert mich immer in eine andere Zeit hinein. In eine Zeit der Elfen, Zwerge und Baumriesen. Vielleicht ist der Pohorije auch deshalb so besonders, weil diese vermeintliche Zeitreise gar keine Reise durch die Zeit ist. Vielleicht ist der Pohorije tatsächlich noch immer Heimat für Zwerge, Elfen und Baumriesen. Erstaunen würde es mich nicht!&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1820058035188902017-8351804757141492403?l=gehcrew.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gehcrew.blogspot.com/feeds/8351804757141492403/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://gehcrew.blogspot.com/2011/04/pohorje.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1820058035188902017/posts/default/8351804757141492403'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1820058035188902017/posts/default/8351804757141492403'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gehcrew.blogspot.com/2011/04/pohorje.html' title='Pohorje'/><author><name>roger</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03025521729213544183</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/-xYNAgRybRLY/TaHHHAbTg2I/AAAAAAAABJo/Y1KxMrmS5Ak/s72-c/P1070739.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1820058035188902017.post-2986920509805999069</id><published>2011-04-06T12:12:00.003+02:00</published><updated>2011-04-06T12:16:32.325+02:00</updated><title type='text'>Perspektivenwechsel</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-b9SaUGD1TAk/TZw89hiRZJI/AAAAAAAABJg/cv7LRuWdq9k/s1600/P1010890.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5592411864959116434" style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 214px; CURSOR: hand; HEIGHT: 320px" alt="" src="http://2.bp.blogspot.com/-b9SaUGD1TAk/TZw89hiRZJI/AAAAAAAABJg/cv7LRuWdq9k/s320/P1010890.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; Perspektivenwechsel sind wünschenswert und werden grundsätzlich als Bereicherung angepriesen. Eine Reise in ein fernes Land, in eine fremde Kultur kann ein Perspektivenwechsel sein. Das Überwinden grosser Distanzen in sehr kurzer Zeit vermag den heutigen Menschen in Situationen hinein zu katapultieren, in welchen er auf einmal völlig neuen Gerüchen, Klängen und Bildern ausgesetzt ist. Perspektivenwechsel sind aber auch im alltäglichen Alltag möglich und ich erschrecke immer wieder darob, wie wenig ich davon Gebrauch mache. Manchmal mit unserem Hund Pintaš im Lift, während der Fahrt in den 5. Stock unseres Wohnblockes, kauere ich mich zum ihm hinunter und erlebe die Liftfahrt aus der Perspektive des Hundes und staune über das völlig neue Gravitätsgefühl, welches man erlebt, wenn der Lift im 5. Stock ruckartig in seiner Fahrt anhält. Ich kann mich erinnern, wie wir früher, als Kinder des Spieles Willen und als Jugendliche des Aufstands wegen, uns manchmal mitten in der Stadt auf den Boden gelegt haben, auf diesen schmutzigen Boden welcher sonst nur mit Schuhen begangen wird, auf welchem Zigarettenstummel und McDonalds Verpackungen liegen. Doch die Perspektive, dem schmutzigen Stadtboden nahe, war fantastisch. Die Menschen wie Riesen an einem vorbei gehen sehen, die Häuser schiessen wie Wolkenkratzer in die Höhe und zwischen den Strassenschluchten weisse Wolken, die in diesem Moment nur für dich da zu sein scheinen. Oder noch besser; kürzlich habe ich mich in einer riesigen Kathedrale auf den Boden gelegt, auf diesen kühlen Steinboden der alt und müde riecht, von den vielen Schuhen über Jahrhunderte schon abgetreten. Die Kathedrale wirkt dann natürlich ganz anders und vielleicht seit vielen Jahren wieder einmal wirklich gross und ehrführchtig. Das Gefühl, welches die Erbauer erwecken wollten, dass sich der Mensch klein und der Übermacht Gottes ausgeliefert vorkommt, kann einem in einer derartigen Perspektive wieder leicht anheim fallen. Doch versuche ich in solchen Momenten die Religion aus den Gemäuern wegzudenken und nur die Schönheit des Raumes zu fühlen, der in seiner scheinbaren Grösse doch begrenzt, vielleicht dem anscheinend unendlichen Universum gar nicht so artfremd ist. Auch folgende Vorstellung: Als Kind wünschte ich mir, wenn ich in einer der grossen Kathedralen stand, nichts anderes, als meine Arme auszubreiten und in diesem hohen Raum bis an die Decke zu fliegen um dann in einem segelnden Flug, die ganze Länge des Gotteshauses abzumessen. Ich stellte mir vor, wie diese Kathedrale aus fliegender Perspektive aussehen müsste, stellte mir die steinernen Muster des Kirchenbodens aus der Höhe betrachtet vor. Durch solche Kirchenräume zu segeln war immer ein grosser Wunsch von mir. Gestern Nacht hatte ich einen Traum. Ich stand mit Freunden auf einer grossen Wiese, neben uns ein schwarzer Hund, welcher auf einmal mit grossen Sprüngen sich vom Boden erhob und, ständig mit den Beinen in die Luft schlagend, begann sich über unseren Köpfen fortzubewegen. Der Hund flog über die Wiese. Es sah zwar anstrengend aus, vergleichbar auch mit der Schwimmweise eines Hundes, doch war nicht abzustreiten, dass dieser Hund fliegen konnte. Niemand war darüber wirklich erstaunt gewesen. Ich auch nicht. Und so kam es dann, dass ich das Gleiche versuchte wie der Hund, nämlich in die Luft zu springen und mit meinen Beinen an irgendwelchen Molekülen mich abstossend langsam an Höhe zu gewinnen. Das Unterfangen gelang mir nicht beim ersten Anlauf, doch nach und nach konnte ich, alle meine Glieder wild bewegend, für längere Zeit in der Luft bleiben. Ich gewann auch an Höhe und auf einmal sah ich meine Freunde weit unten auf der Wiese stehen. Ich bewegte mich durch die Luft, der Gravität trotzdend oder besser gesagt gegen sie ankämpfend erstreckte sich nach und nach eine Landschaft unter mir, die ich aus einer solchen Perspektive noch nie gesehen hatte. Es war wunderschön. Wenn wir doch nur fliegen könnten... Fliegen aus eigener Kraft, fliegen aus eigenem Antrieb. Das dachten Nataša und ich auch vor einigen Tagen wieder, als wir von Meranovo aus über die zahlreichen Hügel des Pohorje und Kosjak hinunter nach Maribor geschaut haben. Wie wäre uns die Welt auf einmal zugänglich... Wäre sie uns zugänglicher? Jurij schaute auch über die Hügel und in den blauen Frühlingshimmel. Er schaute und staunte, eine Regung, welche bei ihm noch eins zu sein scheint. Vielleicht sah er den fliegenden Hund, vielleicht auch fliegende Menschen und wer weiss, vielleicht ist er selbst für eine kurze Zeit aus dem kleinen Körper hinausgeschlüpft um über die wunderschöne Landschaft zu fliegen. Können wir fliegen? Fliegen aus eigener Kraft, aus eigenem Antrieb. Würde Jurij mich das hier und heute fragen ich würde ihm mit Ja antworten. Hoffentlich werde ich das auch später noch tun und hoffentlich werde ich auch viele andere Fragen mit Ja beantworten. Vielleicht muss ich Jurij dann eingestehen, dass ich es verlernt habe, dass ich die Fähigkeit zu fliegen nicht mehr besitze, was aber nicht heisst, dass man es nicht kann. Denn schliesslich bleibt es doch für alle Zeiten so: Was im Traum, was in der Vorstellung, was in der Phantasie möglich ist, das ist möglich. Unsere Realität hat damit nichts zu schaffen. Und wenn wir unserer Realität mehr Bedeutung zumessen als den Träumen dann ist das allein unser Problem. Deshalb Jurij: Wir können fliegen!&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1820058035188902017-2986920509805999069?l=gehcrew.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gehcrew.blogspot.com/feeds/2986920509805999069/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://gehcrew.blogspot.com/2011/04/perspektivenwechsel.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1820058035188902017/posts/default/2986920509805999069'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1820058035188902017/posts/default/2986920509805999069'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gehcrew.blogspot.com/2011/04/perspektivenwechsel.html' title='Perspektivenwechsel'/><author><name>roger</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03025521729213544183</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/-b9SaUGD1TAk/TZw89hiRZJI/AAAAAAAABJg/cv7LRuWdq9k/s72-c/P1010890.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1820058035188902017.post-6291654962250082657</id><published>2011-04-02T11:34:00.001+02:00</published><updated>2011-04-02T11:36:16.402+02:00</updated><title type='text'>Rollschuhlaufen</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;Auf dem Balkon hier in Maribor stehen seit geraumer Zeit meine BigStar Rollschuhe. Es sind dies Rollschuhe der alten Mode, bei welchen die Räder nicht inline sondern paarweise angeordnet sind wie bei einem ordentlichen Gefährt üblich. Diese Rollschuhe besitze ich seit mindestens 15 Jahren und noch immer passen sie mir. Heute Nachmittag habe ich sie wieder einmal angezogen und bin rollend über den neu asphaltierten Fahrradweg nach Süden gefahren, vorbei an vor einigen Jahren gepflanzten Bäumen dem Pohorje entgegen. Das Rollschuhfahren habe ich in all den Jahren nicht verlernt, denn damit verhält es sich wahrscheinlich wie mit dem Fahrradfahren; hat man es einmal raus, so bringt man es nicht mehr weg. Noch immer kann ich mich in voller Fahrt um 180 Grad drehen um dann mit unverminderter Geschwindigkeit, meinen Blick der Fahrtrichtung abgeneigt, weiter zu sausen. Man darf sich dabei nicht überlegen, was einem bei einem derartigen Manöver alles passieren könnte, denn sonst wird es wirklich gefährlich. Wahrscheinlich haben nicht unbedingt die motorischen Fähigkeiten abgenommen seit meiner Blütezeit des Rollschuh-Fahrens. Wahrscheinlich hat nur die Angst vor einem allfälligen Sturz zugenommen und mit der Zunahme dieser Angst höchstwahrscheinlich auch die Wahrscheinlichkeit eines möglichen Unfalles. Dass ein solches Umfallen immer mit grösseren Schäden verbunden ist zweifle ich noch heute an, doch gehört es zweifelsohne nicht mehr zu den alltäglichen Erfahrungen eines Dreissigjährigen. Bedenkt man, dass Umfallen als Kind als fixer und häufiger Punkt eines jeden Tagesablaufes zu verzeichnen war, so mutet es doch seltsam an, dass dies als Erwachsener eigentlich kein Thema mehr ist. Wahrscheinlich ist dies nicht deshalb so, weil wir motorisch geschickter geworden sind. Wahrscheinlich muten wir uns einfach weniger zu und bewegen uns mit Sicherheit grundsätzlich bedeutend ärmer, als wir dies als Kind getan haben. Ich jedenfalls nehme mir vor, in regelmässigen Abständen wieder meine Rollschuhe anzuziehen um diese 180 Grad Wende in voller Fahrt auszuprobieren. Solange ich es mir zutraue, so lange glaube ich, dass ich nichts zu befürchten habe.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1820058035188902017-6291654962250082657?l=gehcrew.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gehcrew.blogspot.com/feeds/6291654962250082657/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://gehcrew.blogspot.com/2011/04/rollschuhlaufen.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1820058035188902017/posts/default/6291654962250082657'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1820058035188902017/posts/default/6291654962250082657'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gehcrew.blogspot.com/2011/04/rollschuhlaufen.html' title='Rollschuhlaufen'/><author><name>roger</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03025521729213544183</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1820058035188902017.post-5528133079352374435</id><published>2011-03-30T14:08:00.003+02:00</published><updated>2011-03-30T14:12:57.406+02:00</updated><title type='text'>Feier im Schloss Fala</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/-KfW2YVeJjME/TZMeOi1n1GI/AAAAAAAABJY/lOS-Os5YMIo/s1600/dvorac.JPG"&gt;&lt;img style="display: block; 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Es war eine Gesellschaft von rund dreissig Nasen, die sich vom Butler Blaz staunend und auch mit etwas Ehrfurcht durch die vielen Räumlichkeiten des Schlosses führen liess. Für die meisten Freunde war es der erste Besuch im Schloss Fala, wenige wussten auch darüber Bescheid, dass sich das Schloss seit einigen Jahren in Privatbesitz befindet.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="" lang="DE-CH"&gt;Empfangen wurden wir alle im Eiskeller des Schlosses. Dies ist eine Art Pavillon, der sich am äussersten Rand des Schlossgartens befindet und in innerhalb dessen Mauern die Temperaturen auch im Sommer eine sehr angenehme Frische aufweisen. Der Butler Blaz liess uns wissen, dass in früheren Zeiten in diesem Pavillon Eisstücke bis in den August hinein aufbewahrt werden konnten. Das Eis wurde aus der Drava geholt welche damals im Winter noch über weite Stellen zufrieren konnte. Heute hat dieser altertümliche Eiskeller seine Funktion verloren und auch die Drava friert nicht mehr zu genau so wenig wie die Flösser auf ihren langen Schiffen von Maribor in Richtung Belgrad und später bis ins Schwarze Meer fahren; alle paar Kilometer staut die Mauer eines Elektrizitätswerkes den Lauf der Drava. Der Eiskeller vermochte jedoch den Aperitif-Schnaps auf eine angenehme Temperatur runter zu kühlen und man genehmigte sich das ein oder andere Gläschen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="" lang="DE-CH"&gt;Im Schloss selber wurden wir anschliessend vom Grafen persönlich empfangen, der uns in seiner schwarzen Robe durch seine Gemächer führte. Die Räume des Wohntrackts des Schlosses Fala sind eine wahre Fundgrube für Spürnasen. Überall liegen, hängen und stehen alte Objekte, eine angebrannte Zigarre liegt auf dem Tisch, daneben ein alter Revolver, irgendwelche vergilbte Fotografien liegen verstreut auf dem Nachttisch neben dem schweren dunklen Holzbett, ein Hemd hängt zerknittert über einem Stuhl, gerade so, als hätte sich jemand eben erst aus dem Bett geschlichen und unauffällig das Weite gesucht. Was hier in Fala gelebte Realität und was nur Spiel ist lässt sich schwerlich sagen. Man ist geneigt zu glauben, der Graf Milan Slavic lebe wirklich so, umgeben von all diesen alten, scheinbar nutzlosen Dingen, alleine mit seinem Butler in diesem Schloss an der Drava mit seinen Dutzenden von Zimmern und der Unzahl an Kellerräumen, welche sich tief unter dem Schloss Labyrinth ähnlich ausdehnen. Das Nachtessen bei Kerzenlicht im Roten Saal liess nichts zu wünschen übrig. Alles aus dem Holzofen der Schlossküche, zubereitet von den Köchen des Schlosses Fala. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="" lang="DE-CH"&gt;Es war definitiv eine andere Welt, welche uns später im Jazzclub Sachmo in Maribor erwartete, in welchem wir das Fest in Ruhe ausklingen liessen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="" lang="DE-CH"&gt;Ich bin sehr glücklich darüber, dass so viele Freunde den Weg nach Fala gefunden haben. Aus der Schweiz Flo, Johanne, Cynthia und natürlich auch der Mitbegründer der gehcrew, mein lieber Freund dan. Aus Sarajevo ist Boris angereist, im Gepäck eine grosse Packung bosnischen Kaffees und eine Kiste der wohl besten Ratluks, die es zur Zeit in der bosnisch-hercegowinischen Hauptstadt zu finden gibt. Natürlich sind auch aus Maribor zahlreiche Freunde ans Fest gekommen. All Ihnen ein herzliches Dankeschön! &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1820058035188902017-5528133079352374435?l=gehcrew.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gehcrew.blogspot.com/feeds/5528133079352374435/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://gehcrew.blogspot.com/2011/03/feier-im-schloss-fala.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1820058035188902017/posts/default/5528133079352374435'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1820058035188902017/posts/default/5528133079352374435'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gehcrew.blogspot.com/2011/03/feier-im-schloss-fala.html' title='Feier im Schloss Fala'/><author><name>roger</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03025521729213544183</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/-KfW2YVeJjME/TZMeOi1n1GI/AAAAAAAABJY/lOS-Os5YMIo/s72-c/dvorac.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1820058035188902017.post-4438614045652999778</id><published>2011-03-21T13:47:00.001+01:00</published><updated>2011-03-21T13:50:58.791+01:00</updated><title type='text'>Blick nach innen</title><content type='html'>&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-TZUC4Z64vcQ/TYdJLVTSvOI/AAAAAAAABJA/vCKPmasa2i4/s1600/P1030586.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5586514321821842658" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 400px; CURSOR: hand; HEIGHT: 300px; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/-TZUC4Z64vcQ/TYdJLVTSvOI/AAAAAAAABJA/vCKPmasa2i4/s400/P1030586.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="justify"&gt;Vor einem Jahr bin ich von Maribor aus zurück nach Sarajevo gefahren um die Wanderung in Richtung Istanbul fort zu setzen. Dreihundertfünfundsechzig Tage sind seither vergangen und heute morgen trage ich den schreienden Jurij so lange in meinen Armen, bis er wieder einschläft. Gemeinsam sitzen wir oft frühmorgens hier in der Küche und schauen wie es draussen langsam hell wird. Dank Jurij weiss ich jetzt, dass die Vögel nach Borova Vas zurück gekehrt sind und bereits um halb fünf Uhr morgens in den Bäumen vor den grossen Wohnhäusern ihre Konzerte geben. Jurijs Blick schweift in diesen Stunden immer weit hinaus, auch wenn er nur die Wand in der Küche zu betrachten scheint. Er muss durch und über diese Wand hinaus sehen, er wird mehr sehen als ich es mir vorstellen kann. Jurijs Blick geht weit hinaus, durch die Wände unseres Wohnblockes hindurch, über die Bäume von Borova Vas und auch über den Pohorije, auf welchem der Schnee seinen letzten Auftritt vor dem hereinbrechenden Frühling zu geben scheint. Jurijs Blick geht weiter als ich jemals wandern könnte, denn seine Augen schauen auch nach innen. In diesen Momenten scheint er eins zu sein mit der Welt. Ein Zustand den wir Erwachsenen kaum mehr erreichen können. Es zu versuchen sollte aber immer wieder Priorität in unserem Leben haben. Auf der Suche nach diesem Blick nach innen tanzen wir und schreiben wir Bücher, lieben und bekriegen wir uns, erforschen wir die Atome und reisen ins Weltall hinaus. Auf der Suche nach diesem Blick nach innen versuchen wir nach Istanbul zu wandern, studieren wir an Universitäten und suchen Ruhe in Meditations Kursen. Jeder Mensch hat selber einmal die Fähigkeit besessen nach innen zu schauen und dabei vielleicht eine Einheit von „innen“ und „aussen“ gefühlt. Dass wir diesen Blick nicht mehr beherschen heisst aber hoffentlich nicht, dass wir ihn verloren haben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;„Bei deiner Geburt warst du ohne Gedanken. Nimm diese Wahrheit so tief wie möglich in dein Herz auf, denn dann öffnet sich dir eine Tür. Wenn man ohne Gedanken geboren ist, dann ist das Denken ein Produkt der Gesellschaft. Die Existenz geht dem Denken voraus.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Osho&lt;/em&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1820058035188902017-4438614045652999778?l=gehcrew.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gehcrew.blogspot.com/feeds/4438614045652999778/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://gehcrew.blogspot.com/2011/03/blick-nach-innen.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1820058035188902017/posts/default/4438614045652999778'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1820058035188902017/posts/default/4438614045652999778'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gehcrew.blogspot.com/2011/03/blick-nach-innen.html' title='Blick nach innen'/><author><name>roger</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03025521729213544183</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/-TZUC4Z64vcQ/TYdJLVTSvOI/AAAAAAAABJA/vCKPmasa2i4/s72-c/P1030586.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1820058035188902017.post-7494693012460570571</id><published>2011-03-14T10:50:00.000+01:00</published><updated>2011-03-14T10:51:10.063+01:00</updated><title type='text'>Schuhgrösse 26?</title><content type='html'>&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-HTaopVfAdrU/TX3k7yLiWgI/AAAAAAAABI4/-CCD6xCY-Yc/s1600/P1070576.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5583870828742859266" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 400px; CURSOR: hand; HEIGHT: 268px; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/-HTaopVfAdrU/TX3k7yLiWgI/AAAAAAAABI4/-CCD6xCY-Yc/s400/P1070576.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1820058035188902017-7494693012460570571?l=gehcrew.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gehcrew.blogspot.com/feeds/7494693012460570571/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://gehcrew.blogspot.com/2011/03/schuhgrosse-26.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1820058035188902017/posts/default/7494693012460570571'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1820058035188902017/posts/default/7494693012460570571'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gehcrew.blogspot.com/2011/03/schuhgrosse-26.html' title='Schuhgrösse 26?'/><author><name>roger</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03025521729213544183</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/-HTaopVfAdrU/TX3k7yLiWgI/AAAAAAAABI4/-CCD6xCY-Yc/s72-c/P1070576.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1820058035188902017.post-3529371053085249569</id><published>2011-03-12T19:21:00.002+01:00</published><updated>2011-03-12T19:28:21.512+01:00</updated><title type='text'>Im richtigen Licht</title><content type='html'>&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-Wt_HefM5yHw/TXu5-3-MzNI/AAAAAAAABIo/3MjnZHqF58M/s1600/P1070550.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5583260652883725522" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 400px; CURSOR: hand; HEIGHT: 267px; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/-Wt_HefM5yHw/TXu5-3-MzNI/AAAAAAAABIo/3MjnZHqF58M/s400/P1070550.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="justify"&gt;Die Eisenbahnbrücke vor dem alten , wahrscheinlich unbewohnten Haus in Vuzenica, schluckt den grössten Teil der Morgensonne, welche ansonsten bei klarem Wetter auf die gelbe Fassade des alten Gemäuers scheinen würde. Für einen kurzen Moment jedoch kann man dank dieser Eisenbahnbrücke Gefühle erleben, als stände man als Haupdarsteller auf einer der ganz grossen Bühnen dieser Welt. Lässig an die Wand gelehnt oder auf der Bank sitzend geniesst man während einigen Minuten das Rampenlicht, welches von Osten her, sich an der Eisenbahnbrücke vorbei zu schummeln vermochte. &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1820058035188902017-3529371053085249569?l=gehcrew.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gehcrew.blogspot.com/feeds/3529371053085249569/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://gehcrew.blogspot.com/2011/03/im-richtigen-licht.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1820058035188902017/posts/default/3529371053085249569'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1820058035188902017/posts/default/3529371053085249569'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gehcrew.blogspot.com/2011/03/im-richtigen-licht.html' title='Im richtigen Licht'/><author><name>roger</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03025521729213544183</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/-Wt_HefM5yHw/TXu5-3-MzNI/AAAAAAAABIo/3MjnZHqF58M/s72-c/P1070550.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1820058035188902017.post-177758255416498325</id><published>2011-03-06T21:18:00.003+01:00</published><updated>2011-03-06T21:41:21.282+01:00</updated><title type='text'>Starkes Wasser</title><content type='html'>&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-CdobUPWsfgk/TXPwZGnmlVI/AAAAAAAABIg/aaghfVLVpoU/s1600/P1070516.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5581068677306291538" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 400px; CURSOR: hand; HEIGHT: 268px; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/-CdobUPWsfgk/TXPwZGnmlVI/AAAAAAAABIg/aaghfVLVpoU/s400/P1070516.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;p align="justify"&gt;Kürzlich haben Natasa und ich unweit von unserem Haus einen Mann angetroffen, der einfach so auf der Wiese zusammengesunken ist. Die Erde und das Gras waren an diesem Tag feucht, dementsprechend schmutzig auch die gepflegte Lederjacke des älteren Herren. Als wir zu diesem Mann hingeeilt um ihm wieder auf die Beine zu helfen, sind wir zuerst erschrocken, denn er war überhaupt nicht ansprechbar. Bald einmal war uns jedoch der Grund des Zustandes des älteren Herren klar; denn eine unverkennbare Weinfahne entstieg dem Munde des Mannes, welche, in den späten Vormittagsstunden, bereits auf das ein oder andere Gläschen schliessen liess. In seiner Jackentasche fanden wir schliesslich auch einen Personalausweis, welcher uns erlaubte, den Mann zu seiner Wohnung zu begleiten (in Slowenien steht auf dem Personalausweis auch die Wohnadresse). Vor seinem Haus angekommen, wollte der Mann aber partout nicht zulassen, dass wir ihn bis zu seiner Wohnung im dritten Stock begleiten würden. Dies erschien uns wiederum jedoch unakzeptabel, konnte er sich doch kaum auf den Beinen halten und wäre mit grösster Wahrscheinlichkeit kaum die Treppen alleine hochgestiegen. So blieb uns nichts anderes anderes übrig, als beim Nachbarn zu klingeln. Dieser schien den älteren Mann gut zu kennen und gemeinsam nahmen sie dann die wenigen Tritte bis zur Wohnungstür in Angriff.&lt;/p&gt;&lt;p align="justify"&gt;Ein übermässiger Alkoholkonsum ist in Slowenien keine Seltenheit. Sloweninnen und Slowenen gönnen sich gern einmal ein Gläschen über den Durst und das Trinken des gegärten Traubensaftes kann hierzulande bereits als fester Bestandteil des kulturellen Lebens bezeichnet werden.&lt;/p&gt;&lt;p align="justify"&gt;Zusammen mit meinem Vater habe ich letzten Sonntag die Weinkeller unterhalb des Freiheitsplatzes in Maribor besichtigt. Dieses weitverzweigte Netz an Weinkellern gehört zu den grössten europaweit. Während der Zeit des sozialistischen Jugoslawien wurden hier jährlich 15 Millionen Liter Wein hergestellt und gelagert. Diese Mengen war deshalb astronomisch gross weil es keine privaten Weinproduzenten gab. Die ganze Herstellung war eine staatliche Angelegenheit und zur Erreichung dieser Menge wurden sogar Trauben aus Mazedonien nach Maribor gebracht. Heute stehen die riesenhaften Eichen-Weinfässer nur noch als Kunstobjekt in den Kellern. Die 800'000 Liter Wein, die letztes Jahr in den Weinkellern in Maribor produziert wurden, werden allesamt in Metallfässern gelagert.&lt;/p&gt;&lt;p align="justify"&gt;Alkohol scheint auch in unserem Wohnblock ein Thema zu sein. Jedenfalls muss es hier irgendwo einen Whisky Liebhaber geben...&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1820058035188902017-177758255416498325?l=gehcrew.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gehcrew.blogspot.com/feeds/177758255416498325/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://gehcrew.blogspot.com/2011/03/starkes-wasser.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1820058035188902017/posts/default/177758255416498325'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1820058035188902017/posts/default/177758255416498325'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gehcrew.blogspot.com/2011/03/starkes-wasser.html' title='Starkes Wasser'/><author><name>roger</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03025521729213544183</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/-CdobUPWsfgk/TXPwZGnmlVI/AAAAAAAABIg/aaghfVLVpoU/s72-c/P1070516.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1820058035188902017.post-6413966710431356421</id><published>2011-03-05T07:14:00.002+01:00</published><updated>2011-03-05T07:22:31.772+01:00</updated><title type='text'>Us dr Region für d'Region</title><content type='html'>&lt;p align="justify"&gt;Nach vielen neblig, kalten und sogar verschneiten Tagen zeigt sich hier in Maribor endlich mal wieder die Sonne. Jurij hat seine ersten Spaziergänge hinter sich und er hat auch mit den Grosseltern beider Länder Bekanntschaft gemacht. Es ist ein neuer Rhythmus auf den wir uns nun einstellen müssen. Nun ist etwas in unserem Leben, das klar Vorrang hat.&lt;/p&gt;&lt;p align="justify"&gt;Bei meiner Arbeit als "flying teacher" fahre ich wöchentlich mehrmals zu verschiedenen Firmen in der Umgebung Maribors. Beide Firmen liegen ganz nahe der österreichischen Grenze, eine eigentlich direkt auf der Grenze. Es ist dies die Papierfabrik "Paloma". Noch ist der slowenische Staat grösster Teilhaber des Konzerns, welcher heute rund 800 Angestellte hat. Vor einigen Jahren waren es noch doppelt so viele gewesen. Der Konzern ist nun zum Verkauf ausgeschrieben. Interessierte Käufer stammen aus Österreich, der Slowakei und Tschechien. Eine Unsicherheit wie es danach mit der Firma weitergeht ist bei den Mitarbeitern zu spüren. Ich jedenfalls kaufe nur noch das Toilettenpapier Marke "Paloma", denn ich sage mir: "Us dr Region für d'Region".&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1820058035188902017-6413966710431356421?l=gehcrew.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gehcrew.blogspot.com/feeds/6413966710431356421/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://gehcrew.blogspot.com/2011/03/us-dr-region-fur-dregion.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1820058035188902017/posts/default/6413966710431356421'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1820058035188902017/posts/default/6413966710431356421'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gehcrew.blogspot.com/2011/03/us-dr-region-fur-dregion.html' title='Us dr Region für d&apos;Region'/><author><name>roger</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03025521729213544183</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1820058035188902017.post-7350938793142220698</id><published>2011-02-24T21:41:00.005+01:00</published><updated>2011-03-01T11:00:24.343+01:00</updated><title type='text'>schlafen, essen, schreien, schauen, kacken...</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-Yc6wuB-cFVo/TWzDlHko-CI/AAAAAAAABIY/8N1T-zRvsqg/s1600/P1070452.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5579049080860506146" style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 400px; CURSOR: hand; HEIGHT: 268px" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/-Yc6wuB-cFVo/TWzDlHko-CI/AAAAAAAABIY/8N1T-zRvsqg/s400/P1070452.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Gerade vorhin habe ich im Radio gehört, dass in der Schweiz durchschnittlich täglich 120 Kinder zur Welt kommen. Hundertzwanzig Kinder und ungefähr gleich viele Väter und Mütter, die von diesem Tag an und für die nächste Zeit nichts anderes kennen als ihr Kind zu bestaunen, zu betrachten, zu bewundern und zu lieben. Wie schnell man sich in ein solches Wesen verliebt, das weder sprechen, noch gehen, geschweige denn selbständig überleben kann, ist unglaublich. Ich habe in den letzten Tagen oft auch an die tollen Leute aus dem Spital in Maribor zurück gedacht, die uns während der Geburt Jurijs begleitet haben. Sich vorzustellen, dass man Tag für Tag dabei ist und mit hilft, dass Kinder zur Welt kommen ist für mich irgendwie sureal. Die Geburt stellt für mich ein dermassen einmaliges Ereignis dar, dass ich mir schlichtwegs nicht vorstellen kann wie es sein muss, sie als integraler Bestandteil seiner Arbeit zu kennen.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;p align="justify"&gt;Nun ist Jurij hier und uns scheint es bereits jetzt so, als könnten wir diesem kleinen Wesen beim Wachsen zuschauen. Ein Tag im Leben eines Neugeborenen scheint um ein Tausendfaches länger zu sein, als der gleiche Tag im Leben eines "Ausgewachsenen". &lt;/p&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;p align="justify"&gt;Während Jurij schläft und isst, schreit und schaut, erholt sich Natasa zusehends von den Strapazen der Geburt. Jeweils während einigen Stunden pro Tag arbeite ich nun als Deutschlehrer für die Sprachschule Berlitz. Als "flying teacher" werde ich zu verschiedenen Firmen geschickt, die ihr Personal oder auch den Chef persönlich in der Zunge Goethes drangsalieren wollen. Diese Arbeit gefällt mir ausserordentlich, ist es mir doch dadurch möglich, in der Gegend herum zu kommen und gleichzeitig meinem eigentlichen Beruf nachzugehen. Irgendwie komme ich halt doch immer wieder auf "den Lehrer" zurück.&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1820058035188902017-7350938793142220698?l=gehcrew.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gehcrew.blogspot.com/feeds/7350938793142220698/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://gehcrew.blogspot.com/2011/02/schlafen-essen-schreien-schauen-kacken.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1820058035188902017/posts/default/7350938793142220698'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1820058035188902017/posts/default/7350938793142220698'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gehcrew.blogspot.com/2011/02/schlafen-essen-schreien-schauen-kacken.html' title='schlafen, essen, schreien, schauen, kacken...'/><author><name>roger</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03025521729213544183</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/-Yc6wuB-cFVo/TWzDlHko-CI/AAAAAAAABIY/8N1T-zRvsqg/s72-c/P1070452.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1820058035188902017.post-8050789488085847038</id><published>2011-02-20T23:14:00.005+01:00</published><updated>2011-02-20T23:23:44.007+01:00</updated><title type='text'>Jurij ist hier</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-lRohPscu8bs/TWGS2NqGfLI/AAAAAAAABIQ/A0cBMvYSiiQ/s1600/P1070384.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5575899273738222770" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 267px; CURSOR: hand; HEIGHT: 400px; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://2.bp.blogspot.com/-lRohPscu8bs/TWGS2NqGfLI/AAAAAAAABIQ/A0cBMvYSiiQ/s400/P1070384.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;Am 18. Februar 2011 feierte Jurij gemeinsam mit seinen Eltern den Geburtstag im Spital in Maribor. Alle sind gesund und munter! Wir sind sehr froh dass er nun bei uns ist und wir freuen uns auf die Abenteuer, die Geschichten und das Leben das er mit seiner Geburt auf diese Welt mitgebracht hat. &lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;Willkommen Jurij!&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1820058035188902017-8050789488085847038?l=gehcrew.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gehcrew.blogspot.com/feeds/8050789488085847038/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://gehcrew.blogspot.com/2011/02/jurij-ist-hier.html#comment-form' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1820058035188902017/posts/default/8050789488085847038'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1820058035188902017/posts/default/8050789488085847038'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gehcrew.blogspot.com/2011/02/jurij-ist-hier.html' title='Jurij ist hier'/><author><name>roger</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03025521729213544183</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/-lRohPscu8bs/TWGS2NqGfLI/AAAAAAAABIQ/A0cBMvYSiiQ/s72-c/P1070384.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1820058035188902017.post-8798905731744864674</id><published>2011-02-14T18:19:00.004+01:00</published><updated>2011-02-14T18:32:51.227+01:00</updated><title type='text'>Ruska Cesta, Tabor</title><content type='html'>&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-NGSS3pRrbyA/TVlmpMb3h7I/AAAAAAAABH0/-x508cVP-xI/s1600/P1070346.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5573598871746480050" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 400px; CURSOR: hand; HEIGHT: 268px; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/-NGSS3pRrbyA/TVlmpMb3h7I/AAAAAAAABH0/-x508cVP-xI/s400/P1070346.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-tgBnyqvCRTg/TVlktlVyQCI/AAAAAAAABHs/dsIUu_lfnjQ/s1600/P1070328.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5573596748128075810" style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand; HEIGHT: 214px" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/-tgBnyqvCRTg/TVlktlVyQCI/AAAAAAAABHs/dsIUu_lfnjQ/s320/P1070328.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; In Maribor gibts die Ruska Cesta. Eine Strasse, die etwas erhöht der Drava entlang führt und von welcher aus man eine fantastische Aussicht auf den Fluss und auf das historische Stadtzentrum auf der anderen Flussseite hat. Heute bin ich zum ersten Mal mit dem Fahrrad dieser langen Strasse entlang gefahren und entdeckte auf eben dieser unscheinbaren Strasse einen Mikrokosmos an ruinierten Häusern, Trödelläden und russisch-ukrainischen Supermärkten. Hier, wenige Meter vom historischen Stadtzentrum entfernt leben Leute in wahrhaften Bruchbuden und in der Luft liegt der Geschmack von Kohleheizungen, etwas was mich sehr an Sarajevo im Winter erinnert. Im russich-ukrainischen Supermarkt kaufe ich mir Schokolade, im Trödelladen kaufe ich mir nichts, denn es ist unmöglich festzustellen was Privatbesitz und was zum Verkauf angeboten ist.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="justify"&gt;Auf der Ruska-Cesta waren heute Vermessungstechniker dabei die Strasse zu kartografieren und genau zu vermessen. Wahrscheinlich werden auch hier die alten Bruchbuden bald einmal abgerissen werden. Riesige Plakatwände preisen auf jeden Fall 1-3 Zimmer Wohnungen im grünen Tabor an. Ab 60'000 bis 180'000 Euro ist man dabei.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="justify"&gt;Unser Kind lässt sich Zeit. Es geht ihm allen Anschein nach gut!&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1820058035188902017-8798905731744864674?l=gehcrew.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gehcrew.blogspot.com/feeds/8798905731744864674/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://gehcrew.blogspot.com/2011/02/ruska-cesta-tabor.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1820058035188902017/posts/default/8798905731744864674'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1820058035188902017/posts/default/8798905731744864674'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gehcrew.blogspot.com/2011/02/ruska-cesta-tabor.html' title='Ruska Cesta, Tabor'/><author><name>roger</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03025521729213544183</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/-NGSS3pRrbyA/TVlmpMb3h7I/AAAAAAAABH0/-x508cVP-xI/s72-c/P1070346.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1820058035188902017.post-5850955272097571425</id><published>2011-02-13T20:19:00.002+01:00</published><updated>2011-02-13T20:28:17.807+01:00</updated><title type='text'>Eva aus Ungarn</title><content type='html'>&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-WM8FNyFWSlo/TVgvdO6QBGI/AAAAAAAABHU/Efb4z6skO_I/s1600/P1030918.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5573256718136116322" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 400px; CURSOR: hand; HEIGHT: 300px; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/-WM8FNyFWSlo/TVgvdO6QBGI/AAAAAAAABHU/Efb4z6skO_I/s400/P1030918.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;em&gt;Unterwegs mit Rog, in Ungarn, im Mai 2009&lt;/em&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="justify"&gt;Am Abend kamen ich und mein Eingänger Marke Rog erneut in ein Dorf, dessen Name ich bereits zwei Sekunden nach Passieren des Ortschildes wieder vergessen hatte. Es war Zeit, sich nach einem Nachtlager umzuschauen. Ich tat was ich in solchen Situationen immer tue; ich setzte mich in die Bar im Zentrum (es gabe nur eine) und trank ein Bier. Der Serviertochter gab ich zu verstehen, dass ich das Zelt auf dem Rasen hinter der Bar aufstellen möchte. Sie gab mir zu verstehen, dass ihr das ziemlich egal sei. Etwas weniger gleichgültig gegenüber meiner Bitte waren eine Gruppe von Frauen mittleren Alters welche mich auch prompt an ihren Tisch beriefen. Es fielen die Worte Ciganj, Zigeuner, ich solle aufpassen, denn schliefe ich im Zelt könnten sie mir mein Fahrrad stehlen (das Verb stehlen kann man so wunderbar nonverbal ausdrücken ohne dabei irgendwelche Missverständnisse zu produzieren). Es fiel nun ein weiteres Wort das ich verstand- Diesmal auf deutsch: Zimmer frei! Eva machte mir dieses Angebot und auf einen Zettel schrieb sie den Betrag: 6 Euro, inklusive HamHam, was ich als Angebot eines Nachtessens zu deuten verstand. Rasch wurde das Geschäft abgeschlossen und so machten sich Eva, ihre Freundin Sabina und ich bald darauf auf den Weg zu Evas Haus. &lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;Es war eines jener typischen ungarischen Langhäuser, wie auch anders in einem typisch ungarischen Langdorf, und, wie ich später feststellen durfte, war auch die Inneneinrichtung typisch ungarisch. Die Ungaren scheinen eine Vorliebe für alten Kitsch zu haben und wer von euch bereits einmal die Eispaläste am freiburgischen Blausee besucht hat, weiss genau wovon ich spreche. Das Haus ist keineswegs mit Ramsch überladen, vielmehr scheint es als ob die wenigen Dinge, welche die Wände zieren oder am Rande der Regale stehen, seit Jahrzehnten ihren festen Platz hätten und nur ab und zu zum leichten Entstauben von ihrem angestammten Platz entfernt würden. Unter diesen Gegenständen befinden sich sowohl Plastikblumen wie auch Plüschtiere oder vergilbte Audiokassetten. Eva schlug einige Eier in die Pfanne und wir assen Beide mit grossem Appetit und spülten das Nachtessen mit einem Glas Weisswein hinunter. Das Haus von Eva besass vier Räume, ihre Söhne waren ausgezogen und lebten in Pecs, ihr Mann vor Jahren verstorben. Was mich überraschte; es gab nur ein grosses Bett im ganzen Haus und dieses bereitete Eva ganz offensichtlich für mich her.&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;Ich versuchte sie zu fragen wo sie denn zu schlafen gedenke, aber das Geschoss meiner Worte flog meilenweit am Ziel vorbei; es war unmöglich sich zu verständigen, denn Eva winkte immer wieder lachend ab. Schliesslich genoss ich eine warme Dusche in Evas Bad und als ich frisch geputzt das Schlafzimmer betrat lag Eva bereits im Bett, rauchte eine Zigarette, trank weiterhin Weisswein und naschte Chips, welche sie in der Bar erstanden hatte. Sie hob mir meine Decke hoch und ich schlüpfte ins Bett. So war das also gedacht; ein halbes Bett war frei und nicht ein ganzes Zimmer. Eva bot mir noch eine Zigarette an aber mir war es nicht nach rauchen zu Mute. Ich musste mich erst einmal mit dem Gedanken abfinden, dass ich in dieser Nacht das Bett mit Eva teilen würde. Bald aber drehte ich mich lachend zur Seite und schlief ein. Ich habe nicht gut geschlafen in dieser Nacht, es war heiss, Eva schnarchte und mir schien, als schwebe der Rauch der Zigaretten immer noch kanpp über meinem Kissen.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;Am nächsten Morgen gab es einen stärkenden Kaffee und mit einer Umarmung verabschiedete ich mich von Eva und ihrer Freundin Sabina. So sehen also ungarische Zimmer frei aus, dachte ich bei mir, als mich die Landstrasse am frühen Morgen wieder mit offenen Armen empfing. &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1820058035188902017-5850955272097571425?l=gehcrew.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gehcrew.blogspot.com/feeds/5850955272097571425/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://gehcrew.blogspot.com/2011/02/eva-aus-ungarn.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1820058035188902017/posts/default/5850955272097571425'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1820058035188902017/posts/default/5850955272097571425'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gehcrew.blogspot.com/2011/02/eva-aus-ungarn.html' title='Eva aus Ungarn'/><author><name>roger</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03025521729213544183</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/-WM8FNyFWSlo/TVgvdO6QBGI/AAAAAAAABHU/Efb4z6skO_I/s72-c/P1030918.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1820058035188902017.post-6560483773589204289</id><published>2011-02-12T13:34:00.005+01:00</published><updated>2011-02-12T15:48:27.495+01:00</updated><title type='text'>In der Kavarna des Stadttheaters</title><content type='html'>&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-RalHI-rtWqM/TVactvEt-gI/AAAAAAAABHM/BL1J_KibRwk/s1600/P1070119.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5572813898461870594" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 400px; CURSOR: hand; HEIGHT: 268px; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/-RalHI-rtWqM/TVactvEt-gI/AAAAAAAABHM/BL1J_KibRwk/s400/P1070119.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;p align="justify"&gt;In der Kavarna des Stadttheaters in Maribor sitzen und etwas in die Agenda des Jahres 2011 schreiben, man hat kein anderes Schreibpapier dabei, einen Milchkaffe bestellen, eno kava slmekom, und in die vielen Spiegel schauen, die überall an den Wänden hängen, den Raum grösser erscheinen lassen als er wirklich ist und welche der Kavarna des Stadttheaters in Maribor, zusammen mit den rot gepolsterten Holzstühlen und den kleinen, schweren Marmortischen eine Eleganz , etwas Edles verleihen, eine Ausstrahlung, die ansonsten kaum ein Kaffehaus in Maribor ausmacht. Auf das Kind warten, das noch heute seine Füsse auf diese Erde setzten könnte, würde es sich dazu entscheiden, den letzten Teil der Reise hinaus in diese Welt anzutreten. Dem Radiosprecher zuhören, der über einen historischen Tag, über eine historische Wende berichtet, die man während den letzten Tagen, in Ermangelung eines Fernsehers, über den Live-Ticker einer Online-Zeitung mitverfolgt hat, genau so als würde man sich fortlaufend über ein Fussballspiel informieren, die Augen auf den Monitor geheftet - Jetzt spricht der Präsident zu seinem Volk - das leise Klicken des Rechners, wenn neue Gerüchte von möglich zukünftigen Fakten auf dem Bildschirm erscheinen. Historische Tage, eine historische Wende. Während Millionen Menschen durch ihre unnachgiebigen Demonstrationen eben gerade einen Präsidenten abgesetzt haben, der von allen Regierungen dieser Welt bis zum historischen Tag, zur historischen Wende, unterstützt und mitgetragen wurde, dessen Millionen man nun wohlweislich auf den Schweizer Banken ortet, hortet und blockiert -man darf da nicht zögerlich und nachgiebig sein - macht sich ein Mensch auf den Weg in diese Welt. Ein historischer Tag, eine historische Wende. Während das Kind, welches vielleicht heute noch zum ersten oder auch zum unendlich vielten Male, wer weiss das schon, das Licht dieser Welt erblickt, macht sich, vielleicht morgen schon, in den Gemütern der Millionen Menschen, die eben gerade ihren Präsidenten gestürzt haben, Ernüchterung breit. Niemand freilich hofft darauf, wie auch niemand sich gegen die Blockierung der Millionen des gestürzten Präsidenten, die im Moment auf Schweizer Banken gehortet werden, ausspricht. Denn schliesslich unterstützen wir diesen gestürzten Präsidenten nun nicht mehr. Ein Präsident geht, wenn Millionen Menschen gemeinsam gegen ihn auf die Strasse gehen und während Millionen Menschen für ihre Freiheit auf die Strasse gehen, kommen täglich Tausende Kinder zum ersten oder zum unendlich vielten Male auf diese Welt. Vielleicht werden auch sie einmal auf die Strasse gehen und einen Präsidenten stürzen, zusammen mit Millionen anderen. Ein Live-Ticker einer Online-Zeitung wird dann davon erzählen und irgend jemand sitzt dann in einem Theater-Kaffe in irgend einer Stadt dieser Welt und schreibt etwas in seine Agenda des Jahres 2031, weil gerade kein Papier zur Hand ist.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p align="justify"&gt;Vielleicht wird man sich kurz im Spiegel betrachten und sich fragen wer man eigentlich sei, um danach seinen Kaffe zu Ende zu trinken.&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1820058035188902017-6560483773589204289?l=gehcrew.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gehcrew.blogspot.com/feeds/6560483773589204289/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://gehcrew.blogspot.com/2011/02/in-der-kavarna-des-stadttheaters.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1820058035188902017/posts/default/6560483773589204289'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1820058035188902017/posts/default/6560483773589204289'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gehcrew.blogspot.com/2011/02/in-der-kavarna-des-stadttheaters.html' title='In der Kavarna des Stadttheaters'/><author><name>roger</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03025521729213544183</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/-RalHI-rtWqM/TVactvEt-gI/AAAAAAAABHM/BL1J_KibRwk/s72-c/P1070119.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1820058035188902017.post-6968638688220791240</id><published>2011-02-11T10:54:00.001+01:00</published><updated>2011-02-11T10:57:59.833+01:00</updated><title type='text'>Gespräch in der Gebärmutter</title><content type='html'>&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-2UPw1JAy1Rc/TVUH8t6PUNI/AAAAAAAABG0/Q4YgtCll5Og/s1600/P1070153.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5572368853638271186" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 400px; CURSOR: hand; HEIGHT: 268px; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/-2UPw1JAy1Rc/TVUH8t6PUNI/AAAAAAAABG0/Q4YgtCll5Og/s400/P1070153.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;em&gt;Zwillinge in der Gebärmutter stellen sich so einige Fragen&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;„Glaubst du an ein Leben nach der Geburt?“&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;„Natürlich glaube ich daran. Bestimmt existiert etwas nach der Geburt! Vielleicht sind wir nur deswegen hier, damit wir uns auf das Leben nach der Geburt vorbereiten.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Das ist doch Blödsinn. Es gibt kein Leben nach der Geburt. Oder kannst du mir bitte erklären, wie so ein Leben denn aussehen soll?“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Ich weiss es nicht genau, aber ich bin überzeugt, dass es heller sein wird und dass wir alleine laufen und mit unserem eigenen Mund essen werden.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Das ist ja völlig surreal! Du weisst doch, dass es unmöglich ist zu laufen. Und dass wir mit unserem eigenen Mund essen sollen, das kannst du vergessen. DAS IST VERRÜCKT! Deswegen haben wir ja die Nabelschnur. Ich sags dir: nach der Geburt gibts kein Leben.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Die Nabelschnur ist zu kurz. Ich bin überzeugt, dass es etwas nach der Geburt gibt. Etwas was sehr anders ist als das, auf was wir gewöhnt sind.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Aber noch Niemand ist je von dort zurückgekommen. Das Leben hört mit der Geburt auf. Und ausserdem, meiner Meinung nach ist das Leben nichts anderes als eine Existenz in einem engen, dunklen Raum. Der aber keineswegs unbequem ist...“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Ich weiss nicht genau wie das Leben nach der Geburt aussieht, aber in jedem Fall werden wir unserer Mutter begegnen. Sie wird dann für uns sorgen.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„UNSERE MUTTER! Du glaubst an unsere Mutter? Und wo sollte sie deiner Meinung nach jetzt sein?“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Überall. Rund um uns natürlich. Wegen ihr sind wir am Leben. Ohne sie würden wir nicht existieren.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Daran glaube ich nun wirklich nicht! Unsere Mutter habe ich nie gesehen und deswegen ist es klar, dass sie nicht existiert!“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Vielleicht hast du ja recht, aber manchmal, wenn wir ganz still sind, können wir sie doch hören. Sie singt und streichelt unsere Welt. Weisst du, ich bin überzeugt, dass das Leben mit der Geburt eigentlich erst beginnt...“ &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1820058035188902017-6968638688220791240?l=gehcrew.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gehcrew.blogspot.com/feeds/6968638688220791240/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://gehcrew.blogspot.com/2011/02/gesprach-in-der-gebarmutter.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1820058035188902017/posts/default/6968638688220791240'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1820058035188902017/posts/default/6968638688220791240'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gehcrew.blogspot.com/2011/02/gesprach-in-der-gebarmutter.html' title='Gespräch in der Gebärmutter'/><author><name>roger</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03025521729213544183</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/-2UPw1JAy1Rc/TVUH8t6PUNI/AAAAAAAABG0/Q4YgtCll5Og/s72-c/P1070153.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1820058035188902017.post-2835643791087837089</id><published>2011-02-10T07:18:00.004+01:00</published><updated>2011-02-10T07:52:24.476+01:00</updated><title type='text'>Ruinen; einst und jetzt</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-hpmj7Hfezj4/TVODwO-yxeI/AAAAAAAABGo/Aph-kGqGN0A/s1600/P1070240.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5571942028665865698" style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 214px; CURSOR: hand; HEIGHT: 320px" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/-hpmj7Hfezj4/TVODwO-yxeI/AAAAAAAABGo/Aph-kGqGN0A/s320/P1070240.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; Vor etlichen Jahren war ich mit meinem Freund Flo und seiner Familie zu Besuch im deutschen Weimar. Dazu gehört selbstverständlichwereise auch eine Visite in Goethes Gartenhaus. Dieses Haus steht, auch heute noch, mitten auf einer idyllischen Wiese, umgeben von hohen Bäumen und wenn ich mich nicht täusche, dann fliesst in unmittelbarer Nähe ein romantisches Bächlein am Landhaus vorbei. Goethe hat in diesem Hause mehrere Jahre gelebt und viele seiner Schriften dort entworfen oder überarbeitet; unter anderem auch den weltberühmten Faust. Das Goethehaus erlebt Tag für Tag einen unglaublichen Ansturm an Besuchern. Man sagte uns während unseres Besuches, dass als Weimar 1999 Kulturhaupstadt Europas war, man den vielen Besuchern zu liebe eine exakte Kopie des Landhauses, wenige hundert Meter vom Original entfernt, aufgebaut habe. Dort legte man natürlich auch eine Kopie von Goethes Tabakpfeiffe auf die Kopie des original aus dem 18. Jahrhundert stammenden Goethe Lesepultes. Uninformierten Besuchern sei es gar nicht aufgefallen, dass es sich bei der Kopie eben um eine Kopie und nicht ums Original gehandelt habe.&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;Eines abends schlenderten Flo und ich durch den Illmpark von Weimar, auf der Suche nach einem gemütlichen Flecken um dort ein kühles Bier zu trinken. Da trafen wir mitten im Park, umgeben von hohen Bäumen, auf eine Burgruine. Es war dies eine Ruine wie aus dem Bilderbuch, Stein auf Stein auf gefallenem Stein, überwuchert von Effeu und allerlei anderen Schlingpflanzen. Wir liessen es uns nicht nehmen, erkletterten die Ruine und sassen bald darauf im Abendrot mit einem kühlen Bier in der Hand gemütlich auf historischem Bauschutt und sinnierten über die vielen Geschichten und Biographien, welche diese alten Mauern im Laufe der Jahrhunderte in sich aufgesogen haben mussten.&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;Tags darauf wurden wir eines besseren belehrt. Die verwunschene Ruine im Illmpark zu Weimar war nie etwas anderes als eine Ruine gewesen. Sie wurde unter Mitarbeit Goethes als Ruine entworfen und als Ruine gebaut, eine romantische Kulisse, dem grossen Shakespare zu ehren. &lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;Gestern habe ich einen Spaziergang vom Schloss Viltus hoch hinauf in den Kosijak unternommen. Nur zwanzig Minuten von der Hauptstrasse entfernt, mitten im Wald gelegen, befindet sich noch heute die Ruine des alten Schloss Viltus aus dem 12. Jahrhundert. Erst nach einem verherenden Brand im 17. Jahrhundert wurde das Schloss aufgegeben und es wurde eine neue Anlage in der Nähe des Flussufers gebaut. Die Burg Viltus ist heute eine mehr oder weniger vergessene Ruine; kein Wegweiser zeigt dir die Richtung dorthin an und in den Reisebüchern wird sie nicht erwähnt. Die alte Burg ist aber auf jeden Fall einen Besuch wert, denn steht man neben den dicken Mauern, ganz alleine mitten im Wald, so merkt selbst ein uninformierter Besucher, dass das hier echt ist und dass die Geschichten, die aus diesen Mauern hinaus sprechen, 800 Jahre alt sind.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1820058035188902017-2835643791087837089?l=gehcrew.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gehcrew.blogspot.com/feeds/2835643791087837089/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://gehcrew.blogspot.com/2011/02/ruinen-einst-und-jetzt.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1820058035188902017/posts/default/2835643791087837089'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1820058035188902017/posts/default/2835643791087837089'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gehcrew.blogspot.com/2011/02/ruinen-einst-und-jetzt.html' title='Ruinen; einst und jetzt'/><author><name>roger</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03025521729213544183</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/-hpmj7Hfezj4/TVODwO-yxeI/AAAAAAAABGo/Aph-kGqGN0A/s72-c/P1070240.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1820058035188902017.post-7317481214687798309</id><published>2011-02-08T08:12:00.002+01:00</published><updated>2011-02-08T08:22:37.471+01:00</updated><title type='text'>Prešeren -Tag</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt; &lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_5tS85wIfOq8/TVDtnLjAOMI/AAAAAAAABGU/1rOemRkpad0/s1600/P1050403.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5571213996427589826" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 400px; CURSOR: hand; HEIGHT: 268px; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/_5tS85wIfOq8/TVDtnLjAOMI/AAAAAAAABGU/1rOemRkpad0/s400/P1050403.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt; &lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;Heute ist in Slowenien ein nationaler Feiertag. Die Menschen gehen nicht zur Arbeit. Viele Schulen waren bereits gestern geschlossen; macht ja auch Sinn, denkt man an die Vorteile eines vier tägigen Wochenendes.&lt;br /&gt;Heute ist Prešeren -Tag. France Prešeren ist der wohl berühmteste Dichter Sloweniens. Sein Werk scheinen hier die Kinder in der Schule auswändig zu lernen und im Gegensatz zur Schweiz können demnach die Sloweninnen und Slowenen auch ihre Nationalhymne singen. Diese lernen sie nämlich in der Schule und verfasst wurde sie von keinem anderen als eben diesem France Prešeren.&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;br /&gt;Die &lt;strong&gt;Zdravljica&lt;/strong&gt; (deutsch: Trinkspruch bzw. Prost) ist ein Gedicht von France Prešeren. Es wurde 1844 geschrieben und später von Stanko Premrl (1880–1965) vertont. In der Zdravljica bringt Prešeren das slowenische und slawische Bewusstsein zum Ausdruck und propagiert die Idee des Vereinten Sloweniens. Die Zdravljica spielte eine große Rolle bei der Bildung des slowenischen Nationalbewusstseins und in der nationalen und sozialen Befreiung.&lt;br /&gt;Die Zdravljica wurde am 27. September 1989 in feierlicher Sitzung vom damaligen slowenischen Parlament zur Nationalhymne bestimmt. Seit der Unabhängigkeit 1991 dient die siebte Strophe als Nationalhymne Sloweniens.&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;br /&gt;Im Vergleich mit anderen Nationalhymnen fehlt der Zdravljica glücklicherweise der sonst weit verbreitete Pathos. &lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;br /&gt;Freunde die Rebe hat nun wieder&lt;br /&gt;den süßen Labetrunk beschert,&lt;br /&gt;der uns’re Pulse hebet&lt;br /&gt;der Herzen uns und Augen klärt;&lt;br /&gt;der ertränkt,&lt;br /&gt;was da kränkt,&lt;br /&gt;der Hoffnung in die Brust uns senkt.&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Es leben alle Völker,&lt;br /&gt;die sehnend warten auf den Tag,&lt;/strong&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;strong&gt;dass unter dieser Sonne&lt;br /&gt;die Welt dem alten Streit entsagt&lt;/strong&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;strong&gt;Frei sei dann&lt;br /&gt; jedermann,&lt;br /&gt;nicht Feind, nur Nachbar mehr fortan!&lt;/strong&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1820058035188902017-7317481214687798309?l=gehcrew.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gehcrew.blogspot.com/feeds/7317481214687798309/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://gehcrew.blogspot.com/2011/02/preseren-tag.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1820058035188902017/posts/default/7317481214687798309'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1820058035188902017/posts/default/7317481214687798309'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gehcrew.blogspot.com/2011/02/preseren-tag.html' title='Prešeren -Tag'/><author><name>roger</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03025521729213544183</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_5tS85wIfOq8/TVDtnLjAOMI/AAAAAAAABGU/1rOemRkpad0/s72-c/P1050403.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1820058035188902017.post-5858413771602303322</id><published>2011-02-07T08:03:00.005+01:00</published><updated>2011-02-07T08:25:23.254+01:00</updated><title type='text'>Vurberk - Wurmberg</title><content type='html'>&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_5tS85wIfOq8/TU-dVVx_MYI/AAAAAAAABGM/zEz13OFPq3k/s1600/vurberk.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5570844254030213506" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand; HEIGHT: 209px; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://2.bp.blogspot.com/_5tS85wIfOq8/TU-dVVx_MYI/AAAAAAAABGM/zEz13OFPq3k/s320/vurberk.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_5tS85wIfOq8/TU-Zck5apDI/AAAAAAAABGE/ZZPh69WJuGY/s1600/P1070189.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5570839980300477490" style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand; HEIGHT: 214px" alt="" src="http://2.bp.blogspot.com/_5tS85wIfOq8/TU-Zck5apDI/AAAAAAAABGE/ZZPh69WJuGY/s320/P1070189.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; Nun, da ich zwei mal die Woche als Deutschlehrer bei einer der grössten Toilettenpapier und Servietten-Hersteller Sloweniens arbeite, fällt mir je längers je mehr auf, wie stark die deutsche Sprache gerade im Gebiet der Stajerska einmal vertreten gewesen sein muss. Meine Studenten sind allesamt Angestellte aus den höheren Etagen: Produktionsleiterinnen, Verpackungstechnikerinnen, Anwältinnen und ein Maschineningenieur. Sie lernen deutsch, da die Firma je längers je mehr auch nach Österreich und Deutschland exportiert. Wer sich aber hier in Slowenien für Geschichte interessiert, der tut gut daran, sich auch ein Grundwissen der deutschen Sprache anzueignen. Denn so ziemlich jede Burg, jede Kirche und jedes Grabmal, welches vor dem Ersten Weltkrieg errichtet wurde (und davon gibt es eine ganze Menge) ist in deutscher Sprache beschriftet. Interessant sind für mich auch die heutigen slowenischen Ortsnamen, welche nicht selten auch eine Wurzel oder zumindest einen Bruderausdruck in der deutschen Sprache besitzen.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="justify"&gt;Natasa und ich sind zur Zeit auf Burgenbesuch. Gestern stand die Burg &lt;strong&gt;Vurberk&lt;/strong&gt; auf dem Programm. Diese Ruine, denn vielmehr ist seit einem Bombenangriff 1945 von der Burg nicht übrig, steht einige Kilometer östlich von Maribor auf einem kleinen Weinberg. Liest man im Internet die kargen Informationen zu dieser Burg so taucht natürlich auch der deutsche Name auf; &lt;strong&gt;Wurmberg&lt;/strong&gt;. Übrigens heisst das ganze Dorf unterhalb der Burg heute &lt;strong&gt;Vurberk - Wurmberg&lt;/strong&gt;. (Nicht alle deutsche-slowenischen Ortsnamen sind auf den ersten Blick dermassen verwandt: so heisst zum Beispiel die slowenische Ortschaft Krsko auf deutsch Gurkfeld).&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="justify"&gt;Dieses &lt;strong&gt;Schloss Vurberk&lt;/strong&gt; ist deshalb besonders sehenswert und interessant, weil es meiner Ansicht nach wohl die &lt;strong&gt;schönste Theaterkulisse&lt;/strong&gt; besitzt, die ich je gesehen habe. Das ausgebombte Innere der Burg wurde in ein Amphitheater umgestaltet, welches nun jeden Sommer Festspiele beherbergt. Von der hohen Tribüne aus gesehen, muss das Spiel auf der Bühne fantastisch sein, wollen die Veranstalter nicht dass die Blicke der Zuschauer ins weite Land hinaus schweifen; geradezu verführerisch ist diese Aussicht. Ich als Cineast wünsche mir natürlich ein Sommer-Freilicht-Kino im Schloss Vurberk.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1820058035188902017-5858413771602303322?l=gehcrew.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gehcrew.blogspot.com/feeds/5858413771602303322/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://gehcrew.blogspot.com/2011/02/vurberk-wurmberg.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1820058035188902017/posts/default/5858413771602303322'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1820058035188902017/posts/default/5858413771602303322'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gehcrew.blogspot.com/2011/02/vurberk-wurmberg.html' title='Vurberk - Wurmberg'/><author><name>roger</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03025521729213544183</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_5tS85wIfOq8/TU-dVVx_MYI/AAAAAAAABGM/zEz13OFPq3k/s72-c/vurberk.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1820058035188902017.post-5280897919233792230</id><published>2011-02-04T17:48:00.004+01:00</published><updated>2011-02-04T18:25:23.744+01:00</updated><title type='text'>Begegnung mit dem Grafen</title><content type='html'>&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_5tS85wIfOq8/TUw1j7KH4zI/AAAAAAAABFw/mscP73oISWk/s1600/P1070133-1.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5569885730442306354" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 400px; CURSOR: hand; HEIGHT: 334px; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/_5tS85wIfOq8/TUw1j7KH4zI/AAAAAAAABFw/mscP73oISWk/s400/P1070133-1.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_5tS85wIfOq8/TUwudohHpvI/AAAAAAAABFo/s2RUprO8ic0/s1600/P1070134.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5569877925777876722" style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand; HEIGHT: 214px" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/_5tS85wIfOq8/TUwudohHpvI/AAAAAAAABFo/s2RUprO8ic0/s320/P1070134.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; Einige Geheimnisse, bezüglich den Besitztümmern des Grafen zu Maribor, haben sich in den letzten drei Tagen gelüftet. Bereits mehrmals habe ich an dieser Stelle über ein Schloss geschrieben, welches wenige Kilometer westlich von Maribor an der Drava gelegen, immer aufs Neue unsere Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen vermochte. &lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;Es ist dies das Schloss zu Viltus; ein pompöses Herrschaftsgebäude aus dem 17. Jahrhundert, umgeben von einem nicht minder herrschaftlichen Park. An der Hauptstrasse zwischen Maribor und Dravograd gelegen, ist man geneigt mit 80 Stundenkilometer an diesem Bauwerk vorbei zu sausen; denn die Einfahrt hat man immer bereits verpasst, wenn man sich dem Schloss Gewahr geworden ist. Ich habe das Schloss auch dank eines Fahrradausfluges besser kennen gelernt. Dem Zweirad sei Dank!&lt;br /&gt;Vor zwei Tagen haben Natasa und ich, gemeinsam mit dem Kind, welchem es im Bauch sehr wohl zu gefallen scheint, einen Ausflug an die andere Seite der Drava gemacht. Etwas weiter westlich, kurz nach der ehemaligen Industrie-Hochburg Ruse, verbirgt sich nämlich ein weiteres Kleinod mittelalterlicher Baukunst; das Schloss Fala. &lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;Das Glück wollte es, dass der Vater des Grafen, ein 77 jähriger, höchst liebenswerter Mann, gerade auf Renovationsarbeit im Schloss seines Sohnes war und sich dann auch Zeit genommen hat, uns das Schloss und die Duzenden von Zimmern ausführlich zu zeigen.&lt;br /&gt;Das Schloss Fala, ein Herrschaftssitz aus dem 13. Jahrhundert, trohnt in unglaublicher Lage hoch über der dort sehr wild verlaufenden Drava. Die Gemäuer, der Schlosspark, der verbliebene Teil der Inneneinrichtung atmen heute eine ganz eigenartige Geschichte. Es ist dies nicht nur die Geschichte eines Grafensitzes, welcher über Jahrhunderte von einer Hand in die andere gereicht wurde, welcher im Laufe der Zeit vergrössert, ausgebaut und veredelt wurde. Es ist dies auch die Geschichte von Zerstörung, Plünderung und Umnutzung eines Gebäudes, welches bis vor wenigen Jahren noch als nackte, verwahrloste Ruine am Strassenrand gestanden hat und erst seit kurzer Zeit, dank des Grafen zu Maribor, wieder etwas zu sich zurück finden durfte. Denn der Graf zu Maribor hat vor drei Jahren die beiden Schlösser Fala und Viltus gekauft und abeitet nun kräftig an der Wiederinstandsetzung der Gebäuden und am Erhalt ihrer Geschichte. &lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;Das Schloss Fala, einst Herrschaftssitz, dann Kloster, im Zweiten Weltkrieg Wehrmachtszentrale und im jugoslawischen Slowenien Sitz einer Bauerngenossenschaft hat bereits ganz verschiedene Menschen aus und ein gehen sehen. Vor allem in den letzten 60 Jahren, seit der Verstaatlichung der ehemals privaten Güter aus aristokartischer Zeit, hat das Schloss Fala stark unter der Gleichgültigkeit der Menschen gegenüber dem Jahrhunderte alten Gebäude gelitten. Als der Graf das Schloss vor drei Jahren gekauft hat, gab es in Fala wie auch in Viltus, keine Fensterscheibe mehr, die Parkettböden wurden zu einem grossen Teil heraus gerissen, alle Öfen fehlten wie natürlich auch der ganze Rest des ehemaligen Mobiliars. Auf unserem Rundgang durch das Schloss erklärte uns der alte Mann, wie er jede einzelne Tür des Schlosses wieder in den alten, ursprünglichen Zustand zurück versetzen will. Eine Arbeit die selbstverständlich kein Ende nimmt; etwas was auch dem Grafen und seinem Vater klar ist.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;Heute haben ich und Natasa den Grafen persönlich in Maribor getroffen. Als wir an der Pforte seiner Stadtresidenz geklingelt hatten, öffnete uns sein Buttler die Türe und führte uns in den mit Kerzen erleuchteten Empfangsraum. Dort erwartete uns der Graf, in einem schweren Sofa sitzend, zur Audienz. Ich erlaubte mir dem Grafen meine Hochachtung zur Arbeit in seinen beiden Schlössern zu überbringen und gemeinsam wurden wir uns einig, dass ein Besuch der Schlösser Fala und Viltus auf zukünftigen begehbar-Reisen zum Programm dazugehören wird. &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1820058035188902017-5280897919233792230?l=gehcrew.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gehcrew.blogspot.com/feeds/5280897919233792230/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://gehcrew.blogspot.com/2011/02/begegnung-mit-dem-grafen.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1820058035188902017/posts/default/5280897919233792230'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1820058035188902017/posts/default/5280897919233792230'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gehcrew.blogspot.com/2011/02/begegnung-mit-dem-grafen.html' title='Begegnung mit dem Grafen'/><author><name>roger</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03025521729213544183</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_5tS85wIfOq8/TUw1j7KH4zI/AAAAAAAABFw/mscP73oISWk/s72-c/P1070133-1.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1820058035188902017.post-340060304145105929</id><published>2011-02-03T20:31:00.001+01:00</published><updated>2011-02-03T20:34:43.330+01:00</updated><title type='text'>Fern sehen im Schloss Fala</title><content type='html'>&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_5tS85wIfOq8/TUsC6cjLFaI/AAAAAAAABFI/Cq1b8zBIxdU/s1600/P1070131.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5569548567293138338" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 268px; CURSOR: hand; HEIGHT: 400px; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://2.bp.blogspot.com/_5tS85wIfOq8/TUsC6cjLFaI/AAAAAAAABFI/Cq1b8zBIxdU/s400/P1070131.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1820058035188902017-340060304145105929?l=gehcrew.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gehcrew.blogspot.com/feeds/340060304145105929/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://gehcrew.blogspot.com/2011/02/fern-sehen.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1820058035188902017/posts/default/340060304145105929'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1820058035188902017/posts/default/340060304145105929'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gehcrew.blogspot.com/2011/02/fern-sehen.html' title='Fern sehen im Schloss Fala'/><author><name>roger</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03025521729213544183</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_5tS85wIfOq8/TUsC6cjLFaI/AAAAAAAABFI/Cq1b8zBIxdU/s72-c/P1070131.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1820058035188902017.post-6602908598587055209</id><published>2011-01-31T18:11:00.004+01:00</published><updated>2011-01-31T18:41:17.094+01:00</updated><title type='text'>Rückblick</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;Während den letzten eineinhalb Jahren ist auf der gehcrew-Seite der ein und andere Text erschienen. Wie viel von all dem gelesen wurde kann ich nicht sagen und letztendlich spielt es ja auch nicht wirklich eine Rolle. &lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;In den nächsten Tagen werden Natasa und ich ein Kind bekommen. Seltsam sieht dieser Satz aus, wenn er so geschrieben auf dem Bildschirm erscheint. &lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;Wir freuen uns sehr darauf!&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;Viel Neues wird auf uns zukommen; Zeit Altes nochmals hervorzubringen. In etwas redigierter Form will ich in den nächsten Wochen den ein oder anderen Text aus den letzten eineinhalb Jahren nochmals abdrucken. &lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;Und wenn das Kind einverstanden ist, dann gibts vielleicht bald einmal ein neues Mitglied der gehcrew!&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;Danke für die Treue!&lt;/div&gt;&lt;p align="justify"&gt;&lt;strong&gt;Und vergesst nicht euch auf &lt;/strong&gt;&lt;a href="http://www.begehbar.org/"&gt;&lt;strong&gt;www.begehbar.org&lt;/strong&gt;&lt;/a&gt;&lt;strong&gt; unter Newsletter zu registrieren. Gibts was Neues werdet ihr dann von uns benachrichtigt!&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1820058035188902017-6602908598587055209?l=gehcrew.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gehcrew.blogspot.com/feeds/6602908598587055209/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://gehcrew.blogspot.com/2011/01/ruckblick.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1820058035188902017/posts/default/6602908598587055209'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1820058035188902017/posts/default/6602908598587055209'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gehcrew.blogspot.com/2011/01/ruckblick.html' title='Rückblick'/><author><name>roger</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03025521729213544183</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1820058035188902017.post-2264238139023471830</id><published>2011-01-31T10:12:00.004+01:00</published><updated>2011-01-31T10:21:07.166+01:00</updated><title type='text'>Bosnische Geschichte Teil 1</title><content type='html'>&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_5tS85wIfOq8/TUZ-qrdL3NI/AAAAAAAABE8/4uwhw_b8pGU/s1600/P1020475.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5568277260974939346" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 400px; CURSOR: hand; HEIGHT: 300px; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://2.bp.blogspot.com/_5tS85wIfOq8/TUZ-qrdL3NI/AAAAAAAABE8/4uwhw_b8pGU/s400/P1020475.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_5tS85wIfOq8/TUZ-ZR1-3EI/AAAAAAAABE0/fgi3tRe91xs/s1600/P1020524.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5568276962041846850" style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand; HEIGHT: 240px" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/_5tS85wIfOq8/TUZ-ZR1-3EI/AAAAAAAABE0/fgi3tRe91xs/s320/P1020524.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; &lt;strong&gt;Mittelalter bis Osmanisches Reich&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;p align="justify"&gt;Ich denke, Geschichte lässt sich nur bruchstückhaft verstehen. Jedenfalls ging das mir in Sarajevo so und ich hatte es meiner langen Verweildauer zu verdanken, dass sich die Mosaiksteine der Geschichte immer mehr zu einer Art Bild zusammenfügten. So erinnerte ich mich im Verlauf der Zeit immer wieder an Aussagen über die Stadt und das Land, die mir meistens erst im zweiten Anlauf des Überdenkens verständlich waren.&lt;br /&gt;Das Faszinierende für mich an Sarajevo und Bosnien-Hercegowina im Allgemeinen wird je längers je mehr die Überlagerung von historischen Eriegnissen und Hintergründen, die ihren Einfluss bis in die Gegenwart ausüben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wahrscheinlich ist Bosnien-Hercegowina in der Tat ein Sonderfall im Balkan oder sogar in ganz Europa.&lt;br /&gt;Bereits &lt;strong&gt;vor der Osmanisierung&lt;/strong&gt; war das Land als schwer berechenbar bekannt. Das Leben in Bosnien des ausgehenden Mittelalters bot &lt;strong&gt;ein buntes Bild&lt;/strong&gt;, mitgeprägt von sächsischen Bergleuten, ragusanischen Handelsherren und italienischen Franziskanern. Die katholische Kirche wehrte sich mit aller Kraft gegen den &lt;strong&gt;Einfluss und das Aufkommen der Bogomilen&lt;/strong&gt;, eine Sekte, die vorchristliche Elemente in die christliche Glaubensauffassung einbezog. Es war ein &lt;strong&gt;mythischer und naturnaher Glaube&lt;/strong&gt;, der sich in Bosnien entwickelte. Die Bogomilen bauten keine Kirche oder sonstigen Denkmäler. Als heilige Orte wählten sie &lt;strong&gt;Kraftplätze in der Natur&lt;/strong&gt;, wie zum Beispiel &lt;strong&gt;Blagaj&lt;/strong&gt; in der Nähe von Mostar. Es mag auch an den Bogomilen gelegen haben, dass &lt;strong&gt;der Islam seit der Mitte des 14. Jahrhunderts in Bosnien immer mehr Fuss fassen&lt;/strong&gt; konnte. Die Bewohner Bosniens waren in ihrer Glaubensauffassung dem Islam wohl näher als dem Katholizismus.&lt;/p&gt;&lt;p align="justify"&gt;Die Osmanen verbreiteten damals ihren Glauben nicht mit Schwert und Feuer wie dies die katholische Kirche während den Kreuzzügen zu tun pflegte. Das Osmanische Reich hatte seine eigenen Methoden um die besten Männer für ihren Glauben zu gewinnen.&lt;br /&gt;Mit der &lt;strong&gt;"devširme", der sogenannten "Knabenlese"&lt;/strong&gt; begannen sie die bosnische Bevölkerung für sich zu gewinnen. Die unterworfenen Balkanstaaten mussten &lt;strong&gt;regelmässig ein Kontingent an jungen Burschen nach Stanbul&lt;/strong&gt; (Istanbul) entsenden. Nach dem erzwungenen Übertritt zum Islam konnten sie, entsprechend ihrer Eignungen, eine Laufbahn im militärischen oder zivilen Bereich antreten. Viele christliche Adelsfamilien entsandten ihre Jünglinge nicht ungern nach Stanbul, war doch dieser einseitige Youth-Exchange oftmals mit Ruhm und Vermögen für die eigene Familie verbunden. Denn die Knaben kehrten nach verbrachtem Studium manchmal &lt;strong&gt;als Stadthalter in ihr Heimatland&lt;/strong&gt; zurück oder zeigten sich aus der Ferne erkenntlich. In "ihrem Namen und Auftrag" wurden Brücken, Moscheen, Koranschulen und andere Bauwerke errichtet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Berühmt und für mich dank der Lektüre des &lt;strong&gt;Buches " Die Brücke über die Drina" von Ivo Andrič&lt;/strong&gt; besonders eindrücklich, ist das Beispiel von &lt;strong&gt;Višegrad&lt;/strong&gt;. Der Groswesir Sokollu Mehmed Pascha, hat um 1570 herum von Stanbul aus den Auftrag zum Bau der Brücke erteilt. Als 10 Jähriger, aus einem Dorf in der Nähe von Višegrad stammend, kam er in die Knabenlese und ihm war im fernen Stanbul eine grossartige Karriere zugeschrieben worden. Das wunderschöne Bauwerk erleichterte den &lt;strong&gt;Karawanenzügen zwischen Stanbul - Sarajevo und Ragusa&lt;/strong&gt; (Dubrovnik) die Reise, denn nebst der Brücke entstanden auch sogenannte Sarajs, Vorläufer der heutigen Motels.&lt;/p&gt;&lt;p align="justify"&gt;Im Hotel in Srebrenica musste ich mit Staunen feststellen, dass selbst dieses, doch als unzerstörbar geltendes Bauwerk, nicht vor heutigen Vandalen sicher ist. In einer Zeitung habe ich dort gelesen, dass sich doch tatsächlich einige Kerle dazu erdreist hatten, einen 50 Kilogramm schweren Stein aus dem "Sofa" in der Mitte der Brücke zu stehlen. Ich habe das Glück gehabt, die Brücke einen Tag vor dem Diebstahl noch in ihrer vollen Schönheit und im ganzen osmanischen Glanz zu sehen.&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1820058035188902017-2264238139023471830?l=gehcrew.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gehcrew.blogspot.com/feeds/2264238139023471830/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://gehcrew.blogspot.com/2011/01/bosnische-geschichte-teil-1.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1820058035188902017/posts/default/2264238139023471830'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1820058035188902017/posts/default/2264238139023471830'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gehcrew.blogspot.com/2011/01/bosnische-geschichte-teil-1.html' title='Bosnische Geschichte Teil 1'/><author><name>roger</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03025521729213544183</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_5tS85wIfOq8/TUZ-qrdL3NI/AAAAAAAABE8/4uwhw_b8pGU/s72-c/P1020475.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1820058035188902017.post-2502101014540303337</id><published>2011-01-31T09:59:00.004+01:00</published><updated>2011-01-31T10:11:32.497+01:00</updated><title type='text'>Bosnische Geschichte Teil 2</title><content type='html'>&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_5tS85wIfOq8/TUZ8ZSamh1I/AAAAAAAABEs/HSDTBQtWddQ/s1600/P1020236.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5568274763172185938" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 400px; CURSOR: hand; HEIGHT: 267px; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/_5tS85wIfOq8/TUZ8ZSamh1I/AAAAAAAABEs/HSDTBQtWddQ/s400/P1020236.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_5tS85wIfOq8/TUZ8PZQzlUI/AAAAAAAABEk/6l1YX0iydAE/s1600/P1020238.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5568274593211454786" style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand; HEIGHT: 214px" alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/_5tS85wIfOq8/TUZ8PZQzlUI/AAAAAAAABEk/6l1YX0iydAE/s320/P1020238.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; &lt;strong&gt;Osmanische Herrschaft bis Erster Weltkrieg&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;p align="justify"&gt;&lt;em&gt;„Dort, neben der alten Steinbrücke „des Seher-Cejaha“, irgend eines Bürgermeisters steht der dreieckige, maurische Prachtbau des Rathauses. Vor ihm bewegt sich zwischen Steinmauern die Miljacka wie schmelzendes, geläutertes Metall. Und alles ringsum wie aus dem Traume gerufen, wie von der Erinnerung an eine versunkene Zeit gesehen. Gleissende Kuppeln und die weissen Palmenschäfte der Minarets, hochragend über die im Gartengrün sich duckenden, flachdachigen Häuser mit rebenumsponnenen Erkern und dichtvergitterten Fenstern. Alles gedämpft, leisumschattet. Eine andere Seele spricht hier zu uns. Mag das moderne Sarajevo immerhin weiter drängen und wachsen, immer weiter hinaus ins niedere Land; dieses hier greift, das Lärmen des nichtigen Weltgetriebes fliehend, hoch hinauf an die Kämme des Felsenrundes, an dessen Riffen und Zacken das alte Festungsgemäuer hängt, gleich einem Hochzeitskranz über einem schönen Antlitz, das den Flammenschein kommender Zeiten wie eine Vision erblickt.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aus „Die Bosnische Staatsbahn“, 1908&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;Dermassen wird das um die Jahrhundertwende bereits seit 30 Jahren okkupierte Sarajevo beschrieben. In einem Buch mit alten Texten von k. u. k. Abgesandten und Bosnien-Reisenden finden sich zahlreiche solche Beschreibungen und zusammen mit den alten Fotografien versuche ich mir das damalige Bild der damaligen Stadt vor Augen zu führen. Die erwähnte „andere Seele“ dieser Stadt spricht noch heute zu uns. Auch wenn die &lt;strong&gt;Carsija, der türkische Markt&lt;/strong&gt;, heute nicht mehr demjenigen gleicht, welcher die &lt;strong&gt;Österreichisch-Ungarischen Soldaten bei der Besetzung der Stadt 1878 &lt;/strong&gt;vorgefunden haben, streichen in diesem Teil der Stadt noch immer die alten Geschichten über die ausgetretenen Pflastersteine.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Bis zur Okkupation galt Bosnien in Europa als ein Land, das irgendwo „hinten in der Türkei“ liegt.&lt;/strong&gt; Der Einmarsch der fremden Armee und die in den folgenden Jahren eintretenden &lt;strong&gt;Reformen &lt;/strong&gt;rückten das unbekannte Land ans bekannte Europa heran. &lt;strong&gt;Österreich-Ungarn veränderte das Land&lt;/strong&gt; in einem rasend schnellen Tempo, dem die ursprünglichen Bewohner nicht gewachsen waren und die sie auch oft bewusst von sich wiesen. Beschaut man das Land in seinem heutige Zustand, so erscheint die &lt;strong&gt;Epoche zwischen 1878 und dem Ausbruch des Ersten Weltkrieges wie ein märchenhaftes Intermezzo&lt;/strong&gt;. Die Prachtbauten, die Villen und die damals erstellten Verkehrswege sind dabei in den Wellen der Zeit zu versinken, vielleicht langsamer als sie entstanden sind, aber trotzdem unaufhaltbar.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der &lt;strong&gt;„kranke Mann am Bosporus“,&lt;/strong&gt; wie das langsam &lt;strong&gt;zerfallende Osmanische Reich&lt;/strong&gt; auch genannt wurde, musste sich 1875 seines äussersten Teils entledigen. Überall &lt;strong&gt;in diesem riesigen Reich traten Spannungen auf&lt;/strong&gt; und im erwähnten Jahr entluden sie sich in Unruhen, denen schliesslich der Aufstand der christlichen Bevölkerung gegen das von ihnen als drückend empfundene &lt;strong&gt;„osmanische Joch“&lt;/strong&gt; folgte. Im Juni &lt;strong&gt;1878 wurde in Berlin die „Orientalische Frage“&lt;/strong&gt; auf einem Kongress der europäischen Mächte wie Folgt gelöst: &lt;strong&gt;Österreich-Ungarn erhielt das Mandat für die Okkupation Bosnien-Hercegowinas&lt;/strong&gt;. Bis zur Vollständigen Anexion 1908 behielt aber der Sultan in Stambul formell die Oberhoheit über das Land. Eine komplizierte Situation, die nicht unblutig in die Wege geleitet werden konnte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mochten sich die Generäle der k.u.k Monarchie die Besetzung des Landes auch noch so leicht vorgestellt haben, die Realität sah freilich anders aus. In Sarajevo wurden sie nicht mit Blumen empfangen. Das noch rund 23.000 Mann starke türkische Heer leistete der ungenügend ausgerüsteten Armee zwar keinen erbitterten Widerstand, doch kam es zur &lt;strong&gt;Gegenwehr,&lt;/strong&gt; wenn sie in ein Gefecht verwickelt wurden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der wahre Feind für die k.u.k. Truppen waren die aus der einheimischen Bevölkerung rekrutierten Kämpfer. In einer Art Guerillia-Krieg lieferten sie der fremden Armee erbitterten Widerstand. Vorallem in Sarajevo kam es zu heftigen Kämpfen. Bekannt sind die Geschichten von Frauen und Kindern, die, aufgehetzt von religiösen Führern, die Minarette erkletterten und von oben Steine auf die Eindringlinge warfen. Der Feldzug dauerte ganze vier Monate und erst &lt;strong&gt;im Oktober 1878 wehte die k.u.k Fahne auf der Burg&lt;/strong&gt;, hoch über dem türkischen Markt Sarajevos.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Von allen Bewohnern Sarajevos, hat sich &lt;strong&gt;für die Muslime damals die Situation am weitgreifendsten verändert&lt;/strong&gt;. Sie verloren ihre führende Stellung in der Gesellschaft. Die folgenden Jahre erforderten von den Österreichisch-Ungarischen Behörden ein grosses &lt;strong&gt;Fingerspitzengefühl um die religiösen und gesellschaftlichen Gefühle nicht zu stark zu verletzen&lt;/strong&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Bosnien-Hercegowina&lt;/strong&gt; befand sich nach der Okkupation in der Situation eines Entwicklungslandes. In den &lt;strong&gt;letzten Jahrzehnten der osmanischen Herrschaft wurden zahlreiche Reformen vernachlässigt &lt;/strong&gt;und so machten sich die österreichisch-ungarischen Beamten emsig an die Arbeit diese Missstände auszubessern. Unter der einheimischen Bevölkerung waren diese Beamten rasch dafür bekannt, dass sie ihre Arbeiten bis ins kleinste Detail genau planten und pflichtgemäss durchführten. So machten sie sich denn auch daran, eine &lt;strong&gt;Hauszählung&lt;/strong&gt; durchzuführen und gaben den Befehl heraus, dass alle Häuser mit einer Hausnummer beschriftet werden mussten. Den &lt;strong&gt;einheimischen Bewohner Sarajevos kam das aber äusserst suspekt&lt;/strong&gt; vor, hatten sie doch keine Ahnung wozu eine solche Nummerierung dienen sollte. So wurden dann die Hausnummern auch kurzerhand wieder von den Hausbewohnern entfernt. Auch die Einrichtung einer &lt;strong&gt;obligatorischen Schulpflicht&lt;/strong&gt; war im neu besetzten Land mit grösseren Schwierigkeiten verbunden. Vor dem Einmarsch der k.u.k. Armee beschränkte sich die Schulbildung oftmals auf das auswändig Lernen von Koran-Zitaten. Nun sollten die muslimischen Eltern ihre Kinder auf einmal in eine fränkische Schule schicken, wo sie von raubeinigen Offizieren unterrichtet wurden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch der &lt;strong&gt;Österreichisch-Ungarischen Verwaltung gelang in Bosnien-Hercegowina ein kleines Wunder.&lt;/strong&gt; In knapp 40 Jahren modernisierten sie das Land dermassen, dass es zu einem grossen Anziehungspunkt für Reisende wurde. Ob auf dem Dampfschiff die Neretva hoch oder in läppischen 10 Stunden in einer bequemen Pferdekutsche; von der Adria herkommend liess sich via Metkovic das schöne Städtchen Mostar gut erreichen. &lt;strong&gt;Kaiser Franz-Joseph&lt;/strong&gt; liess sich diese Gelegenheit nicht entgehen und besuchte 1910, die vor zwei Jahren annektierten „Neuen Reichstheile“. Mit erhabenen Schritten überschritt er damals die mit kostbaren Teppichen ausgelegte &lt;strong&gt;„Stari Most“.&lt;/strong&gt; Knapp 100 Jahre später besuchte der englische Thronfolger Prinz Charles die nach der vollständigen Zerstörung wiederaufgebaute Brücke in Mostar.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch der &lt;strong&gt;„Flammenschein kommender Zeiten“ traf 1914 in Sarajevo ein&lt;/strong&gt;. Mit dem &lt;strong&gt;Attentat auf den Thronfolger Franz Ferdinand&lt;/strong&gt; ging die Österreichisch-Ungarische Besetzung des Landes ihrem Ende entgegen.&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1820058035188902017-2502101014540303337?l=gehcrew.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gehcrew.blogspot.com/feeds/2502101014540303337/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://gehcrew.blogspot.com/2011/01/bosnische-geschichte.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1820058035188902017/posts/default/2502101014540303337'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1820058035188902017/posts/default/2502101014540303337'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gehcrew.blogspot.com/2011/01/bosnische-geschichte.html' title='Bosnische Geschichte Teil 2'/><author><name>roger</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03025521729213544183</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_5tS85wIfOq8/TUZ8ZSamh1I/AAAAAAAABEs/HSDTBQtWddQ/s72-c/P1020236.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1820058035188902017.post-4357549297322637382</id><published>2011-01-31T09:45:00.007+01:00</published><updated>2011-01-31T09:59:15.155+01:00</updated><title type='text'>Bosnische Geschichte Teil 3</title><content type='html'>&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_5tS85wIfOq8/TUZ5ddIKlJI/AAAAAAAABEc/Q0NOIVVQ7PA/s1600/P1020934.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5568271536232240274" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 400px; CURSOR: hand; HEIGHT: 300px; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/_5tS85wIfOq8/TUZ5ddIKlJI/AAAAAAAABEc/Q0NOIVVQ7PA/s400/P1020934.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_5tS85wIfOq8/TUZ5RiUhgBI/AAAAAAAABEU/1LjjdvuYmic/s1600/P1020928.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5568271331467821074" style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 240px; CURSOR: hand; HEIGHT: 320px" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/_5tS85wIfOq8/TUZ5RiUhgBI/AAAAAAAABEU/1LjjdvuYmic/s320/P1020928.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; &lt;strong&gt;Jugoslawien bis Kriegsende 1995&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;„Die Geschichte lehrt uns, dass Bosnien niemals von grösseren Mächten kontrolliert oder davor bewahrt werden musste, sich selbst zu zerstören. Vielmehr trifft das Gegenteil zu: Was Bosnien stets in Gefahr brachte, waren nicht interne Spannungen, sondern der Ehrgeiz stärkerer Mächte und benachbarter Staaten.“&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Noel Malcolm, Bosnia- A short history&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;Mit den tödlichen &lt;strong&gt;Schüssen auf den Thronfolger Franz Fredinand am 28. Juni 1914&lt;/strong&gt; begann auch der &lt;strong&gt;Niedergang der Österreich-Ungarischen Macht in Bosnien-Hercegowina&lt;/strong&gt;. Gavrilo Princip, der Attentäter, ein Student aus Serbien, wurde ein paar Monate später vor Gericht gestellt und begnadigt; er erhielt lebenslängliche Gefängnisstrafe. Ein volles Auskosten derselben blieb dem Jüngling aber erspart; noch während des Krieges starb er dort in Folge schwerer Krankheit. &lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="justify"&gt;In diesem Zusammenhang erinnere ich mich an die Aussage eines Sarajeli, welcher mir erzählte, dass er früher als junger Mann zu Zeiten Titos in Sarajevo Stadtführungen angeboten habe. In jenen Jahren galt Gavrilo Princip noch als Nationalheld dem man gebührende Ehren entgegen zu bringen hatte. Dementsprechend tadelte er dann auch vor einer Gruppe ausländischer Besucher die damals saumässig schlechten Bedingungen in den Österreichisch-Ungarischen Gefängnissen an, weswegen der Held sterben musste. Diese Aussage stiess bei den ausländischen Besuchern auf Unverständnis und der Sadtführer unterliess solches Gerede zukünftig.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach dem Attentat gab es schwere &lt;strong&gt;Vergeltungsmassnahmen gegen die serbische Bevölkerung&lt;/strong&gt; Bosnien-Hercegowinas und deren Land wurde häufig beschlagnahmt oder die Güter zerstört. &lt;strong&gt;Österreich-Ungarn beschuldigte Serbien&lt;/strong&gt; der passiven Unterstützung am Attentat. Ende Juli wurde Serbien den Krieg erklärt. Mit der &lt;strong&gt;Kriegserklärung&lt;/strong&gt; begann ein &lt;strong&gt;kompliziertes Bündnissystem&lt;/strong&gt; sein Wirken und im Verlaufe der nächsten vier Jahre wurden zahlreiche Länder in den &lt;strong&gt;Strudel des Ersten Weltkrieges&lt;/strong&gt; gerissen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die männlichen bosnischen Staatsbürger kämpften vorerst &lt;strong&gt;an der Seite der Österreichisch-Ungarischen Armee&lt;/strong&gt; und galten bald als einige der besten Soldaten weit und breit. Die Gastgeber-Armee tat ihr mögliches um auch während der Kriegszeiten den religiösen Bedürfnissen der Muslime gerecht zu werden. Wenn immer möglich war es ihnen erlaubt, ihre fünf täglichen Gebete auszuführen und anstelle der üblichen Militärkappen erkannte man die muslimische Streitmacht bereits von weitem am Tragen des Fez; der türkischen Kopfbedeckung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der &lt;strong&gt;Krieg endete für Österreich-Ungarn mit einer bitteren Niederlage&lt;/strong&gt; was dazu führte, dass bereits im Oktober &lt;strong&gt;1918&lt;/strong&gt; ein neues Nationalkomitee für Bosnien-Hercegowina aufgestellt wurde. Im selben Jahr verliessen die letzten Beamten der alten Besatzungsmacht das Land und Ende des Jahres &lt;strong&gt;wurde ein neues Königreich ausgerufen&lt;/strong&gt;, welches bis zum nächsten grossen Krieg über Bosnien-Hercegowina regieren sollte; das &lt;strong&gt;Königreich der Serben, Kroaten und Slovenen.&lt;/strong&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Für die muslimische Bevölkerung des Landes begann eine schwierige Zeit&lt;/strong&gt;. Sie wurden immer ärmer, ihre Ländereien wurden beschlagnahmt und ihre Rechte zurück gebunden. Die vorher blühende Hauptstadt als kulturelles und administratives Zentrum wurde zunnehmends margialisiert. Ein &lt;strong&gt;grosser Teil der muslimischen Bevölkerung wanderte in die Türkei oder in den Sanjak aus&lt;/strong&gt;, ein von Muslimen bewohnter Landstrich in Serbien.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Jahre 1921 zählte Sarajevo 66'317 Einwohner.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Das Königreich der Serben, Kroaten und Slovenen überstand den Zweiten Weltkrieg nicht.&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Am 6. April 1941 bombardierten deutsche Kampfflugzeuge die Stadt Sarajevo und nur zwei Tage später flohen der König und das Jugoslawische Parlament von Belgrad nach Sarajevo, von wo aus sie wenig später nach England emmigrierten.&lt;br /&gt;Die &lt;strong&gt;Kapitulation des Jugoslawischen Königreiches&lt;/strong&gt; hatte eine Besetzung des Landes durch die faschistische NDH Regierung des „unabhängigen“ Kroatiens zur Folge. In der Folge kam es zu &lt;strong&gt;Massenvernichtungen und Deportationen der bosnischen Juden und auch der Serben&lt;/strong&gt;. Die &lt;strong&gt;Ustasa&lt;/strong&gt;, so wurde die mit den deutschen kooperierende kroatische Armee genannt, baute zahlreiche Konzentrationslager, in welchen in den folgenden Jahren zehntausende Menschen den Tod fanden. Tausende Juden wurden in Sarajevo verhaftet und in die Konzentrationslager in ganz Europa verfrachtet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Nationalmuseum in Banja Luka, Hauptstadt der Republika Srpska in Bosnien-Hercegowina, besuchte ich eine Ausstellung über die Zeit während dem &lt;strong&gt;Zweiten Weltkrieg&lt;/strong&gt;. Schwerpunkt der Ausstellung war die Massenvernichtung der serbischen Bevölkerung durch die kroatische Ustasa. Beim Besuch dieser Ausstellung wurde mir bewusst, welche &lt;strong&gt;tiefen Wunden diese Zeit ins „Gedächtnis“ der serbischen Bevölkerung Jugoslawiens gerissen hatte&lt;/strong&gt;. Genau &lt;strong&gt;diese Wunden brachen 1991 wieder&lt;/strong&gt; auf, als der Krieg zwischen Serbien und Kroatien losbrach. Viele serbische Soldaten sahen darin wohl auch eine Vergeltung der erlittenen Übel zwischen 1941 und 1945.&lt;br /&gt;Interessant fand ich, dass im Nationalmuseum in Banja Luka aber kein einziges Wort über den Krieg verloren wurde welcher zwischen 1992 und 1996 im Land herrschte.&lt;br /&gt;Ist es noch zu wenig lang her? Ist es noch nicht Geschichte?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am 6. April, genau vier Jahre nach der Bombardierung Sarajevos befreite die &lt;strong&gt;Partisanenarmee unter der Führung des Generals Tito&lt;/strong&gt; die Stadt Sarajevo. Zu Ehren dieses Tages wurde &lt;strong&gt;das Ewige Feuer im Zentrum Sarajevos&lt;/strong&gt; errichtet, eine Flamme die danach ständig brannte bis zur abermaligen Besetzung der Stadt durch serbische Truppen; dem Ewigen Feuer ging das Gas aus.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Jahre 1955 zählte Sarajevo bereits 167'000 Einwohner und bereits sechs Jahre später waren es über 213'000. Die Stadt erhielt ihre frühere Bedeutung zurück, nun im &lt;strong&gt;Staatenbund der Jugoslwischen Republiken.&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;In den 60er und 70er Jahren entstanden in Sarajevo zahlreiche Wohngegegnden, es wurden Hotels und Spitäler gebaut und die Infrastruktur der Stadt wurde modernisiert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die &lt;strong&gt;14. Olympischen Winterspiele wurden 1984 in Sarajevo&lt;/strong&gt; ausgetragen, eine Stadt welche damals bereits mehr als 400'000 Einwohner zählte. Mit diesem grossen Ereignis rückte Sarajevo in den Fokus der Weltgemeinschaft und wurde bekannt als &lt;strong&gt;Stadt des Friedens, der Liebe und der Prosperität&lt;/strong&gt;. Die Bürger und Bürgerinnen dieser Stadt durften sich zu den glücklichen Bewohner einer blühenden Metropole Europas zählen. Der Zukunft schaute man voller Optimisimus entgegen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich habe mit einem Mann, welcher heute fürs Rote Kreuz arbeitet, über jene zeit gesprochen. Er besass damals ein grosse Gasfirma kurz Hassan-Gas genannt. Er beschäftigte über 100 Arbeiter und seine Firma machte dermassen hohe Gewinne, dass er mit seiner Familie regelmässig in der Welt herum gereist ist. In die Schweiz kam er zum Ski fahren, die Türkei besuchte er wenn er sich am Meer ausspannen wollte. Dann kam der Krieg. Hassan verlor alles! Seine Firma wurde buchstäblich dem Erdboden gleich gemacht, er rechnet mit einem Verlus von 5 Millionen Euro. Aber Hassan klagt nicht. Für ihn und seine Familie sei der Krieg glücklich vorüber gegangen, niemand musste in ihm sein Leben lassen.&lt;br /&gt;Heute arbeitet Hassan fürs Rote Kreuz und dank Wohnungen die er vermietet ist es ihm wieder gelungen Ersparnisse anzulegen. Als ich mit ihm im Auto war hielt er bei einem Wohnblock kurz an, stieg aus und drückte einer alten Frau, welche gebückt im Hauseingang gestanden hatte, eine Geldnote in die Hand. Zurück im Wagen sagte er mir, dass er dieser Frau, welche seit dem Krieg ganz alleine in der Welt stehe, regelmässig Geld gebe. Heute seien es 50 Mark gewesen, zu viel hätte die Frau gesagt, aber Hassan hat ihr nur die schwache Hand über der Geldnote geschlossen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als der Krieg losbrach konnten die meisten Bewohner dieser Stadt nicht glauben, dass er lange dauern sollte. War es doch schlicht unmöglich, dass die Weltgemeinschaft, welche acht Jahre zuvor nur lobende und zukunftsträchtige Worte für Sarajevo übrig hatte, die Stadt und deren Bewohner im Stich lassen würde. &lt;strong&gt;Es würde etwas geschehen, es würde geholfen werden, man würde Sarajevo nicht einfach ihrem Schicksal überlassen&lt;/strong&gt;.&lt;br /&gt;Vier Jahre lang wurde Sarajevo von der serbischen Armee eingekesselt und ausgeblutet. Während dieser ganzen Zeit hatte die &lt;strong&gt;UNO eine Schutztruppe in Sarajevo stationiert&lt;/strong&gt;. Doch es stellte sich bald heraus, dass diese ihrer Aufgabe nicht gewachsen war. Unter dem Auge der &lt;strong&gt;UNPROFOR Soldaten&lt;/strong&gt; wurden &lt;strong&gt;täglich Zivilisten von Granaten oder Heckenschützen umgebracht.&lt;/strong&gt; Während den &lt;strong&gt;vier Jahren war jeder Tag im Leben eines Sarajeli ein Überlebenskampf. &lt;/strong&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;Nachdem im August 1995 eine Granate auf dem Marktplatz im Stadtzentrum 37 Menschen getötet hatte, schien es einmal mehr soweit, als hätte alles Reden und Verhandeln keinen Sinn gehabt. Die Bewohner der Satdt hatten es unterdessen längst schon aufgegeben, den Verhandlungen irgend eine Bedeutung beizumessen. Und doch; &lt;strong&gt;am 14. Dezember 1995 wurde in Dayton das Abkommen unterzeichnet, welches die Kämpfe endlich einstellte&lt;/strong&gt;.&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1820058035188902017-4357549297322637382?l=gehcrew.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gehcrew.blogspot.com/feeds/4357549297322637382/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://gehcrew.blogspot.com/2011/01/bosnische-geschichte-teil-3.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1820058035188902017/posts/default/4357549297322637382'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1820058035188902017/posts/default/4357549297322637382'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gehcrew.blogspot.com/2011/01/bosnische-geschichte-teil-3.html' title='Bosnische Geschichte Teil 3'/><author><name>roger</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03025521729213544183</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_5tS85wIfOq8/TUZ5ddIKlJI/AAAAAAAABEc/Q0NOIVVQ7PA/s72-c/P1020934.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1820058035188902017.post-2432706004122264688</id><published>2011-01-28T00:14:00.000+01:00</published><updated>2011-01-28T00:15:29.125+01:00</updated><title type='text'>begehbar</title><content type='html'>Alles weitere zu &lt;em&gt;begehbar&lt;/em&gt; unter &lt;a href="http://www.begehbar.org/"&gt;www.begehbar.org&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Und wir laufen weiter...&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1820058035188902017-2432706004122264688?l=gehcrew.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gehcrew.blogspot.com/feeds/2432706004122264688/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://gehcrew.blogspot.com/2011/01/begehbar.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1820058035188902017/posts/default/2432706004122264688'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1820058035188902017/posts/default/2432706004122264688'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gehcrew.blogspot.com/2011/01/begehbar.html' title='begehbar'/><author><name>roger</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03025521729213544183</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1820058035188902017.post-2371458498372186771</id><published>2011-01-27T08:00:00.003+01:00</published><updated>2011-01-27T08:32:56.852+01:00</updated><title type='text'>Echo der Zeit</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_5tS85wIfOq8/TUEYgK1SziI/AAAAAAAABD0/mVxh1LlqR2I/s1600/Roger%2Bthe%2Bsmoke.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5566757555349409314" style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 266px; CURSOR: hand; HEIGHT: 400px" alt="" src="http://2.bp.blogspot.com/_5tS85wIfOq8/TUEYgK1SziI/AAAAAAAABD0/mVxh1LlqR2I/s400/Roger%2Bthe%2Bsmoke.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; Meistens gehe ich früh morgens mit unserem Hund Pintas auf einen Spaziergang. Ich mag diese Stimmung draussen, wenn die Luft noch eisig kalt ist, die aufsteigende Sonne aber schon die Ahnung von Wärme auf die gefrorenen Grashalme sendet. Ich habe mir während diesen Spaziergängen angewöhnt, die Nachrichtensendung "Echo der Zeit" des letzten Tages anzuhören. Zu diesem Zweck speichere ich vorgängig die wenigen Megabytes auf den MP3 Player, stecke mir die Stöpsel in die Ohren und spaziere los. Saublöd, werden nun die ein oder anderen denken. Vermiest der sich doch tatsächlich den frühen Morgen mit Nachrichten des letzten Tages. &lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;Ihr habt recht, kann ich denen die "saublöd" denken nur sagen. Eigentlich ist es saublöd. Aber ich mache es trotzdem und erfahre so jeweils am Morgen, was am letzten Abend Thema war. Im Moment vor allem Strassenschlachten und erfolgte oder geplante Stürze von undemokratisch gewählten Präsidenten oder demokratisch zur Macht gekommenen Diktatoren. Über Menschen die sich via Facebook und Twitter organisieren und dann zu zigtausenden auf die Strasse gehen, sich in die Arme der mit Tränengas und Schlagstöcken bewaffneten Polizeit werfen. &lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;Fast immer nehme ich den gleichen Spaziergang, wenn ich früh morgens mit Pintas hinaus gehe. Fast immer kann ich im Nachhinein gewisse Meldungen mit bestimmten Örtlichkeiten auf meinem Weg in Verbindung setzen. Das Interview mit Irene Meyer, der Nahostkorrespondentin, auf dem Feldweg am Bach, bei der alten Weide, dort wo die Enten sich im Wasser putzen. Die Aufstände in der albanischen Hauptstadt Tirana, beim Waldrand, dort wo der Kiesweg weiter in Richtung Fussball Platz führen würde. Denke ich dann zu Hause angekommen an Tirana zurück, so erinnere ich mich auch an den Waldrand; unsinnig zwar, aber unvermeidlich.&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;Das Besondere an der Tatsache, die Nachrichten des letzten Tages während eines Spazierganges zu hören ist, dass ich mich voll und ganz auf die Nachrichten konzentrieren kann. Ich höre wirklich zu und gerade weil ich wirklich zu höre, kann ich manchmal kaum glauben was da so alles gesagt wird. Es ist mehrmals vorgekommen, dass ich einige Sekunden zurück gehen musste, nicht auf meinem Spazierweg sondern in der Nachrichtensendung "Echo der Zeit", um mich nochmals zu vergewissern, wirklich richtig gehört zu haben. Nachrichten sind dermassen absurd, wenn man ihnen richtig zuhört. &lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;Einen Satz wie: "Die Märkte reagierten gereizt auf die Ankündigung des US-Präsidenten", vermögen mich immer wieder in Erstaunen zu setzen. Der Markt wird zur Person, zum Inidividuum erhoben, welcher gereizt, zufrieden oder verängstigt auf gewisse Faktoren reagiert. Oder ich höre den Chef der Schweizerischen Handelsniederlassung in der Hauptstadt der Vereinigten Arabischen Emirate, in Riat, wie er das Königreich als fortschtittlich, innovativ und sicher lobt. Ein Land, in welchem das Gesetz den Frauen nach wie vor verbietet Auto zu fahren. Das Öl fliesst reichlich, das Geld ebenfalls, die anderen Faktoren sind zweitrangig.&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;Manchmal, wenn ich früh morgens mit Pintas auf einen Spaziergang gehe, dann beneide ich diesen Hund. Er weiss von all dem nichts und markiert nur munter drauf los. Und wenn ich mich, zu Hause angekommen, noch immer an die ein oder andere Nachricht erinnere und mich frage ob ich wirklich richtig gehört habe, legt sich Pintas eine Weile schlafen.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1820058035188902017-2371458498372186771?l=gehcrew.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gehcrew.blogspot.com/feeds/2371458498372186771/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://gehcrew.blogspot.com/2011/01/echo-der-zeit.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1820058035188902017/posts/default/2371458498372186771'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1820058035188902017/posts/default/2371458498372186771'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gehcrew.blogspot.com/2011/01/echo-der-zeit.html' title='Echo der Zeit'/><author><name>roger</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03025521729213544183</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_5tS85wIfOq8/TUEYgK1SziI/AAAAAAAABD0/mVxh1LlqR2I/s72-c/Roger%2Bthe%2Bsmoke.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1820058035188902017.post-3260472052406434248</id><published>2011-01-24T19:15:00.004+01:00</published><updated>2011-01-25T08:20:52.697+01:00</updated><title type='text'>Kürbiskernöl</title><content type='html'>&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_5tS85wIfOq8/TT3CEvyhFqI/AAAAAAAABDQ/Ux63okJrByc/s1600/P1070009.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5565818101303416482" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 400px; CURSOR: hand; HEIGHT: 268px; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/_5tS85wIfOq8/TT3CEvyhFqI/AAAAAAAABDQ/Ux63okJrByc/s400/P1070009.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;Böse Zungen würden es Betriebsspionage nennen, was wir heute Nachmittag in Gornja Bistrica betrieben haben. Der Gemüsebauer Michu aus dem bernischen Seeland hat sich, als harmloser Tourist verkleidet, zusammen mit seiner Frau und zwei waschechten Slowenen in die Kürbiskernöl Presse von Gornja Bistrica eingeschlichen. Bald werden die Beiden den Zug in Ljubljana mit Reiseziel Zürich besteigen; im Gepäck viele Eindrücke aus Slowenien, den Geschmack frisch gepressten Öls und einen Sack voller Hochleistungszucht Kürbiskernen. Der Gemüsebauer aus dem Seeland will als einer der ersten Kürbiskernöl Produzenten der Schweiz in die Bücher eingehen.&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;Warum auch nicht? Klimatisch gesehen spricht in der Schweiz nichts gegen die Produktion von Kürbiskernöl. Alle Freunde von uns aus der Schweiz, die hier in Slowenien auf Besuch kommen, sind von diesem Kürbiskernöl begeistert und nehmen meistens mehrere Liter davon wieder mit nach Hause. Die Produktion ist nicht wahnsinnig kompliziert, vorausgesetzt man verfügt über die nötigen Maschinen.&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;Kürbiskernöl hat hier in Slowenien, wie übrigens auch im benachbarten Österreich, eine grosse Tradition. Ganze Felder werden deshalb nur des Öls wegen mit den grossen, orangen Ungetümen bepflanzt, welche im Herbst wie vom Himmel gefallene Meteoriten die Felder der Stajerska zieren. Das Öl ist sehr schmackhaft und stellt eine gesunde, einheimische Alternative zum Olivenöl dar. Einheimisch in dem Sinne, als dass Kürbisse auch bei uns eine immer grösseren Beliebtheit kennen. &lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;Der Besitzer der Kürbisölpresse in Gornja Bistrica zeigte uns nach der Betriebsbesichtigung eine alte Fotografie an der Wand. Zu sehen war ein schwimmendes Häuschen, welches durch Pfähle und dank eine Steges, der das Haus mit dem Festland verband, dem Strom des Flusses Mura trotzte. Dies sei die alte Mühle seines Vaters gewesen, meinte der Mann nicht ohne stolz. Hier hätten seine Vorfahren mit Hilfe des Flusses, das Getreide zu Mehl verarbeitet und einmal im Jahr eben auch das Kürbiskernöl hergestellt. Vor vielen Jahren schon habe man die Mühle vom Fluss landeinwärts verlegt. Heute erledigt die Elektrizität die Kraftarbeit und man spezialisiert sich ausschliesslich auf die Herstellung von Öl. Früher konnte man im Herbst ein halbes Dorf damit beschäftigen, die getrockneten Kürbiskerne zu schälen. Die heutigen Zuchtsorten tragen nun Kerne ohne Schalen, was eben die Arbeit des halben Dorfes einspart.&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;Wer noch nie Kürbiskernöl probiert hat, soll sich bitte nächstes Jahr gegen Ende November beim Gemüsebauer Michu aus Golaten melden. Vielleicht kann der dann weiterhelfen.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1820058035188902017-3260472052406434248?l=gehcrew.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gehcrew.blogspot.com/feeds/3260472052406434248/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://gehcrew.blogspot.com/2011/01/die-geburtsstunde-des-schweizerischen.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1820058035188902017/posts/default/3260472052406434248'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1820058035188902017/posts/default/3260472052406434248'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gehcrew.blogspot.com/2011/01/die-geburtsstunde-des-schweizerischen.html' title='Kürbiskernöl'/><author><name>roger</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03025521729213544183</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_5tS85wIfOq8/TT3CEvyhFqI/AAAAAAAABDQ/Ux63okJrByc/s72-c/P1070009.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1820058035188902017.post-7659877948260868285</id><published>2011-01-22T19:42:00.004+01:00</published><updated>2011-01-22T19:55:32.780+01:00</updated><title type='text'>Via Egnatia und der Zauberer von Oz</title><content type='html'>&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_5tS85wIfOq8/TTsmtevMYeI/AAAAAAAABDI/JBpOxDTfoQI/s1600/440px-Via_Egnatia-en.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5565084327333356002" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 400px; CURSOR: hand; HEIGHT: 327px; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/_5tS85wIfOq8/TTsmtevMYeI/AAAAAAAABDI/JBpOxDTfoQI/s400/440px-Via_Egnatia-en.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_5tS85wIfOq8/TTsmh-jLBxI/AAAAAAAABDA/KUr0k1B3jWw/s1600/wizard-of-oz-original.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5565084129714439954" style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 245px; CURSOR: hand; HEIGHT: 320px" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/_5tS85wIfOq8/TTsmh-jLBxI/AAAAAAAABDA/KUr0k1B3jWw/s320/wizard-of-oz-original.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; Vor kurzem habe ich mir den Film „Der Zauberer von Oz“ aus dem Jahre 1934 angeschaut. In dieser feinen Geschichte gerät das Mädchen Dorothy mit ihrem Hund Toto auf einmal in die Welt des Zauberers von Oz. Nachdem sie die böse Hexe des Ostens beseitigt hat wird sie von der guten Hexe des Nordens auf die Suche nach dem Zauberer von Oz geschickt. Das kleine Mädchen hat aber keine Ahnung von der Geographie des fremden Landes und bittet die gute Hexe deshalb um eine Wegbeschreibung. Die gute Hexe des Nordens muss ob der Frage des Mädchens lachen, denn es gibt doch nur gerade eine Strasse die zum Zauberer von Oz führt. Das Mädchen muss nichts weiteres tun, als dem mit gelben Steinen ausgelegten Weg zu folgen. Und tatsächlich spielt sich die nächste Stunde des alten Spielfilmes auch alles auf dem Parkett eben dieses gelben Weges ab.&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;br /&gt;Ganz so einfach ist es in der wirklichen Welt natürlich nicht. Zum Glück auch führen immer mehrere Strassen ans gewünschte Ziel. Mir scheint es jedoch, dass die Vielfalt an Strassen und Wegen es uns nicht selten erschwert, uns mit guter Überzeugung für einen Weg zu entscheiden.&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;br /&gt;Als ich zu Fuss unterwegs gewesen bin, habe ich mir nicht selten einen Weg, eine Strasse gewünscht, welcher ich einfach hätte folgen können. Einen Weg wie derjenige des Mädchens Dorothy im Land des Zauberers von Oz. Einen Weg voller Abenteuer und Überraschungen zwar, aber dennoch vorgezeichnet. Einen solchen Weg habe ich damals nicht gefunden.&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;br /&gt;Seit meiner langen Wanderung interessiere ich mich sehr für die Geschichte alter Wege und Strassen und ich hoffe, dass ich noch so einige von diesen Pfaden werde begehen können. Denke ich an meine Wanderung zurück, so bleibt mir ein Weg besonders eindrücklich in Erinnerung. Es war eine Strasse in Norditalien, kurz vor dem Gardasee. Sie wurde während des 1. Weltkrieges von italienischen Truppen gebaut und diente der Versorgung der Grenztruppen mit militärischem Material. Demenstprechend war sie auch mit grossen, schweren Steinen ausgebaut worden. Nach dem Krieg verlor dieser Weg aber seine Bedeutung und begann langsam zu zerfallen, zusammen mit den zahlreichen Forts und Bunker, welche den Wegrand säumten. Auf diesem Weg fühlte ich mich in eine andere Zeit, fast in eine fremde Welt entrückt und es hätte mich damals wohl kaum erstaunt, hinter einer Kurve den Zauberer von Oz anzutreffen (den ich damals übrigens noch nicht kannte).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Von Sarajevo aus hätte ich gerne eine der alten Verbindungs- und Handelsstrassen in Richtung Bosporus einschlagen wollen. Doch diese alten Strassen gibt es nicht mehr, jedenfalls nicht mehr so wie ich sie mir vorstelle. Heute liegen sie begraben unter den asphaltierten Fernstrassen und sind Teil des Europäischen Fernverkehrs-Systems geworden. Denn die Routen haben sich nicht verändert und die Berge haben sich nicht abgeflacht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn ich mich nächstes Mal auf den Weg nach Istanbul mache, dann werde ich vielleicht die Via Egnatia einschlagen. Als östliche Fortsetzung der Via Appia war sie der direkte Weg zwischen Rom und Konstantinopel, den beiden großen Metropolen des spätantiken römischen Reichs. Die Via Egnatia führt von Durres im heutigen Albanien über den Ohrid See nach Thesaloniki und weiter durch Griechenland bis an den Bosporus. Teile der alten Heeresstrasse seien noch zu sehen, der grösste Teil jedoch liegt heute vergraben unter dem Asphalt von Autobahnen und Fernstrassen. &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1820058035188902017-7659877948260868285?l=gehcrew.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gehcrew.blogspot.com/feeds/7659877948260868285/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://gehcrew.blogspot.com/2011/01/via-egnatia-und-der-zauberer-von-oz.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1820058035188902017/posts/default/7659877948260868285'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1820058035188902017/posts/default/7659877948260868285'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gehcrew.blogspot.com/2011/01/via-egnatia-und-der-zauberer-von-oz.html' title='Via Egnatia und der Zauberer von Oz'/><author><name>roger</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03025521729213544183</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_5tS85wIfOq8/TTsmtevMYeI/AAAAAAAABDI/JBpOxDTfoQI/s72-c/440px-Via_Egnatia-en.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1820058035188902017.post-4907205360996810259</id><published>2011-01-21T19:47:00.004+01:00</published><updated>2011-01-21T20:04:07.904+01:00</updated><title type='text'>Ein Hauch der weiten Welt</title><content type='html'>&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_5tS85wIfOq8/TTnYYBbY7xI/AAAAAAAABC4/AYRcUd49Vhs/s1600/P1060767.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5564716721804734226" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand; HEIGHT: 214px; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/_5tS85wIfOq8/TTnYYBbY7xI/AAAAAAAABC4/AYRcUd49Vhs/s320/P1060767.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="justify"&gt;Wenn wir bei der Ausfahrt Lendava, im äussersten Osten Sloweniens, zur Tankstelle fahren, dann stehen dort immer zahlreiche Lastwagen, deren Fahrer gerade dabei sind eine kleine Ruhepause zu machen. Einige sitzen in ihren Kabinen und schauen sich einen Film an, andere scheinen zu schlafen, denn die grosse Frontscheibe wird von einer Art Vorhang bedeckt. Viele dieser Lastwagen-Fahrer haben, wenn sie bei der Tankstelle in Lendava rasten, bereits eine weite Reise hinter sich. Sie kommen von westen und wollen nach osten oder sie kommen von osten und wollen nach westen. Denn durch Slowenien führt die wohl wichtigste Verbindungsstrasse von der Küste des atlantischen Ozeans bis in die endlosen Weiten Russlands hinein. Wer von Spanien herkommend in die Ukraine unterwegs ist fährt durch Lendava, wer von Rumänien nach Frankreich will fährt durch Lendava. Englisch scheint sich bei den Lastwagen-Fahrern zum Glück noch nicht durchgesetzt zu haben. Bei der Infotafel auf der Tanksäule ist eine schier babylonische Sammlung von Sprachen anzutreffen, welche ein Hauch der weiten Welt am Strassenrand zurück lässt. &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1820058035188902017-4907205360996810259?l=gehcrew.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gehcrew.blogspot.com/feeds/4907205360996810259/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://gehcrew.blogspot.com/2011/01/ein-hauch-der-weiten-welt.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1820058035188902017/posts/default/4907205360996810259'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1820058035188902017/posts/default/4907205360996810259'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gehcrew.blogspot.com/2011/01/ein-hauch-der-weiten-welt.html' title='Ein Hauch der weiten Welt'/><author><name>roger</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03025521729213544183</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_5tS85wIfOq8/TTnYYBbY7xI/AAAAAAAABC4/AYRcUd49Vhs/s72-c/P1060767.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1820058035188902017.post-7977799185931577512</id><published>2011-01-19T20:52:00.000+01:00</published><updated>2011-01-19T20:54:22.528+01:00</updated><title type='text'>Himmel über Borova Vas - dem Piniendorf</title><content type='html'>&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_5tS85wIfOq8/TTdBTM1tyoI/AAAAAAAABCo/QSkjigKfoBs/s1600/P1060982.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5563987662759381634" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 226px; CURSOR: hand; HEIGHT: 400px; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/_5tS85wIfOq8/TTdBTM1tyoI/AAAAAAAABCo/QSkjigKfoBs/s400/P1060982.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1820058035188902017-7977799185931577512?l=gehcrew.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gehcrew.blogspot.com/feeds/7977799185931577512/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://gehcrew.blogspot.com/2011/01/himmel-uber-borova-vas-dem-piniendorf.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1820058035188902017/posts/default/7977799185931577512'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1820058035188902017/posts/default/7977799185931577512'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gehcrew.blogspot.com/2011/01/himmel-uber-borova-vas-dem-piniendorf.html' title='Himmel über Borova Vas - dem Piniendorf'/><author><name>roger</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03025521729213544183</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_5tS85wIfOq8/TTdBTM1tyoI/AAAAAAAABCo/QSkjigKfoBs/s72-c/P1060982.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1820058035188902017.post-402238814300033524</id><published>2011-01-17T17:57:00.004+01:00</published><updated>2011-01-20T08:31:52.366+01:00</updated><title type='text'>Eine Sprache lernen</title><content type='html'>&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_5tS85wIfOq8/TTR1WG2ODvI/AAAAAAAABCg/ydqhjJ8Riw0/s1600/P1040107.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5563200462365003506" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 400px; CURSOR: hand; HEIGHT: 300px; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/_5tS85wIfOq8/TTR1WG2ODvI/AAAAAAAABCg/ydqhjJ8Riw0/s400/P1040107.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="justify"&gt;"Gott erschuf die Welt in sechs Tagen. Und am siebten Tag hat er geruht."&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;Ungefähr so erzählt es uns das Alte Testament und demnach ist zu schliessen, dass der Montag der erste Tag der Woche ist. Die Existenz der Welt begann also an einem Montag. Der Montag war der erste Tag, an welchem die Erde das Licht der Welt erblickte. &lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;Auf slowenisch heisst Montag "ponedeljek", was übersetzt soviel wie "vor dem Sonntag bedeutet". Wenn aber der Montag auf slowenisch damals bereits der Tag "vor dem Sonntag" war, dann kann logischerweise der Montag nicht der Anfang aller Dinge sein. Die Slowenen scheinen allgemein einen nüchternen Umgang mit den Wochentags-Name zu haben; so nennen sie den Donnerstag ganz einfach "cetrtek" (der Vierte) und den Freitag "petek" (der Fünfte). Ehrlich sind sie was die Bedeutung des Sonntags anbelangt: "nedelja" bedeutet soviel wie "der Tag an dem man nicht arbeitet".&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;Im Moment bereite ich mich darauf vor, so bald als möglich als Deutschlehrer für die Berlitz-Sprachschule in Maribor arbeiten zu können. Dafür muss ich diese Woche einen Intensivkurs belegen, welcher mich mit den Berlitz-Lehrmethoden vertraut macht. In diesem Kurs nimmt auch Gregor aus Melbourne, Australien, teil. Er ist mit seiner Familie vor 23 Jahren nach Australien ausgewandert, damals war er 8 Jahre alt. Als einziger der Familie ist er vor einigen Monaten nach Slowenien zurück gekommen. Er sagte mir, dass er in den letzten Jahren das Bedürfnis verspürte nach Hause zu gehen. Nach Hause, nach Maribor, Slowenien. Nächste Woche wird er seine Arbeit als Englisch-Lehrer aufnehmen. Englisch ist nun seine Muttersprache. Slowenisch spricht er zwar noch, jedoch mit einem Akzent. &lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;Falls ich die Stelle bei Berlitz kriege, werde ich dort ebenfalls als Nativ-Speaker angestellt werden. Ich werde deutsch unterrichten und nur ab und zu, ganz behutsam, ein paar Brocken "Schwyzertüütsch" in meinen Unterricht einfliessen lassen. Nur so viel halt, dass die Business-Männer, die bei mir deutsch lernen, im Restaurant keinen Kaffee, sondern ein "Chäfeli" bestellen.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1820058035188902017-402238814300033524?l=gehcrew.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gehcrew.blogspot.com/feeds/402238814300033524/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://gehcrew.blogspot.com/2011/01/eine-sprache-lernen.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1820058035188902017/posts/default/402238814300033524'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1820058035188902017/posts/default/402238814300033524'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gehcrew.blogspot.com/2011/01/eine-sprache-lernen.html' title='Eine Sprache lernen'/><author><name>roger</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03025521729213544183</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_5tS85wIfOq8/TTR1WG2ODvI/AAAAAAAABCg/ydqhjJ8Riw0/s72-c/P1040107.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1820058035188902017.post-2382126904344861664</id><published>2011-01-16T09:47:00.002+01:00</published><updated>2011-01-16T09:59:47.834+01:00</updated><title type='text'>Zeitgeist im Udarnik</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_5tS85wIfOq8/TTKwxXPdsCI/AAAAAAAABCY/hXpk9HgJDRg/s1600/P1060970.JPG"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 226px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_5tS85wIfOq8/TTKwxXPdsCI/AAAAAAAABCY/hXpk9HgJDRg/s400/P1060970.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5562702851854938146" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Das Kino "Udarnik" existiert seit Jahren offiiziell nicht mehr. Gemeinsam mit der Lichtspielhalle "Partizan" gab es einstmals zwei schöne, echte Kinos mitten im Altstadt-Zentrum von Maribor. Heutzutage finden Kinoveranstaltungen in Supermärkten oder im Multiple-Cine-Plex Kollosej statt.&lt;br /&gt;Erfreulicherweise wurde in den letzten Monaten der Verein zum Erhalt des Kino Udarnik sehr aktiv. Im alten, wunderschönen Kinosaal finden Konzerte, Vorträge und Filmvorführungen statt.&lt;br /&gt;Gestern wurde im überfüllten Udarnik die neueste Folge der Dokumentarfilm-Reihe "Zeitgeist" gezeigt. Das Kino war bis auf den letzten Platz gefüllt, eine Sondervorstellung musste später noch gegeben werden. Im Foyer konnte man Aufkleber der Zeitgeist-Bewegung erstehen und der Eintritt kostete lediglich 2 Euro. Schliesslich geht es ja den Zeitgeist-Machern nicht um Geld und Profit, sondern um Aufklärung. Ja, eigentlich wünschten sich die Zeitgeistler die Vernichtung des monetären Systems, etwas was der wohl grössten Revolution in der Geschichte der Menschheit gleichkommen würde. Während des gut drei stündigen Filmes werden einem Berge von Informationen um die Ohren geschlagen, so, dass man sich in der Pause nur noch betrinken möchte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Zeitgeist-Bewegung ist faszinierend und erdrückend zugleich. Als Interview-Partner fungieren nur Männer mit grau melierten Bärten; als gäbe es keine Frau, die in dieser Hinsicht etwas zu sagen hätte.&lt;br /&gt;Die revolutionären Ideen sind bestechend, weil fundamental anders, fundamental neu und wenn wir es uns eingestehen wollen, fundamental überzeugend. Und trotzdem; es ist nur ein Film. Immerhin im wunderschönen Kino Udarnik.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1820058035188902017-2382126904344861664?l=gehcrew.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gehcrew.blogspot.com/feeds/2382126904344861664/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://gehcrew.blogspot.com/2011/01/zeitgeist-im-udarnik.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1820058035188902017/posts/default/2382126904344861664'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1820058035188902017/posts/default/2382126904344861664'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gehcrew.blogspot.com/2011/01/zeitgeist-im-udarnik.html' title='Zeitgeist im Udarnik'/><author><name>roger</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03025521729213544183</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_5tS85wIfOq8/TTKwxXPdsCI/AAAAAAAABCY/hXpk9HgJDRg/s72-c/P1060970.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1820058035188902017.post-4187503571823227707</id><published>2011-01-15T18:31:00.004+01:00</published><updated>2011-01-15T18:42:20.539+01:00</updated><title type='text'>Nix mit "Golden Fox"</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;Nach 25 Fahrerinnen wurde der "Goldene Fuchs" heute in Maribor also doch noch abgeblasen. Mehrmals bin ich während den letzten Tagen zur Skipiste gefahren um zu schauen, wie zum Teufel die dort aus nichts Schnee machen wollten. Während im Wald die ersten Blümchen ihre Hälse aus der feuchten Erde streckten, war den Organisatoren des FIS-Worldcup Rennens kein Aufwand zu schade, ihre Fahrerinnen, Zuschauer und Zuschauerinnen sowie die zahlreichen Sponsoren nicht zu enttäuschen.&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt; &lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;Auch Natasa, ich und Pintas haben uns unter die Zuschauer gemischt. Ich war zum ersten Mal an einem Skirennen dabei. Dass die ganze Geschichte bereits nach 25 Fahrerinnen abgeblasen wurde wird wohl einiges dazu beigetragen haben, dass der Alkoholkonsum sich in Grenzen halten konnte. Denn ein Skirennen zu schauen ist nicht gerade unterhaltsam. Kaum hat man die Fahrerin im Blickfeld, ist sie auch schon an einem vorbei gesaust. Da schaut man lieber etwas tiefer ins Glas. Die traditionellen Faschingstänzer aus Ptuj waren für mich bei weitem interessanter.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;object width="320" height="266" class="BLOG_video_class" id="BLOG_video-6e19f76c99ffeb03" classid="clsid:D27CDB6E-AE6D-11cf-96B8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/get_player"&gt;&lt;param name="bgcolor" value="#FFFFFF"&gt;&lt;param name="allowfullscreen" value="true"&gt;&lt;param name="flashvars" value="flvurl=http://v20.nonxt1.googlevideo.com/videoplayback?id%3D6e19f76c99ffeb03%26itag%3D5%26app%3Dblogger%26ip%3D0.0.0.0%26ipbits%3D0%26expire%3D1333517892%26sparams%3Did,itag,ip,ipbits,expire%26signature%3D7C0255E049B204A5732527EFC1B22249D57677D0.41D6E93ADC91D642A245614C08AF5608D8A9739F%26key%3Dck1&amp;amp;iurl=http://video.google.com/ThumbnailServer2?app%3Dblogger%26contentid%3D6e19f76c99ffeb03%26offsetms%3D5000%26itag%3Dw160%26sigh%3DroesiqtQQ-kZBp3Fe1A-bRlZe_w&amp;amp;autoplay=0&amp;amp;ps=blogger"&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/get_player" type="application/x-shockwave-flash"width="320" height="266" bgcolor="#FFFFFF"flashvars="flvurl=http://v20.nonxt1.googlevideo.com/videoplayback?id%3D6e19f76c99ffeb03%26itag%3D5%26app%3Dblogger%26ip%3D0.0.0.0%26ipbits%3D0%26expire%3D1333517892%26sparams%3Did,itag,ip,ipbits,expire%26signature%3D7C0255E049B204A5732527EFC1B22249D57677D0.41D6E93ADC91D642A245614C08AF5608D8A9739F%26key%3Dck1&amp;iurl=http://video.google.com/ThumbnailServer2?app%3Dblogger%26contentid%3D6e19f76c99ffeb03%26offsetms%3D5000%26itag%3Dw160%26sigh%3DroesiqtQQ-kZBp3Fe1A-bRlZe_w&amp;autoplay=0&amp;ps=blogger"allowFullScreen="true" /&gt;&lt;/object&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1820058035188902017-4187503571823227707?l=gehcrew.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gehcrew.blogspot.com/feeds/4187503571823227707/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://gehcrew.blogspot.com/2011/01/nix-mit-golden-fox.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1820058035188902017/posts/default/4187503571823227707'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1820058035188902017/posts/default/4187503571823227707'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gehcrew.blogspot.com/2011/01/nix-mit-golden-fox.html' title='Nix mit &quot;Golden Fox&quot;'/><author><name>roger</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03025521729213544183</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1820058035188902017.post-4640839375165835812</id><published>2011-01-14T14:08:00.002+01:00</published><updated>2011-01-15T08:07:33.378+01:00</updated><title type='text'>Start bereit</title><content type='html'>&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_5tS85wIfOq8/TTFHpYI668I/AAAAAAAABCQ/LRCX6HoADoY/s1600/P1060944.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5562305790959348674" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 400px; CURSOR: hand; HEIGHT: 226px; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/_5tS85wIfOq8/TTFHpYI668I/AAAAAAAABCQ/LRCX6HoADoY/s400/P1060944.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_5tS85wIfOq8/TTBLOXljfJI/AAAAAAAABB4/V7tMGclniew/s1600/P1060921.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5562028250024344722" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 400px; CURSOR: hand; HEIGHT: 226px; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/_5tS85wIfOq8/TTBLOXljfJI/AAAAAAAABB4/V7tMGclniew/s400/P1060921.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1820058035188902017-4640839375165835812?l=gehcrew.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gehcrew.blogspot.com/feeds/4640839375165835812/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://gehcrew.blogspot.com/2011/01/start-bereit.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1820058035188902017/posts/default/4640839375165835812'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1820058035188902017/posts/default/4640839375165835812'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gehcrew.blogspot.com/2011/01/start-bereit.html' title='Start bereit'/><author><name>roger</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03025521729213544183</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_5tS85wIfOq8/TTFHpYI668I/AAAAAAAABCQ/LRCX6HoADoY/s72-c/P1060944.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1820058035188902017.post-5454104276952560901</id><published>2011-01-13T08:13:00.007+01:00</published><updated>2011-01-13T18:56:58.147+01:00</updated><title type='text'>Der Heilige Heinrich</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_5tS85wIfOq8/TS6oGoWY2yI/AAAAAAAABBw/DEPRI7KmPmw/s1600/P1060689.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5561567421713144610" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 400px; CURSOR: hand; HEIGHT: 268px; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/_5tS85wIfOq8/TS6oGoWY2yI/AAAAAAAABBw/DEPRI7KmPmw/s400/P1060689.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;Auf 1249 Meter über Meer, dort wo ein weiteres weitläufiges Skigebiet Maribors beginnt, steht die Kirche zum Heiligen Heinrich, auf slowenisch Sveti Areh genannt. Die Kirche steht inmitten einer grossen Waldlichtung und war im späten Mittelalter ein wichtiger Pilgerort gewesen. Heute wird sie fast ausschliesslich von Wanderer und Skifahrer bestaunt, welche in einer Berghütte bei einem Glühwein sitzend zu ihr hinüber spähen können.&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;Hier in Maribor sind die Veranstalter des "Golden Fox", so nennt sich der Weltcup-Damen-Slalom welcher hier nächstes Wochenende ausgetragen werden soll, langsam nervös und manch einer mag wohl den Heiligen Heinrich, den Sveti Areh, um Hilfe bitten, damit dieser doch noch etwas Schnee vom Himmel senden möge. Doch schliesslich wird das Rennen am Samstag höchstwahrscheinlich auch ohne echten Schnee über die Piste gehen; die Kanonen stehen allesamt schussbereit und den ganzen Tag über sieht man Menschen auf der Piste damit beschäftigt, die orangen Zäune zu montieren.&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;Denn wie einst zum Sveti Areh, pilgern seit Jahren zahlreiche Menschen zum "Golden Fox"; und mit ihnen will man sichs hier nicht verscherzen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_5tS85wIfOq8/TS6nvOkbqeI/AAAAAAAABBo/MG42Hz_W1Iw/s1600/P1050404.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5561567019655735778" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand; HEIGHT: 214px; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/_5tS85wIfOq8/TS6nvOkbqeI/AAAAAAAABBo/MG42Hz_W1Iw/s320/P1050404.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1820058035188902017-5454104276952560901?l=gehcrew.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gehcrew.blogspot.com/feeds/5454104276952560901/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://gehcrew.blogspot.com/2011/01/der-heilige-heinrich.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1820058035188902017/posts/default/5454104276952560901'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1820058035188902017/posts/default/5454104276952560901'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gehcrew.blogspot.com/2011/01/der-heilige-heinrich.html' title='Der Heilige Heinrich'/><author><name>roger</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03025521729213544183</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_5tS85wIfOq8/TS6oGoWY2yI/AAAAAAAABBw/DEPRI7KmPmw/s72-c/P1060689.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1820058035188902017.post-300145339143223705</id><published>2011-01-12T17:19:00.007+01:00</published><updated>2011-01-12T21:32:59.509+01:00</updated><title type='text'>Halbwertszeit einer Waschmaschine</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_5tS85wIfOq8/TS4P1Qt_ynI/AAAAAAAABBQ/JT3QC8Y6qIA/s1600/P1060264.JPG"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 214px; height: 320px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_5tS85wIfOq8/TS4P1Qt_ynI/AAAAAAAABBQ/JT3QC8Y6qIA/s320/P1060264.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5561399997544516210" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Slowenien ist doch nicht so sauber wie es auf den ersten Blick scheint.&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Unter dem weggeschmolzenen Schnee ist in den letzten Tagen Haufenweise Müll ans Tageslicht gekommen. Petflaschen, Glasflaschen, Verpackungen aller Art und auch eine Waschmaschine. Sie blieb während zwei Wochen am Waldrand liegen. Ich und Pintas konnten bei ihrem langsamen Zerfall zuschauen. Jeden Tag wenn wir dort vorbei spazierten schien sie etwas zerstörter, ausgenommener auf dem feuchten Waldboden zu liegen. Pintas schnüffelte an ihr, bevor er ohne zu zögern das Bein hob und sie anpinkelte (etwas was er bei unserer Waschmaschine natürlich nie macht).&lt;br /&gt;Vor einigen Tagen schliesslich war die Maschine auf einmal verschwunden. Jemand musste sie entsorgt haben. Sie verschwand auf mysteriöse Art, genauso wie sie gekommen ist. Viele Dinge verschwinden hier in Slowenien nach wie vor auf jene seltsame Weise, die wohl für manchen Schweizer etwas ungewohnt ist. Denn höchst selten findet man in schweizerischen Wäldern ganze Autowracks vor. Hier in Maribor steht ein solches in der Nähe unseres Hauses im Wald. Bestimmt schon seit mehreren Jahren. Obwohl die Menschen direkt nichts für ihren Abfall bezahlen (alles kann wann immer man will und in den gewünschten Mengen in den Container vor der Haustüre gebracht werden), verschwindet eine stattliche Menge davon irgendwo in der Natur. Fast als wollten die Leute ihre privaten Mülldeponien errichten.&lt;br /&gt;Ich erinnere mich an die skuril anmutenden Szenen an den Ufern der bosnisch-herzegowinischen Flüsse; Tausende Plastiksäcke hingen dort in den Büschen und Bäumen. Wer wird sich darum kümmern?&lt;br /&gt;Unterhalb unseres Wohnblockes gibt es eine Abfall-Entsorgungsstelle. Dort stehen fein säuberlich voneinander unterscheidbar fünf Container: Kehricht, Glas, Metall und Pet (lustigerweise wird das zusammen gesammelt), Papier und Kompost. Bei genauerem Hinschauen spielt es jedoch nicht wirklich eine Rolle welchen Container man nun für welches Material wählt. Denn im Innern der Container herrscht eine Multikulturalität sondergleichen: Bierbüchsen bändeln sich mit Glasflaschen an und das Plastik tarnt sich als Grünabfuhr. Ich habe noch niemanden gesehen, der den Kompost nicht direkt mitsamt seinem Plastiksack entsorgt. Ok, schliesslich ist ja Plastik auch aus Erdöl gemacht und irgendwann wird auch die farbenprächtigste Einkaufstüte ihren Weg zurück zu Mutter Natur finden. Ich und Natasa kommen uns beinahe schon etwas seltsam vor, wenn wir nach wie vor unseren Kompost über die vielen Plastiktüten zu schütten.&lt;br /&gt;Wie lange zieht man so etwas durch? Wie viele unserer Nachbarn haben sich wohl auch bereits dieselbe Frage gestellt?&lt;br /&gt;Übrigens: die Halbwertszeit einer Waschmaschine beträgt hier in Slowenien eine Woche.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1820058035188902017-300145339143223705?l=gehcrew.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gehcrew.blogspot.com/feeds/300145339143223705/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://gehcrew.blogspot.com/2011/01/halbwertszeit-einer-waschmaschine.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1820058035188902017/posts/default/300145339143223705'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1820058035188902017/posts/default/300145339143223705'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gehcrew.blogspot.com/2011/01/halbwertszeit-einer-waschmaschine.html' title='Halbwertszeit einer Waschmaschine'/><author><name>roger</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03025521729213544183</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_5tS85wIfOq8/TS4P1Qt_ynI/AAAAAAAABBQ/JT3QC8Y6qIA/s72-c/P1060264.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1820058035188902017.post-6031931684762812354</id><published>2011-01-11T07:48:00.005+01:00</published><updated>2011-01-11T08:17:38.520+01:00</updated><title type='text'>Projekt-Menschen</title><content type='html'>&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_5tS85wIfOq8/TSwCsgBA6hI/AAAAAAAABA8/iC6EaV7YNfk/s1600/P1060832.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5560822603427408402" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand; HEIGHT: 214px; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/_5tS85wIfOq8/TSwCsgBA6hI/AAAAAAAABA8/iC6EaV7YNfk/s320/P1060832.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="justify"&gt;Manchmal gibt es doch Wörter, die man so oft hört und vielleicht auch selber braucht, dass sie im Laufe der Zeit sich verwaschen, fast schon unbedeutend werden. Eigentlich sind es Wörter und Ausdrücke, die man mag, die man gerne in den Mund nimmt. Es kommt dann aber der Moment, an welchem man sie nur noch zögerlich über die Lippen bringt.&lt;/div&gt;&lt;p align="justify"&gt;Einer dieser verwaschenen Ausdrücke ist für mich das Wort "Projekt". Ich bin ein "Projekt-Mensch" umgeben von "Projekt-Freunden". Gemeinsam ist uns nicht selten die Angewohnheit, dass wir uns gerne mit eigenen Projekten beschäftigen. Wir arbeiten mal in diesem, mal in jenem Projekt und versuchen zu verstehen, welches der vielen Projekte uns am meisten zusagt. Dies beschäftigt uns so lange, bis wir schliesslich unser eigenes Projekt realisieren und darin aufgehen möchten. Ganz wie ein Brot im Ofen.&lt;/p&gt;&lt;p align="justify"&gt;Hier in Slowenien scheint mir diese Projekt-Arbeit unter unseren Freunden ebenfalls allgegenwärtig zu sein. Manchmal ist der fliessende Übergang von Projekt zu Arbeit nur schwer auszumachen. Matei arbeitet im Bereich der Kulturvermittlung, er gründete einen Verein welcher nun die Idee hat, im Jahr der Kulturhauptstadt 2012 ein Kulturtaxi ins Leben zu rufen; ein ausgebauter Kleinbus, welcher Kulturinteressierte von einer Veranstaltung zur anderen bringt und dabei noch Kunst im Bus erleben lässt. Ein Projekt. Viel Arbeit.&lt;/p&gt;&lt;p align="justify"&gt;In der Schweiz gibt es meiner Ansicht nach auch viele Projekt-Menschen. Nur dort mit dem Unterschied, dass die meisten von ihnen sich Projekte für die Freizeit aufsparen. Daneben gibt es eine Arbeit, ein Arbeitsleben, mit allem was dazu gehört.&lt;/p&gt;&lt;p align="justify"&gt;In Sarajevo traf ich fast keine Projekt-Menschen an. Das Projekt nennt sich dort Leben und man tut gut daran, so viel Zeit und Energie wie möglich dort hinein zu geben wenn man irgendwie vorwärts kommen will. Wer keine Arbeit hat sucht sich welche. Socken zu stricken und sie auf den Brücken der Stadt für 2 Euro zu verkaufen ist kein Projekt, sondern Überleben.&lt;/p&gt;&lt;p align="justify"&gt;Nicht alle Projekte sind da, damit man sie realisiert. Einige existieren nur, damit man sich an ihnen die Zähne ausbeisst und irgendwie weiter kommt. Vielleicht kann man diejenigen Projekte auch Visionen nennen. Mir scheinen sie nicht weniger wichtig als die konkret umgesetzten Ideen. An Visionen kann man wachsen; wie in einem Wald sich von Ast zu Ast hangeln. Sie bringen uns dem Projekt "Leben" näher. In dieser Hinsicht sind wir alle "Projekt-Menschen".&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1820058035188902017-6031931684762812354?l=gehcrew.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gehcrew.blogspot.com/feeds/6031931684762812354/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://gehcrew.blogspot.com/2011/01/projekt-menschen.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1820058035188902017/posts/default/6031931684762812354'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1820058035188902017/posts/default/6031931684762812354'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gehcrew.blogspot.com/2011/01/projekt-menschen.html' title='Projekt-Menschen'/><author><name>roger</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03025521729213544183</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_5tS85wIfOq8/TSwCsgBA6hI/AAAAAAAABA8/iC6EaV7YNfk/s72-c/P1060832.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1820058035188902017.post-8223055871605847759</id><published>2011-01-08T21:42:00.002+01:00</published><updated>2011-01-08T21:48:24.995+01:00</updated><title type='text'>Und noch mehr Besuch</title><content type='html'>&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_5tS85wIfOq8/TSjMTMPi3gI/AAAAAAAABAU/erdyVbxqIvA/s1600/P1060835.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5559918370064883202" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 400px; CURSOR: hand; HEIGHT: 268px; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/_5tS85wIfOq8/TSjMTMPi3gI/AAAAAAAABAU/erdyVbxqIvA/s400/P1060835.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="justify"&gt;Unsere Wohnung war heute zum bersten voll, so dass wir bald einmal den Weg ins Freie gesucht haben. Auch Domagoj, Petra und Martina aus Zagreb haben heute den Weg zu uns nach Maribor gefunden. So war für einmal unsere Clique wieder vereint. Wir haben uns alle am gleichen Tag vor mehr als sechs Jahren auf der Insel Iz in Kroatien kennen gelernt. Seither kreuzen sich unsere Wege immer wieder. Die Ein oder Anderen von uns zieht es eines Tages vielleicht sogar wieder zurück nach Iz, ganz loslassen kann man auch von dieser Insel nicht.&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;br /&gt;Maribor zeigte sich heute von seiner windigen Seite. Kräftiger Südwind hat nun auch die letzten Skifahrer von der Piste vertrieben. So gehts.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1820058035188902017-8223055871605847759?l=gehcrew.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gehcrew.blogspot.com/feeds/8223055871605847759/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://gehcrew.blogspot.com/2011/01/und-noch-mehr-besuch.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1820058035188902017/posts/default/8223055871605847759'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1820058035188902017/posts/default/8223055871605847759'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gehcrew.blogspot.com/2011/01/und-noch-mehr-besuch.html' title='Und noch mehr Besuch'/><author><name>roger</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03025521729213544183</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_5tS85wIfOq8/TSjMTMPi3gI/AAAAAAAABAU/erdyVbxqIvA/s72-c/P1060835.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1820058035188902017.post-1402614067166741481</id><published>2011-01-07T18:36:00.002+01:00</published><updated>2011-01-07T18:45:04.748+01:00</updated><title type='text'>Alte Freunde in Maribor</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_5tS85wIfOq8/TSdPYWLZ77I/AAAAAAAABAM/phiBTNWcUrM/s1600/P1060771.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5559499544701038514" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 400px; CURSOR: hand; HEIGHT: 268px; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/_5tS85wIfOq8/TSdPYWLZ77I/AAAAAAAABAM/phiBTNWcUrM/s400/P1060771.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; Gemeinsam mit Brate Hitsch durfte ich gestern zum ersten Mal seit fünf Jahren wieder meine Kenntnisse im Skifahren der Welt zeigen. Gross sind sie nicht und gross war auch nicht das Skigebiet welches wir gestern im Pohorje abfahren konnten. Wenn die Tage zuvor nicht Unmengen Kunstschnee auf die Pisten geblasen worden wäre, hätten wirs wohl kaum bis ins Tal runter geschafft. &lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt; &lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;In meinen Skihosen fand ich noch das Skiticket vom Dezember 2005. Damals, auf dem Pohorje, bin ich zum letzten Mal auf den Brettern gestanden.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;Hitsch, Marijana, Riet und Maro sind bei uns zu Besuch!&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1820058035188902017-1402614067166741481?l=gehcrew.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gehcrew.blogspot.com/feeds/1402614067166741481/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://gehcrew.blogspot.com/2011/01/alte-freunde-in-maribor.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1820058035188902017/posts/default/1402614067166741481'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1820058035188902017/posts/default/1402614067166741481'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gehcrew.blogspot.com/2011/01/alte-freunde-in-maribor.html' title='Alte Freunde in Maribor'/><author><name>roger</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03025521729213544183</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_5tS85wIfOq8/TSdPYWLZ77I/AAAAAAAABAM/phiBTNWcUrM/s72-c/P1060771.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1820058035188902017.post-9191500224517292035</id><published>2011-01-04T12:37:00.004+01:00</published><updated>2011-01-04T13:10:18.689+01:00</updated><title type='text'>Kleine Haltestellen und Farbtupfer</title><content type='html'>&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;p align="justify"&gt;Ich habe eine Sendung über das Thema „Heimweh und Sehnsucht“ gehört. In dieser Sendung wurde erzählt, dass Schweizer Fremdenlegionäre, welche vor Jahrhunderten weit und breit für ihre Härte und Unerbittlichkeit bekannt gewesen waren, beim Klang von Kuhglocken in der Ferne oftmals krank wurden. Es soll sogar vorgekommen sein, dass die brutalen Kämpfer ob dem Klang der Glocken gestorben seien. Das Heimweh habe sie gepackt, sagte man damals. Die Krankheit Heimweh.&lt;br /&gt;Sehnsucht kann sich natürlich durchaus auch auf die Heimat beziehen. Im Gegensatz zum Heimweh scheints mir aber, dass Sehnsucht auch vom Zuhause ausgehen kann. Sehnsüchtige Gedanken können in die Fremde schweifen, sie können Grund dafür sein, dass jemand überhaupt sein zu Hause verlässt.&lt;br /&gt;Seit langem faszinieren mich Berichte davon, wie Menschen zu früheren Zeiten ihre Heimat verlassen haben. Welcher Mut, welche Entschlossenheit damals. Bestimmt und wahrscheinlich sogar nicht selten, welche Misere, welche Armut zu Hause. Auf jeden Fall gab es auch in früheren Zeiten bereits Menschen, die aus lauter Sehnsucht nach der Fremde das Zuhause, die Heimat verlassen haben. Sie mögen jedoch in der Minderheit gewesen sein.&lt;br /&gt;Tagtäglich sind heute wohl Millionen von Menschen unterwegs, auf der Suche nach einer neuen Heimat. Der grösste Teil von ihnen unfreiwillig, viele wohl auf der Flucht. Glücklich können wir uns schätzen, die Möglichkeit zu haben unseren Aufenthaltsort zu wählen und eine Reise aus eigenem Antrieb unternehmen zu können.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;„Das Rollen der Räder, das Zischen des entweichenden Dampfes zog die Menschen in ihren Bann, transportierte sie durch die Länder, löste ganze Völkerwanderungen aus. Fontana sah sie auf den Bahnhöfen ein- und aussteigen, sie trieben von Osten nach Westen, von Süden nach Norden, und die Maschine führte sie durch die Welt, die sich vor ihren staunenden Gesichtern entfaltete, sich vor ihren Augen in ihrer ganzen Vielfalt ausbreitete. Menschen, die bisher nur ihre angestammte Heimat kannten, die die Welt nur auf die kleine Umgebung ihrer Häuser und ihres Lebens bezogen, fuhren durch die Heimat anderer Menschen, liessen sich dort nieder, fanden oft keine Wurzeln, blieben fremd, zogen heimatlos weiter, in andere Teile dieser Erde, Heimat suchend, eine neue Heimat sich schaffend in immer ferneren, fremderen Landschaften.“&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;Es gibt doch diesen Satz: „Dort wo ich bin, da ist auch mein Zuhause“. Ein schöner Satz ist das, aber wann kann man das schon von sich sagen. Es kommt wohl nur selten im Leben eines Menschen vor, dass man sich überall zu Hause fühlen kann. Denn das bedeutet doch auch, dass man keine Bindungen und Verpflichtungen verspürt, die einem mal hier und mal dorthin ziehen. Auch wenn „Zuhause“ absolute Vertrautheit bedeutet, kann ich mir nur schwerlich vorstellen, dass man überall zu Hause sein kann. Wenn aber „Zuhause zu sein“ bedeutet, sich mit seiner ganzen Person, mit allem was man selber ist, jedem neuen Ort, jeder neuen Situation zu stellen, dann macht dieser schöne Satz für mich Sinn.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;„Der Zug rollte vorbei an all diesen Dörfern und Städtchen, die nun irgendwo lagen, die nicht mehr den jeweiligen Mittelpunkt der Erde bildeten, die nur noch an irgend einer Eisenbahnstrecke lagen, bestenfalls kleine Haltepunkte waren, Farbtufper, kleine Muster in einer langen Kette, die sich zwischen zwei Endpunkten spannte, ein Muster über die Welt webte aus Stahl und Kohle und Bewegung und den Hoffnungen der Menschen.“&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;Zu wissen dass fast jeder Ort auf dieser Erde der Mittelpunkt für einen Menschen bedeutet, kann Vertrauen schaffen. Das Vertrauen darin, dass jeder kleine Haltepunkt, jeder Farbtupfer auf dieser Erde für einen bestimmten Menschen Vertrautheit und somit Heimat bedeutet. Darauf lässt sich aufbauen. Damit lässt sich Reisen.&lt;/p&gt;&lt;p align="justify"&gt;&lt;em&gt;Aus "Das Muster" von Dieter Forte&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1820058035188902017-9191500224517292035?l=gehcrew.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gehcrew.blogspot.com/feeds/9191500224517292035/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://gehcrew.blogspot.com/2011/01/kleine-haltestellen-und-farbtupfer.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1820058035188902017/posts/default/9191500224517292035'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1820058035188902017/posts/default/9191500224517292035'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gehcrew.blogspot.com/2011/01/kleine-haltestellen-und-farbtupfer.html' title='Kleine Haltestellen und Farbtupfer'/><author><name>roger</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03025521729213544183</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1820058035188902017.post-8477442665367194307</id><published>2011-01-03T18:38:00.002+01:00</published><updated>2011-01-05T08:37:06.405+01:00</updated><title type='text'>Aussicht vom Žigartov Vrh</title><content type='html'>&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_5tS85wIfOq8/TSIJ4P1X5SI/AAAAAAAAA_8/u9ZOwg-LS3c/s1600/P1060721.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5558015752056333602" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 400px; CURSOR: hand; HEIGHT: 267px; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/_5tS85wIfOq8/TSIJ4P1X5SI/AAAAAAAAA_8/u9ZOwg-LS3c/s400/P1060721.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1820058035188902017-8477442665367194307?l=gehcrew.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gehcrew.blogspot.com/feeds/8477442665367194307/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://gehcrew.blogspot.com/2011/01/aussicht-vom-zigartov-vrh.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1820058035188902017/posts/default/8477442665367194307'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1820058035188902017/posts/default/8477442665367194307'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gehcrew.blogspot.com/2011/01/aussicht-vom-zigartov-vrh.html' title='Aussicht vom Žigartov Vrh'/><author><name>roger</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03025521729213544183</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_5tS85wIfOq8/TSIJ4P1X5SI/AAAAAAAAA_8/u9ZOwg-LS3c/s72-c/P1060721.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1820058035188902017.post-2682262963374317767</id><published>2011-01-03T18:23:00.005+01:00</published><updated>2011-01-05T08:37:52.274+01:00</updated><title type='text'>Wanderung zum Žigartov Vrh</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_5tS85wIfOq8/TSIGk8iE3CI/AAAAAAAAA_0/t5Eq0yfWyFw/s1600/P1060727.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5558012121922722850" style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 214px; CURSOR: hand; HEIGHT: 320px" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/_5tS85wIfOq8/TSIGk8iE3CI/AAAAAAAAA_0/t5Eq0yfWyFw/s320/P1060727.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; &lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;Mit Pintas habe ich heute eine Wanderung auf den Žigartov Vrh unternommen. Das Wetter war phantastisch, die Aussicht vom 1346 Meter hohen Berg ebenfalls.&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;Der Žigartov Vrh ist der höchste Berg im Pohorije rund um Maribor herum. Da er nicht über der Baumgrenze liegt muss man zum Schluss noch einen rund 15 Meter hohen Turm besteigen um das 360 Grad Panorama geniessen zu können. &lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;Nataša wäre momentan wohl kaum die Feuerleiter hochgekommen...&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;Pintaš übrigens auch nicht, der stand unten am Fusse des Turms und weinte wie ein Schlosshund.&lt;/div&gt;&lt;div align="left"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1820058035188902017-2682262963374317767?l=gehcrew.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gehcrew.blogspot.com/feeds/2682262963374317767/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://gehcrew.blogspot.com/2011/01/auf-dem-zigartov-vrh.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1820058035188902017/posts/default/2682262963374317767'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1820058035188902017/posts/default/2682262963374317767'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gehcrew.blogspot.com/2011/01/auf-dem-zigartov-vrh.html' title='Wanderung zum Žigartov Vrh'/><author><name>roger</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03025521729213544183</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_5tS85wIfOq8/TSIGk8iE3CI/AAAAAAAAA_0/t5Eq0yfWyFw/s72-c/P1060727.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1820058035188902017.post-3637156954801429152</id><published>2011-01-02T17:49:00.007+01:00</published><updated>2011-01-05T08:40:30.818+01:00</updated><title type='text'>Unser Fürstenstein</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_5tS85wIfOq8/TSCt0R8BGvI/AAAAAAAAA_k/OdR-M4W0c6I/s1600/slowenien-2-cent.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5557633053855128306" style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 234px; CURSOR: hand; HEIGHT: 230px" alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/_5tS85wIfOq8/TSCt0R8BGvI/AAAAAAAAA_k/OdR-M4W0c6I/s320/slowenien-2-cent.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; Als ich letzten Winter mehrere Monate in Sarajevo zugebracht hatte, verspürte ich ein enormes Interesse daran, der Geschichte dieser Stadt und überhaupt der ganzen Gegend etwas auf den Grund zu gehen. Ich habe mir damals vorgenommen, diese Wachheit gegenüber der Gegend die uns umgibt mitzunehmen, wenn ich dann die Stadt verlassen sollte. Dass ich mir damit keine leichte Aufgabe gemacht habe, wird mir seither immer wieder bewusst. Nicht überall begegnet einem Geschichte dermassen auf Schritt und Tritt wie mir dies in Sarajevo passiert ist. Nicht immer hat man Zeit und Lust die eigene Umgebung zu hinterfragen und den Spuren, welche da überall im Laufe der Zeit hinterlassen wurden, nachzugehen.&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;br /&gt;Heute habe ich aber wieder einmal eine interessante und lustige Entdeckung gemacht. Zwar fehlt mir das historische Wissen um Details zu klären, Kenner mögen mir verzeihen, doch glaube ich durch eine Mischung aus Buch- und Internetrecherche die Verwandtschaft der Helveten und Helvetinnen mit den Sloweninnen und Slowenen entdeckt zu haben...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Beginnen wir mit dem verstorbenen österreichischen Politiker Jörg Haider: Nachdem die slowenische Nationalbank im Jahre 2007 bei der Einführung des Euro als Landeswährung den Fürstenstein auf der 2-Cent Münze abbilden liess, zögerte der damalige Landeshauptmann Haider nicht eine Sekunde, den historischen Fürstenstein aus dem Kärntner Landesmuseum demonstrativ in das Foyer der Kärtner Landesregierung transportieren zu lassen. Auf Haiders Initiative ist der Fürstenstein seit 2007 auf allen amtlichen Dokumenten und dem Briefpapier des Landes Kärnten als Symbol der Landesregierung abgebildet.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;Die Slowenen wiederum sehen im Fürstenstein ein fast schon prä-national-historisches Relikt, wurden doch auf diesem Stein seit dem 6. Jahrhundert die slawischen Fürsten vereidigt; das Ritual fand damals in einer alt-slowenischen Sprache statt. Dass das Fürstentum Bayern, das Ritual rund um die abgeschlagene, römische Säule (dem Fürstenstein) später übernommen hat, macht für slowenische Historiker die Sache nicht unbedeutender.&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;br /&gt;Dass das österreichische Kärnten seinen Namen vom historischen Karantanien abgeleitet hat versteht sich von selbst. Forscht man im Internet etwas weiter rund um dieses Karantanien herum erfährt man jedoch so einiges Interessantes. Unter anderem eben auch von der Verwandtschaft der "Slowenen" mit den "Helveten".&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;br /&gt;Karantanien war ein im 7. Jahrhundert nach Christus entstandenes slawisches Fürstentum mit Zentrum im Gebiet des heutigen Kärnten. Über Kärnten hinausreichend und als ein erstes eigenständiges und stabiles Staatsgebilde nach der Völkerwanderung war es entscheidend für die Geschichte Kärntens und die der Steiermark und Sloweniens. Die in der Wissenschaft Alpenslawen, auch &lt;em&gt;Vinedi&lt;/em&gt; genannten ethnischen Vorfahren der Slowenen, besiedelten am Ende des 6. Jahrhunderts in relativ kurzer Zeit den östlichen Teil der Ostalpen. Diese Slawen werden im 7. Jahrhundert als &lt;em&gt;carantani, sclavani, sclavi, sclavoni&lt;/em&gt; oder &lt;em&gt;veneti&lt;/em&gt; bezeichnet. Die Germanen nannten sie &lt;em&gt;Winedi, Winadi&lt;/em&gt; oder &lt;em&gt;Winden&lt;/em&gt;. Zwar exisitierte Karantanien nur gerade ein gutes Jahrhundert lang, hat aber sprachgeschichtlich wichtige Wurzeln hinterlassen.&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;br /&gt;Das in vielen europäischen Sprachen ähnlich klingende Wort „Sklave“ soll laut einigen Forschern demnach auch von der Volksgruppe der &lt;em&gt;sclavani &lt;/em&gt;herstammen, also jener Alpenslawen, welche als Urfahren der heutigen Slowenen gelten. Die umliegenden Bevölkerungsgruppen gaben den Alpenslawen verschiedene Namen. Die Germanan nannten sie, wie bereits erwähnt, &lt;em&gt;Winden.&lt;/em&gt; Ein Ausdruck der sich vom lateinischen Namen Venetae ableitet. Obwohl eine sichere ethnische Zuordnung der &lt;em&gt;Venetae&lt;/em&gt; zu den &lt;em&gt;Winden&lt;/em&gt; nicht möglich ist, hat diese Verbindung schon zu manchen Spekulationen Anlass geboten.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;Der „Veneter-Kult“ und die Veneter-Theorie von den Historikern &lt;em&gt;Šavli&lt;/em&gt; und &lt;em&gt;Bor&lt;/em&gt; erfreuen sich selbstversändlicherweise allen voran in Slowenien großer Beliebtheit. Die slawischen Karantanen sollen nach Šavli und Bor von den antiken Venetern abstammen. &lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;br /&gt;Ich persönlich würde die Verwandtschaftslinie sogar noch weiter nach nordwesten hin ziehen. Laut zahlreichen historischen Quellen wird nämlich vermutet, dass ihre Ansiedlung sogar noch weiter nach Norden reichte, nämlich mindestens bis an die heutige Schweizer Grenze. Der Bodensee wird in römischen Quellen als &lt;em&gt;lacus venetus&lt;/em&gt; bezeichnet.&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;br /&gt;Obwohl historische Rundumschläge selten hilfreich und erhellend sind, freut es mich doch sehr, dass mir einmal mehr zum Bewusstsein gekommen ist, wie sehr Geschichte eine Frage des Standpunktes ist. Mit etwas Überzeugungskraft würde man nämlich bestimmt einige verrückte Helveter dazu bringen können, eine Entführung des Fürstensteins aus dem Kärntner Landesmuseum (dort steht er nämlich heute wieder) in die Wege zu leiten; schliesslich gehört er ja auch ein Bisschen uns.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1820058035188902017-3637156954801429152?l=gehcrew.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gehcrew.blogspot.com/feeds/3637156954801429152/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://gehcrew.blogspot.com/2011/01/unser-furstenstein.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1820058035188902017/posts/default/3637156954801429152'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1820058035188902017/posts/default/3637156954801429152'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gehcrew.blogspot.com/2011/01/unser-furstenstein.html' title='Unser Fürstenstein'/><author><name>roger</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03025521729213544183</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_5tS85wIfOq8/TSCt0R8BGvI/AAAAAAAAA_k/OdR-M4W0c6I/s72-c/slowenien-2-cent.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1820058035188902017.post-2691798470402115059</id><published>2010-12-31T14:34:00.001+01:00</published><updated>2011-01-01T19:32:53.438+01:00</updated><title type='text'>Srečno novo leto!</title><content type='html'>&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_5tS85wIfOq8/TR3cHxNZB6I/AAAAAAAAA_c/KuBrvCdZTpI/s1600/P1060559-1.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5556839541271758754" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 400px; CURSOR: hand; HEIGHT: 267px; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/_5tS85wIfOq8/TR3cHxNZB6I/AAAAAAAAA_c/KuBrvCdZTpI/s400/P1060559-1.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1820058035188902017-2691798470402115059?l=gehcrew.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gehcrew.blogspot.com/feeds/2691798470402115059/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://gehcrew.blogspot.com/2010/12/srecno-novo-leto.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1820058035188902017/posts/default/2691798470402115059'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1820058035188902017/posts/default/2691798470402115059'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gehcrew.blogspot.com/2010/12/srecno-novo-leto.html' title='Srečno novo leto!'/><author><name>roger</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03025521729213544183</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_5tS85wIfOq8/TR3cHxNZB6I/AAAAAAAAA_c/KuBrvCdZTpI/s72-c/P1060559-1.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1820058035188902017.post-5132535603660787208</id><published>2010-12-31T10:06:00.009+01:00</published><updated>2011-01-02T14:24:53.575+01:00</updated><title type='text'>Es lebe das A-Bulletin!</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_5tS85wIfOq8/TR2dUIrnRHI/AAAAAAAAA_U/y1fTjiG-5N4/s1600/P1060621.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5556770484498416754" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand; HEIGHT: 214px; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/_5tS85wIfOq8/TR2dUIrnRHI/AAAAAAAAA_U/y1fTjiG-5N4/s320/P1060621.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; Ich bin kürzlich Abonnent des A-Bulletins geworden. Eine kleine, feine Zeitschrift, die sich seit über 25 Jahren zum Ziel setzt, eine Kommunikations- und Austausch-Plattform für Menschen mit oftmals etwas besonderen Anliegen zu sein.&lt;br /&gt;Besonders?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Wer tauscht mit uns ein Schafböckli? Zwecks Blutauffrischung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich, männlich, 25 Jahre alt suche baldmöglichst Arbeit auf einem Bauernhof, oder einer Alp. Wer weiss was?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Trance- uralte Heilwege neu entdecken.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wer kommt mit auf Skitouren?&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;Zum Geschenk dafür, dass ich Abonnent geworden bin, schickten mir die Verlger der Zeitung mehrere alte Exemplare. Darunter auch zwei aus dem Jahre 1983. Farbig sind diese, vergilbt. Auf den ersten Blick, beim ersten Durchlesen, scheint sich inhaltlich wenig getan zu haben in den vergangen 27 Jahren. Nach wie vor verschenken Menschen junge Hunde, suchen Partner für Wohngemeinschaften oder werben für eigene Heiltherapien. Man muss schon genauer hinschauen, damit man erkennen kann, dass eine völlig andere Zeit aus den vergilbten Seiten der A-Bulletins aus dem Jahre 1983 hinaus ins 2010 tritt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Die chlinschti Zitig erschient: Die Schweiz ist um eine Alternative reicher: In den ersten Tagen der Zeitungsgeschichte, war der Schreiber häufig auch zugleich Drucker und Austräger seines Blattes. Leider sind diese romantischen Zeiten längst vorbei. Heute werden wir von Pressemonopolen überrollt. Um die Presselandschaft etwas auzulockern, gebe ich halbjährlich die Einmann-Zeitung „Der Mond“ heraus.&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;Das A-Bulletin war im Jahre 1983 ein echtes und wichtiges Mittel den Austausch zwischen Menschen zu fördern. Menschen, die gleiche Interessen und Bedürfnisse hatten miteinander in Kontakt treten zu lassen.&lt;br /&gt;Wie hat es ein solches Blatt geschafft, die Zeiten der modernen Kommunikation zu überleben. Dem Internet, der Telekommunikation zum trotz erscheint heute immer noch diese Zeitschrift und wirbt mit oftmals hangestrickten Annoncen für seine Anliegen.&lt;br /&gt;Ich weiss nicht ob die Einmann-Zeitschrift „Der Mond“ heute noch existiert, doch frage ich mich wie man die heutigen Zeiten den beschreiben sollte, wenn der Schreiber fürs Jahr 1983 bereits den Begriff „unromantisch“ verwendet hatte.&lt;br /&gt;Vielleicht ist aus „Der Mond“ heute eine Internet-Domäne geworden. Bestimmt mit einem anderen Namen, denn um sich &lt;a href="http://www.dermond/"&gt;http://www.dermond/&lt;/a&gt; unter den Nagel zu reissen, hätte unser Herausgeber bestimmt bereits Anfang Neunigerjahre ein Angebot machen müssen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jedes A-Bulletin beginnt mit einer einleitenden Geschichte, einem fachlichen Artikel oder Interview. Im Mai-Heft aus dem Jahre 1983 wird den Leserinnen und Lesern über vier Seiten die Wirkung und Grundlage der Homöopathie dargelegt.&lt;br /&gt;Ich selber nenne mich Nutzer der Homöopathie und ich schätze die Existenz dieser Heilmethode als Alternative zur Schulmedizin als sehr wichtig ein. In der Zeitschrift „Spiegel“ las ich kürzlich einen mehrseitigen Beitrag zur Homöopathie. Die Homöopathie wurde als das dargestellt was sie in Wirklichkeit auch ist; als eine im rationalen Sinne nur sehr schwer oder überhaupt nicht zu erklärende Heilmethode. Der Vorwurf der "Scharlatanerie" wurde somit wohl für viele Leserinnen und Leser einmal mehr bekräftigt, bestätigt und wenn man will auch bewiesen. Menschen benutzen trotzdem weiterhin homöopathische Heilmittel, wie sie auch weiterhin A-Bulletin lesen.&lt;br /&gt;Die Abhandlung zur Homöopathie, wie sie im Mai-Heft des Jahres 1983 dargelegt wird, war faszinierend und erhellend. Es wurden Vergleiche und Beispiele angefügt, die man heute, in Zeiten der „unbeschränkten“ Informationsquellen, wohl nicht mehr zu erwähnen wagen würde.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Betrachten wir einmal eine Tonbandkassette. Sie besteht aus einem Platsikgehäuse und einem beschichteten Kunststoffband. Mit der Kassette können wir beispielsweise ein Konzert oder einen Vortrag aufnehmen. Vortrag und Musik sind die Information, die Kassette lediglich der Informationsträger. (...) Ebenso verhält es sich mit einem Buch. Das Buch selbst besteht aus Papier, Leim und Druckerschwärze. Der Inhalt könnte eine Abhandlung über Europa sein.&lt;br /&gt;Geben wir dieses Buch einem Team von Wissenschaftlern mit dem Auftrag, es bis in die Atomstruktur zu analysieren, so würden wir anschliessend eine Liste erhalten mit dem Gewicht des Buches, seinen genauen Massen, den Ergebnissen der Spektralanalyse, der genauen chemischen Zusammensetzung und so weiter.&lt;br /&gt;Nur eines würde in den Analyse-Ereignnissen nicht mehr auftauchen: Die Geschichte Europas. Der Inhalt des Buches, dessen eigentliche Information, ist bei der Analyse verloren gegangen.&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;Und eben so verhält es sich mit der Homöopathie... Alles klar?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mag man von Homöopathie halten was man will. Mag man die Spiegel-Recherchen lesen, nicken und sagen: Wer es jetzt nicht glaubt ist selber schuld. Eins muss man sich eingestehen. Gegen den folgenden Satz aus der Abhandlung über die Homöopathie, erschienen im A-Bulletin 1983, ist nichts einzuwenden:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Information ist immer etwas Immaterielles und braucht zur Weitergabe einen materiellen Träger.&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;Mein liebster materieller Träger von Information ist der Mensch selbst.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich wünsche allen Menschen da draussen von Herzen ein frohes 2011!&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1820058035188902017-5132535603660787208?l=gehcrew.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gehcrew.blogspot.com/feeds/5132535603660787208/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://gehcrew.blogspot.com/2010/12/bulletin.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1820058035188902017/posts/default/5132535603660787208'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1820058035188902017/posts/default/5132535603660787208'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gehcrew.blogspot.com/2010/12/bulletin.html' title='Es lebe das A-Bulletin!'/><author><name>roger</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03025521729213544183</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_5tS85wIfOq8/TR2dUIrnRHI/AAAAAAAAA_U/y1fTjiG-5N4/s72-c/P1060621.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1820058035188902017.post-1890434143122365396</id><published>2010-12-30T18:25:00.001+01:00</published><updated>2010-12-30T18:28:24.674+01:00</updated><title type='text'>Übersicht ist die halbe Wahrheit</title><content type='html'>&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_5tS85wIfOq8/TRzA0wzIovI/AAAAAAAAA-8/BVEPRIlRJ8g/s1600/P1060530.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5556528052953457394" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 268px; CURSOR: hand; HEIGHT: 400px; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://2.bp.blogspot.com/_5tS85wIfOq8/TRzA0wzIovI/AAAAAAAAA-8/BVEPRIlRJ8g/s400/P1060530.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;In der südlichen österreichischen Steiermark weiss man wo's lang geht!&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1820058035188902017-1890434143122365396?l=gehcrew.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gehcrew.blogspot.com/feeds/1890434143122365396/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://gehcrew.blogspot.com/2010/12/ubersicht-ist-die-halbe-wahrheit.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1820058035188902017/posts/default/1890434143122365396'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1820058035188902017/posts/default/1890434143122365396'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gehcrew.blogspot.com/2010/12/ubersicht-ist-die-halbe-wahrheit.html' title='Übersicht ist die halbe Wahrheit'/><author><name>roger</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03025521729213544183</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_5tS85wIfOq8/TRzA0wzIovI/AAAAAAAAA-8/BVEPRIlRJ8g/s72-c/P1060530.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1820058035188902017.post-2834191405992330658</id><published>2010-12-29T22:27:00.002+01:00</published><updated>2010-12-29T22:34:34.346+01:00</updated><title type='text'>Heute am Meer</title><content type='html'>&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_5tS85wIfOq8/TRuoj4vmTGI/AAAAAAAAA-c/v59HqAGpnls/s1600/P1060570.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5556219899772554338" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 400px; CURSOR: hand; HEIGHT: 268px; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/_5tS85wIfOq8/TRuoj4vmTGI/AAAAAAAAA-c/v59HqAGpnls/s400/P1060570.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="justify"&gt;Als ich heute Morgen früh in Maribor den Zug in Richtung Ljubljana bestiegen habe, war es zwar winterlich kalt, Schnee lag jedoch keiner mehr auf dem Boden. Als ich gegen 9 Uhr bei Miha in Logatec, rund 30 Kilometer südwestlich von Ljubljana, angekommen bin, fand ich mich in eine andere Gegend versetzt; Schnee lag dort, im karstig, windigen Westen des Landes noch knöcheltief. Eine kurze Autofahrt später standen wir in Duino an der italienischen Adriaküste, sahen tief unter uns das Meer in der Wintersonne glitzern und hätten wir nicht noch eben gerade die Füsse in den Schnee gesteckt, uns wäre danach zu mute gewesen ein Sonnenbad zu nehmen. Stattdessen bestaunten wir die schroff und steil abfallende Klippe, auf welcher ein wunderschöner Wanderweg von Duino nach Sistiana führt und der, würde man ihm ungefähr 15 Kilometer weit folgen, einem irgend einmal via Miramare nach Trieste begleiten würde. Vor knapp eineinhalb Jahren bin ich in dieser Gegend gewandert, damals wie heute auf den Weg nach Istanbul.&lt;br /&gt;Das ist Slowenien; in kürzester Zeit kann man sich durch gänzlich verschiedene Regionen begeben. Etwas was mich immer wieder erstaunt und erfreut. Ganz besonders überrascht bin ich auch immer wieder über die Nähe des Meeres. In knapp zwei Stunden erreicht man nun von Maribor aus über die Autobahn Trieste und somit die adriatische Küste. Schaue ich von unserer Wohnung in Maribor auf die Skipiste des Pohorije scheint mir das Meer Tagesreisen entfernt zu sein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit Miha bin ich unterwegs um die Touren fürs nächste Jahr zu planen. Dankbar bin ich über Mihas Kenntnisse bezüglich Sloweniens. So konnte er mir auf unseren Erkundungstouren schon viele schöne und interessante Orte zeigen und diese mit Geschichte und Geschichten füllen. Ich beginne nun endlich damit auch Slowenien zu entdecken. Ein Land in welchem ich nun bereits Monate lang zu Hause bin, das ich aber noch nicht in diesem Masse kenne wie andere Gegenden, die ich bereist habe. &lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;Dies mag auch daran liegen, dass der Mensch immer das Gefühl hat, sein Zuhause könne man später erforschen, denn dies läuft einem ja nicht davon. Doch vielleicht sollte man mal andersherum beginnen. In Erfahrung zu bringen wo man lebt, wovon man umgeben ist und was jenseits des Hügels liegt, welchen man jeden Tag vom Schlafzimmerfenster aus sieht kann füs Leben sehr bereichernd sein. &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1820058035188902017-2834191405992330658?l=gehcrew.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gehcrew.blogspot.com/feeds/2834191405992330658/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://gehcrew.blogspot.com/2010/12/heute-am-meer.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1820058035188902017/posts/default/2834191405992330658'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1820058035188902017/posts/default/2834191405992330658'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gehcrew.blogspot.com/2010/12/heute-am-meer.html' title='Heute am Meer'/><author><name>roger</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03025521729213544183</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_5tS85wIfOq8/TRuoj4vmTGI/AAAAAAAAA-c/v59HqAGpnls/s72-c/P1060570.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1820058035188902017.post-7196173451938539689</id><published>2010-12-28T08:01:00.005+01:00</published><updated>2011-01-01T19:33:37.716+01:00</updated><title type='text'>langsamer Zerfall</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_5tS85wIfOq8/TRmR0yg230I/AAAAAAAAA-U/EdKJLiTgLUQ/s1600/P1060510.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5555631951437029186" style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand; HEIGHT: 214px" alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/_5tS85wIfOq8/TRmR0yg230I/AAAAAAAAA-U/EdKJLiTgLUQ/s320/P1060510.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; Noch nie konnte ich bisher einem Haus bei seinem eigenen Verfall sprichwörtlich zuschauen. Ich stand einmal mehr vor den Mauern des prunkvoll heruntergekommenen Schlosses an der Drau, wenige Kilometer ausserhalb Maribors. Letzten März haben wir zum ersten Mal dieses Schloss besucht und erfahren, dass das Gebäude einst einer der zahlreichen fürstlichen Herrschaftssitze in der Gegend war und später, in jugoslawischen Zeiten, als Altersheim genutzt wurde. Irgendwann sind dann wahrscheinlich alle alten Menschen verstorben, das Schloss blieb eine Zeit lang unbewohnt und, das haben unbewohnte Häuser so an sich, verfiel zusehends. Hinzu kam, dass es vor rund 20 Jahren vollständig geplündert wurde. Mit der Folge, dass es heute keine Fensterscheibe mehr gibt. Alles was nicht niet und nagelfest war wurde abgeschraubt, abmontiert und abtransportiert. Zurück blieb ein Skelett eines einst prunkvollen Schlosses. Vor wenigen Jahren hat ein Mann das Schloss mitsamt dem riesigen dazugehörigen Park gekauft. Ich liess mir sagen, dass solche Schlösser vor kurzem noch zu "Schnäppchen-Preisen" zu haben gewesen seien. Doch kaum jemand hatte Lust, Zeit und Interesse sich einem solch wunden Monster anzunehmen. Wir haben den Mann getroffen, welcher sich zum Ziel gesetzt hat, das Schloss nach und nach vollständig zu sanieren. Damals im März fanden wir ihn mit Schaufel und Kessel bestückt in einem der riesigen Räume des Schlosses. Er war gerade dabei Schutt tonnenweise aus den Räumen zu befördern. Das Dach hatte er als erstes renoviert, nun regnete es wenigstens nicht mehr hinein. Im März meinte dieser Mann, dass bereits im Sommer 2010 ein kleines Restaurant hier eröffnet werden sollte und er zeigte uns eine komplett renovierte Terrasse; wunderbar die Aussicht in den Park und hinunter zur Drau. Sofort würde ich hier zu Speis und Trank vorbei kommen. &lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;Bei unserem Besuch gestern hat es aber ausgesehen, als hätte etwas einen Strich durch die Rechnung des Mannes gemacht. Alle Türen waren abgesperrt oder zugemauert, keine Menschenseele weit und breit. &lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;Einmal mehr stand ich vor den Mauern des prunkvoll heruntergekommenen Schlosses an der Drau und hörte und sah wie die Mauer langsam zusammen stürzte. Es war gespenstisch mit anzusehen, wie sich ganze Mörtelstücke von alleine lösten und ins nasse, sonnenbeschienene Gras hinunter fielen. Die Zeit rennt diesem Schloss davon, dachte ich bei mir und wünschte dem Mann, der nicht hier war, viel Kraft und Energie bei der Umsetzung seiner Pläne. &lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;Später fuhren Natasa und ich durch die hügelige Landschaft des Kosijak, vorbei an alten, teils ebenfalls heruntergekommenen Bauernhäusern, hoch hinauf zum Sveti Duh, zur Kirche des Heiligen Geistes an der slowenisch-österreichischen Grenze. Von der Kirche aus lässt sich weit ins Land hinein schauen, man erkennt im Westen die Hügelzüge des Pohorije, im Osten ein schier endloses Auf und Ab von Wäldern und im Norden die österreichischen Alpen. "Wie schön muss diese Gegend früher gewesen sein, als noch alles belebt, bewohnt und bewirtschaftet gewesen ist", meinte Nataša. &lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;Viele Menschen gibt es nicht mehr, die heute diese Gegend, welche reich an Wald und Wasser ist, bewirtschaften wollen. Die Bauernhäuser verkommen, die Ställe stehen fast überall leer. Dies bestätigte uns auch Marko, welcher als Bauer auf dem Pohorije lebt und arbeitet. Es gibt keine Zukunft für die Kinder hier, hört man sagen. Und bestimmt haben sie in gewisser Hinsicht auch recht, die die das sagen. Aber warum gab es früher eine Zukunft und heute nicht mehr. Das Land ist nicht schlechter geworden, das Wasser nicht weniger. Klar ist, das Wissen um die Bestellung des Landes geht allmählich verloren, dafür steigt das Wissen in buchhälterischen Fragen ständig. Doch rein buchhälterisch gesehen, wird es sich in einigen Jahren höchst wahrscheinlich lohnen, hier in dieser Gegend einen kleinen Bauernbetrieb zu besitzen und das Wissen darum, wie man einen solchen bewirtschaftet.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_5tS85wIfOq8/TRmLr6zCrkI/AAAAAAAAA-M/pQxN6kG0NqM/s1600/P1060508.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5555625201972194882" style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand; HEIGHT: 214px" alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/_5tS85wIfOq8/TRmLr6zCrkI/AAAAAAAAA-M/pQxN6kG0NqM/s320/P1060508.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1820058035188902017-7196173451938539689?l=gehcrew.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gehcrew.blogspot.com/feeds/7196173451938539689/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://gehcrew.blogspot.com/2010/12/langsamer-zerfall.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1820058035188902017/posts/default/7196173451938539689'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1820058035188902017/posts/default/7196173451938539689'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gehcrew.blogspot.com/2010/12/langsamer-zerfall.html' title='langsamer Zerfall'/><author><name>roger</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03025521729213544183</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_5tS85wIfOq8/TRmR0yg230I/AAAAAAAAA-U/EdKJLiTgLUQ/s72-c/P1060510.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1820058035188902017.post-1906042766672245041</id><published>2010-12-26T11:49:00.001+01:00</published><updated>2010-12-26T11:55:18.878+01:00</updated><title type='text'>Jugoslawische Weihnachten</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_5tS85wIfOq8/TRceUgdFYwI/AAAAAAAAA98/MpsNNCkCRPQ/s1600/P1060409.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5554942003042935554" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 400px; CURSOR: hand; HEIGHT: 268px; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/_5tS85wIfOq8/TRceUgdFYwI/AAAAAAAAA98/MpsNNCkCRPQ/s400/P1060409.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; &lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;Weihnachten zu feiern hat Tradition, jedenfalls in der Schweiz, dort wo ich her komme. Ich war jeweils saumässig nervös als Kind während den Weihnachtstagen. Etwas lag in der Luft; der Duft von Weihnachtsgebäck, Lichter, Musik (auch wenns vor allem die Gesänge der Heilsarmeen waren) und vor allem Geschenke. Geschenke sind ganz wichtig für Kinder, mag man Weihnachten auch noch so viel Tiefgang anhängen. Weihnachten ist bei uns ein Familienfest. Man sitzt zusammen, geniesst Speis und Trank und geht spät abends zufrieden und wohl genährt schlafen. An Weihnachten kommt man zusammen, das ist der Tribut welcher das Lichterfest von uns fordert und wir bezahlen ihn nicht ungern. Um Mitternacht läuten die Glocken und locken einige zur Mitternachtsmesse. Früher habe ich sie auch einmal besucht, in den letzten Jahren nie mehr. Eigentlich schade, denke ich heute, denn mich würde es wundern und interessieren was da erzählt wird.&lt;br /&gt;Dieses Jahr habe ich Weihnachten mit Atheisten gefeiert. In Slowenien, welches bis 1991 eine Teilrepublik in der Föderation des sozialistischen Jugoslawiens war, hat die Weihnachtsfeier für viele Menschen noch immer keine grosse Bedeutung. Denn schliesslich gab es als Kind diese Weihnachten nicht! So habe ich von einigen Freunden in meinem Alter gehört, dass sie erst nach dem Zusammenbruch Jugoslawiens zum ersten Mal von der Existenz Weihnachtens gehört hätten. Und doch haben diese Menschen ihre Kindheitsjahre jeweils glücklich über die Bühne gebracht. Denn dass es Weihnachten nicht gab musste nicht bedeuten, dass in den Häusern keine Kerzen brannten, dass keine geschmückten Tannenbäume im Wohnzimmer standen an dessen Enden sich Geschenke türmten. Während bei uns in der Schweiz das Christkinderl oder der Heilige Klaus die Geschenke vorbei brachte, war es in der jugoslawischen „Mythologie“ schlicht und einfach Grossväterchen Winter, welcher die Kinder zum Jahresende noch einmal so richtig glücklich zu stimmen vermochte. Und wahrscheinlich brachte eben dieses Grossväterchen Winter auch die „weihnächtliche“ Stimmung in die Wohnzimmer und auf die Strassen der Städte und Dörfer. Denn was wäre der Dezember ohne diese lieblich-traurige Atmosphäre? Nichts weiter als ein zweiter November.&lt;br /&gt;Bei meinen Eltern zu Hause steht noch heute im Wandschrank der Küche eine grosse Ovomaltine-Büchse. Heute beinhaltet die Büchse, so viel ich weiss, getrocknete Minzenblätter. Meine Mutter erzählte mir, wie sie als Kind zu Weihnachten jeweils eine Büchse Ovomaltine geschenkt gekriegt hatte. Dieses Geschenk war ihr höchst lieb und teuer und musste dann wahrscheinlich auch ein Jahr lang hinhalten. Meine Mutter trinkt heute keine Ovomaltine mehr, dass die grosse Büchse aber noch immer im Wandschrank in der Küche steht freut mich sehr.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wahrscheinlich liegt ja Weihnachten ein heidnisches Naturfest zu Grunde, die Sonnenwende am 21. Dezember. Denn das feierten Menschen bereits lange vor der Geburt Jesus Christus. Doch die Wiederkehr des Lichts zu feiern ist für uns vielleicht zu banal, zu einfach, zu natürlich als dass wir es wirklich ernst nehmen können. Die Geschichten, welche uns die Religionen erzählen, lassen sich einfacher in Wort und Bild fassen. Dagegen ist auch nichts einzuwenden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun ist Weihnachten also bereits wieder vorbei. Den Schmuck lassen wir noch einige Tage hängen, so will es die Tradition. Die Tage werden länger und spätestens nachdem in Zürich der „Böög“ verbrannt worden ist, wird auch der Winter seine Tage gezählt haben. Bis dann bleibt uns nur das Warten auf den Schnee. &lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt; &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1820058035188902017-1906042766672245041?l=gehcrew.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gehcrew.blogspot.com/feeds/1906042766672245041/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://gehcrew.blogspot.com/2010/12/jugoslawische-weihnachten.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1820058035188902017/posts/default/1906042766672245041'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1820058035188902017/posts/default/1906042766672245041'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gehcrew.blogspot.com/2010/12/jugoslawische-weihnachten.html' title='Jugoslawische Weihnachten'/><author><name>roger</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03025521729213544183</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_5tS85wIfOq8/TRceUgdFYwI/AAAAAAAAA98/MpsNNCkCRPQ/s72-c/P1060409.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1820058035188902017.post-8987422812366459780</id><published>2010-12-25T19:20:00.003+01:00</published><updated>2010-12-25T19:30:08.439+01:00</updated><title type='text'>Weihnachts-Videogruss von Gundar und Raya</title><content type='html'>Gundar ist ein Schwein.&lt;br /&gt;Raya ist ein Hund. Manchmal auch ein Sauhund, dank Gundar.&lt;br /&gt;Beide verbringen frohe Weihnachten auf dem Pohorije; gemeinsam mit uns.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir lassen euch grüssen!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;P.s. Bitte mit Ton schauen, Hannibal der Hahn war scheu, hat sich aber zu Wort gemeldet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;object width="320" height="266" class="BLOG_video_class" id="BLOG_video-f3173de0dc4fd501" classid="clsid:D27CDB6E-AE6D-11cf-96B8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/get_player"&gt;&lt;param name="bgcolor" value="#FFFFFF"&gt;&lt;param name="allowfullscreen" value="true"&gt;&lt;param name="flashvars" value="flvurl=http://v23.nonxt4.googlevideo.com/videoplayback?id%3Df3173de0dc4fd501%26itag%3D5%26app%3Dblogger%26ip%3D0.0.0.0%26ipbits%3D0%26expire%3D1333517892%26sparams%3Did,itag,ip,ipbits,expire%26signature%3D78C1E61CB4FD8159AE51EDBD8D3FFE2C628007BF.FE95E7A306A9125B08E714133DE81985EF9E35B%26key%3Dck1&amp;amp;iurl=http://video.google.com/ThumbnailServer2?app%3Dblogger%26contentid%3Df3173de0dc4fd501%26offsetms%3D5000%26itag%3Dw160%26sigh%3D5KG5_BUbNOUDpkNJSItMib1QvOg&amp;amp;autoplay=0&amp;amp;ps=blogger"&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/get_player" type="application/x-shockwave-flash"width="320" height="266" bgcolor="#FFFFFF"flashvars="flvurl=http://v23.nonxt4.googlevideo.com/videoplayback?id%3Df3173de0dc4fd501%26itag%3D5%26app%3Dblogger%26ip%3D0.0.0.0%26ipbits%3D0%26expire%3D1333517892%26sparams%3Did,itag,ip,ipbits,expire%26signature%3D78C1E61CB4FD8159AE51EDBD8D3FFE2C628007BF.FE95E7A306A9125B08E714133DE81985EF9E35B%26key%3Dck1&amp;iurl=http://video.google.com/ThumbnailServer2?app%3Dblogger%26contentid%3Df3173de0dc4fd501%26offsetms%3D5000%26itag%3Dw160%26sigh%3D5KG5_BUbNOUDpkNJSItMib1QvOg&amp;autoplay=0&amp;ps=blogger"allowFullScreen="true" /&gt;&lt;/object&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1820058035188902017-8987422812366459780?l=gehcrew.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gehcrew.blogspot.com/feeds/8987422812366459780/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://gehcrew.blogspot.com/2010/12/weihnachts-videogruss-von-gundar-und.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1820058035188902017/posts/default/8987422812366459780'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1820058035188902017/posts/default/8987422812366459780'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gehcrew.blogspot.com/2010/12/weihnachts-videogruss-von-gundar-und.html' title='Weihnachts-Videogruss von Gundar und Raya'/><author><name>roger</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03025521729213544183</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1820058035188902017.post-5578162749508771236</id><published>2010-12-24T09:03:00.002+01:00</published><updated>2010-12-24T09:20:07.824+01:00</updated><title type='text'>Stilvoll in die Zukunft!</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_5tS85wIfOq8/TRRUz4Okd8I/AAAAAAAAA9w/Y9KudiPVw0s/s1600/P1060347.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5554157490698221506" style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 214px; CURSOR: hand; HEIGHT: 320px" alt="" src="http://2.bp.blogspot.com/_5tS85wIfOq8/TRRUz4Okd8I/AAAAAAAAA9w/Y9KudiPVw0s/s320/P1060347.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; Als ich kürzlich in der Schweiz war, traf ich in einer Berghütte im Graubünden auf die hier abgebildete Fotographie.&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;Sofort ist mir in den Sinn gekommen, wie mein Vater mir erzählt hat, dass sein Vater regelmässig mit der Krawatte in die Fabrik zur Arbeit gegangen sei. So erstaunt es mich nicht, dass die Bergfreunde auf diesem Bild auch wohl gekleidet sind und es sich nicht nehmen lassen, auch in der brachialsten Natur einen gewissen Stil beizubehalten.&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt; &lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;Heute würde es erstaunen, träfe man bei einem Gletschersee eine solche Gesellschaft an. Krawatten und Röcke haben Gletscherseen schon lange nicht mehr gesehen...&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;Ich weiss noch wie ich und mein Freund Teo zu Beginn unserer langen Veloreise diese gepolsterten Unterhosen getragen haben. Man hat uns gesagt, dass sei wirklich wichtig, wegen dem Wolf zwischen den Beinen und Hämorroiden am Arsch. Irgendwo in Frankreich haben wir diese Unterhosen an einen Baum gehängt und sind mit normaler Ware weiter gefahren.&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt; &lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;Wahrscheinlich wird es von offizieller Seite her nicht empfohlen in den Bergen Krawatte oder Rock zu tragen; mit der Krawatte kann man an einem Felsvorsprung hängen bleiben. Röcke sind wegen den plötzlich auftretenden Böen auch ungeeignet.&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt; &lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;Wie auch immer; fürs nächste Jahr wünsche ich mir mehr berockte Frauen in den Bergen und Krawatte tragende Männer auf den Gletschern. Die Natur hat etwas Stil nötig!&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Frohe Weihnachten!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1820058035188902017-5578162749508771236?l=gehcrew.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gehcrew.blogspot.com/feeds/5578162749508771236/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://gehcrew.blogspot.com/2010/12/stilvoll-in-die-zukunft.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1820058035188902017/posts/default/5578162749508771236'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1820058035188902017/posts/default/5578162749508771236'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gehcrew.blogspot.com/2010/12/stilvoll-in-die-zukunft.html' title='Stilvoll in die Zukunft!'/><author><name>roger</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03025521729213544183</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_5tS85wIfOq8/TRRUz4Okd8I/AAAAAAAAA9w/Y9KudiPVw0s/s72-c/P1060347.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1820058035188902017.post-1099033379472358107</id><published>2010-12-21T18:20:00.003+01:00</published><updated>2010-12-21T18:44:30.260+01:00</updated><title type='text'>Zurück in Slowenien</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_5tS85wIfOq8/TRDiGnx_fLI/AAAAAAAAA9k/GodxOOGtcpg/s1600/P1060358.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5553186943933578418" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 400px; CURSOR: hand; HEIGHT: 226px; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/_5tS85wIfOq8/TRDiGnx_fLI/AAAAAAAAA9k/GodxOOGtcpg/s400/P1060358.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt; &lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;Pünktlich auf die Sonnenwende, im slowenischen wie auch im englischen solstice genannt, bin ich heute morgen wieder in Slowenien angekommen. &lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;Gemeinsam mit zahlreichen Heimreisenden, die während den Ferientagen ihre Familien in Ljubljana, Zagreb, Beograd oder anderswo besuchen, reiste ich einmal mehr im "Eurocity Zürichsee" in die Hauptstadt Sloweniens und von dort aus weiter nach Maribor. Die Weihnachtstage werde ich dieses Jahr für einmal nicht mit meiner Familie in der Schweiz verbringen, etwas was bisher noch nicht oft vorgekommen ist.&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;Mein Abteil teilte ich mit zwei kroatischen Frauen, welche dermassen beladen waren, dass wir alle zusammen zehn Minuten brauchten um alle Gepäckstücke zu verstauen. Wie es die zwei zierlichen Frauen überhaupt geschafft haben, die riesigen Taschen an den Bahnhof Zürich zu schleppen ist mir ein Rätsel. Die Taschen würden voller Geschenke sein, versicherten mir Beide; vor allem Schokolade und Kleider. Ich zweifle langsam daran, dass die Schweizer wirklich den grössten Schokoladenverbrauch pro Kopf und Jahr weltweit aufweisen. Die Kroaten dürften uns bald überholen...&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;Am frühen Morgen gab es einer jener magischen Momente, wenn der Vollmond durch die schmutzige Fensterscheibe des fahrenden Zuges scheint und das Abteil im gleichmässigen Rhytmus einer Schnarchelnden noch leise vor sich hin schlummert. &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1820058035188902017-1099033379472358107?l=gehcrew.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gehcrew.blogspot.com/feeds/1099033379472358107/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://gehcrew.blogspot.com/2010/12/zuruck-in-slowenien.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1820058035188902017/posts/default/1099033379472358107'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1820058035188902017/posts/default/1099033379472358107'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gehcrew.blogspot.com/2010/12/zuruck-in-slowenien.html' title='Zurück in Slowenien'/><author><name>roger</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03025521729213544183</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_5tS85wIfOq8/TRDiGnx_fLI/AAAAAAAAA9k/GodxOOGtcpg/s72-c/P1060358.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1820058035188902017.post-2873885200178021363</id><published>2010-12-19T17:01:00.002+01:00</published><updated>2010-12-21T18:15:57.999+01:00</updated><title type='text'>Am Schweizer Zoll</title><content type='html'>&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_5tS85wIfOq8/TRDgRWpezdI/AAAAAAAAA9c/ghilPQmSHug/s1600/P1060374.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5553184929289784786" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 400px; CURSOR: hand; HEIGHT: 268px; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://2.bp.blogspot.com/_5tS85wIfOq8/TRDgRWpezdI/AAAAAAAAA9c/ghilPQmSHug/s400/P1060374.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="justify"&gt;Handy-Gespräch der Schweizer Grenzkontrolle an der Schweizer Grenze in Buchs (Belgrad – Zürich)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;„Ja, das hat ganz schön geschneit letzte Nacht. Musst wohl wieder mit dem grossen Besen antreten, oder? Aber was solls, wenns Schnee hat ist’s uns nicht recht und wenn’s keinen hat stimmt’s auch nicht. Ja, ja...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Also, ich hab da noch einen…&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;A&lt;/strong&gt;-horn, &lt;strong&gt;H&lt;/strong&gt;-ans, &lt;strong&gt;M&lt;/strong&gt;-ichael, &lt;strong&gt;E&lt;/strong&gt;-sel, &lt;strong&gt;D&lt;/strong&gt;-aniel und dann weiter &lt;strong&gt;M&lt;/strong&gt;-üller, &lt;strong&gt;E&lt;/strong&gt;-rich, &lt;strong&gt;S&lt;/strong&gt;-imon, &lt;strong&gt;T&lt;/strong&gt;-anne,&lt;strong&gt; I&lt;/strong&gt;-gel, &lt;strong&gt;C&lt;/strong&gt;-hilbi&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Oakey? &lt;/em&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;em&gt;Merci! &lt;/em&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1820058035188902017-2873885200178021363?l=gehcrew.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gehcrew.blogspot.com/feeds/2873885200178021363/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://gehcrew.blogspot.com/2010/12/am-schweizer-zoll.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1820058035188902017/posts/default/2873885200178021363'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1820058035188902017/posts/default/2873885200178021363'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gehcrew.blogspot.com/2010/12/am-schweizer-zoll.html' title='Am Schweizer Zoll'/><author><name>roger</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03025521729213544183</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_5tS85wIfOq8/TRDgRWpezdI/AAAAAAAAA9c/ghilPQmSHug/s72-c/P1060374.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1820058035188902017.post-954834751844539550</id><published>2010-12-19T16:41:00.004+01:00</published><updated>2011-01-01T19:34:54.641+01:00</updated><title type='text'>Selbstverständliches aus Bern und Maribor</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_5tS85wIfOq8/TQ4pMRh-R2I/AAAAAAAAA9A/YSKPuruq798/s1600/P1060334.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5552420681435465570" style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand; HEIGHT: 214px" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/_5tS85wIfOq8/TQ4pMRh-R2I/AAAAAAAAA9A/YSKPuruq798/s320/P1060334.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; In Maribor wurde vor einigen Tagen ein Second-Hand Laden eröffnet. Es soll der zweite in dieser Art in der zweitgrössten slowenischen Stadt sein. Der erste jedoch lockt seine Kundschaft mit den äusserst unregelmässigen Öffnungszeiten sowie dem Chaos, welches die Berge von Kleider und Haushaltsartikel beherscht, nicht gerade an. Sagen wir deshalb; in Maribor ist vor wenigen Tagen der erste Second-Hand Laden eröffnet worden. Noch ist freilich unsicher, ob überhaupt die 200 Euro monatlich erwirtschaftet werden, die für die Miete der 40 Quadratmeter Ladenfläche notwendig sind. Klar ist jedoch bereits jetzt; die Menschen bringen reichlich Material vorbei und äussern dabei ihre Dankbarkeit, endlich einen Ort zu kennen, an welchem sie Kleider und Objekte abliefern können, welche zwar längst nicht mehr gebraucht, ihnen aber doch zu schade sind um sie einfach wegzuwerfen. Ausmisten scheint also auch in Slowenien angesagt. Ausmisten mit dem beruhigenden Gefühl, dass der einstige Besitz jemand anderem, für wenig Geld, in Zukunft Freude bereiten könnte.&lt;br /&gt;Weshalb erwähne ich diesen Laden überhaupt, welcher vor wenigen Tagen in Maribor eröffnet wurde? Genau deshalb; genau deshalb, weil es uns erstaunt, dass eine solche Neuigkeit erzählenswert ist. Je längers je mehr merke ich, dass viele Sachen hier in Slowenien nicht selbstverständlich sind. Nataša erwähnte dies mir gegenüber bereits vor längerer Zeit: In Maribor ist es nicht selbstverständlich, dass jemand sich die Mühe macht, gute Filme öffentlich zu zeigen. In Maribor ist es nicht selbstverständlich, dass sich Leute für Faire-Trade interessieren und engagieren. In Maribor ist es nicht selbstverständlich, dass jemand bereits in Südamerika gewesen ist und es soll auch nicht selbstverständlich sein, dass jemand mit vier Bällen zu jonglieren wisse oder Einrad fahren könne (wo kann man sich denn in Maribor ein Einrad kaufen?)... Es ist nicht selbstverständlich, dass es ein gutes Kulturangebot gibt (obwohl ein solches zeitweise durchaus vorhanden ist) und es ist nicht selbstverständlich, dass die Stadtbusse pünktlich fahren. Ganz zu schweigen von der Schweizer Selbstverständlichkeit, dass man auch nach einem der raren Konzerte im Stadtzentrum noch mit dem öffentlichen Verkehr nach Hause fahren könne.&lt;br /&gt;Nun mag man dieses Erstaunen ob der für uns selbstverständlichen Dinge als Rückständigkeit deuten. Mich lassen sie zur Zeit aufatmen und aktiv werden. Denn diese Nichtselbstverständlichkeit bietet Raum sich zu überraschen, Raum sich zu freuen und oftmals sogar begeistert zu sein. Etwas was ich in der Schweiz manchmal vermisst habe.&lt;br /&gt;Nun mag das jeder Mensch, der in der Schweiz lebt anders sehen und manchen mag das Vorhandensein all des Selbstverständlichen dazu anspornen, den Alltag noch interessanter, noch lebhafter zu gestalten. Ich für mich spüre in Slowenien einen Wunsch etwas eigenes zu erschaffen, wie ich ihn in der ausgeklügelten Schweiz bisher nicht erlebt habe. In Maribor, dort wo vieles nicht selbstverständlich ist, scheint für mich zur Zeit mehr möglich zu sein als in der Schweiz. Ich weiss, dass ich dieses Gefühl nur dank der Schweiz überhaupt empfinden kann. Wäre ich auch „mutig“, könnte ich nicht ein gutes Stück sozialer und wirtschaftlicher Sicherheit aus der Schweiz mein eigen nennen? Ich weiss es nicht und werde es wohl auch nie wissen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zusammen mit Miha will ich auch in Zukunft Reisen in Slowenien und Südosteuropa anbieten. Dass wir dafür bisher keinerlei Ausbildung haben, soll uns nicht davor abschrecken es zu versuchen. Menschen aus Slowenien, Kroatien und Bosnien-Hercegowina meinen dazu immer: Mach es, das funktioniert auf jeden Fall! Und auch hier in der Schweiz erfahre ich bezüglich unserer Pläne viel Unterstützung. Demnach müssen die Ideen nun so bald als möglich in Tat umgewandelt werden.&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;So freuen wir uns sehr darauf, dich im Frühling oder Herbst auf eine Reise nach Südost-Europa begleiten zu dürfen.&lt;br /&gt;Vidimo se! &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1820058035188902017-954834751844539550?l=gehcrew.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gehcrew.blogspot.com/feeds/954834751844539550/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://gehcrew.blogspot.com/2010/12/in-maribor-wurde-vor-einigen-tagen-ein.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1820058035188902017/posts/default/954834751844539550'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1820058035188902017/posts/default/954834751844539550'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gehcrew.blogspot.com/2010/12/in-maribor-wurde-vor-einigen-tagen-ein.html' title='Selbstverständliches aus Bern und Maribor'/><author><name>roger</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03025521729213544183</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_5tS85wIfOq8/TQ4pMRh-R2I/AAAAAAAAA9A/YSKPuruq798/s72-c/P1060334.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1820058035188902017.post-2103469147519551539</id><published>2010-12-14T22:24:00.006+01:00</published><updated>2010-12-15T21:39:50.366+01:00</updated><title type='text'>Willkommen!</title><content type='html'>&lt;p align="justify"&gt;"Ab 15. Dezember können Staatsangehörige aus Albanien sowie Bosnien und Herzegowina ohne Visum in den Schengen-Raum und damit in die Schweiz einreisen."&lt;/p&gt;&lt;p align="justify"&gt;So steht es heute in den Zeitungen. Das ist nun aber schnell gegangen.... Was hat sich denn nun auf einmal verändert, dass dies möglich geworden ist? Hauptsache ist, dass dieser diskriminierende Visumszwang nun endlich vorbei ist. Doch die Schweiz braucht sich nicht vor einer Massen-Einwanderung aus Bosnien-Herzegowina zu fürchten. Noch kann sich keine grosse Zahl Menschen eine Reise in die Schweiz leisten. &lt;/p&gt;&lt;p align="justify"&gt;Personenfreizügigkeit und Visumsfreiheit sind schön. Doch solange das wirtschaftliche Gefälle zwischen Ländern dermassen gross ist, nicht der wahre Fortschritt.&lt;/p&gt;&lt;p align="justify"&gt;Trotzdem: Leute aus der Bascarscija; willkommen!&lt;/p&gt;&lt;object width="320" height="266" class="BLOG_video_class" id="BLOG_video-b58129f71afa111e" classid="clsid:D27CDB6E-AE6D-11cf-96B8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/get_player"&gt;&lt;param name="bgcolor" value="#FFFFFF"&gt;&lt;param name="allowfullscreen" value="true"&gt;&lt;param name="flashvars" value="flvurl=http://v1.nonxt4.googlevideo.com/videoplayback?id%3Db58129f71afa111e%26itag%3D5%26app%3Dblogger%26ip%3D0.0.0.0%26ipbits%3D0%26expire%3D1333517892%26sparams%3Did,itag,ip,ipbits,expire%26signature%3D5BB0089386008A41A981608BA4E50538B59BD5F1.65FB8C55185B4E3518F971678B6DF8E5AECBD5DB%26key%3Dck1&amp;amp;iurl=http://video.google.com/ThumbnailServer2?app%3Dblogger%26contentid%3Db58129f71afa111e%26offsetms%3D5000%26itag%3Dw160%26sigh%3DM19peWblVC_pK4EQp-14CNKuDsg&amp;amp;autoplay=0&amp;amp;ps=blogger"&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/get_player" type="application/x-shockwave-flash"width="320" height="266" bgcolor="#FFFFFF"flashvars="flvurl=http://v1.nonxt4.googlevideo.com/videoplayback?id%3Db58129f71afa111e%26itag%3D5%26app%3Dblogger%26ip%3D0.0.0.0%26ipbits%3D0%26expire%3D1333517892%26sparams%3Did,itag,ip,ipbits,expire%26signature%3D5BB0089386008A41A981608BA4E50538B59BD5F1.65FB8C55185B4E3518F971678B6DF8E5AECBD5DB%26key%3Dck1&amp;iurl=http://video.google.com/ThumbnailServer2?app%3Dblogger%26contentid%3Db58129f71afa111e%26offsetms%3D5000%26itag%3Dw160%26sigh%3DM19peWblVC_pK4EQp-14CNKuDsg&amp;autoplay=0&amp;ps=blogger"allowFullScreen="true" /&gt;&lt;/object&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1820058035188902017-2103469147519551539?l=gehcrew.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gehcrew.blogspot.com/feeds/2103469147519551539/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://gehcrew.blogspot.com/2010/12/willkommen_14.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1820058035188902017/posts/default/2103469147519551539'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1820058035188902017/posts/default/2103469147519551539'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gehcrew.blogspot.com/2010/12/willkommen_14.html' title='Willkommen!'/><author><name>roger</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03025521729213544183</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1820058035188902017.post-5473580969737559982</id><published>2010-12-13T08:02:00.001+01:00</published><updated>2010-12-13T08:05:25.076+01:00</updated><title type='text'>Heute Morgen 7.30 Uhr von unserem Balkon aus</title><content type='html'>&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_5tS85wIfOq8/TQXFHhOKS5I/AAAAAAAAA8o/G7-5y2fNBbs/s1600/P1060267.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5550058848771525522" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 400px; CURSOR: hand; HEIGHT: 267px; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/_5tS85wIfOq8/TQXFHhOKS5I/AAAAAAAAA8o/G7-5y2fNBbs/s400/P1060267.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1820058035188902017-5473580969737559982?l=gehcrew.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gehcrew.blogspot.com/feeds/5473580969737559982/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://gehcrew.blogspot.com/2010/12/heute-morgen-730-uhr-von-unserem-balkon.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1820058035188902017/posts/default/5473580969737559982'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1820058035188902017/posts/default/5473580969737559982'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gehcrew.blogspot.com/2010/12/heute-morgen-730-uhr-von-unserem-balkon.html' title='Heute Morgen 7.30 Uhr von unserem Balkon aus'/><author><name>roger</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03025521729213544183</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_5tS85wIfOq8/TQXFHhOKS5I/AAAAAAAAA8o/G7-5y2fNBbs/s72-c/P1060267.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1820058035188902017.post-2813617626517302172</id><published>2010-12-13T07:50:00.002+01:00</published><updated>2010-12-13T08:01:33.152+01:00</updated><title type='text'>Hier gehts lang</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_5tS85wIfOq8/TQXCbm-BP1I/AAAAAAAAA8g/UX71xxru_PM/s1600/P1060266.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5550055895376936786" style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand; HEIGHT: 214px" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/_5tS85wIfOq8/TQXCbm-BP1I/AAAAAAAAA8g/UX71xxru_PM/s320/P1060266.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; Mein Freund Teo ist zur Zeit mit dem Fahrrad in Syrien unterwegs. Er ist im Sommer zusammen mit seiner Freundin von Bern aus gestartet und radelt nun durch die syrischen Wüsten. Bestimmt ist er bereits an einem Strassenschild mit der Aufschrift Damaskus oder Beirut vorbei geradelt und hat beim ersten Mal mit Unglauben das Schild betrachtet und ist sich nur langsam dessen Gewahr geworden, dass nun Damasakus oder Beirut auf den Richtungsweiser am Strassenrand steht. &lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;Ich kann mich noch gut erinnern, als ich auf meiner Wanderung zum ersten Mal das Schild mit der Aufschrift Venezia gesehen habe. Seit 10 Tagen waren wir damals bereits in Richtung Venedig zu Fuss unterwegs und auf einmal steht dieses Venedig vor uns am Strassenrand, zwar erst als Hinweisschild, wir fühlten uns aber dennoch auf einen Schlag um Kilometer nach vorne katapultiert.&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;Neben dem Wohnblock in welchem Natasa und ich zur Zeit wohnen steht das abgebildete Strassenschild. Ich hätte mir auch nie gedacht, dass ich eines Tages irgendwo zwischen Zagreb und Ljubljana, zwischen Österreich, Kroatien und Slowenien leben würde. Noch reibe ich mir manchmal die Augen ob diesen Schildern. &lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;Wer weiss, vielleicht steht eines Tages ein Schild mit der Aufschrift Teheran neben unserer Haustür.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1820058035188902017-2813617626517302172?l=gehcrew.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gehcrew.blogspot.com/feeds/2813617626517302172/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://gehcrew.blogspot.com/2010/12/hier-gehts-lang.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1820058035188902017/posts/default/2813617626517302172'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1820058035188902017/posts/default/2813617626517302172'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gehcrew.blogspot.com/2010/12/hier-gehts-lang.html' title='Hier gehts lang'/><author><name>roger</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03025521729213544183</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_5tS85wIfOq8/TQXCbm-BP1I/AAAAAAAAA8g/UX71xxru_PM/s72-c/P1060266.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1820058035188902017.post-2595580048529983113</id><published>2010-12-12T08:14:00.003+01:00</published><updated>2010-12-13T07:50:35.884+01:00</updated><title type='text'>Koline in Bloke</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_5tS85wIfOq8/TQR2qa2RpiI/AAAAAAAAA8I/r1-SZvcgqYc/s1600/P1060260.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5549691111960847906" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 400px; CURSOR: hand; HEIGHT: 268px; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/_5tS85wIfOq8/TQR2qa2RpiI/AAAAAAAAA8I/r1-SZvcgqYc/s400/P1060260.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;Ich bin mit einer Kiste voller Geschenke gestern Abend nach Maribor zurück gekommen. Frisch gepresster Apfelsaft, Karrotten, Sauerkraut und ein Teil dessen, weswegen Miha und ich gestern den ganzen Tag in und um sein Elternhaus herum verbracht haben; Blutwürste und Braten-Fleisch.&lt;br /&gt;Gestern stand das traditionelle Koline auf dem Programm und ich wurde dazu eingeladen daran teilzunehmen. Einmal im Jahr werden auf dem Hof von Mihas Eltern zwei Schweine geschlachtet. Diese Schweine werden rund sieben Monate vorher gekauft, dann gemästet und schliesslich, irgendwann im Dezember, geschlachtet und direkt auf dem Hof verarbeitet. Diese ganze Angelegenheit als Familienfest zu bezeichnen mag etwas morbid anmuten, entspricht aber durchaus der Tatsache. Denn schliesslich waren rund 10 Personen daran beteiligt, nebst der 84 jährigen Grossmutter Mihas und seinen Eltern auch drei Onkel und drei Tanten. Wer bei der Koline, so wird das traditionelle Schlachten der Schweine im Dezember genannt, mithilft, kriegt etwas Fleisch mit nach Hause.&lt;br /&gt;Die letzte Nacht haben sich mehrmals Bilder des gestrigen Tages vor mir abgespielt. Blutige Bilder und schöne Bilder, Familienbilder und Bilder des Schmerzes. Diese Mischung von Gefühlen gegenüber diesem speziellen Tag in Bloke ist einzigartig.&lt;br /&gt;Wer Fleisch ist, und ich bekenne mich zum Fleischesser, sollte zumindest wissen was es heisst, ein Tier zu töten. Nun kann man sagen, dass man schon ganz schön dumm sein muss um nicht zu wissen was töten bedeutet. Doch glaube ich, dass man sich unter töten nichts vorstellen kann solange man es nicht mit eigenen Augen gesehen hat.&lt;br /&gt;Miha hat mir die beiden Schweine am frühen Morgen im Stall gezeigt. Dort lagen sie im Stroh und wussten wohl bereits das etwas vor sich ging. Seit einem Tag hatten sie nämlich kein Futter mehr bekommen. Die beiden Öfen, welche in einem abgetrennten Raum des Schweinestalles stehen, wurden bereits eingeheizt. In grossen Töpfen würden dort bald die Schweineköpfe in kochendes Wasser gelegt werden, so löst sich das Fleisch vom Knochen und es kann der Blutwurst Masse beigegeben werden. Ich habe die Tiere gesehen, wie sie gegen ihren Willen aus dem Stall gezogen wurden, wie man ihnen die Pistole an den Kopf gehalten und abgedrückt hat, wie man sie später an einem kleinen Hebearm des Traktors, an einem Bein festgemacht in die Luft gehoben hat um ihnen mit einem Stich in die Aorte das Blut zu entnehmen. Erst da sind sie gestorben...&lt;br /&gt;Ich habe zwei Blutwürste hier in Maribor in meinem Kühlschrank und ich werde sie auch essen. Heute abend will ich Freunde einladen, das Sauerkraut heiss machen und die dicken Blutwürste in den Ofen legen. Ich bin nicht Vegetarier geworden, gestern Vormittag, aber ich mache mir seither erneut Gedanken darüber was für mich ein Tier bedeutet. Ich werde weiter darüber nachdenken und vielleicht einmal zu einem Schluss kommen. Bis zu diesem Moment werde ich Fleisch essen, werde es achten und schätzen und versuchen mir ins Bewustsein zu rufen, dass hinter jeder Wurst ein Tier steckt und dieses Tier getötet wurde, mit allem was dazu gehört.&lt;br /&gt;Sobald die Schweine getötet waren nahm alles seinen Lauf und mehr und mehr wurde das tote Tier zu einem Produkt. Jeder Teil des Schweines wird im Laufe des Tages verarbeitet, übrig bleiben zum Schluss nur gerade die beiden Lungenflügel, welche noch am Abend an einem Haken vor dem Schweinestall hingen.&lt;br /&gt;Die Koline hat eine grosse Tradition in der Gegend aus welcher Miha kommt. Seit Jahrhunderten leben die Menschen damit, schlachten einmal im Jahr ihre Schweine und zehren dann ein ganzes Jahr lang von den vielen wertvollen Produkte, die dadurch anfallen. Natürlich wird die ganze Sache jedes Jahr erneut in Frage gestellt, soll man nun ein Schwein oder zwei Schweine schlachten, soll man überhaupt noch Schweine schlachten... Schliesslich werden im Frühsommer dann doch wieder zwei junge Ferkel angeschafft und in den Schweinestall gebracht. So will es auch die Grossmutter von Miha. Denn das Jahr über kümmert sie sich um die Schweine, es sind ihre Schweine und der Tag der Koline ist dann gewissermassen auch ihr Tag. Denn nebst der Schlachterei wird zünftig gefeiert, gegessen und getrunken. Die Familie kommt zusammen, es ist fast wie an Weihnachten.&lt;br /&gt;Als wir am Abend vor den Holzöfen im Schweinestall waren und die Blutwürste ins kochende Wasser gaben, so fühlte ich mich in eine andere Welt, in eine andere Zeit versetzt. Die Frauen trugen ihre Kopftücher, die Männer schnitten Fleisch und tranken Bier in der Garage, was mich zu der Bemerkung ermutigte, ich komme mir vor, als wäre ich in Bosnien. Alle prusteten dann los und Mihas Tante meinte dass die Bosnier zwar wunderbare Menschen seien, aber doch ganz anders als sie. Das mag natürlich stimmen, aber die Lebensfreude und die Freude der Gemeinsamkeit, welche ich in Bosnien spürte und erlebte lag an jenem Tag in Bloke auch in der Luft. Tod und Leben trafen sich an einem wunderschönen Wintertag, an dem es, trotz Sonne und wolkenlosem Himmel, doch nie warm werden wollte. &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1820058035188902017-2595580048529983113?l=gehcrew.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gehcrew.blogspot.com/feeds/2595580048529983113/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://gehcrew.blogspot.com/2010/12/koline-in-bloke.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1820058035188902017/posts/default/2595580048529983113'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1820058035188902017/posts/default/2595580048529983113'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gehcrew.blogspot.com/2010/12/koline-in-bloke.html' title='Koline in Bloke'/><author><name>roger</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03025521729213544183</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_5tS85wIfOq8/TQR2qa2RpiI/AAAAAAAAA8I/r1-SZvcgqYc/s72-c/P1060260.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1820058035188902017.post-1390611026498368469</id><published>2010-12-06T20:07:00.004+01:00</published><updated>2010-12-06T20:29:42.195+01:00</updated><title type='text'>Lichterflut an Vorweihnacht</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_5tS85wIfOq8/TP007M_45zI/AAAAAAAAA78/4kOborayrcg/s1600/P1060129.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5547648507696441138" style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand; HEIGHT: 214px" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/_5tS85wIfOq8/TP007M_45zI/AAAAAAAAA78/4kOborayrcg/s320/P1060129.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; Vor einem Jahr hatte ich Weihnachtspause, da war ich zusammen mit Natasa in Sarajevo. Ich errinnere mich noch gut daran, wie wir den ganzen Dezember hinweg fast vergessen hatten, dass bald Weihnachten sein würde. Da gab es keine Weihnachtsbeleuchtung, keine falschen und echten Tannen und auch keine Weihnachtslieder in den Kaufhäusern. Für mich damals eine Erleichterung, ein Durch- und Aufatmen und ich wünschte mir, es wäre auch dieses Jahr wieder so.&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;Doch dieses Jahr ist es anders, ganz anders. Hier in Maribor hat die Lichterflut die Innenstadt erreicht und sich auf den Dächern, den Fassaden und vor allem in und um die Kaufhäuser herum ausgebreitet. Es flimmert und flunkert, es leuchtet und strahlt wohin das Auge reicht. Man muss schon in eine sehr abgelegene Gasse geraten um nicht ständig an Weihnachten errinnert zu werden. Als würde man ansonsten vergessen, dass es dieses Fest überhaupt gibt. Aber wenn man ständig an etwas errinnert wird, dann besteht die Versuchung, den Grund des Errinnerns auch vergessen zu wollen; aber das ist eine andere Geschichte. Weihnachten ist das Fest des Lichtes, ich weiss. Und es ist auch schön das Licht zu feiern; nur halt nicht wenn man dazu gezwungen wird.&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;Denn im Grossen und Ganzen ist das Lichtermeer hier in Maribor meistens eine ziemlich grobschlächtige Angelegenheit, wie wohl in den meisten Städten des christlichen Abendlandes. Es mag einzelne schöne Szenerien geben in diesem Lichtermeer (hier in Maribor vielleicht die Festbeleuchtung des kleinen Hausberges, der Pyramide). Diese gehen aber in der Lichterflut unter. &lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;Wahrscheinlich werden es Jahr für Jahr einige Lichter mehr sein die in der Vorweihnachtszeit entzündet werden (denn Strom ist ja heute billig) und noch wahrscheinlicher ist es, dass die Einkaufszentren der Städte an Weihnachten Jahr für Jahr mehr Umsatz erzielen werden. Vielleicht wird das Ganze so lange weitergeführt werden, bis wir in der Weihnachtszeit vor lauter Lichter die Bäume nicht mehr sehen können und auch die Eingänge zu den Einkaufszentren nicht mehr finden werden.&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;Dann geh doch nach Sarajevo wenns dir hier nicht passt, könnte man jetzt sagen.&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;Tatsächlich wäre das eine Alternative.&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;Ich werds mir überlegen.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_5tS85wIfOq8/TP006xxqJ-I/AAAAAAAAA70/nRM2DeU58yY/s1600/P1060153.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5547648500388997090" style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand; HEIGHT: 214px" alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/_5tS85wIfOq8/TP006xxqJ-I/AAAAAAAAA70/nRM2DeU58yY/s320/P1060153.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1820058035188902017-1390611026498368469?l=gehcrew.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gehcrew.blogspot.com/feeds/1390611026498368469/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://gehcrew.blogspot.com/2010/12/lichterflut-vorweihnacht.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1820058035188902017/posts/default/1390611026498368469'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1820058035188902017/posts/default/1390611026498368469'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gehcrew.blogspot.com/2010/12/lichterflut-vorweihnacht.html' title='Lichterflut an Vorweihnacht'/><author><name>roger</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03025521729213544183</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_5tS85wIfOq8/TP007M_45zI/AAAAAAAAA78/4kOborayrcg/s72-c/P1060129.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1820058035188902017.post-7968404473088263788</id><published>2010-12-05T08:31:00.002+01:00</published><updated>2010-12-05T08:49:36.191+01:00</updated><title type='text'>Altbewährtes aus Maribor</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_5tS85wIfOq8/TPs_852VpzI/AAAAAAAAA7g/sQ0_Yvf2PzI/s1600/P1060074.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5547097681590331186" style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand; HEIGHT: 214px" alt="" src="http://2.bp.blogspot.com/_5tS85wIfOq8/TPs_852VpzI/AAAAAAAAA7g/sQ0_Yvf2PzI/s320/P1060074.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; In Maribor hat gestern die Skisaison begonnen. Warum Pintas und ich genau an diesem Tag zu Fuss durch den verschneiten Wald des Pohorije gehen wollten, weiss ich nicht. Jedenfalls standen wir auf einmal mitten auf der Skipiste und mussten zurück in den Wald fliehen. Pintas bevorzugt es seither, es sich auf unserer Terrasse gemütlich zu machen. Er geniesst hier ein spezielles Kurprogramm für Hunde.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;Natasa und ich geben uns Mühe, hier in Maribor möglichst aktiv zu sein. Das Resultat davon ist eine Kleidertauschbörse, eine Idee welche Natasa in Bern erhalten hat, und zwei Kinoabende mit alten Cartoons für Kinder. Daneben reifen Ideen zu zukünftigen Rog-Touren heran, welche ich gemeinsam mit Miha am Ausbrüten bin. Langweilig ist es uns hier nicht.&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;Zur Zeit findet in Maribor auch ein Ethno-Musikfestival statt. Schwerpunkt des Festivals sind Gruppen aus Westafrika. Zuerst tritt jeweils eine slowenische Musikgruppe auf, welche die traditionellen afrikanischen Istrumente auf ihre eigene Weise spielen. So zum Beispiel gestern eine Frauen-Band namens Djembaba welche slowenische Volkslieder mit Djembas begleitet. Danach traten die zwei Musiker Sidiki Camara und Kalifa Kone aus Mali auf, welche zwei Stunden lang die faszinierendsten Klänge und Rhythmen aus ihren Instrumenten zauberten. Ein höchst genüsslicher Abend!&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;Allgemein tut sich im Moment sehr viel in Maribor. Die Stadt zeigt sich wohl ganz bewusst von der progressiven und kreativen Seite, als langsame Annäherung an den Titel Kulturhauptstadt Europas 2012. &lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;In diesem Zusammenhang noch eine wunderbare Nachricht: Im Letzten Winter habe ich hier in Maribor mitgeholfen, ein Juweliergeschäft in einen Fair-Trade Laden umzugestalten. Nach anfänglichen Schwierigkeiten ist das Fair-Trade Geschäft nun über seine finanziellen Engpässe hinweg; Maribor hat sich dazu entschieden, die erste "Fair-Trade-Stadt" Sloweniens zu sein. Das bedeutet, dass in allen städtischen Ämtern nur Lebensmittel aus fairem und ökologischem Anbau verwendet werden dürfen. Lavazza wird also bald um einen Abnehmer ärmer sein!&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1820058035188902017-7968404473088263788?l=gehcrew.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gehcrew.blogspot.com/feeds/7968404473088263788/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://gehcrew.blogspot.com/2010/12/altbewahrtes-aus-maribor.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1820058035188902017/posts/default/7968404473088263788'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1820058035188902017/posts/default/7968404473088263788'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gehcrew.blogspot.com/2010/12/altbewahrtes-aus-maribor.html' title='Altbewährtes aus Maribor'/><author><name>roger</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03025521729213544183</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_5tS85wIfOq8/TPs_852VpzI/AAAAAAAAA7g/sQ0_Yvf2PzI/s72-c/P1060074.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1820058035188902017.post-6373848298707830990</id><published>2010-11-29T15:13:00.001+01:00</published><updated>2010-11-29T15:39:11.930+01:00</updated><title type='text'>Pozor! - Vorsicht!</title><content type='html'>&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_5tS85wIfOq8/TPO1QC1RIsI/AAAAAAAAA7Q/YQmgpunJcZA/s1600/P1060058.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5544974853466038978" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 400px; CURSOR: hand; HEIGHT: 268px; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/_5tS85wIfOq8/TPO1QC1RIsI/AAAAAAAAA7Q/YQmgpunJcZA/s400/P1060058.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; "Miner Meinig naa muess die SVP-Initiative jetzt z'erscht mau ä chli uusgschaffet wärde...!"&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1820058035188902017-6373848298707830990?l=gehcrew.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gehcrew.blogspot.com/feeds/6373848298707830990/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://gehcrew.blogspot.com/2010/11/vorsicht-starkstrom.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1820058035188902017/posts/default/6373848298707830990'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1820058035188902017/posts/default/6373848298707830990'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gehcrew.blogspot.com/2010/11/vorsicht-starkstrom.html' title='Pozor! - Vorsicht!'/><author><name>roger</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03025521729213544183</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_5tS85wIfOq8/TPO1QC1RIsI/AAAAAAAAA7Q/YQmgpunJcZA/s72-c/P1060058.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1820058035188902017.post-5703280960667623677</id><published>2010-11-26T14:47:00.002+01:00</published><updated>2010-11-26T14:53:27.805+01:00</updated><title type='text'>Oh, Heimat</title><content type='html'>&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_5tS85wIfOq8/TO-6tvvjLeI/AAAAAAAAA68/lrpxOYzRpt0/s1600/P1060017.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5543854961389153762" style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 214px; CURSOR: hand; HEIGHT: 320px" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/_5tS85wIfOq8/TO-6tvvjLeI/AAAAAAAAA68/lrpxOYzRpt0/s320/P1060017.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="justify"&gt;Im Herbst dieses Jahres arbeitete ich während einem Monat auf einem Gemüsebetrieb im schweizerischen Seeland. Der Mann meiner Cousine hat vor einigen Jahren diesen Hof von seinem Vater übernommen. Seither bestimmt er die Geschicke des Betriebes. Er entscheidet was wann und wo angebaut wird und in welchen Rahmenbedingungen dies geschehen soll.&lt;br /&gt;Die Saison ging ihrem Ende entgegen. Gerade einmal zwei Gemüsesorten lagen noch in der Erde, als ich mich als Gemüsebauer-Gehilfe versuchte. Die ersten zwei Wochen beschäftigten wir uns vor allem damit die Petruschkas aus dem Boden zu ziehen. Während dieser Arbeit lernte ich auch meinen Mitarbeiter aus der Slowakei kennen. Tagelang knieten wir nebeneinander auf dem Boden, zogen die Rüben aus der Erde und sprachen über manch interessante Sachen. Mein Mitarbeiter aus der Slowakei verbrachte nun seine vierte Saison als Gastarbeiter in der Schweiz. Durch seine Hände ging gar manches Gemüse, welches wir später feinsäuberlich verschweisst mit der Aufschrift „Aus der Region, für die Region“ versehen im Migros kaufen können.&lt;br /&gt;Der Einsatz und die Ausdauer des Gemüsebauers betrachte ich heute mit einem ungeheuren Respekt. Nicht selten steht dieser junge Mann zehn bis zwölf Stunden auf den Beinen um das Gemüse rechtzeitig und einwandfrei den Käufern abzuliefern. Er ist mit Leib und Seele bei der Arbeit, in einem anderen Zustand wäre diese Arbeit untragbar. Ein grosser Respekt bringe ich aber auch den zahlreichen ausländischen Arbeitskräften entgegen, die jeweils vom frühen Frühjahr bis zum späten Herbst sich auf den seeländischen Feldern abrackern um „aus der Region, für die Region“ zu säen und zu ernten. Mein slowakischer Mitarbeiter hat in seiner Heimat die Ausbildung zum Lehrer absolviert, hat als Vertreter einer Handelsfirma hundert tausende Kilometer im Auto zurück gelegt, zwei Familien mit-gegründet und sich im Alter von 58 Jahren nochmals „neuorientiert“. Im Nachhinein gleicht sein momentanes Leben in meinen Augen den philippinischen Matrosen, die ich auf dem Frachtschiff, welches mich damals von Barcelona nach Buenos Aires brachte, kennen gelernt habe. Das Dasein wird aufgeteilt in Arbeit und Leben. In möglichst kurzer Zeit versucht man möglichst viel Arbeit zu leisten um möglichst viel Gewinn zu erzielen um dann in der Heimat möglichst lange, möglichst sorgenfrei zu leben. Dies wiederum ermöglicht uns Konsumenten und Konsumentinnen in der Schweiz, die Waren zu einem möglichst günstigen Preis zu kaufen. Eine win-win Situation könnte man es nennen, oder auch Ausbeutung.&lt;br /&gt;Ich hatte das Glück, dass ich während den Stunden des Petruschka erntens den Menschen hinter dem Gastarbeiter kennen lernen konnte. Von ihm habe ich so einiges gelernt. Nicht zuletzt ist mir nach einigen Wochen die Tragweite des Ausspruchs „Arbeit ist Arbeit“ bewusst geworden. Denn für meinen slowakischen Mitarbeiter spielt es irgendwie keine Rolle mehr, welcher Arbeit er nun nachgehen wird. Solange er davon ausgeht, dass eine Arbeit gemacht werden muss, weil das Resultat derselben Sinn macht, solange gibt es keine gute und schlechte Arbeit. „Arbeit ist Arbeit“; man sagts und beugt sich wieder mit schmerzendem Rücken über die Petruschkas und zieht eine nach der anderen aus der Erde.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1820058035188902017-5703280960667623677?l=gehcrew.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gehcrew.blogspot.com/feeds/5703280960667623677/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://gehcrew.blogspot.com/2010/11/oh-heimat.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1820058035188902017/posts/default/5703280960667623677'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1820058035188902017/posts/default/5703280960667623677'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gehcrew.blogspot.com/2010/11/oh-heimat.html' title='Oh, Heimat'/><author><name>roger</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03025521729213544183</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_5tS85wIfOq8/TO-6tvvjLeI/AAAAAAAAA68/lrpxOYzRpt0/s72-c/P1060017.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1820058035188902017.post-2677098356352553917</id><published>2010-11-24T08:41:00.003+01:00</published><updated>2010-11-24T09:15:33.734+01:00</updated><title type='text'>Gastarbeiter in der Schweiz</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_5tS85wIfOq8/TOzCEwd3uXI/AAAAAAAAA6o/LZurtkTaRZ0/s1600/P1050890.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5543018628371691890" style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand; HEIGHT: 214px" alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/_5tS85wIfOq8/TOzCEwd3uXI/AAAAAAAAA6o/LZurtkTaRZ0/s320/P1050890.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; Vielleicht habe ich die Schweiz noch selten so intensiv erlebt wie in diesen letzten 5 Wochen, als ich zwecks Besuch und Arbeit gemeinsam mit Natasa in Bern wohnte und im Diemtigtal sowie in Golaten arbeitete. Im Diemtigtal ging ich meinem "Stammberuf" nach und unterrichtete eine gemischte Oberstufe in Bächlen. Ein Schulhaus, ein Schulzimmer und keine Fabrikglocke, welche die Studierenden in immer gleichen Abständen an ihren Arbeitsplatz zurück beordert. Der Turnunterricht fand mindestens einmal pro Woche, bei jedem Wetter, draussen statt. Ein Schulbus holte die Kinder von den umliegenden Höfen ab und brachte sie nach Bächlen, sofern diese nicht mit dem eigenen Töffli angefahren kamen, was bei 80 % der Kinder der Fall war. Ein grosses Vorbild war allen der frisch gekürte Schwingerkönig Wenger Kilian. Seine Mutter lernte ich kennen, sie arbeitet als Schulbusfahrerin. Die Lobeshymnen auf den Schwingerkönig dominieren auch Monate nach dem Kampf weiterhin in Form von Plakaten und aufgehängten Leintuchmalereien die Gegend. "Mir si stolz uf üse Kilian". Es war ein Erlebnis der besonderen Art in diesem Diemtigtal unterrichten zu dürfen. Es tut gut zu wissen, dass es solche Plätze gibt. Und als die Kinder zum Abschluss eine Party für mich organisierten, Zopf, Käse und Hamme auftischten und mir auf dem Schwyzerörgeli ein Ständchen gaben, so ging mir das wirklich zu Herzen. Am liebsten hätte ich damals die Stühle bei Seite geschoben, Sägemehl auf den Boden gestreut und mit einem starken Hosenlupf ein Kräftemessen veranstaltet; den Schwingen lässt sich bekanntlich nur unter Freunden. &lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;An meinen schulfreien Nachmittagen arbeitete ich jeweils bei Michu in Golaten. Michu ist Gemüsebauer und bewirtschaftet zahlreiche Felder in und um Golaten herum. Während meines Aufenthaltes in der Schweiz staken noch immer die Petruschkas alias Peterliwurz in der Erde und bei einer goldenen Herbstsonne verbrachten ich und der slowakische Arbeiter Michael gar manche Stunde damit, auf den Knien rutschend Tausende dieser Rüben aus der Erde zu ziehen. Nach einem Nachmittag schmerzten mir bereits alle Glieder. Ein Glück hatte ich Michael zu meiner Seite. Der 60 jährige Slowake verbrachte gerade seine vierte Saison als Gastarbeiter in der Schweiz (die Landwirtschaft ist der einzige Sektor, welcher ein solches Statut noch kennt...). Er konnte mich beruhigen, denn er meinte, dass ich nach einigen Tagen keine Schmerzen mehr spüren würde. Bei Sonne, Regen, Frost und Hitze arbeiteten wir uns durchs Petruschka Feld um schliesslich noch tonnenweise Kohl zu schneiden. Es wurde gelacht und geflucht auf dem Feld und unser Chef merkte bald, dass er mit zwei Tassen Kaffee am Tag unsere Leistung um mindestens 50% steigern konnte... Am letzten Abend lud uns unser Chef Michu in die "Glungge" zu Hühnerflügeli und Bier ein. Michael bestand darauf, dass vor dem Essen eine Runde Vodka getrunken wurde. Aus einer Runde wurden schliesslich deren vier und wäre der Glungge nicht das russische Gesöff ausgegangen, wir sässen wahrscheinlich noch die ganze Nacht lang dort und würden trinken.&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;Ich kam als Gastarbeiter in die Schweiz. Kurze 5 Wochen verbrachten Natasa, ich und Pintas in meiner Heimatstadt (ein herzliches Dankeschön unseren Gastgebern Gisu und Dome!). Nun sind wir zurück in Maribor wo wir die Wohnung für das grosse Ereignis im Februar bereit machen. Pintas muss sich daran gewöhnen, dass es Orte gibt, die für ihn in Zulunft tabu sein werden. Ich muss mich daran gewöhnen, dass ich nicht mehr jeden Tag meine Finger in die Erde stecken kann um irgendwelches Gemüse zu ernten; es wird mir fehlen.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_5tS85wIfOq8/TOzCD9jK_II/AAAAAAAAA6g/1ewujlFJQyY/s1600/P1050966.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5543018614703717506" style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand; HEIGHT: 214px" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/_5tS85wIfOq8/TOzCD9jK_II/AAAAAAAAA6g/1ewujlFJQyY/s320/P1050966.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1820058035188902017-2677098356352553917?l=gehcrew.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gehcrew.blogspot.com/feeds/2677098356352553917/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://gehcrew.blogspot.com/2010/11/gastarbeiter-in-der-schweiz.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1820058035188902017/posts/default/2677098356352553917'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1820058035188902017/posts/default/2677098356352553917'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gehcrew.blogspot.com/2010/11/gastarbeiter-in-der-schweiz.html' title='Gastarbeiter in der Schweiz'/><author><name>roger</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03025521729213544183</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_5tS85wIfOq8/TOzCEwd3uXI/AAAAAAAAA6o/LZurtkTaRZ0/s72-c/P1050890.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1820058035188902017.post-430562359447133410</id><published>2010-10-13T20:22:00.006+02:00</published><updated>2010-12-05T08:52:22.449+01:00</updated><title type='text'>Tagebuch einer Balkanreise</title><content type='html'>&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_5tS85wIfOq8/TLYEVdtRuPI/AAAAAAAAA6E/dqt0kgTQFzE/s1600/P1050727.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5527610359442159858" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand; HEIGHT: 214px; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/_5tS85wIfOq8/TLYEVdtRuPI/AAAAAAAAA6E/dqt0kgTQFzE/s320/P1050727.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="justify"&gt;Für alle diejenigen die bei der diesjährigen Balkan-Tour nicht dabei sein konnten, gibts hier ein kleines Reisetagebuch der Tour. Es ist unvollständig und für Uneingeweihte möglicherweise belanglos. Alle diejenigen die sich von einer solchen Reise aber angesprochen fühlen sollen nicht zögern sich bei mir zu melden. Im Frühling gehts wieder auf Tour...&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;strong&gt;28. September, Ljubljana - Laibach&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gerade noch rechtzeitig, beziehungsweise 10 Minuten zu spät, treffen ich und Natasa mit unserem Fiat Ducato am Bahnhof in Ljubljana ein. Die Gäste warten bereits vor dem Bahnhof. Dome fotografiert Graffitti-Spuren in der Bahnhofsunterführung, es werden nicht die letzten auf der Reise sein. Auf dem Weg zum Hostel müssen die Gäste zum ersten und letzten Mal mit meinen Fahrkünsten vorlieb nehmen. Nachdem ich sie im ehemaligen Gefängnis abgesetzt habe, verfahre ich mich auch prompt in den unwegsamen Einbahnstrassen Ljubljanas. Doch von nun an bestimmt Miha die Geschicke unseres Gefährts, wir werden es nicht bereuen ihn als Fahrer gewählt zu haben.&lt;br /&gt;Später steht ein Spaziergang durch Ljubljana auf dem Programm. Miha erzählt uns was es mit dem Drachen auf der Brücke in Ljubljana auf sich hat. Nicht nur ist dieser Drache Symbol der Stadt und spielt eine grosse Rolle im Gründungsmythos derselben sondern besitzt er auch noch die besondere Gabe, Jungfrauen zu orten. Spaziert nämlich eine solche über die Brücke, vorbei am steinernen Drachen, wedelt dieser mit seinem langen Drachenschwanz; ja, so will es die Sage...&lt;br /&gt;Nach einem Besuch auf dem Markt begeben wir uns zur Burg hinauf, von wo aus wir einen herrlichen Ausblick auf Ljubljana haben. Ljubljana, das Paris des Ostens. Als ich meinen Gästen erkläre, dass der deutsche Name der Stadt Laibach ist, kommen wir überein, dass dieser Name in die Verbannung gehört.&lt;br /&gt;Als wir uns am Abend alle in unseren Zellen einschliessen, versuchen wir krampfhaft in uns ein Gefühl eines klaustrophobischen Gefängnislebens aufkommen zu lassen; vergeblich. Nicht nur dass der Schlüssel in die Freiheit auf unsrem Nachttisch liegt, auch dass wir bereits dermassen in Ferienstimmung sind, dass uns kein Gefängnis der Welt behalten könnte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;29. September, Ljubljana – Predjamski Grad – Skocijanske Jame – Piran&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als wir nach einem ausgiebigen Frühstück unseren Fiat Ducato aus dem Parkfeld des Hostels fahren wollen stellen wir fest, dass man uns ganz gemein den Weg versperrt hat. Ein normales Auto hätte die Ausfahrt gemeistert, doch unser Gefährt ist keine Schmalspur-Karre. Zum Glück kennt der Hausmeister die „Katze“ welche er als Besitzerin des Range-Rovers weiss, welcher uns den Weg versperrt. Bald darauf sind wir unterwegs, hinaus aus der Stadt. Zwar müssen wir nochmals zurück fahren, da der Reiseleiter seinen Tagesrucksack im Hostel liegen gelassen hat, doch solche Um-Wege gehören zum Reiseplan. Sight-Seeing nennt sich das.&lt;br /&gt;Unser Mittagessen nehmen wir vor der Kulisse des prächtigen Schlosses Predjamski Grad ein. Der Höhepunkt des Tages liegt im Besuch der Höhlen von Skocijan. Vielen mag es mit Höhlen-Besuchen gleich ergehen wie mir. Nämlich so, dass man im Leben schon genügend Stalaktiten und Miten gesehen hat (auch wenn man noch immer nicht sicher ist, welche nun von oben nach unten und welche von unten nach oben wachsen). Die Höhle von Skocijan hinterlässt bei mir aber dermassen starke Eindrücke, dass vor meinem inneren Auge noch Tage danach immer wieder Bilder von dieser Höhle auftauchen. Das Faszinierndste an der Höhle ist deren Ausmass. Auf einmal befindet man sich in einem gigantischen unterirdischen Canyon, tief unten rauscht der Fluss Reka und man wird eingehüllt in feinsten Dunst. Als die Führerin uns den historischen Besucherpfad zeigt, wirken die eingestürzten Mauern weit unten am Flussufer wie Szenerien aus Mordor. Wir stellen uns vor, wie die ersten Forscher in diese Höhle eingedrungen sind; ausgerüstet mit schwachen Karbidlampen, den tosenden Fluss unter sich, eine Höhle unbekannten Ausmasses über sich. Die Höhlen von Skocijan sind auf jeden Fall einen Besuch wert.&lt;br /&gt;Gegen Abend erreichen wir die slowenische Riviera. Wir stellen unsere Zelte auf einem Camping-Platz in der Nähe von Piran auf. Das Nachtessen kochen wir heute selber. Zum Glück verkauft der Abwart des Platzes uns eine 5 Liter Flasche hausgemachten Rotweines. Ein schweres Getränk, welches noch am nächsten Morgen in unseren Köpfen rumgeistert...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;30. September, Piran – Motovun – Poklon&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Beschwingt vom blauen Meer und warmen Wetter spazieren wir (ich dank des Weines schweren Kopfes) auf einem schönen Küstenweg direkt in die Altstadt von Piran. Piran (italienisch Pirano) gilt als das Juwel der slowenischen Riviera. Die slowenische Riviera ist gerade einmal 46 Kilometer lang und zählt geografische gesehen bereits zur Halbinsel Istrien. Ein Spaziergang durchs Städtchen macht deutlich, wie stark die östliche Adriaküste einst von Venedig beeinflusst wurde. Der geflügelte Markuslöwe, das Stadtsymbol Venedigs, prangt an gar manchen Häusern vom slownischen Piran bis in den tiefen dalmatinischen Süden.&lt;br /&gt;Gegen Mittag legen wir die letzten Kilometer in Slowenien zurück. Die slowenischen Zollbeamten streiken, so dass wir mit zwei Stunden Wartezeit rechnen. Es stellt sich dann aber heraus, dass anscheinend alle in den Schengenraum einreisen wollen (dementsprechend lang ist die Autokollonne auf der kroatischen Seite). Wir sind jedenfalls die einzigen welche nach Kroatien fahren.&lt;br /&gt;Einen längeren Mittagshalt machen wir im wunderschönen Städtchen Motovun. Motovun liegt im istrischen Inland, dort wo die Ferkel in der gleichen Häufigkeit sich wild im Wald tummeln und aufgespiesst am Grill sich drehen. Motovun beherbergt jeweils im Juli ein kleines Filmfestival. Das Städtchen, in welchem ich auf meiner Wanderung zwischen Weintrauben und Apfelbäumen nächtigte, liegt auf einer 280 Meter hohen Bergkuppe. Von den Stadtmauern aus hat man eine herrliche Aussicht auf das istrische Inland und ins Mirna-Tal hinein. Die Venezianer erreichten Motovun damals noch mit dem Schiff über den Fluss Mirna. Heute ist dies wegen der Versandung des Flusses nicht mehr möglich.&lt;br /&gt;Am Nachmittag machen wir uns wieder auf den Weg in Richtung Küste. Doch vorerst sollten wir die Küste nur sehen und zwar von einer stattlichen Höhe aus. Unser Ziel ist der höchste Berg Istriens, der Ucka. Die Nacht verbringen wir unterhalb des Gipfels, in einer Berghütte auf dem 922 Meter über Meer gelegenen Poklon-Bergsattel. Wir geniessen die typisch istrische Küche (z.B. istrische Wildsau) und senden Beschwörungsformeln in die Luft, auf dass am nächsten Morgen wolkenloser Himmel sei, wenn wir uns auf den Weg zum Vojak machen...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;1. Oktober, Poklon – Vojak – Mala Ucka – Cres – Krk (Stara Baska)&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es ist neblig und kühl als wir uns früh morgens (es ist ungefähr 9 Uhr) auf den Weg zum Gipfel machen. Der Vojak liegt auf stattlichen 1400 Meter über Meer. Bei klarem Wetter könnte man die gesamte istrische Halbinsel und auf der anderen Seite die Inseln der Kvarner Bucht sehen. Martina sieht während des Aufstiegs den ein oder anderen Bären hinter dem ein oder anderen Baum. Dome zeigt sich von der sportlichen Seite und raucht sogar bei den steilsten Passagen. Auf dem Gipfel angekommen zeigt sich das gleiche Wetter wie bei meinem letzten Besuch; dicker Nebel durch welchen mal hie und da eine Insel zu erahnen ist. Trotzdem ist Foto-Shooting angesagt, vielleicht lässt sich ja im Foto-Shop eine Insel hinein retouchieren...&lt;br /&gt;Der Abstieg nach Mala Ucka ist anstrengender als ich ihn in Erinnerung hatte. Der Weg ist steil und äusserst steinig. Zum Glück haben wir nur kleine Rucksäcke dabei... In Mala Ucka treffen wir alte Bekannte wieder. Maliki und seine Frau Sazije laden uns zu Kaffee, Käse und frisch gebackenen Brotes ein. Maliki und seine Frau leben seit 25 Jahren im kleinen Schäferdorf Mala Ucka. Beide stammen sie aus Tetovo, Mazedonien und sind albanisch sprechend. Maliki hat während zwei Jahren in Deutschland gearbeitet, spricht deshalb nebst kroatisch auch etwas deutsch. Auf meiner Wanderung durfte ich bei Ihnen übernachten. Für zukünftige Touren dürfen wir bei Maliki und Sazije mit einem feinen Mittagessen rechnen.&lt;br /&gt;Die Fahrt hinunter an die Küste ist kürzer als ich gedacht habe. Eine kurvenreiche Strasse zieht sich vom Poklon aus hinunter zur Kvarner Bucht. Mit der Autofähre setzen wir am Nachmittag von Brestova aus nach Cres über. Die kroatische Inselwelt heisst uns willkommen! &lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;Cres ist voll mit wildem Salbei; Grund genug einen ausgiebigen Halt zu machen. Erika kann sich an den Kräutern kaum satt sehen und als wir wieder weiterfahren duftet es in unserem Auto wie in einem Klostergarten.&lt;br /&gt;Am späten Nachmittag setzten wir von Merag auf Krk über. Ein Hungerrast macht sich breit, Natasa beginnt geistesabwesend nach vorbeifliegenden Toffu-Stücken zu greifen... Doch alles nützt nichts; Nachtessen gibt es erst gegen 21 Uhr abends auf dem Zeltplatz in Stara Baska. Es ist bereits dunkel als wir dort ankommen und so wissen wir noch nicht in welch traumhafter Gegend wir uns gerade befinden. Einmal mehr vergreifen wir uns am Abend an unserem slowenischen Rotwein, noch bleiben uns drei Liter davon übrig...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;2. Oktober, Krk – Krk&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Für einige von uns (fürs weibliche Geschlecht) ist heute ein Ruhetag angesagt. Nach einem Vor-Frühstück Bad in der nicht gerade warmen Adria begeben wir uns gemeinsam in unserem Fiat Ducato ins nahegelegene Dorf Stara Baska. Stara Baska liegt am südlichen Ende der Insel Krk, dort wo es kaum mehr Vegetation gibt. Schuld daran sind nicht nur die Venezianer, die einst hungrig nach Bauholz, ganze Inseln gerodet haben. Schuld ist auch der äusserst starke Bura-Wind, welcher manchmal orkanartig über die Berge aufs Meer hinaus bläst. Ich persönlich bin den Venezianern und der Bura dankbar, denn ich liebe diese karge, wüstenähnliche Gegend. Ich fühle mich dort wie in eine andere Welt versetzt. Diese andere Welt will der männliche Teil der Reisegruppe nun erforschen und so mache ich mich mit Dome und Miha auf den Weg hinauf auf den Berg in der Nähe von Stara Baska. Mit Natasa bin ich damals bis nach Baska, auf der anderen Inselseite gelaufen. Nun erst wird mir bewusst, dass wir damals nicht schlecht in Form gewesen waren, denn der Aufstieg ist steil und sobald die Sonne scheint wird es heiss und kein Schatten ist in Sicht. Miha, Dome und ich schlendern stundenlang über die kargen Hügel von Krk, längst haben wir den Wanderweg verloren, orientieren uns nur noch am Küstentreifen. Die Ruhe hier oben ist perfekt! Überall treffen wir auf langezogene Trockenmauern, die als Sperrmauern für die Schafe dienen, welche hier wild und in kleinen Gruppen sich über die letzten Grashalme hermachen. Auch kommen wir immer wieder auf terassenartige Plantagen, auf manchen wachsen noch Feigenbäume, die meisten sind aber bestimmt verlassen. Zeugnisse davon, dass in früheren Zeiten sogar hier versucht wurde, der Natur etwas Nahrung abzugewinnen. Irgend einmal klingt jedoch auch bei uns der Ruf der Wildnis ab. Als sich die Gespräche nur noch um kühles Bier drehen, wissen wir: es ist Zeit nach Hause zu gehen.&lt;br /&gt;Für einige war es heute ein Ruhetag, andere gehen müder als sonst ins Bett. Erika bevorzugt es, draussen zu schlafen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;3. Oktober, Krk – Senj – Jablanac&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Während der morgendlichen Fahrt über die Insel Krk, stellen wir fest, dass die grösste der kroatischen Inseln auch eine fruchtbare und waldige Seite hat. Die Insel verlassen wir diesemal über die Franje Tudman Brücke (benannt nach dem ersten kroatischen Präsidenten), welche sie mit dem nahegelegenen Festland verbindet. Unser weitere Weg führt entlang der kroatischen Küsten-Magistrale bis ins historische Städtchen Senj. Wenn die Bura bläst, wird die Strasse bei Senj gesperrt, denn der orkanartige Nordwind, der hier über den niedrigsten Übergang im Velebitgebirge seinen Weg findet, kann Autos und Lastwagen von der Strasse blasen. Er wird mindestens ebenso gefürchtet wie damals die Piraten, welche in Senj eines ihrer Räuberlager hatten, in welchen sie die Schätze, die sie den Venezianern abspenstig machten, lagerten. Oberhalb des Städtchen steht die Uskokenfestung Nehaj. Das Städtchen und die Burg sind Kulisse im berühmten Jugendbuch „Die Rote Zora“ von Kurt Held. Die Uskoken sind ein serbisches und kroatisches Bauernvolk, das aus den türkisch besetzten Gebieten vertrieben wurde und sich in Senj ansiedelte. Als Piraten und Seeräuber verscherzten sie es sich sowohl mit den Venezianern als auch mit den Österreichern und wurden schliesslich wieder ins Binnenland vertrieben. Völlig ausgehungert (wir hatten mindestens seit zwei Stunden nichts mehr zu uns genommen...) setzten wir uns in eine Pizzeria. Der Andrang war gross, wir warteten eine Stunde auf unser Essen was dazu führte dass Dome eine Apfelinfusion erhielt um die Wartezeit zu überbrücken.&lt;br /&gt;Unser Nachtlager finden wir schliesslich im Hafenstädtchen Jablanac. Als Natasa und ich letzten Herbst diesem Jablanac den Rücken zeigten, hätten wir nicht gedacht, dass wir so rasch wieder hierhin zurück kehren werden. Wie damals richten wir uns auch dieses Mal in der niedrigsten Beghütte Kroatiens (sie liegt auf 20 Meter über Meer) ein. Von dieser Hütte aus können Wanderungen ins Velebit Gebirge untenommen werden. Grund genug für den Alpin-Verein Kroatiens, hier ein Basislager zu errichten. Als Nachtlager dient uns ein sogenanntes Skloniste – Notschlafstelle. Später werden wir jedoch die Matratzen auf die Terasse hinaus befördern, zu sternenklar ist der Nachthimmel...&lt;br /&gt;Am Nachmittag besuchen wir die Bucht Zavratnica. Für mich ist es das erste Mal, dass ich hier bin und meine Begeisterung ist grenzenlos. Nicht zu unrecht gilt Zavratnica als schönste Bucht in Kroatien, das Wasser könnte klarer nicht sein. Von der Küste aus sieht man ein im 1. Weltkrieg gesunkenes Schiff auf dem Meeresgrund; nächstes Mal muss ich Schnorchel und Maske mitbringen. Wir schwimmen im kühlen Meer (einige würden es als kalt bezeichnen) und geniessen die Ruhe in der menschenleeren Bucht. Am frühen Abend holt uns ein kleines Motorboot ab, um uns in ein Fischrestaurant zu bringen, welches nur vom Meer aus zu erreichen ist. Es stellt sich heraus, dass wir die letzten Gäste der Saison sind. Am nächsten Tag wollen die Betreiber des Lokals in ihr Winterquartier in Rijeka zurück kehren. Grund genug uns nochmals richtig zu verwöhnen. Auf dem Menuplan steht Riba ispod Peka. Ein riesiger Fisch welcher am Tag zuvor mit der Harpune aufgegabelt wurde und nun während drei Stunden im Feuer unter einer Metallglocke schmorte. Ein Glück dass niemand unserer Reisegruppe dermassen vegetarisch ist, als dass auch Fisch nicht gegessen würde; es wäre unverzeihlich...&lt;br /&gt;In der Nacht, wir liegen alle in unseren Schlafsäcken auf der Terasse, fängt es leise an zu regnen. Ich schliesse die Augen und öffne sie wieder und schon funkeln erneut einzelne Sterne durch die undichten Wolken; und das war es dann auch schon bezüglich Regen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;4. Oktober, Jablanac – Trogir – Kastela&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Es scheinen sich alle in Jablanac verliebt zu haben. Das Frühstück neben unserem Fiat Ducato direkt am Pier zieht sich ungewöhnlich in die Länge.&lt;br /&gt;Unser nächster Halt liegt in Trogir, eine kleine Stadt wenige Kilometer vor Split. Auch der Charakter von Trogir wurde vorwiegend von venezianischen Architekten bestimmt. Im Gegensatz zu anderen Städten an der kraotischen Küste findet man hier jedoch keine geflügelten Markuslöwen. Dies liegt daran, dass die dalmatinischen Bewohner des Städtchens die Machtsymbole Venedigs kurzerhand abmonierten, nachdem Mussolini verlauten liess, Italien erstrecke sie soweit, wie der geflügelte Löwe anzutreffen sei.&lt;br /&gt;Es ist Nachmittag als wir den Aufstieg zu unserem Nachtlager beim Schnapsbrennen Ivo im Kosijak-Gebirge in Angriff nehmen. Wie parken unser Auto unterhalb des Kosijak bei Kastel Kambelovac, etwas ausserhalb von Trogir. Nur noch wage kann ich mich an den Weg erinnern, welcher ich vor knapp einem Jahr zurück gelegt habe und es ist längst schon dunkel, als wir die improvisierte Berghütte erreichen, in welcher Ivo und Marijo bereits daran sind, das Abendessen für uns vorzubereiten. Auf dem Menuplan steht einmal mehr ein Peka-Gericht (die berühmte Metallglocke). Da Ivo bei unserer Ankunft erst gerade dabei war die Karotten zu schälen und in Anbetracht dessen, dass das ganze zwei Stunden unter der Glocke schmoren muss haben wir ausreichend Zeit, es uns in der Küche beim offenen Kaminfeuer (eine andere Lichtquelle ausser Kerzen gab es nicht) gemütlich zu machen.&lt;br /&gt;Das Nachtessen lässt absolut nichts zu wünschen übrig! Ivo ist für mich der beste Peka-Koch in ganz Dalmatien. Zu wünschen übrig lässt dann aber das Nachtlager an sich. Ivo verweist uns auf das Matratzenlager im Keller. Niemand will zuerst den Sissy spielen und so legt man sich in die Schlafsäcke gehüllt auf die muffigen Matratzen. Bald einmal erkennen wir aber, dass es in diesem Keller von Mäusen nur so wimmelt und als Gisu einen kleinen, grauen Freund Auge in Auge hat wird es uns allen zu viel. So verteilen wir uns schliesslich auf Tische und Bänke im Raum neben der Küche, wo uns ein Angriff der Mäuse weniger wahrscheinlich scheint. Diese Nacht ist definitiv nichts für Warm-Duscher.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;5. Oktober – Kastela – Split – Omis – Momici (Neretva Delta)&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Heute morgen wünschen wir uns alle eine warme Dusche. Doch dieser Wunsch muss noch bis zum Abend hinhalten. Vorerst gilt es von Ivo, seiner liebenswerten Küche und den Mäuse-Familien Abschied zu nehmen. Bei Tageslicht erscheint mir der schöne Pfad hiunter nach Kastela Kambelovac nicht halb so lang. Schliesslich wird man ja auch mit einer tollen Aussicht beschenkt, vor sich endlich einmal das offene Meer (eine Seltenheit an der kroatischen Küste) und im Süden der überhaupt nicht historisch anmutende Neustadt-Teil von Split; unser nächstes Reiseziel.&lt;br /&gt;Am frühen Vormittag erreichen wir Split mit seinem berühmten Diokletianpalast. Nachdem wir unseren Appetit in einem Kaffee gestillt haben begeben wir uns in die Altstadt welche einem gigantischen Freilichtmuseum gleicht. Das Herzstück der Altstadt bildet zweifelsohne der brühmte Diokletianpalast. Der römische Kaiser Diokletian, um 240 n.Chr. in Salona geboren (antike Stadt in unmittelbarer Nähe des heutigen Split), liess in seiner Regierungszeit (284-305) in nur 10 Jahren einen 30.000 m2 grossen, viereckigen Palast mit 16 Türmen, prachtvoller Südfassade und vier Tempeln als Altersruhesitz mit „Kurzentrum“ aus der Erde stampfen. Dem Diokletianpalast ist es zu verdanken, dass die Touristen Jahr für Jahr in Scharen nach Split kommen.&lt;br /&gt;Wir schlendern vorerst einmal über den wirklich schönen Markt von Split. Die Art des Marktes erinnert mich in seiner „Unaufgeräumtheit“ und Hektik fast schon ein Bisschen an das, was uns später in Bosnien erwarten würde. Später spazieren wir durch die schmalen Gässchen und über die prächtigen Plätze von Split und schauen den Katzen zu, wie sie sich wohlig in der Sonne räkeln. Beatrice und Miha liefern sich einen Show-down darin, wer die besten Winkel für Fotomotive findet. Gisu und Dome sind sich über den Weg zurück zum Fiat Ducato uneinig und fast hätten wir die Beiden in Split zurück lassen müssen, denn wer sich dort verirrt findet nie mehr zurück...&lt;br /&gt;Wir haben noch ein hehres Ziel zu erreichen an diesem heutigen Tag. Wir wollen noch bis ins Neretva Delta fahren, wo wir uns dann auch von der Adria und bald einmal von Kroatien werden verabschieden müssen. Die rund 120 Kilometer entlang der kroatischen Küstenmagistrale in den Süden bieten viele wunderschöne Aussichten. Mal fährt man direkt am Meer, mal geht es wieder steil hinauf und man sieht die Adria weit unter sich in der Sonne funkeln. Seit vor einigen Jahren die Autobahn, welche einige Kilometer ins Landesinnere versetzt sich von Norden nach Süden zieht, fertiggestellt wurde, zwängen sich viel weniger Autos der kurvenreichen Küstenmagistrale entlang. Jedenfalls im Herbst fährt es sich hier sehr angenehm.&lt;br /&gt;Kurz nach der Hafenstadt Ploce haben wir unseren südlichsten Punkt in Kroatien erreicht und müssen uns auch vom Meer verabschieden. Meine Cousine Beatrice weint dem stillen Wasser einige Tränen nach, die ich im Schnapsglas welches melancholisch die Runde macht aufzufangen versuche. Ein letztes Mal stossen wir auf die Adria an, auf das Mare Nostrum.&lt;br /&gt;Unser Nachtlager finden wir heute im Neretva-Delta, in einer Herberge in der kleinen Ortschaft Momici nur einige Kilometer vom Grenzübergang zu Bosnien-Herzegowina entfernt. Wir geniessen nach zwei Tagen „Wildnis“ eine ausgiebige Dusche.&lt;br /&gt;Das Abendessen ist ein durchaus würdiger Abschluss in Kroatien, denn der Zufall will es, dass im kleinen Restaurant mit uns zusammen eine Grupper Lehrer den Nationalen Feiertag der Lehrkräfte feiert. Es gibt Schnaps, Live-Musik und das wohl ausgiebigste Essen während der ganzen Reise. Mitleid heischend schaut uns Natasa an, als die Kellnerin zu ihr hintritt und ihr die Speisekarte vorsagt (schriftlich gibt es nichts...). Natasa übersetzt und wir einigen uns darauf, dass es für die Fleischis eine kleine Portion Fleisch gibt und für die Vegis Gemüsereise und Palacinke. Es stellt sich heraus, dass man mit der kleinen Portion Fleisch ein ganzes Gymnasium hätte ernähren können und so wird dann an diesem Abend reingehauen was das Zeug hält. Als die Lehrer anfangen das Tanzbein zu schwingen sind auch wir drauf und dran in den Reigen einzusetzen. Wir lassen es dann aber bleiben und zumindest in dieser Hinsicht scheinen sich Schweizer und Slowenen nicht unähnlich zu sein; wir sind nicht die temperamentsvollsten Typen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;6. Oktober, Momici – Metkovic – Pocitelj – Blagaj – Mostar&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Das Neretva-Delta ist ein äusserst fruchtbares Gebiet welches sich von der bosnischen Grenze bis an die Adria erstreckt. In diesem Gebiet, welches von zahlreichen Kanälen durchzogen ist gedeihen Feigen, Mandarinen und Orangen. Von unserer Pension aus könnten wir einen Ausflug in eine Plantage unternehmen um eigenhändig unsere Orangen zu pflücken. Uns zieht es aber nach Bosnien-Herzegowina. Und so machen wir uns am Morgen auf den Weg zur Grenze. Seit frühester Zeit war das Neretva-Delta ein wichtiger Zugang ins Hinterland; von hier aus gelangt man via Metkovic nach Mostar und Sarajevo. Am heutigen Tag werden wir bis Mostar einen ständigen Begleiter haben, die Neretva. Dieser Fluss, welcher in den bosnischen Bergen entspringt, zieht sich über 220 Kilometer durch Täler und Schluchten hindurch bis an die Adria.&lt;br /&gt;Wir haben es geschafft und befinden uns in Bosnien-Herzegowina, dem dritten Land unserer Reise. Für mich persönlich bedeutet es sehr viel wieder hier zu sein, verbrachte ich doch letzten Winter mehr als drei Monate in diesem Land, vorwiegend in der Hauptstadt Sarajevo. Unser erster Halt in Bosnien-Herzegowina machen wir kurz nach der Grenze. Am Strassenrand liegt das wunderschöne mittelalterliche Städtchen Pocitelj. Als die Türken ab dem 15. Jahrhundert immer mehr nach Bosnien-Herzegowina vorrückten nahmen sie schliesslich auch die stark befestigte Stadt Pocitelj ein. Hier errichteten sie eine Moschee, ein Medresse, ein türkisches Bad und ein Han, welches damals als Herberge für Durchreisende diente. Pocitelj bildete während etwa 400 Jahren eine der Aussengrenzen des Osmanischen Reiches und wude demnach auch stark befestigt. Hier in Pocitelj begnen wir auf einmal dieser orientalischen Kultur, welche uns nun während der nächsten drei Tage begleiten wird. Dass die Unterschiede zwischen Orient und Okzident nicht nur in Kirchturm und Minarett liegen, konnte ich während meiner Zeit in Sarajevo erfahren.&lt;br /&gt;Ein zweiter Halt vor Mostar legen wir beim Derwisch-Kloster Blgaj an der Buna-Quell ein, für mich persönlich einer der schönsten Orte die ich in Bosnien und Herzegowina kenne. Das Kloster wird heute nur noch zu besonderen Anlässen von Derwischen aufgesucht, damit sie an diesem Kraftort ihre Rituale abhalten können. Ansonsten ist es für Besucher geöffnet. Zu bewundern ist ein für die damaligen Verhältnisse mit einer hauseigenen Mühle, mit Bad und Bodenheizung modern ausgestattetes Kloster. Sitzt man in einem der altem Räume auf einem Kissen am Boden verspürt man Lust hier einfach sitzen zu bleiben; eine wohltuende Ruhe geht von diesem Haus aus.&lt;br /&gt;Ziel des heutigen Tages ist die Stadt Mostar. Fährt man mit dem Auto nach Mostar hinein, will man vorerst einmal nicht begreifen, weshalb alle Besucher von diese Stadt an der Neretva schwärmen. Links und rechts der Strasse nichts als zerschossene und zerbombte Häuser, Ruinen und Wunden aus den Kriegsjahren 1992-1994. Es ist nicht leicht, die Ereignisse dieser Zeit in wenigen Worten begreiflich zu machen und ich will es an dieser Stelle auch gar nicht erst versuchen. Nur soviel soll erwähnt sein. All das was wir an Mostar, seiner Altstadt und der alten Brücke über die Neretva so sehr bewundern, ist eine getreue Replik dessen, wie es vor dem Krieg ausgesehen hat. Denn in der Altstadt von Mostar stand nach dem Krieg kein Haus mehr mit einem Dach. Die Brücke über die Neretva spannt sich heute zwar wieder genau so über den blauen Fluss wie sie der berühmte türkische Baumeister Mimar Hairudin Mitte des 16. Jahrhunderts entwarf und bauen liess, es ist aber dennoch nicht dieselbe Brücke. Es ist eine genaue Kopie der Stari Most; wo die Seele der Brücke heute liegt, ob im Wasser der Neretva oder noch immer im Stein der Brücke, das zu entscheiden überlassen wir lieber den Menschen aus Mostar.&lt;br /&gt;Unser Nachtlager finden wir im Hostel Majdas, wo letztes Jahr auch Natasa und ich abgestiegen sind. Das Hostel befindet sich in einem Wohnblock auf der kroatischen Seite der Stadt. Majda und ihr Bruder Bata haben hier vor vier Jahren damit begonnen, in ihrer ehemaligen Wohnung ein Hostel einzurichten; dies mit grossem Erfolg. Heute zählt das kleine Hostel in Mostar zu den beliebtesten in ganz Europa und die Betten sind fast das ganze Jahr über besetzt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;7. Oktober, Mostar – Sarajevo&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am Morgen besuchen wir nochmals die Altstadt von Mostar. Im Museum der Stari Most (Alte Brücke) erfahren wir, wie schwierig es für die Architekten und Ingenieure gewesen ist, die alte zerbombte Brücke im alten Stil wieder aufzubauen. Man hat versucht, wie es damals Mimar Hairudin vollbracht hatte, die Brücke ohne moderne Hilfsmittel wieder aufzubauen. Und man hat es nicht geschafft... Zwar steht seit 2004 die Brücke wieder, doch musste man auf Technologien zurück greifen, die man zu Hairudins Zeit noch nicht gekannt hatte.&lt;br /&gt;Unseren Besuch in Mostar beenden wir mit der Ersteigung der ehemaligen Nationalbank in Mostar. Seit dem Krieg steht das sieben Stöckige Gebäude als Ruine im Zentrum der Stadt. Im dritten Stock flattern seit mehr als 15 Jahren Personaldossiers im Wind welcher durchs fensterlose Gebäude zieht. Von der Dachterasse aus erstreckt sich der Blick weit über die Stadt Mostar hinweg.&lt;br /&gt;Wir sind unterwegs nach Sarajevo. Die Strasse in die Hauptstadt zieht sich von Mostar aus vorerst weiterhin der Neretva entlang. Es ist eine wunderschöne Strecke und für einmal wollen sogar Dome und Gisu vorne im Bus sitzen.&lt;br /&gt;Gegen Nachmittag erreichen wir die Hauptstadt von Bosnien-Herzegowina. Doch vorerst einmal gehen wir nicht ins Stadtzentrum, in die Bascarscija, wo wir diese Nacht in einer Pension übernachten werden. Auf einer kleinen Schotterstrasse erreichen wir kurz vor 17 uhr ein unauffälliges Haus. Da ich meinen Gästen noch nicht erzählt habe, was uns dort erwarten würde, betreten alle nichtsahnend das Tunnelmuseum von Sarajevo. Unglücklicherweise trifft gleichzeitig mit uns eine 50-köpfige, türkische Reisegruppe im kleinen Museum ein. Da das Museum bald schliessen wird bleibt uns nichts anderes übrig, als uns gemeinsam mit den anderen Gästen den Dokumentarfilm über die Belagerung von Sarajevo zwischen 1992 und 1995 anzuschauen. Ich wollte vorher etwas erklären, meine Gäste darauf vorbereiten. Ich kann nur erahnen, dass der Besuch im Tunnelmuesum ein harter Einstieg nach Sarajevo darstellt. Doch es ist ein Teil der neusten Geschichte der Stadt, welchen man unbedingt kennen muss, wenn man hier hin kommt; die Belagerung von Sarajevo forderte in dreieinhalb Jahren 10'000 Tote.&lt;br /&gt;Für mich ist es eine grosse Herausforderung Sarajevo den Gästen näher zu bringen. Eine Stadt die ich wirklich ins Herz geschlossen habe und über die ich so viel weiss wie wohl über keine andere Stadt. Ich habe mir zu viel vorgenommen, das weiss ich.&lt;br /&gt;Unser Nachtlager finden wir in der Pension Lion, mitten im Herzen der türkischen Altstadt, der Bascarsija.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;8. Oktober, Sarajevo – Sarajevo&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein ganzer Tag in Sarajevo, wo soll man da beginnen. Da jeder an diesem Tag etwas anderes erlebt hat und da die Erlebnisse und Eindrücke eines jeden unterschiedlich sind, möchte ich in diesem Reisebericht nur von einem Erlebnis erzählen. Von unserem Besuch bei Azra, Sefika und Mindele.&lt;br /&gt;Wir sind zum Nachtessen im Bistrik Stadtviertel eingeladen worden. Azra hat sich vorgängig mit Natasa bezüglich des Menuplanes abgesprochen. Es war kein Leichtes für Natasa gewesen, Azra klarzumachen, dass drei Personen in unserer Gruppe kein Fleisch essen werden (der Begriff Vegetarier ist in Bosnien kaum bekannt). Endlich schien Azra verstanden zu haben was Natasa wollte; Burek mit Fleisch und eine vegetarische Hühnersuppe.&lt;br /&gt;Am spätem Nachmittag besteigen Miha, Beatrice, Erika, Natasa und ich schliesslich ein Taxi welches uns zu Sefika und Azra bringen wird. Dome liegt leider mit einer Magenverstimmung im Bett und wird von Martina umsorgt. Sefika empfängt uns vor ihrem kleinen Häuschen und bittet uns auch gleich einzutreten. Die Stube ist aufgeräumt und es wurde vorgänglich gemütlich eingeheizt. Kaum haben wir es uns auf dem Sofa gemütlich gemacht beginnt Azra Essen aufzutischen und sie hört nicht damit auf, bis wir keinen Bissen mehr hinunter kriegen. Erst jetzt kommt die 45 jährige Frau etwas zur Ruhe und setzt sich zu uns an den Tisch. Früher, vor und während dem Krieg habe sie in genau diesem Raum zusammen mit ihrem Bruder ein Kaffeehaus geführt. Bis spät nachts seien hier die Soldaten aus und eingegangen, zum Schlafen sei man damals kaum gekommen. Heute geht es in Azras Leben ruhiger zu und her. Über Wasser hält sie sich und ihren Sohn dank der Unterstützung ihres Bruders und dem Verkauf von selber gehäkelten Tüchern, welche sie im Sommer auf dem Markt unten in der Stadt feil bietet. Meine Idee ist es, dass ich in Zukunft mehrmals pro Jahr mit einer kleinen Reisegruppe bei ihr zu Besuch kommen könnte. Sie würde für uns kochen und dafür selbstverständlich bezahlt werden. Zuerst scheint es so, als würde sie das Angebot kaum interessieren. Als sie schliesslich aber die Bezahlung für das Essen erhält, beginnt sie aufzuzählen was sie alles kochen kann. In ihrem Redeschwall ist Azra nun nicht mehr zu bremsen und als wäre es nicht genug beginnt nun auch noch Grossmutter Sefika aufzuzählen welche Speisen ihre Tochter eventuell zu erwähnen vergessen hat. Dass wir nächstes Mal wieder in die Ascinica (so werden Gaststuben hier auch genannt) Azra einkehren werden ist sicher. Zum Abschied drückt sie uns allen ein selbstgehäkeltes Tuch in die Finger; etwas das sie selber mehrere Stunden oder sogar Tage Arbeit gekostet hat. Doch Arbeit wird hier nicht gleich gewertet wie bei uns. Und Natasa hat auch darin Recht wenn sie sagte: In Bosnien beschenkst du jemanden und wirst anschliessend von dieser Person dreifach „zurück“ beschenkt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;9. Oktober, Sarajevo – Zagreb&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;An diesem Tag ist Autofahren angesagt. Wir haben einen weiten Weg von der Hauptstadt Bosnien-Herzegowinas in die Hauptstadt Kroatiens vor uns.&lt;br /&gt;Als wir uns am morgen früh von Sarajevo verabschieden wissen wir alle Bescheid; die diesjährige Balkanreise geht ihrem Ende entgegen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und weil es so schön ist zitiere ich hier zum Abschluss nochmals den bosnischen Autor Mesa Selimovic:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Aber darin liegt ja alles: wiederkehren. Sich von einem Punkt auf der Erde fortsehnen, aufbrechen und von neuem anlangen. Ohne diesen Punkt, an den du gebunden bist, würdest du weder ihn noch die übrige Welt lieben, du hättest nichts, von wo du fortziehen könntest, denn du wärst nirgends. Und du bist auch nirgends, wenn du nur diesen einen Punkt hast. Denn dann denkst du nicht an ihn, dann sehnst du dich nicht, dann liebst du nicht. Und das ist nicht gut. Du musst denken, dich sehnen, lieben. Also, rüste zum Aufbruch.&lt;/em&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;em&gt;&lt;/em&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;em&gt;Meša Selimovič, aus "Derwisch und Tod"&lt;/em&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1820058035188902017-430562359447133410?l=gehcrew.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gehcrew.blogspot.com/feeds/430562359447133410/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://gehcrew.blogspot.com/2010/10/tagebuch-einer-balkanreise.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1820058035188902017/posts/default/430562359447133410'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1820058035188902017/posts/default/430562359447133410'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gehcrew.blogspot.com/2010/10/tagebuch-einer-balkanreise.html' title='Tagebuch einer Balkanreise'/><author><name>roger</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03025521729213544183</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_5tS85wIfOq8/TLYEVdtRuPI/AAAAAAAAA6E/dqt0kgTQFzE/s72-c/P1050727.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1820058035188902017.post-7056732037956167590</id><published>2010-10-13T16:18:00.001+02:00</published><updated>2010-10-13T16:21:55.744+02:00</updated><title type='text'>Notfallkonzept in einer kroatischen Herberge - unbedingt lesen!</title><content type='html'>&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_5tS85wIfOq8/TLXAdY3bx8I/AAAAAAAAA50/2LAY_9W0XpI/s1600/P1050612.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5527535728790849474" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 400px; CURSOR: hand; HEIGHT: 267px; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/_5tS85wIfOq8/TLXAdY3bx8I/AAAAAAAAA50/2LAY_9W0XpI/s400/P1050612.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1820058035188902017-7056732037956167590?l=gehcrew.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gehcrew.blogspot.com/feeds/7056732037956167590/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://gehcrew.blogspot.com/2010/10/notfallkonzept-in-einer-kroatischen.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1820058035188902017/posts/default/7056732037956167590'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1820058035188902017/posts/default/7056732037956167590'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gehcrew.blogspot.com/2010/10/notfallkonzept-in-einer-kroatischen.html' title='Notfallkonzept in einer kroatischen Herberge - unbedingt lesen!'/><author><name>roger</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03025521729213544183</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_5tS85wIfOq8/TLXAdY3bx8I/AAAAAAAAA50/2LAY_9W0XpI/s72-c/P1050612.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1820058035188902017.post-2607649241665412382</id><published>2010-10-12T07:51:00.005+02:00</published><updated>2010-10-29T08:32:13.193+02:00</updated><title type='text'>Balkan Tour</title><content type='html'>&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_5tS85wIfOq8/TLP3ix_SIVI/AAAAAAAAA4M/pEGVtiUOhI0/s1600/P1050750.JPG"&gt;&lt;img style="TEXT-ALIGN: center; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 320px; DISPLAY: block; HEIGHT: 214px; CURSOR: hand" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5527033344620110162" border="0" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/_5tS85wIfOq8/TLP3ix_SIVI/AAAAAAAAA4M/pEGVtiUOhI0/s320/P1050750.JPG" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wohlgenährt, glücklich und müde hat sich die Reisegruppe vergangenen Samstag in Zagreb "dovidenja" gesagt. Die 12 tägige Balkanreise war für alle ein grosses Erlebnis gewesen. Ich persönlich bin meinen Gästen sehr dankbar, denn sie ermöglichten es mir nochmals an bekannte Orte zu fahren und Freunde zu besuchen. Dank den Gästen konnte ich meine vergangene Reise durch eigene und fremde Augen erneut miterleben. Es ist nicht dasselbe, wenn man vertraute, liebgewonnene Orte Freunden zeigt, aber es ist ein wunderschönes Geschenk.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zu einem späteren Zeitpunkt werde ich einen ausführlicheren Bericht zur Reise veröffentlichen. Vorerst einmal gibt es aber auf der Bildgalerie eine Auswahl an Fotografien von der Reise zu sehen (Zugang zur Bildgalerie über die Bierkiste am rechten Seitenrand).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mein Dank gilt der Reisegruppe; sie hat das Vertrauen in mir geweckt, dass Rog-Touren eine Zukunft haben. Ein herzliches Dankeschön auch an Miha, welcher uns und den Fiat Ducato sicher über mehr als 1500 Kilometer durch den Balkan gefahren hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Lang lebe die vegetarische Hühnersuppe!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1820058035188902017-2607649241665412382?l=gehcrew.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gehcrew.blogspot.com/feeds/2607649241665412382/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://gehcrew.blogspot.com/2010/10/balkan-tour.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1820058035188902017/posts/default/2607649241665412382'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1820058035188902017/posts/default/2607649241665412382'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gehcrew.blogspot.com/2010/10/balkan-tour.html' title='Balkan Tour'/><author><name>roger</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03025521729213544183</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_5tS85wIfOq8/TLP3ix_SIVI/AAAAAAAAA4M/pEGVtiUOhI0/s72-c/P1050750.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1820058035188902017.post-7723559325495514489</id><published>2010-09-28T00:03:00.002+02:00</published><updated>2010-09-28T00:08:08.066+02:00</updated><title type='text'>Auf gehts!</title><content type='html'>&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_5tS85wIfOq8/TKEU8_TVEnI/AAAAAAAAA4E/o2f6AQevQSY/s1600/P1050546.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5521717656150151794" style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand; HEIGHT: 214px" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/_5tS85wIfOq8/TKEU8_TVEnI/AAAAAAAAA4E/o2f6AQevQSY/s320/P1050546.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; Die mehrmals zum Scheitern verurteilte Balkanreise nimmt morgen ihren Lauf. Die Gäste haben den Zug bestiegen und fahren in diesem Moment, so ist zu hoffen, irgendwo durch die österreichische Nacht. In den nächsten 11 Tagen reisen wir gemeinsam durch Slowenien, entlang der dalmatinischen Küste und mitten durch die Herzegowina nach Bosnien. Rog-Tour hat seine Arbeit aufgenommen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1820058035188902017-7723559325495514489?l=gehcrew.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gehcrew.blogspot.com/feeds/7723559325495514489/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://gehcrew.blogspot.com/2010/09/auf-gehts.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1820058035188902017/posts/default/7723559325495514489'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1820058035188902017/posts/default/7723559325495514489'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gehcrew.blogspot.com/2010/09/auf-gehts.html' title='Auf gehts!'/><author><name>roger</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03025521729213544183</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_5tS85wIfOq8/TKEU8_TVEnI/AAAAAAAAA4E/o2f6AQevQSY/s72-c/P1050546.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1820058035188902017.post-7639982047156929382</id><published>2010-09-16T08:11:00.004+02:00</published><updated>2011-01-27T11:45:16.978+01:00</updated><title type='text'>Mit em Finger uf dr Charte rund um d'Wält</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_5tS85wIfOq8/TJG1PxQKDbI/AAAAAAAAA38/lWP5bjpbA_g/s1600/P1050500.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5517390301029338546" style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand; HEIGHT: 214px" alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/_5tS85wIfOq8/TJG1PxQKDbI/AAAAAAAAA38/lWP5bjpbA_g/s320/P1050500.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; Endo Ananconda singt: "Chum mir faare mit em Füdle über ds Liintuech und mit em Finger uf dr Charte rund um d'Wält...".&lt;br /&gt;Seit ich die "Flemmings Genaralkarte Nr.44" bei uns in der Toilette aufgehängt habe, bleibe ich immer wieder sitzen. Ich konnte nie auf dem Klo sitzend lesen. Sei es ein Comic oder ein mitreissender Roman, weiter als ein paar Zeilen habe ich es auf dem Scheisshaus kaum gebracht. Nun aber, Auge in Auge mit der "Flemmings Generalkarte Nr.44" dauern meine Sitzungen meistens viel länger. Die Karte habe ich auf dem Flohmarkt in Maribor ersteigert, sie kostete mich 5 Euro und ich wusste damals nicht ob dies nun als Schnäppchen zu werten sei oder ob mich der Verkäufer übers Ohr gehauen hat. Es war einer jener Trödler, die alten Militärramsch feilbieten, mit Vorliebe Gegenstände aus dem Zweiten Weltkrieg (hierzulande sowohl Partisanen-Abzeichen wie auch Hakenkreuz-Becher). Die Generalkarte hat mir auf Anhieb gefallen. Es ist eine jener Weltkarten, die ein Gesamtkunstwerk darstellen. Dies sowohl in der Qualität des Papiers wie auch im Druck und in der Auswahl der Farben. Man könnte sie einrahmen und als Kunstobjekt an die Wand hängen oder eben auch in der Toilette als Anschauungsobjekt verwenden. Ich hab meine Karte gegoogelt und herausgefunden dass sie, wie es der Name ja bereits sagt, aus dem Jahr 1944 stammt. Dass es sich bei meinem Kauf nicht um ein Schnäppchen gehandelt hat weiss ich nun auch. Bei Ricardo ist sie für 50 Eurocent (zuzüglich Versandskosten) zu haben. Aber welcher Holzkopf kauft sich schon eine Weltkarte übers Internet.&lt;br /&gt;Beim täglichen Kartenstudium lerne ich langsam die Welt von 1944 kennen. Die Welt aus der Vogelperspektive der Imperialmächte; eine Welt aufgeteilt unter der Regentschaft Europas und Amerikas. Noch ist das Deutsche Reich nicht zusammen gebrochen, noch steht die violette Farbe auf der Landkarte für ein Gebiet welches nebst Deutschland, Österreich und Tschechien auch Teile Afrikas und Neu Guineas umfasst (damals noch Wilhelm Land genannt). Doch bereits steht auch Jugoslawien auf der Karte. Eine Neuheit, waren doch auf der "Flemmings Generalkarte 1943" jene Gebiete meist noch in den violetten Tönen Deutschlands eingefärbt gewesen. Mein Blick schweift immer wieder ab zu den kleinen Inseln irgendwo mitten im Pazifik oder im Atlantik. Ich lese die Namen von Eilanden, deren Existenz ich bisher nicht im Traum geahnt hätte. So zum Beispiel gibts im fernöstlichen Eismeer die "Ratteninseln". Ich stelle mir da eine karge, unwirtliche Gegend vor, bevölkert von Tausenden von Ratten, durchsetzt mit einigen verwahrlosten Gehöften auf welchen von einem unerbittlichen Wind gepeinigte Gesichter ein trostloses Dasein leben.&lt;br /&gt;In Gedanken reise ich auf die britischen Sandwich-Inseln, irgendwo nördlich des südlichen Eismeeres gelegen, einige Tagesreisen von Patagonien entfernt. Ich stelle mir vor wie auf diesen Inseln der Verzehr von belegten Broten eine Finesse entwickelt haben muss; allein deshalb weil der Name einen gewöhnlichen Umgang mit der Materie Brot, Fleisch und Käse nicht zulassen würde.&lt;br /&gt;Gegen Ende einer jeden Sitzung schweifen meine Augen immer an den östlichen Rand der "Flemmings Generalkarte Nr.44": zu den Aleuten. Ich beschaue mir jenes langgezogene Inselarchipel welches sich bis an den Rand des Papiers ausdehnt. Es erscheint mir als Sprungbrett auf die geplättelte Wand des Klos. Ein Weg zurück in die Realität, zurück in den Alltag. Von der europäischen Perspektive her betrachtet, liegen die Aleuten immer am Rande der Welt. Gleichzeitig, wenn man ein kleines geometrisches Verständnis an den Tag legt, wird einem aber auch bewusst, dass sie in Wirklichkeit die Welt zu einem ganzen verbinden. Denn würde die Weltkarte weiter gehen, so käme man mit ein paar Schwimmzügen bald einmal in Alaska an und die Weltreise könnte von vorne beginnen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_5tS85wIfOq8/TJG1OVx-QNI/AAAAAAAAA30/fiFlpTCcecQ/s1600/P1050505.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5517390276475109586" style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand; HEIGHT: 214px" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/_5tS85wIfOq8/TJG1OVx-QNI/AAAAAAAAA30/fiFlpTCcecQ/s320/P1050505.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1820058035188902017-7639982047156929382?l=gehcrew.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gehcrew.blogspot.com/feeds/7639982047156929382/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://gehcrew.blogspot.com/2010/09/mit-em-finger-uf-dr-charte-rund-um.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1820058035188902017/posts/default/7639982047156929382'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1820058035188902017/posts/default/7639982047156929382'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gehcrew.blogspot.com/2010/09/mit-em-finger-uf-dr-charte-rund-um.html' title='Mit em Finger uf dr Charte rund um d&apos;Wält'/><author><name>roger</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03025521729213544183</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_5tS85wIfOq8/TJG1PxQKDbI/AAAAAAAAA38/lWP5bjpbA_g/s72-c/P1050500.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1820058035188902017.post-6674930232978504941</id><published>2010-09-15T10:28:00.004+02:00</published><updated>2011-01-27T11:46:01.534+01:00</updated><title type='text'>Im tiefen Wald des Pohorje</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_5tS85wIfOq8/TJCEa3wmO1I/AAAAAAAAA3k/GDqDiYAB8ws/s1600/P1050453.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5517055140708105042" style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand; HEIGHT: 214px" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/_5tS85wIfOq8/TJCEa3wmO1I/AAAAAAAAA3k/GDqDiYAB8ws/s320/P1050453.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; Hier gefällt es uns gut. Hier liegen die tiefen Jagdgründe von Pintas. Hier badet Anna knapp unterhalb des 24 Meter hohen Wasserfalls, die Slowenin tippt sich an die Stirne: Die spinnen diese Helveten!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Leider scheinen alle Werbungen bezüglich der anstehenden Balkan-Tour keine Wirkung gezeigt zu haben. Ausser unseren beiden Stammgästen haben sich bisher keine weiteren Mitfahrer und Mitläufer gemeldet. Schade! Für eine nächste Tour im Herbst 2011 kann man sich bereits jetzt bei mir melden... Die ersten 100 Anmeldungen kriegen während der ganzen Reise gratis Slivovic (gültig ab der 100. Anmeldung)!&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1820058035188902017-6674930232978504941?l=gehcrew.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gehcrew.blogspot.com/feeds/6674930232978504941/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://gehcrew.blogspot.com/2010/09/im-tiefen-wald-des-pohorje.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1820058035188902017/posts/default/6674930232978504941'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1820058035188902017/posts/default/6674930232978504941'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gehcrew.blogspot.com/2010/09/im-tiefen-wald-des-pohorje.html' title='Im tiefen Wald des Pohorje'/><author><name>roger</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03025521729213544183</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_5tS85wIfOq8/TJCEa3wmO1I/AAAAAAAAA3k/GDqDiYAB8ws/s72-c/P1050453.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1820058035188902017.post-7681231822837992234</id><published>2010-09-08T16:28:00.003+02:00</published><updated>2010-09-08T16:48:10.396+02:00</updated><title type='text'>Balkanreise im Herbst</title><content type='html'>&lt;strong&gt;Noch gibt es Platz für die grosse Balkanreise im Herbst vom 28. September- 11. Oktober&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_5tS85wIfOq8/TIehes1TcWI/AAAAAAAAA3c/MO_ciyg2DQA/s1600/P1030714.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5514553817541341538" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand; HEIGHT: 240px; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/_5tS85wIfOq8/TIehes1TcWI/AAAAAAAAA3c/MO_ciyg2DQA/s320/P1030714.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="left"&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Anmeldefrist: Samstag 11. September&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Wer also diesen Herbts noch nicht weiss was er/ sie mit den Ferien anfangen soll, hier ist die Lösung zu finden.&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Was soll dieses Angebot?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn man zu Fuss reist, dann muss man sich zwangsläufig mit dem Unvorhergesehenen abfinden. Das scheinbar Zufällige gewinnt dann an Bedeutung, bis es schliesslich zu einer Form heran wächst, in welcher jede Begegnung und jeder Ort seine feste Rolle zu spielen scheint. Das Zufällige löst sich auf und macht einem Weg Platz, auf dem du einfach nur gehen kannst, ohne davor Angst zu haben, die Route zu verlieren, sprich dich zu verlaufen.&lt;br /&gt;Auf solchen Wegen erlebt und erfährt man viel. Man begegnet Menschen, die einem von sich, ihrem Leben und ihrem Land erzählen. Man taucht ein in bezaubernde Landschaften und folgt den Spuren, die die Geschichte hinterlassen hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Solche Erlebnisse und Begegnungen durfte ich auf meinen Reisen einige erfahren. Nun möchte ich Menschen auf Reisen einladen um mit ihnen das Reisen auf diese usprüngliche Art zu erfahren. Wir werden nicht nur zu Fuss unterwegs sein, aber wir werden versuchen die Distanzen und Wechsel von Landschaft und Kultur bewusst mit zu erleben. Dies im Bewustsein darum, dass die Spontaneität einer Erstbegegnung eines bereits gemachten Planes weichen muss. Aber die Orte welche wir besuchen, die Menschen die wir treffen und die Geschichten die wir hören, atmen jene Luft, welche einem meistens nur der scheinbare Zufall entgegen bläst.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir sind unterwegs in einem Kleinbus, was uns erlaubt Halt zu machen wo und wann wir wollen. Für die Unterkunft und Verpflegung ist gesorgt. Wir geniessen die traditionelle Küche der jeweiligen Region.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Unsere Reise führt uns durch Gegenden, deren jüngere und ältere Geschichte noch in allen Ecken und Enden spürbar ist. Wir bewegen uns vorwiegend in Grenzgebieten, springen mal hier mal dort hinüber und versuchen herauszufinden, wie weit hinter dem Grenzstein das „eigentliche Land“ beginnt...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Während den unterschiedlich langen Reisen können die Länder Slowenien, Kroatien, Bosnien-Hercegowina und Serbien erfahren werden. Der Balkan; jene Gegend, die irgendwo südlich der Österreichischen Grenze beginnt und die sich bis an die europäisch-asiatische Grenze ausdehnt ist eine äusserst lebendige und vielseitige Region, welche für alle Bedürfnisse und Interessen viel zu bieten weiss.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Die Herbstreise führt uns von Ljubljana über Istrien bis hinunter in den Süden Dalmatiens. Wir bereisen anschliessend Bosnien-Herzegowina und besuchen die wunderbare Stadt Sarajevo. Unsere Reise beenden wir in der serbischen Hauptstadt Belgrad. An- und Abreise von und in die Schweiz mit dem Nachtzug ab Zürich, bzw. Belgrad.&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Interessierte melden sich bei mir unter rogerhumbel@gmail.com&lt;/strong&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1820058035188902017-7681231822837992234?l=gehcrew.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gehcrew.blogspot.com/feeds/7681231822837992234/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://gehcrew.blogspot.com/2010/09/balkanreise-im-herbst.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1820058035188902017/posts/default/7681231822837992234'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1820058035188902017/posts/default/7681231822837992234'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gehcrew.blogspot.com/2010/09/balkanreise-im-herbst.html' title='Balkanreise im Herbst'/><author><name>roger</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03025521729213544183</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_5tS85wIfOq8/TIehes1TcWI/AAAAAAAAA3c/MO_ciyg2DQA/s72-c/P1030714.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1820058035188902017.post-7626945448514109339</id><published>2010-09-06T20:44:00.003+02:00</published><updated>2011-01-27T11:46:33.752+01:00</updated><title type='text'>Aufidersehen</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_5tS85wIfOq8/TIU2ur6DlTI/AAAAAAAAA3U/42_IBtVLIdo/s1600/P1050376.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5513873494473151794" style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand; HEIGHT: 181px" alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/_5tS85wIfOq8/TIU2ur6DlTI/AAAAAAAAA3U/42_IBtVLIdo/s320/P1050376.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; Die Nähe zur deutsch-sprachigen Grenze ist kein Garant für eine fehlerfreie Rechtschreibung. Es mag erstaunen, dass man eine massive Metallplatte ohne gegenzulesen in den Druck gibt, aber anscheinend ist das in diesem Fall hier geschehen. Aber schliesslich ist es dem Rechtschreibfehler zu verdanken, dass dieses Fenster in der Landschaft den Weg ins worl wide web gefunden hat.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1820058035188902017-7626945448514109339?l=gehcrew.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gehcrew.blogspot.com/feeds/7626945448514109339/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://gehcrew.blogspot.com/2010/09/aufidersehen.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1820058035188902017/posts/default/7626945448514109339'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1820058035188902017/posts/default/7626945448514109339'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gehcrew.blogspot.com/2010/09/aufidersehen.html' title='Aufidersehen'/><author><name>roger</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03025521729213544183</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_5tS85wIfOq8/TIU2ur6DlTI/AAAAAAAAA3U/42_IBtVLIdo/s72-c/P1050376.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1820058035188902017.post-8531867293619022560</id><published>2010-09-05T18:12:00.007+02:00</published><updated>2011-01-27T11:47:19.645+01:00</updated><title type='text'>Gedanken zur Mobilität</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_5tS85wIfOq8/TIPB_BAEtSI/AAAAAAAAA3M/do2-8FP2dJE/s1600/P1050408.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5513463657176282402" style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand; HEIGHT: 214px" alt="" src="http://2.bp.blogspot.com/_5tS85wIfOq8/TIPB_BAEtSI/AAAAAAAAA3M/do2-8FP2dJE/s320/P1050408.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; Eine Freundin teilte uns gestern mit, dass es im Zentrum von Maribor (siehe Bild) nun keinen einzigen Parkplatz mehr gibt, auf welchem man sein Auto gebührenfrei abstellen könne. Dies ist für sie natürlich ärgerlich, fährt sie schliesslich jeden Tag mit dem Auto zur Arbeit. Nun bleibt ihr nichts anderes übrig als irgendwo in der Periferie ihr Auto stehen zu lassen und mit dem Fahrrad ins Zentrum zu kommen oder auf den hier äusserst spärlichen und unpünktlichen ÖV umzusteigen.&lt;br /&gt;Fast scheint es mir, als ob uns die neu gewonnene und grenzenlos angespriesene Mobilität bald nur noch wenig nützen wird, denn wenn gleiches Recht für alle gilt, kommt der Einzelne anscheinend kaum mehr vorwärts.&lt;br /&gt;Auch Natasa und ich werden bald ein Auto besitzen. Wir erhoffen uns damit eine grössere Bewegungsfreiheit. Eine Möglichkeit, Ausflüge nicht immer direkt vor der Haustüre beginnen zu müssen sondern einen anderen Ort als Ausgangspunkt zu wählen. So sehr ich mich auf diese Möglichkeit auch freue, so sehr graut es mir manchmal aber auch davor.&lt;br /&gt;Schaut man sich alte Fotografien von Maribor an, so bekommt man das Gefühl, man habe eine Stadt im Ausnahmezustand vor sich. Fast scheint es, als seien die Strassen und Plätze dieser Stadt aus einem unfindlichen Grund für die Öffentlichkeit gesperrt worden. Die einzelnen Menschen auf den Gassen oder auch die Menschenmasse an sich könnte man beinahe übersehen, denn so sehr hat sich unser Auge bereits an den Faktor Automobil gewöhnt. Man rechnet mit ihm, als handle es sich dabei um ein Naturgesetz.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich bin heute auf dem Flohmarkt in Maribor gewesen. Hier wird so ziemlich alles verkauft was nicht niet und nagelfest ist. Mein eigenes Fahrrad musste ich weit ab vom Marktgelände abstellen, denn ich wollte vermeiden, dass es unter die Masse der zu verkaufenden Zweiräder gezählt wird. Das Spezielle an diesem Flohmarkt ist, dass ein grosser Teil des Geländes auch als Obst- und Gemüsemarkt fungiert. Die Leute kaufen sich dort Kartoffeln, Äpfel und Peperoni in 50 Kilogramm Säcken. Am besten scheinen die Slivovic (Schnaps)-Brenner ihr Geschäft zu tätigen. Ihre Stände sind stets umringt von einer grossen Zahl rotgesichtiger, älterer Herren, die das starke Getränk kosten und dann nicht selten die ein oder andere Flasche ihrer Frau in den Einkaufskorb schmuggeln.&lt;br /&gt;Das Marktgelände ist enorm. Es nimmt mindestens die Fläche zweier Fussballfelder ein. Doch mindestens ebensoviel Platz nimmt auch das Gelände für die Hunderten von Autos ein, in welchen die Besucher ihre Obst-und Gemüsevorräte sowie die neuerstandene, alte Motorsäge nach Hause transportieren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein Freund aus Maribor hat mir kürzlich etwas Interessantes gesagt. Er habe ein Interview mit einer Vertreterin einer Indiogruppe gelesen. Darin meine die interviewte Frau, dass die westliche Kultur einen speziellen Bezug zur Armut habe. Denn arm zu sein bedeute für die "entwickelten" Länder immer, dass man nicht genügend Geld besitze, um sich sein Leben angenehm einzurichten. Aber verhält es sich nicht gerade umgekehrt?&lt;br /&gt;Lebt nicht derjenige in Armut, der für seinen Lebensunterhalt Geld auszugeben braucht? Und ist nicht derjenige reich, welcher das was er zum Leben braucht aus eigenen Händen erwirtschaften kann?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Man braucht unserer Gesellschaft nicht einmal das Geld zu nehmen um sie in ärgste Existenznöte zu treiben.&lt;br /&gt;Man nehme uns unsere Mobilität und wir werden merken, dass in unserer nächsten Umgebung kaum mehr etwas davon ist, was wir zum täglichen Überleben so dringend brauchen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_5tS85wIfOq8/TIPB-ts5eSI/AAAAAAAAA3E/2d5GwcNPEh4/s1600/P1050407.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5513463651995580706" style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand; HEIGHT: 214px" alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/_5tS85wIfOq8/TIPB-ts5eSI/AAAAAAAAA3E/2d5GwcNPEh4/s320/P1050407.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1820058035188902017-8531867293619022560?l=gehcrew.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gehcrew.blogspot.com/feeds/8531867293619022560/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://gehcrew.blogspot.com/2010/09/gedanken-zur-mobiltat.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1820058035188902017/posts/default/8531867293619022560'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1820058035188902017/posts/default/8531867293619022560'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gehcrew.blogspot.com/2010/09/gedanken-zur-mobiltat.html' title='Gedanken zur Mobilität'/><author><name>roger</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03025521729213544183</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_5tS85wIfOq8/TIPB_BAEtSI/AAAAAAAAA3M/do2-8FP2dJE/s72-c/P1050408.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1820058035188902017.post-7389305321498751908</id><published>2010-09-02T19:25:00.005+02:00</published><updated>2011-01-27T11:48:03.315+01:00</updated><title type='text'>zona sur de Maribor</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_5tS85wIfOq8/TH_kYZcXzFI/AAAAAAAAA28/2JsbQDvnwXE/s1600/P1050392.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5512375576722656338" style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand; HEIGHT: 181px" alt="" src="http://2.bp.blogspot.com/_5tS85wIfOq8/TH_kYZcXzFI/AAAAAAAAA28/2JsbQDvnwXE/s320/P1050392.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; Heute Abend unternahm ich eine Erkundungstour in die "zona sur de Maribor". Jenes Gebiet im Süden der Stadt welches direkt am Fuss des Pohorije liegt, demnach nur wenige hundert Meter von unserer Haustüre entfernt. Jenes Gebiet beheimatet die teuren Wellnessressorts der Stadt und besitzt mit dem Hotel Habakuk gar ein Schwimmbad in welchem bereits die ein oder andere Skilegende ihr Popo gebadet hat (so bestimmt auch unsere Vreni Schneider des öfteren zwischen 1986 und 1995). Nun im Herbst zieht das "Wellness Futbol Resort" anscheinend viele englische Fussballer nach Slowenien. Diese wiederum, so scheint es mir, fröhnen mehr dem Bier als dem Fussball; dickbäuchig sitzen sie auf den Sonnenterassen der Restaurants herum. Im Zentrum von Maribor habe ich jene Engländer noch nie gesehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auf einer der letzten, bis noch vor kurzem, unbebauten Parzellen sehe ich zu, wie eine Familie Schutt und Papierballen aus ihrem beinahe fertig gestellten Einfamilienhaus in den Anhänger am brandneuen Volkswagen einräumt. Die Kinder lachen dabei, die Frau steht mit einem Besen am Hauseingang und dem Mann laufen die Schweissperlen über die Wangen.&lt;br /&gt;Ich möchte nicht dieses Haus beziehen, denn ich fände mich dann auf einmal eingesperrt zwischen Hotels und Restaurants und käme mir vor als lebte ich in der "zona sur de La Paz". Ich erinnere mich an meinen Aufenthalt in der bolivianischen Hauptstadt als mich mein Freund Ramiro damals in die "zona sur" hinunter führte. Auf den Terrassen sassen überall eisleckende Menschen mit Sonnenbrillen und die Hunde waren ebenso föhnfrisiert oder boxermässig eingestaucht wie in der "zona sur de Maribor".&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich besuchte ebenfalls den Camping-Platz "Kekes", benannt nach dem slowenischen Geissenpeter. Ein italienisches Rentnerpaar sass dort vor ihrem Camper und zwei Tourenradler hatten eben ihr Zelt aufgestellt. Einmal mehr scheint es als sei man langsam aber sicher dem Saisonende nahe. Während die letzten Sonnenstrahlen langsam über die Wälder des Pohorije gleiten kommt mir der arme Heine in den Sinn, er hätte einen besseren Zusammenhang verdient:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein Fräulein sass am Meere&lt;br /&gt;und seufzte lang und bang.&lt;br /&gt;Es rührte sie so sehre&lt;br /&gt;der Sonnenuntergang.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Mein Fräulein, sein sie munter&lt;br /&gt;das ist ein altes Stück.&lt;br /&gt;Hier vorne geht sie unter&lt;br /&gt;und kehrt von hinten zurück."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_5tS85wIfOq8/TH_kX1rQN_I/AAAAAAAAA20/mU_8FWaoK3E/s1600/P1050361.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5512375567121397746" style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand; HEIGHT: 181px" alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/_5tS85wIfOq8/TH_kX1rQN_I/AAAAAAAAA20/mU_8FWaoK3E/s320/P1050361.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1820058035188902017-7389305321498751908?l=gehcrew.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gehcrew.blogspot.com/feeds/7389305321498751908/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://gehcrew.blogspot.com/2010/09/zona-sur-de-maribor.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1820058035188902017/posts/default/7389305321498751908'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1820058035188902017/posts/default/7389305321498751908'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gehcrew.blogspot.com/2010/09/zona-sur-de-maribor.html' title='zona sur de Maribor'/><author><name>roger</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03025521729213544183</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_5tS85wIfOq8/TH_kYZcXzFI/AAAAAAAAA28/2JsbQDvnwXE/s72-c/P1050392.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1820058035188902017.post-3907568322611455141</id><published>2010-09-01T09:22:00.002+02:00</published><updated>2010-09-01T09:51:29.951+02:00</updated><title type='text'>Grenzfahrt</title><content type='html'>&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_5tS85wIfOq8/TH3_kA2g8SI/AAAAAAAAA2k/OcqLm1Wgz9g/s1600/P1050375.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5511842513140379938" style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand; HEIGHT: 181px" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/_5tS85wIfOq8/TH3_kA2g8SI/AAAAAAAAA2k/OcqLm1Wgz9g/s320/P1050375.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; Seit dan mich vor einigen Tagen auf die grosse&lt;br /&gt;Inschrift direkt unterhalb unseres Wohnblockes aufmerksam gemacht hat, kann ich kaum mehr einen Fuss vor den anderen setzen ohne immer wieder auf dieselbe Nachricht zu stossen: GOOGLE CHEMTRAILS. Ich habs gegoogelt und stiess dabei auf Erklärungen jener sonderlichen Dunststreifen, die anscheinend in immer grösserer Anzahl an klaren Abenden am blauen Himmel auftauchen. Sei es hier über Slowenien oder auch über dem Schweizer Himmel. Was wird da in den Himmel gesprayt? So die Frage die sich anscheinend immer mehr Menschen stellen. GOOGLE CHEMTRAILS fand ich auch auf meiner gestrigen Fahrradtour entlang der slowenisch-österreichischen Grenze. Eine Tour auf welcher ich merkte, dass sich langsam aber sicher der Herbst auf meine Glieder gelegt hat; am Abend war ich so was von fertig... Interessant war aber einmal mehr zu erleben, wie fein aber eindeutig die Unterschiede zwischen Österreich und Slowenien in der Landschaft liegen. Dies obwohl die slowenische Stajerska und die österreichische Steiermark eigentlich ein geografisches Gebiet bilden; eine hügelige Gegend voller Weinberge, durchsetzt von Wäldern und Wiesen. Die slowenische Stajerska (zu deutsch Unterstaiermark) erstreckt sich zwischen der österreichischen und kroatischen Grenze. Fährt man mit dem Rad durch jene Gegend, so trifft man nicht selten auf alte, leerstehende Bauernhöfe. Wenn sie bewohnt sind, dann von alten Menschen, die sich schon längst an die steilen Täler der Stajerska gewöhnt haben und die es nicht mehr als sinnvoll erachten, ihrem Haus einen neuen Anstrich zu geben; wird es nach ihrem Ableben doch sowieso leer stehen... Kaum hat man dann die österreichische Grenze überquert, haben alle Häuser völlig intakte Fassaden, zumindest jene am Rande der südsteirischen Panorama-Strasse. Spreche ich mit einem Steirischen Bauern in jener Gegend verstehe ich aber nicht viel mehr als wenn ich mit einem slowenischen Bauern spreche.&lt;br /&gt;Auf dem Svetig Duh, der Wahlfahrtskirche (Heiliger Geist) direkt auf der slowenisch-österreichischen Grenze finde ich eine Parkbank mit der Aufschrift: NIMM DIR ZEIT. Ich setze mich auf jene Bank und schaue hinauf in den blauen Himmel. Heute sehe ich keine der seltsamen Wolken am Himmel, die CHEMTRAILS machen Pause; so macht es jedenfalls den Anschein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_5tS85wIfOq8/TH3_jTD7hdI/AAAAAAAAA2c/ZSxuSIAjojE/s1600/P1050384.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5511842500848616914" style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand; HEIGHT: 181px" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/_5tS85wIfOq8/TH3_jTD7hdI/AAAAAAAAA2c/ZSxuSIAjojE/s320/P1050384.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1820058035188902017-3907568322611455141?l=gehcrew.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gehcrew.blogspot.com/feeds/3907568322611455141/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://gehcrew.blogspot.com/2010/09/grenzfahrt.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1820058035188902017/posts/default/3907568322611455141'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1820058035188902017/posts/default/3907568322611455141'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gehcrew.blogspot.com/2010/09/grenzfahrt.html' title='Grenzfahrt'/><author><name>roger</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03025521729213544183</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_5tS85wIfOq8/TH3_kA2g8SI/AAAAAAAAA2k/OcqLm1Wgz9g/s72-c/P1050375.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1820058035188902017.post-6133497511587702252</id><published>2010-08-30T08:33:00.003+02:00</published><updated>2010-08-30T08:42:05.654+02:00</updated><title type='text'>dan und Cinthia in Maribor</title><content type='html'>&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_5tS85wIfOq8/THtQ-66fQVI/AAAAAAAAA2U/WKfmG-jFTCc/s1600/P1050336.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5511087610914619730" style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand; HEIGHT: 181px" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/_5tS85wIfOq8/THtQ-66fQVI/AAAAAAAAA2U/WKfmG-jFTCc/s320/P1050336.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; Währenddem ich nach langer Zeit wieder einmal einige Zeilen in den gehcrew-blog eingebe, befinden sich dan und Cinthia auf dem Weg zurück in die Schweiz. Vielleicht haben sie gestern abend noch den salzburgischen Mondsee besucht, man wirds erfahren...&lt;br /&gt;Aber sie waren hier in Maribor. Pintas, ich und Natasa haben uns darüber sehr gefreut. So streiften wir dann auch auf der Suche nach geocaches (das sind kleine Schatztruhen, welche von einer Gruppe Eingeweihter an nur mit GPS-Geräten auffindbaren Orten versteckt wurden) durch Stadt und Land, tranken hie und da ein Bier und liessen es uns im Allgemeinen sehr gut gehen. Danke für den schönen Besuch!&lt;br /&gt;Dass Natasa, ich und Pintas noch immer in Maribor sind ist nun gesagt. Wir mieten eine Wohnung hier und versuchen irgendwie in ein Arbeitsleben einzusteigen. Meine Suche nach Lehrerstellen in Maribor oder im nahegelegenen Österreich verlief bis jetzt erfolglos. Aber auch hier wird sich bestimmt bald etwas ergeben.&lt;br /&gt;Ich habe dieses Maribor und Slowenien im Allgemeinen sehr schätzen gelernt. Ich mag die Menschen hier und ich mag auch ihre Sprache, dies obwohl ich mich mit dem Erlernen derselben nach wie vor unglaublich schwer tue. In der Fülle von gelaesten Neuwagen, monströs-grossflächigen Einkaufsmeilen und österreichischer Milchware legt dieses Slowenien immer wieder eine kultivierte Einfachheit zutage welche ich sehr mag. So braucht es in Maribor beispielsweise kein Orange-Openairkino. Das Sommerkino flimmert in einem der schönen Innenhöfe der Altstadt über die Bühne. In einem Ort wie Lendava, wird das alljährlich stattfindende Bograc-Fest zu einem Höhepunkt für jung und alt. Dabei bilden nicht hunderte von verschiedenen Fressbuden den Mittelpunkt, sondern einige Dutzend Feuer, auf welchen der traditionelle Fleischeintopf zubereitet wird. Einer dieser vielen Töpfe wird dann jeweils zum Sieger erkoren, ein neuer Bograc-König wird geboren; eine Ehrung die wohl bereits am nächsten Tag, im Nebel des Spritzers in Vergessenheit gerät. Hier muss aber erwähnt werden, dass wir den letztjährigen Gewinner-Bograc testeten; es war ein unvergessliches kulinarisches Ereignis.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_5tS85wIfOq8/THtQ-J68dII/AAAAAAAAA2M/Oqnk-Ra4qq4/s1600/P1050353.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5511087597763196034" style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand; HEIGHT: 181px" alt="" src="http://2.bp.blogspot.com/_5tS85wIfOq8/THtQ-J68dII/AAAAAAAAA2M/Oqnk-Ra4qq4/s320/P1050353.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1820058035188902017-6133497511587702252?l=gehcrew.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gehcrew.blogspot.com/feeds/6133497511587702252/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://gehcrew.blogspot.com/2010/08/dan-und-cinthia-un-maribor.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1820058035188902017/posts/default/6133497511587702252'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1820058035188902017/posts/default/6133497511587702252'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gehcrew.blogspot.com/2010/08/dan-und-cinthia-un-maribor.html' title='dan und Cinthia in Maribor'/><author><name>roger</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03025521729213544183</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_5tS85wIfOq8/THtQ-66fQVI/AAAAAAAAA2U/WKfmG-jFTCc/s72-c/P1050336.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1820058035188902017.post-2591282630064716880</id><published>2010-08-30T08:20:00.005+02:00</published><updated>2010-08-30T08:40:48.774+02:00</updated><title type='text'>dan und Cinthia in Maribor</title><content type='html'>&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_5tS85wIfOq8/THtOlo_evXI/AAAAAAAAA2E/Uv2EaAK40YE/s1600/gehcrew-29.8.2010.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5511084977583734130" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand; HEIGHT: 240px; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://2.bp.blogspot.com/_5tS85wIfOq8/THtOlo_evXI/AAAAAAAAA2E/Uv2EaAK40YE/s320/gehcrew-29.8.2010.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; Besuch in Lendava&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5511084969219896098" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand; HEIGHT: 181px; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://2.bp.blogspot.com/_5tS85wIfOq8/THtOlJ1YsyI/AAAAAAAAA18/pMqXrSqnvRg/s320/P1050355.JPG" border="0" /&gt; erstaunlich was in einem Peugeot alles Platz hat....&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_5tS85wIfOq8/THtOkxVD0PI/AAAAAAAAA10/RgOSWKyyE2k/s1600/P1050348.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5511084962641858802" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand; HEIGHT: 181px; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/_5tS85wIfOq8/THtOkxVD0PI/AAAAAAAAA10/RgOSWKyyE2k/s320/P1050348.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; manche geo-caches haben wir auch gefunden, so wie dieser beim Bukovnisko jezero &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_5tS85wIfOq8/THtOkGbDYwI/AAAAAAAAA1s/YWHO_OtTYnA/s1600/P1050344.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5511084951124271874" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 181px; CURSOR: hand; HEIGHT: 320px; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/_5tS85wIfOq8/THtOkGbDYwI/AAAAAAAAA1s/YWHO_OtTYnA/s320/P1050344.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; Die Natur durch den Bildschirm betrachtet oder auf der Suche nach den richtigen Koordinaten&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_5tS85wIfOq8/THtOjxuq9QI/AAAAAAAAA1k/dBkiktcVWao/s1600/P1050342.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5511084945569412354" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand; HEIGHT: 181px; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/_5tS85wIfOq8/THtOjxuq9QI/AAAAAAAAA1k/dBkiktcVWao/s320/P1050342.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1820058035188902017-2591282630064716880?l=gehcrew.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gehcrew.blogspot.com/feeds/2591282630064716880/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://gehcrew.blogspot.com/2010/08/dan-und-cinthia-in-maribor.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1820058035188902017/posts/default/2591282630064716880'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1820058035188902017/posts/default/2591282630064716880'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gehcrew.blogspot.com/2010/08/dan-und-cinthia-in-maribor.html' title='dan und Cinthia in Maribor'/><author><name>roger</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03025521729213544183</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_5tS85wIfOq8/THtOlo_evXI/AAAAAAAAA2E/Uv2EaAK40YE/s72-c/gehcrew-29.8.2010.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1820058035188902017.post-6861801598319359529</id><published>2010-07-06T11:30:00.003+02:00</published><updated>2010-07-08T16:23:58.770+02:00</updated><title type='text'>Maribor - Bohinj</title><content type='html'>&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_5tS85wIfOq8/TDL4iwaIb4I/AAAAAAAAA0s/0YPBNXyj7C4/s1600/P1040892.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5490724171711803266" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand; HEIGHT: 214px; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/_5tS85wIfOq8/TDL4iwaIb4I/AAAAAAAAA0s/0YPBNXyj7C4/s320/P1040892.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Sind wir nicht mit unserem Workshop im Stadtpark in Maribor beschäftigt, so zieht es uns hinaus. Zum Beispiel zum Bohinjsko Jezero im Nationalpark Triglav.&lt;br /&gt;Im Moment ist es aber gar nicht leicht aus Maribor raus zu kommen. Im Rahmen des Lent Festivals finden zur Zeit zahlreiche Konzerte und Strassentheater statt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_5tS85wIfOq8/TDL4ieJ-JXI/AAAAAAAAA0k/Z0xf3pJ-DJM/s1600/P1040922.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5490724166812181874" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand; HEIGHT: 214px; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/_5tS85wIfOq8/TDL4ieJ-JXI/AAAAAAAAA0k/Z0xf3pJ-DJM/s320/P1040922.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1820058035188902017-6861801598319359529?l=gehcrew.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gehcrew.blogspot.com/feeds/6861801598319359529/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://gehcrew.blogspot.com/2010/07/maribor-bohinj.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1820058035188902017/posts/default/6861801598319359529'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1820058035188902017/posts/default/6861801598319359529'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gehcrew.blogspot.com/2010/07/maribor-bohinj.html' title='Maribor - Bohinj'/><author><name>roger</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03025521729213544183</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_5tS85wIfOq8/TDL4iwaIb4I/AAAAAAAAA0s/0YPBNXyj7C4/s72-c/P1040892.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1820058035188902017.post-1586147426492451836</id><published>2010-06-30T07:18:00.003+02:00</published><updated>2010-07-08T16:34:54.738+02:00</updated><title type='text'>Pilzler und Rad-Verrückte</title><content type='html'>&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_5tS85wIfOq8/TDXh38VyRmI/AAAAAAAAA00/GleAPzTJDuc/s1600/sept2009_042.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5491543671854745186" style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand; HEIGHT: 240px" alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/_5tS85wIfOq8/TDXh38VyRmI/AAAAAAAAA00/GleAPzTJDuc/s320/sept2009_042.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; Slowenen mögen es sehr auf eigene Faust Pilze zu sammeln. Das scheint hier zu Lande beinahe ein Nationalsport zu sein. In der Schule wird es gelernt und während eines Musikfestivals in Maribor steht im Stadtpark ein Stand der Pilzenfreunde. Es wird munter gesammelt und zubereitet, denn die slowenische Küche ist reich an pilzhaltigen Gerichten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gestern auf dem Fahrrad traf ich etwas unterhalb des Areh auf einen älteren Radfahrer in kompletter Montur. Ich fragte ihn auf englisch nach dem Weg zur Bergspitze. Er meinte ich solle ihm ruhig folgen, er wolle dorthin, in rund einer Stunde könnten wir sie erreichen. Während wir uns die steile Strasse hochkurbelten begann er von Pilzen zu sprechen. Und auch von Pilzvergiftungen, denn eine davon hätte er bereits erlitten. Mit 30 Jahren servierte ihm seine Mutter einen Fliegenpilz (eine essbare Sorte soll dem Klassiker der Giftpilze verblüffend ähnlich sehen, nur halt ohne die weissen Punkte). In der Nacht hätte er dann angefangen zu spinnen, wollte auf dem Dachgiebel spazieren gehen und ähnlichen Blödsinn anstellen. Den Weg ins Spital hätte er schliesslich selber gefunden. Dort liess man ihn die ganze Nacht lang erbrechen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Den russischen Soldaten aus Sibirien sei es in Slowenien nicht anders ergangen als ihm, damals vor 30 Jahren. Als die Rote Armee gegen Kriegsende 1945 einen Teil Sloweniens besetzte (ein anderer Teil wurde von Titos Partisanen befreit), bestand sie beinahe nur noch aus sibirischen Russen. Die "europäischen" Russen waren zu einem grossen Teil bereits während der Kämpfe gefallen. Die Soldaten waren ausgehungert und sehnten sich nach einer Nahrung, die sie an ihre Heimat erinnerte. Da trafen sie auf die Pilze, die in jenen Monaten gerade aus dem Boden zu schiessen begannen. Einer davon war grün, mit weissen Punkten; der grüne Fliegenpilz. Tödlich. Im Glauben darum es handle sich um denselben grünen Pilz, welcher die Frauen in ihrer fernen Heimat zu einem schmackhaften Gericht verarbeiteten, stürzten sich die ausgehungerten Soldaten auf den Giftpilz. Und starben daran in Dutzenden. Welch Ironie; da hat man Jahre des Krieges überlebt und stirbt in den ersten Tagen des Friedens an einer Pilzvergiftung. Die Führung der Roten Armee verbot draufhin das Sammeln jeglicher Pilze in Slowenien.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dies und Ähnliches erzählte mir Vlado gestern, als wir mit dem Rad auf den Areh fuhren. Hinunter führte er mich dann über das Gelände der renommierten Skipiste von Maribor. Er, ausgerüstet mit Federgabelung und Handschuhen, ich im Freizeitanzug. Die Schläge über die holprigen Off-Road Pisten konnte ich kaum dämpfen und es surrte in meinem ganzen Körper als wir schliesslich bei der Talstation der Gondelbahn ankamen und uns zu einem Bier in die "Mala Lipa" setzten. Dort schauten wir uns noch die zweite Hälfte des Spiels Spanien-Portugal an. Fussball interessiert Vlado nicht, er sprach weiter über Pilze und ähnliches.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1820058035188902017-1586147426492451836?l=gehcrew.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gehcrew.blogspot.com/feeds/1586147426492451836/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://gehcrew.blogspot.com/2010/06/pilzler-und-rad-verruckte.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1820058035188902017/posts/default/1586147426492451836'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1820058035188902017/posts/default/1586147426492451836'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gehcrew.blogspot.com/2010/06/pilzler-und-rad-verruckte.html' title='Pilzler und Rad-Verrückte'/><author><name>roger</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03025521729213544183</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_5tS85wIfOq8/TDXh38VyRmI/AAAAAAAAA00/GleAPzTJDuc/s72-c/sept2009_042.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1820058035188902017.post-5911141147165584532</id><published>2010-06-27T11:27:00.002+02:00</published><updated>2010-06-27T11:40:54.716+02:00</updated><title type='text'>Bekannte Orte und Gesichter</title><content type='html'>&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_5tS85wIfOq8/TCcZ5JTNtbI/AAAAAAAAA0M/Dn7b720QRhE/s1600/P1040845.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5487383140513985970" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand; HEIGHT: 214px; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/_5tS85wIfOq8/TCcZ5JTNtbI/AAAAAAAAA0M/Dn7b720QRhE/s320/P1040845.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Da meine Cousine Béatrice uns in Maribor besucht hatte, nutzten wir die Gelegenheit, um mit ihr eine mehrtägige Ausfahrt quer durch Slowenien bis an die adriatische Küste zu unternehmen. Wieder einmal konnte mein Zelt frische Nachtluft schnuppern. Als wir an der slowenischen Küste in Koper ankamen, erinnerte ich mich daran, wie ich dort letzten Sommer zu Fuss angekommen war. Die Fahrt mit dem Auto, vorbei am langezogenen Hafengelände von Koper bewältigten wir in wenigen Minuten. Zu Fuss wollte diese Strecke damals kein Ende nehmen...&lt;br /&gt;Im Dorf Matulje, wenige Kilometer ausserhalb der kroatischen Hafenstadt Rijeka besuchten wir Tante Paula. Bei ihr konnte ich bereits letzten Sommer unterkommen und die mehr als 80 jährige Frau hat sich seither in nichts verändert. Noch immer wieselt sie rund ums Haus, macht Scherze und steht bereits um 5 Uhr morgens auf um sich einen Kaffee zu kochen. Von ihrer Terrasse aus sah ich auf den istrischen Berg Ucka. In Mala Ucka, etwas unterhalb der Bergspitze konnte ich damals beim albanischen Schafhirten Rexhep übernachten. Nur zu gerne wäre ich zu ihm hoch gestiegen um zu sehen wie es ihm geht. Doch leider hatten wir dazu keine Zeit mehr. Einen Ausflug nach Mala Ucka werde ich aber bald einmal unternehmen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1820058035188902017-5911141147165584532?l=gehcrew.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gehcrew.blogspot.com/feeds/5911141147165584532/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://gehcrew.blogspot.com/2010/06/bekannte-orte-und-gesichter.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1820058035188902017/posts/default/5911141147165584532'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1820058035188902017/posts/default/5911141147165584532'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gehcrew.blogspot.com/2010/06/bekannte-orte-und-gesichter.html' title='Bekannte Orte und Gesichter'/><author><name>roger</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03025521729213544183</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_5tS85wIfOq8/TCcZ5JTNtbI/AAAAAAAAA0M/Dn7b720QRhE/s72-c/P1040845.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry></feed>
